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Der Saenger Marco Pfeuti, auch bekannt als Goelae, posiert fuer die Medien, anlaesslich seines Konzertauftritt auf der Baustelle der Hochstelle fuer angewandte Wissenschaften FHS am Donnerstag, 20. August 2009 in St. Gallen.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)

«Büezer» Gölä: Sieht so der neue Intellektuelle aus? Bild: KEYSTONE

Ich bin ein elitäres linkes Schwein und will mich bessern – aber wie?

Abgehoben, halbgebildet, arrogant: So werden Linke abgekanzelt und mit Häme übergossen. Nur: Was haben sie eigentlich falsch gemacht?



Ob «Weltwoche» oder NZZ, auf Linke wird heute genüsslich eingedroschen. Roger Köppel spricht von der «hasserfüllten Überheblichkeit der satten Elite». René Scheu, der NZZ-Feuilleton-Chef, reicht eine pauschale Verurteilung der Intellektuellen nach: «Sie plappern nach, was andere sagen.»

Bei den Rechtsextremen ist geradezu Euphorie zu spüren, wenn sie nun die Intellektuellen bashen. Ein ganz übles Beispiel liefert etwa Ken Jebsen auf seinem faschistischen Kanal «KenFM». Er rät allen Mainstream-Journalisten, sich umgehend vom Acker zu machen. Nicht direkt ausgesprochen, aber unmissverständlich aus den Untertönen herauszuhören ist dabei die Drohung: Sonst wandert ihr ins Lager.

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So tönt die gefährliche Variante des Eliten-Bashings. Video: YouTube/DieBananenrepublik

Eine ironische Variante der Linken-Elite-Kritik liefert Nassim Nicholas Taleb in der NZZ. Ausgerechnet Taleb. Ihm verdanken wir zwar die Erkenntnis, dass es schwarze Schwäne gibt. Seine theoretischen Ausführungen dazu sind jedoch so abgehoben, dass sie nicht einmal die Elite versteht.  

Anyway: Auch Taleb fühlt sich berufen, jetzt Sätze zu äussern wie:

«Diese selbsternannten Mitglieder der ‹Intelligenzia› sähen einen Bären nicht einmal, wenn er ihnen auf die Nase gebunden würde.»

Intellektuelle sind bei Taleb «Idioten» oder «Politnarren», die von einem Häuschen mit Doppelgarage träumen und deren Lebensziel darin besteht, einmal bei einem Ted-Talk mitmachen zu dürfen.  

Und weil Taleb ebenfalls gerne intellektuell ist, schiebt er den kryptischen Satz nach: «Der Intellektuellen-Idiot glaubt nach wie vor, die Absenz von Evidenz sei gleich der Evidenz von Absenz». Falls ihr wie ich diesen Satz nicht begriffen habt, fragt doch bei Gölä oder Chris von Rohr nach.  

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Verfasst die abgehobene Variante: Nassim Taleb. bild: Sarah Josephine Taleb

Linke wie ich würden ja gerne dem Volk aufs Maul schauen, wie Luther das schon gefordert hat. Wir haben keine Berührungsängste mit dem Büezer, selbst wenn die meisten von ihnen heute aus Portugal kommen. Nur: Wie soll das geschehen im postfaktischen Zeitalter? Nachrichten über die US-Wahlen wurden in Mazedonien gefakt von jungen Leuten, die damit via Facebook bis zu 5000 Dollar pro Monat verdienten.  

Soll ich also ab sofort den Spiess umdrehen und ebenfalls schamlos lügen? Schlagzeilen verfassen wie: «Putin erpresst Trump mit Sex-Tapes»? «Roger Köppel hat ein homosexuelles Verhältnis mit einem NPD-Führer»? «Christoph Blocher hat Alzheimer»?

«Wer also Nationalismus, Ausländerhetze, rücksichtslose politische Führung – alles Merkmale von Faschismus – kritisiert, wird kurzerhand selbst als ‹Faschist› abgestempelt.»

