Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Das war's: Brabeck-Ära bei Nestlé ist vorbei

06.04.17, 18:28

Peter Brabeck Bild: KEYSTONE

Beim Nahrungsmittelgiganten Nestlé ist eine Ära zu Ende gegangen: Nach mehr als zwei Jahrzehnten ist Peter Brabeck an seiner letzten Generalversammlung als Verwaltungsratspräsident mit warmen Applaus von den 2700 anwesenden Aktionären verabschiedet worden.

«Über 20 Jahre lang hatte ich das Vergnügen und die Ehre, unser grossartiges Unternehmen zu leiten und ihm dann als Präsident vorzustehen. Während all dieser Jahre haben Sie mir Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen geschenkt. Das schätze ich sehr», sagte Brabeck in seiner letzten Rede vor den Aktionären in Lausanne.

Insgesamt hat der Österreicher mit Schweizer Pass beinahe 50 Jahre lang für Nestlé gearbeitet. Angefangen hatte er als Verkäufer, aufgestiegen ist er über die Position des Länderchefs in verschiedenen südamerikanischen Ländern bis zum Konzernchef und Verwaltungsratspräsidenten.

Nun übergibt der 72-Jährige sein Amt an den Belgier Paul Bulcke, der Brabeck bereits 2008 als Konzernchef gefolgt war. Zu Bulckes Nachfolger wurde der Deutsch-Amerikaner Ulf Mark Schneider ernannt, der sich einfachheitshalber nur noch Mark Schneider nennt.

Erwartungen verfehlt

Im letzten Jahr, im Jahr des 150. Jubiläums der Gründung des Konzerns durch den Deutschen Heinrich Nestle, habe der Nahrungsmittelriese die eigenen Erwartungen nicht erreicht, gestanden Brabeck und Schneider ein.

2016 legte Nestlé beim Umsatz gerade mal um 0.8 Prozent auf 89.5 Milliarden Franken zu. Organisch betrug das Wachstum immerhin 3.2 Prozent. «Das organische Wachstum lag am oberen Ende unserer Branche, doch am unteren Ende unserer Erwartungen», sagte Schneider.

Der Reingewinn habe 8.5 Milliarden erreicht. «Dies ist am unteren Ende unserer Erwartungen, aber wir arbeiten daran», sagte Schneider. Zusätzlich zum Nahrungsmittel- und Getränkegeschäft, das den Kern des Unternehmens bilde, baue Nestlé nun zwei neue gesundheitsorientierte Plattformen auf: Health Science (medizinische Ernährung) und Skin Health (Hautpflege). (sda)

Food! Essen! Yeah!

Wie Food-besessen bist du? Wir sagen es dir!

Gerichte mit Geschichte – 3 Schweizer Rezepte und wie sie erfunden wurden

18 Food-Facts, die wirklich nur noch WTF sind

Jubelt, heute ist Chip and Dip Day! Und wir schenken dir 7 hammergeile Dip-Rezepte

Wenn du dieses gepfefferte Quiz bestehst, klopft dir Gewürzonkel Baroni auf die Schulter

Ist Fleisch wirklich so böse? Das Essen als neue Schweizer Religion

Dieser Käse ist gefährlicher als ein Schnellfeuergewehr, weil: USA!

Zum Pancake Day mein PERFEKTES Pancake-Rezept ... und 4 weitere klassische Varianten

Du hast kalt? Don't Worry, Eat Curry! 7 Rezepte, die von innen wärmen

Food-Trends 2018: Welche bleiben sollten, welche gehen sollten und welche kommen sollten

Das Grauen hat einen Namen: Worst of Chefkoch.de

Das sind sie: Baronis Basic-Tipps für einen besseren Pasta-Alltag

Superfood ist gar nicht so super wie ihr alle tut

Wie schlimm (oder gut!) ist dein Food-Geschmack?

Die 10 eisernen Gebote des italienischen Essens

«You Did Not Eat That»: Hier wird die Heuchelei von Foodbloggern entlarvt

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Hol dir den Food-Push aufs Handy! Mmmh, jaaaaa, du willst ihn!

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • blaubar 06.04.2017 23:32
    Highlight ob ihm jemand das WASSER reichen kann? höhöhöhö.
    36 0 Melden
    • Pasch 07.04.2017 15:20
      Highlight Könnte schwierig werden, so wie er sich abgeKAPSELt hat...
      3 0 Melden
  • Grabeskaelte 06.04.2017 20:36
    Highlight 8.5 Milliarden Reingewinn bei 89.5 Milliarden Umsatz als Nahrungsmittelkonzern! und am unteren Ende der Erwartungen... Die gspüret sich no oder? Naja ob Brabeck oder Bulcke oder Schneider ist wohl eher einerlei...
    25 3 Melden
    • Alnothur 07.04.2017 00:12
      Highlight Investition, Unterhalt, Wartung, Forschung und Rückstellungen will auch alles bezahlt sein.
      6 16 Melden
    • karl_e 07.04.2017 14:41
      Highlight Alnothur, der REINgewinn ist das, was nach Investition, Unterhalt, Wartung, Forschung übrig bleibt. Im Fall.
      5 1 Melden
    • CASSIO 07.04.2017 22:31
      Highlight karl_e: investitionen kommen nur über die zusätzlichen abschreibungen in geringem masse im aufwand zu tragen. entscheidend sind bei nestle wohl waren-, marketing- und personalaufwand. dass der gewinn noch immer am unteren rand ist, dürfte noch immer mit dem starken chf zu tun haben, denn die grossen einnahmen fallen in fw an. ich bin kein kenner von nestle, aber die goodwill position in den aktiven ist immens. die fair value betrachtung dürfte mit viel goodwill zustande gekommen sein.
      1 0 Melden

1 Tag bis 12 Wochen: So grosszügig sind Schweizer Firmen beim Vaterschafts-Urlaub

Wir haben den Vaterschaftsurlaub von 132 Schweizer Arbeitgebern ausgewertet. Die wichtigsten Erkenntnisse in 9 Punkten.

Stell dir vor, du bekommst ein Kind und musst am nächsten Tag bereits wieder im Büro sitzen oder auf der Baustelle schuften, während du mit deinen Gedanken ganz woanders bist. Bei deiner neugeborenen Tochter oder deinem Sohn, bei deiner Partnerin, die noch im Krankenhaus liegt und sich von den Strapazen der Geburt erholt.

In der Schweiz hat ein Vater von Gesetzes wegen nicht mehr Urlaub zugute als bei einem Wohnungswechsel: einen Tag. Sprich: Der Arbeitgeber kann verlangen, dass sein Mitarbeiter …

Artikel lesen