Wirtschaft
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Das war's: Brabeck-Ära bei Nestlé ist vorbei



Peter Brabeck-Letmathe VR - Praesident Nestle AG praesentiert sein Buch

Peter Brabeck Bild: KEYSTONE

Beim Nahrungsmittelgiganten Nestlé ist eine Ära zu Ende gegangen: Nach mehr als zwei Jahrzehnten ist Peter Brabeck an seiner letzten Generalversammlung als Verwaltungsratspräsident mit warmen Applaus von den 2700 anwesenden Aktionären verabschiedet worden.

«Über 20 Jahre lang hatte ich das Vergnügen und die Ehre, unser grossartiges Unternehmen zu leiten und ihm dann als Präsident vorzustehen. Während all dieser Jahre haben Sie mir Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen geschenkt. Das schätze ich sehr», sagte Brabeck in seiner letzten Rede vor den Aktionären in Lausanne.

Insgesamt hat der Österreicher mit Schweizer Pass beinahe 50 Jahre lang für Nestlé gearbeitet. Angefangen hatte er als Verkäufer, aufgestiegen ist er über die Position des Länderchefs in verschiedenen südamerikanischen Ländern bis zum Konzernchef und Verwaltungsratspräsidenten.

Nun übergibt der 72-Jährige sein Amt an den Belgier Paul Bulcke, der Brabeck bereits 2008 als Konzernchef gefolgt war. Zu Bulckes Nachfolger wurde der Deutsch-Amerikaner Ulf Mark Schneider ernannt, der sich einfachheitshalber nur noch Mark Schneider nennt.

Erwartungen verfehlt

Im letzten Jahr, im Jahr des 150. Jubiläums der Gründung des Konzerns durch den Deutschen Heinrich Nestle, habe der Nahrungsmittelriese die eigenen Erwartungen nicht erreicht, gestanden Brabeck und Schneider ein.

2016 legte Nestlé beim Umsatz gerade mal um 0.8 Prozent auf 89.5 Milliarden Franken zu. Organisch betrug das Wachstum immerhin 3.2 Prozent. «Das organische Wachstum lag am oberen Ende unserer Branche, doch am unteren Ende unserer Erwartungen», sagte Schneider.

Der Reingewinn habe 8.5 Milliarden erreicht. «Dies ist am unteren Ende unserer Erwartungen, aber wir arbeiten daran», sagte Schneider. Zusätzlich zum Nahrungsmittel- und Getränkegeschäft, das den Kern des Unternehmens bilde, baue Nestlé nun zwei neue gesundheitsorientierte Plattformen auf: Health Science (medizinische Ernährung) und Skin Health (Hautpflege). (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • blaubar 06.04.2017 23:32
    Highlight Highlight ob ihm jemand das WASSER reichen kann? höhöhöhö.
    • Pasch 07.04.2017 15:20
      Highlight Highlight Könnte schwierig werden, so wie er sich abgeKAPSELt hat...
  • Grabeskaelte 06.04.2017 20:36
    Highlight Highlight 8.5 Milliarden Reingewinn bei 89.5 Milliarden Umsatz als Nahrungsmittelkonzern! und am unteren Ende der Erwartungen... Die gspüret sich no oder? Naja ob Brabeck oder Bulcke oder Schneider ist wohl eher einerlei...
    • Alnothur 07.04.2017 00:12
      Highlight Highlight Investition, Unterhalt, Wartung, Forschung und Rückstellungen will auch alles bezahlt sein.
    • karl_e 07.04.2017 14:41
      Highlight Highlight Alnothur, der REINgewinn ist das, was nach Investition, Unterhalt, Wartung, Forschung übrig bleibt. Im Fall.
    • CASSIO 07.04.2017 22:31
      Highlight Highlight karl_e: investitionen kommen nur über die zusätzlichen abschreibungen in geringem masse im aufwand zu tragen. entscheidend sind bei nestle wohl waren-, marketing- und personalaufwand. dass der gewinn noch immer am unteren rand ist, dürfte noch immer mit dem starken chf zu tun haben, denn die grossen einnahmen fallen in fw an. ich bin kein kenner von nestle, aber die goodwill position in den aktiven ist immens. die fair value betrachtung dürfte mit viel goodwill zustande gekommen sein.

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