Sylvia Sasse

Nichts davon stimmt, aber mit Schlagzeilen wie diesen hätte ich nicht nur eine sehr gute Clickrate, sondern würde auch vom Volk gelesen. Übrigens: Das ist kein hypothetisches Szenario. So ungefähr operiert das Onlineportal «Breitbart», dessen ehemaliger Chef Steve Bannon nun zum Chefstrategen im Weissen Haus ernannt wurde.

Politik wird zum Karneval

Die Literaturwissenschaftlerin Sylvia Sasse hat auf dem Onlineportal «Geschichte der Gegenwart» einen klugen Artikel veröffentlicht. Sie spricht von der «Karnevalisierung der Politik» und zeigt, wie Begriffe heute im Sinne des Orwell’schen Newspeak ins Gegenteil verkehrt werden. «Das Establishment imitiert die Stimme des Volkes, aus Demokratie wird Diktatur und Linke werden zu Faschisten.»  

Exemplarisch schildert Sasse diesen Prozess am Beispiel des Begriffs «Gutmensch». Der Mensch von heute sehe nicht mehr im Bösen den Feind, sondern im Guten, so Sasse. Die Steigerung davon ist schliesslich der «Gutmensch-Faschist», ein inzwischen gängiges Schimpfwort der Rechtsextremen.

Die Demagogen sind dumm wie Brot

Mit diesem Trick wird schliesslich die ganze Welt auf den Kopf gedreht. «Wer also Nationalismus, Ausländerhetze, rücksichtslose politische Führung – alles Merkmale von Faschismus – kritisiert, wird kurzerhand selbst als ‹Faschist› abgestempelt», so Sasse.  

Was also soll ich tun, lieber Roger Köppel und René Scheu?  Wie überwinde ich meine «hasserfüllte Überheblichkeit», wie komme ich zur «Evidenz von Absenz»? Ehrlich gesagt: Momentan habe ich schlicht keine Ahnung. Aber eines weiss ich: Die meisten, die sich jetzt rühmen, das Volk oder die Büezer zu verstehen, sind gefährliche Demagogen – und dumm wie Brot.

So tickt Stephen Bannon: Krasse Zitate von Trumps neuem Chefstrategen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 19.11.2016 11:41
    Highlight Highlight Hier mit etwas Verspätung noch ein Artikel aus #12 von einem anderen Philipp (Loser) in praktisch gleicher Sache:


    Filterblase, Lügenpresse, Fake News: Der Vertrauensverlust in die Medien kennt viele Begriffe. Ein Überblick. http://desktop.12app.ch/articles/28715331

    Entweder hat hier der Tagesanzeiger-Philipp für einmal etwas vom Watson-Philipp abgekupfert, oder der Vertrauensverlust in die Medien ist sachlich doch zunehmend ein breitgefächertes Phänomen, welches die Journaille auf Grund der politischen Fakten nun zunehmend zu beschäftigen beginnt 😉!


  • reader187 18.11.2016 10:08
    Highlight Highlight Sinnvoll wäre es erstmal der Gegenseite zuzuhören und nicht jede Aussage oder Korrektur als "Mansplaining" oder mit kampf-rabulistik zu begegnen. Ich bin weder Links noch Rechts ausgerichtet und finde in beiden Lagern valide Ansätze. Ich bin für den Atomaustieg und gegen den Third wave Feminismus.
    Vielfach sind aber Menschen aus beiden Lagern nicht mehr Dialog fähig sondern verkriechen sich in ihren jeweiligen Filterbubbles und beweihräuchern sich selbst. Ein Angriff findet nicht mehr in der Sache statt sondern auf die Person, das finde ich schade.
  • Andi B. 17.11.2016 17:03
    Highlight Highlight Sorry aber was soll der Scheiss? In diesem kurzen Video von Ken Jebsen stellt der sich echt dumm dar. Aber ihn dann in die rechte Ecke zu stellen ist sowas von lächerlich, wenn man andere Stellungsnahmen und Videos von ihm ansieht. Nennt man so etwas nicht Rufmord?

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    Hier wird gerade mit Ken Jebsen diskutiert, ob die SPD zu rechts ist. Das sehen sicher viele Nazis so...
    • Andi B. 18.11.2016 01:50
      Highlight Highlight Die die schon die Dislikes geben, schaut euch doch einfach mal paar Videos ganz an inkl. Jebsen. Und wenn nur, um mal dieses anscheinend rechtsradikale Gedankengut in Aktion zu sehen. Nehmt euch die Zeit doch mal, andere Meinungen sind doch immer erfrischend ;-)
  • (M)eine Meinung 17.11.2016 16:31
    Highlight Highlight Dieser Text hat mich doch etwas erstaunt --> Zitat Löpfe: "Soll ich also ab sofort den Spiess umdrehen und ebenfalls schamlos lügen? Schlagzeilen verfassen wie: «Putin erpresst Trump mit Sex-Tapes»? «Roger Köppel hat ein homosexuelles Verhältnis mit einem NPD-Führer»? «Christoph Blocher hat Alzheimer»?"

    Öhm, das machen Sie doch schon seit längerer Zeit. Ohne jegliche Fakten (postfaktisch - ein herrliches Propagandawort) irgendwelche "vorhandenen?" unterschwelligen Botschaften umdeuten.
    Bleiben Sie einfach auf dem Boden der Faktenlage und informieren Sie uns neutral. Das wünsche ich mir.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2016 23:07
      Highlight Highlight Woraus leiten Sie den Anspruch ab, durch einen Jouralisten neutral informiert werden zu wollen?
    • (M)eine Meinung 18.11.2016 00:57
      Highlight Highlight Ich will mich durch die Medien informieren lassen und nicht erzogen/gelenkt werden. (M)eine Meinungsbildung mache ich mir selber anhand der diversen Informationen und dies will ich mir nicht nehmen lassen.
      Wenn sich Journalisten als Erzieher ansehen, haben sie ihren Beruf verfehlt und hätten die Gesellschaft eher durch Erzieher oder als Missionar in xy (Land beliebiger Wahl einfüllen) bereichern sollen.
      Die Pflichten und Rechte eines Journalisten können hier nachgelesen werden http://www.presserat.ch/21690.htm
      Sollte sich evtl. einige mal kurz durchlesen.
      Grüsse
    • Toerpe Zwerg 18.11.2016 06:42
      Highlight Highlight Sie sind auf dem Holzweg.

      Deshalb nochmals:
      Woraus leiten Sie den Anspruch ab, durch einen Jouralisten neutral informiert werden zu wollen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 17.11.2016 12:58
    Highlight Highlight Anstatt dass die Linke versucht, alle jene, die von ihrer Cüplipolitik nichts mehr wissen wollen, zu Faschisten zu stempeln, würde sie sich besser mal fragen, wem ihre Politik eigentlich nützt.
    • Soli Dar 17.11.2016 21:55
      Highlight Highlight So ein Blödsinn wer bitte engagiert sich für Arbeitnehmer, kämpft gegen Lohndumping, für soziale Gerechtigkeit und anständige Löhne und Renten? Wem verdanken wir 5 Tage Woche, AHV, Mutterschaftsurlaub, Frauenstimmrecht, Arbeitslosengeld, 4-5 Wochen Ferien etc?
    • koks 18.11.2016 09:20
      Highlight Highlight Solidar, das sind alles Errungenschaften von vor mehreren Jahrzehnten. Aber nicht von heute.
    • Shabina 18.11.2016 12:18
      Highlight Highlight @SoliDar
      Das sich die Linke für den Arbeiter einsetzt war einmal! Wer die PFZ befürwortet arbeitet gegen den Büezer! Lohndumping/anständige Löhne ja sogar die AHV werden durch die PFZ in mitleidenschaft gezogen. Die Masseneinwanderung setzt Arbeitnehmer ab 50 unter massiven Druck. Die Linke unterstützt die Angliederung an die Eu und somit die Grosskonzerne, die Brüssler Bürokratie und das undemokratische Gebilde der EU.
  • Paul_Partisan 17.11.2016 11:12
    Highlight Highlight Der Begriff "Linke Elite" ist kompletter Schwachsinn. Noch nie war die "Elite" links, ob in der Schweiz oder anderswo. Und bitte kommt mir nicht mit den Kommunisten, weder Stalin, Castro oder Mao war wirklich ein "Linker".
    • meine senf 17.11.2016 11:57
      Highlight Highlight Was man als "Elite" empfindet, hängt halt immer vor der Perspektive ab. Siehe mein Beitrag von 9:07.
    • kliby 17.11.2016 13:01
      Highlight Highlight Ich würds eher so sagen: All die Sommarugas etc sind Teil der Elite, und betreiben eine Politik für eine privilegierte Klientel. Ich würde also dem Begriff "Elite" zustimmen, aber das "links" im klassischen Sinn in Frage stellen.
    • Soli Dar 18.11.2016 21:12
      Highlight Highlight Und warum zählt ausgerechnet der Herrliberger Milliardär nicht zur Elite? Ist er immun? Kaum einer hat mehr Macht und mehr finanzielle Mittel...
    Weitere Antworten anzeigen
  • NonplusUltra 17.11.2016 09:51
    Highlight Highlight Wenn ich so Watson durchlese sei es dieser Artikel oder sonstige Artikel über Politik muss ich schon feststellen wie die Themen falsch gewählt werden, sollte man doch mal auf die Probleme der Religionen hinweisen, all diese radikalen Muslime, Christen und Juden sollte man Einsperren schaut euch mal Bilal von der Aktion LIES an, solch ein Mensch sollte man nicht einfach dulden man sollte in nach Sibirien schicken - ein Mensch der versucht Europa muslimisch konservativ Frauenfeindlich zu machen gehört bestraft. Europa muss erhalten bleiben!
    • kliby 17.11.2016 13:05
      Highlight Highlight Ich schätze, die Interessen bzw Problem der Mehrheit liegen eher bei teuren Wohnkosten, steigenden Krankenkassenprämien und Angst vor Jobverlust oder sozialem Abstieg.
  • pachnota 17.11.2016 09:11
    Highlight Highlight Unnötige bewirtschaftung eines aufgebauschten Thema.
  • meine senf 17.11.2016 09:07
    Highlight Highlight Die Beiträge zeigen auch auf, dass der Begriff "Elite" sehr Perspektiven-abhängig ist.
    Der ex-Soziologie-Student empfindet die Schicht der "Bankster" als Elite.
    Der ex-Lehrling aus einer vergleichsweise bildungsfernen Familie empfindet jemand, der die Möglichkeit eines Soziologie-Studium hatte, schon als Elite.
    Der ungelernte Working Poor empfindet jemanden mit einer Berufslehre schon als Elite.
    Der Obdachlose empfindet einen Langzeit-Arbeitslosen mit einem Dach über dem Kopf schon als Elite.
    Wichtiger als die Diskussion, was Elite ist,wäre die Chancengleichheit und Durchlässigkeit zu fördern.
  • Einstein56 17.11.2016 08:57
    Highlight Highlight @ Slog: Du hast natürlich Recht. Die PC der Linken werden in Simbawbe, Venezuela, Kuba oder Nordkorea produziert. Weil das linke Länder sind und links = intelligent ist. So sehen es auf jeden Fall viele Watsonleute.
  • R&B 17.11.2016 08:36
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel! Bitte immer wieder solche Artikel veröffentlichen und Journalisten kritisieren, die m.E. unseriös hetzen.
    Ich selber habe SP gewählt und bin mit der SP zur Zeit unzufrieden, weil sie die brennendsten Themen wie Veräppelung des Arbeitgebers, Sozialleistungsabbau, Erhöhung der Krankenkassenprämien und Steuergeschenke an Reiche nicht als Top-Priorität erklärt. Die SP ist sehr ungeschickt in deren Kommunikation, denn man hat den Eindruck, dass sie sich im Mikro-Bereich sozialer Gerechtigkeit engagiert, statt die Probleme der Mehrheit zu lösen.
    • Raembe 17.11.2016 09:09
      Highlight Highlight Stimme Dir zu, die SP umschifft zurzeit die brennenden Fragen extrem gekonnt.
    • R&B 17.11.2016 10:19
      Highlight Highlight Korrektur: Arbeitnehmer nicht Arbeitgeber
    • R&B 17.11.2016 12:35
      Highlight Highlight @Raembe: Umschiffen nicht, aber sehr ungeschickt kommunizieren. Auf der Webseite der SP kann man sehen, dass sie die Probleme erkannt hat und glaub gute Lösungen vorschlägt. ABER langatmig kommuniziert, so dass man nur mit sehr viel Motivation den Text bis zum Schluss liest.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypolaristic 17.11.2016 08:17
    Highlight Highlight Kann mir mal jemand erklären, wie dieser Autor tickt? Gute Artikel aber dann so Mainstreamaussagen wie: "KenFM = rechts"? Da muss sich doch jeder digital-native das Lachen verkneifen, oder?
    • Paul_Partisan 17.11.2016 10:43
      Highlight Highlight Jeder der KenFM nicht als "rechts" bezeichnet ist wohl blind UND schwerhörig!
    • Hypolaristic 17.11.2016 12:05
      Highlight Highlight Ach schau her, ein Antifant xD
    • Toerpe Zwerg 17.11.2016 23:11
      Highlight Highlight Nicht alle digital-nativen haben ein Brett vor dem Kopf.
  • rodolofo 16.11.2016 23:27
    Highlight Highlight Lieber Philippe,
    bleib einfach weiterhin Du selbst!
    Diese "Machtmenschen" wollen uns nur verwirren mit ihren wirren und verdrehten Analysen, welche nur ihr eigenes Wunschdenken spiegeln.
    Verwirrte Menschen lassen sich manipulieren und ausnützen. Nur darum geht es bei der Überflutung der MedienkonsumentInnen mit Ramsch-News.
    Was hilft uns dabei, solche manipulativen Ramsch-News von den wertvollen, weil echten und ehrlichen Informationen zu unterscheiden?
    Echtheit und Ehrlichkeit!
    Denn mit diesen Eigenschaften erhalten wir den Sechsten Sinn!
    Wer ihn noch nicht hat, ist noch nicht sich selbst...
    • rodolofo 17.11.2016 07:48
      Highlight Highlight Die Natur hat uns mit allem ausgestattet, was wir für ein gutes Leben brauchen: Mit einem wunderbaren Körper, sinnvoll zusammengestellten Organen und mit hoch spezialisierten Körperzellen, die so hervorragend zusammenarbeiten und miteinander vernetzt sind, dass jeder funktionierende Sozialismus ein Dreck ist dagegen!
      Wir haben sehr viele Sinne für ein sinnliches Erleben und ein Hirn, welches alle Eindrücke verarbeitet und daraus Gedanken und Gefühle produziert, welche uns lenken.
      Wir können alle diese wundervollen Gegebenheiten nur laufen lassen, im Vertrauen, dass das Sinn macht, was da ist.
  • Eggi 16.11.2016 23:21
    Highlight Highlight Ein kleines Rätsel: Wer vertritt deine Interessen? Rechte oder Linke?

    1. Welche Parteien wollen, dass wir bis 67 arbeiten?
    Obwohl es ab 50 sehr schwierig ist einen Job zu finden. Obwohl viele Arbeitnehmer ab ca 55 Jahren fürchten, vorzeitig abgebaut zu werden.

    2. Bisher konnte man damit rechnen, ca. 70/75% des Einkommens als Rente zu bekommen. Welche Parteien setzen sich dafür ein, dass wir weiterhin mit Rente und AHV anständig leben können?

    3. Welche Parteien kürzen laufend die soziale Unterstützung für jene, die unter dem Existenzminimum leben?

    Welches sind die good guys?
    • R&B 17.11.2016 09:00
      Highlight Highlight @Eggi: Wenn Sie Ihre Fragen beantworten, hagelt es Blitze. 😂😂😂 Ich bin Ihrer Meinung.
  • Flexon 16.11.2016 23:05
    Highlight Highlight Notiz am Themenrande:
    Ich wollte mich heute mittels alternativer Quellen (RT.com/RTdeutsch) über den definitiven Rückzug Russlands aus dem internationalen Strafgerichtshof informieren (Der fehlende Part). Leider hat der fehlende Part selbst gefehlt - komplette Lücke in der Presse. Aber man muss nur umformen: Die Evidenz von Absenz ist nicht gleich die Absenz von Evidenz.
  • nilson80 16.11.2016 21:35
    Highlight Highlight Ich würde mich persönlich als sozialliberal einstufen. Demokratie heisst aber auch, dass ich nicht immer in der Mehrheit bin. Damit muss ich leben und halt eben immer wieder darum werben mit meinen Argumenten zu überzeugen. Angst macht mir allerdings wenn scheinbar im "Namen des Volkes" demokratische Instutionen abgeschafft werden. Das hat für mich nichts mit rechts oder links zu tun. Demokratie ist immer auch ein -im besten Sinne- Wettbewerb der Ideen. Der grösste Feind der demokratischen Kultur ist das starre Feindbild. Keiner ist 100% irgendwas.
  • Wilhelm Dingo 16.11.2016 21:27
    Highlight Highlight "Ken Jebsen auf seinem faschistischen Kanal «KenFM»": Wenn wir den Begriff faschistisch so leichtfertig verwenden geht das Augenmass für echte Faschisten verloren. Das genau das Problem der sog. Linken, auch bei anderen Themen.
    • Toerpe Zwerg 16.11.2016 21:57
      Highlight Highlight Sie haben recht. Ken FM ist einfach ein paranoider, pseudofaschistischer Deppenkanal.

      Versuche ja meist die Contenance zu bewahren und höflich zu bleiben. Gelingt nicht immer.
    • seventhinkingsteps 16.11.2016 23:31
      Highlight Highlight Ich sehe das Problem eher darin, dass der Begriff des Faschismus so eng gezeichnet wurde, dass man kaum jemand mehr korrekterweise als Faschist bezeichnen kann, ausser er hat explizit Hitler als Vorbild
    • walsi 17.11.2016 00:45
      Highlight Highlight An welchen Aussagen von Ken Jebsen hängen sie ihre Aussage auf, dass er ein Faschist ist. Gerne auch mit dem entsprechenden Link. Ich höre immer das Ken Jebsen ein Faschist sein soll, sehe aber nie beweise dafür.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaiser 16.11.2016 21:22
    Highlight Highlight Vielen Dank Herr Löpfe, Ihre Frage hat mir geholfen meinen bescheidenen Horizont etwas zu erweitern! Auch wenn mich dann der Schluss des Artikels sehr enttäuscht hat (was ich verstanden habe: jeder der meint das Volk oder die Büezer zu verstehen ist dumm). Ok, wir sind alle das Volk und wir sind alle ein bisschen dumm - aber damit kommen wir keinen Schritt weiter.

    Eine mögliche Hilfe um uns zu "bessern" könnten die Thesen in diesem Video sein. Hauptpunkt: Empathie.

    Play Icon
    • Platon 16.11.2016 23:23
      Highlight Highlight Lieber Kaiser. Ich bin zwar der selben Meinung wie Herr Löpfe und denke auch, dass Trump, Blocher, Glarner etc. blöd sind. Natürlich sind sie nicht in dem Sinne blöd, stimmen zu machen, natürlich nicht! Sie haben einfach nicht verstanden wie man mit den heutigen Problemen umgehen muss und machen alles nur noch schlimmer, es sei denn es gelingt ihnen wirklich 50 Jahre zurück zu gehen.
      Trotzdem danke für das Video! Das intellektuelle Gelaber hat sogar mich wütend gemacht😂 Aber Sinnbild für die heutige zeit, wenn er über alles bescheid weiss, aber niemand ihn versteht😒
    • dnsd 16.11.2016 23:35
      Highlight Highlight Vielen Dank für den Link! Ganz grosses Kino!
    • Philipp Löpfe 17.11.2016 03:34
      Highlight Highlight Interessant. Wir versuchen es bei Watson wenigstens
  • x4253 16.11.2016 20:53
    Highlight Highlight Wenn ich an meine Soziologievorlesungen zurück denke, und mir die Definiton von Elite in Erinnerung rufe, dann ist die in der Schweiz herrschende Elite der Schweiz sicherlich nicht Links. Und Köppel gehört definitiv zur herrschenden Elite!
    Frei nach Pareto: Sowohl die herrschende Elite als auch die nicht-herrschende Gegenelite bedienen sich Erfolg versprechender Derivationen, um die Masse zu täuschen und zu ideologisieren.
    Frage ist, haben wir jetzt eine Löwen- oder eine Fuchs-Elite?
  • Toerpe Zwerg 16.11.2016 20:47
    Highlight Highlight Die Lösung ist ziemlich einfach. Lösen Sie sich vom links-rechts Schema, lassen Sie damit Gut und Böse und die Pole hinter sich. Bauen Sie ein neues, besseres Koordinatensystem auf - bzw. es gibt dieses bereits seit Langem, man müsste es bloss anwenden.

    Das System heisst Liberalismus und lässt sich trefflich auf die verschiedensten Lebens- und Politikbereiche anwenden und es gibt jeweils nur die Ausprägung mehr oder weniger, aber keine Gegensätze mehr. Man kann dann für oder gegen mehr Kontrolle und Regulierung sein, wird aber ganz neue Schnittmengen mit bisherigen Gegnern entdecken.
    • rodolofo 17.11.2016 08:05
      Highlight Highlight Gegensätze, Interessenkonflikte und Polaritäten verschwinden nicht, wenn wir sie sprachlich auflösen!
      Wichtig wäre aber eine ehrliche und offene Auseinandersetzung, welche nicht das Ziel hat, die "Gegenseite" zu bekehren, sondern ihre Ansichten und Wertvorstellungen als ergänzende Konzepte ins eigene Weltbild zu integrieren!
      Aber die Voraussetzung dafür, dank anderen Menschen ein mehrdimensionales Bild von der Wirklichkeit zu erhalten, ist die Verabschiedung von der Macht und dem Bedürfnis, die Welt so zu erziehen, dass sie möglichst angenehm und bequem ist für uns.
      Und das ist sehr schwierig
    • Nick Name 17.11.2016 20:46
      Highlight Highlight Jein, rodolfo: Ja, ehrliche und offene Auseinandersetzung wäre enorm wichtig. Aber das funktioniert – neben der z.B. im letzten Abschnitt beschriebenen Haltung selbst, natürlich – auch nur mit der entsprechenden Sprache bzw. Kommunikation.
      Deren Einfluss wird in vielen Fällen ganz bewusst (miss)gebraucht – und in noch mehr Fällen leider stark unterschätzt bzw. nicht wahrgenommen.
    • rodolofo 18.11.2016 08:16
      Highlight Highlight @Nick Name
      Es gibt zwei verschiedene Grundtypen von Menschen:
      1. Der Erzieherische Typ:
      Will Menschen formen und zu nützlichen (Idioten?) Mitgliedern der Gesellschaft machen.
      Methode: Unerwünschte Verhaltensweisen mit Repression bestrafen, erwünschte Verhaltensweisen mit Prämien belohnen.
      2. Der Wissenschaftliche Typ:
      Will wissen, wie Menschen tatsächlich sind.
      Methode: Teilnehmende Beobachtung
      Zwischen den Polaritäten dieser zwei gegensätzlichen Menschentypen spielt sich das Leben ab.
      Wir sind also meistens Mischformen zwischen dem wissenschaftlichen und dem erzieherischen Grundtypus Mensch.
  • Königspinguin 16.11.2016 20:27
    Highlight Highlight Rechts- und Linksextreme sind sich recht ähnlich.

    Falls Sie sich als Durchschnittsliker (SP) verbessern möchten:

    Versuchen Sie die Wirtschaft zu verstehen (z.B. Warum muss ein Unternehmen Gewinn machen? Warum haben 99% der SP-Wähler viel Geld auf dem Bankkonto, jammern aber immer wie Reiche (Aktionäre) immer reicher werden?).

    Und noch etwas: Glaube Sie, der Staat kann besser mit Ihrem Geld umgehen wie Sie? Mir würde Schutz, Armenhilfe und Bildung reichen.
    • seventhinkingsteps 16.11.2016 23:34
      Highlight Highlight Hast du eine Quelle für die 99%?

      Übrigens muss ein Unternehmen nicht Gewinn machen. Ein Unternehmen das in einem kapitalistischem System wirtschaftet muss Gewinn machen. Wichtiger Unterschied.
    • Tobi-wan 16.11.2016 23:55
      Highlight Highlight Ich bin 1%
    • Eggi 17.11.2016 00:09
      Highlight Highlight Ich gehöre wohl zu den 1% der SP-Wähler! Du musst ein super Hacker sein, dass du diese Zahl hast.

      Du weisst sicher auch, warum die CEOs von SBB, Swisscom, Post etc. mehr verdienen müssen als ein Bundesrat.

      Wechsle bitte deinen Namen: Ich liebe Königspinguine! Und ich will dir etwas verraten: Königspinguine sind Linke, geschickt getarnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ville_16 16.11.2016 19:58
    Highlight Highlight @Löpfe
    Was genau ist an diesem Statement von Ken Jebsen nun genau falsch? Seien wir mal ehrlich, jede einzelne Aussage ist korrekt. Da ist nichts gelogen evtl. teilweise überspitzt aber bestimmt nicht unwahr.
    • R&B 17.11.2016 09:05
      Highlight Highlight @Ville_16: Seien wir mal ehrlich: Sie sind nicht ehrlich.
    • Nick Name 17.11.2016 20:57
      Highlight Highlight Selbst falls die dünngesäten Fakten in diesem verbalen Erguss Jebsens wahr sein sollten (ich habs nicht verifiziert, weil:): Er ist unerträglich – und gefährlich, sollte er von immer mehr Leuten für voll genommen werden. Sozusagen ein kommunikatives Maschinengewehr, das halbwegs getarnt explodierende Splittermunition verschiesst.
    • Ville_16 18.11.2016 00:09
      Highlight Highlight Naja, wir haben zum Glück freie Meinungsäusserung, genau gleich darf jeder glauben was er will. Ich sehe da kein Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dnsd 16.11.2016 18:01
    Highlight Highlight Der letzte Satz zeigt deutlich wie ernst es ihm ist etwas zu lernen. .. Jeder der kein linker absolut naiver Idealist ist, sollte in Löpfe's Welt das Stimmrecht entzogen werden, sonst wird ständig falsch gestimmt von den Leuten die "dumm wie Brot" sind.
  • Denk nach 16.11.2016 17:34
    Highlight Highlight Ich halte grundsätzlich nichts von links oder rechts. Beide Seiten sind taub für Diskussionen und Kompromisse. Beide Seiten meinen das Grundrecht auf die einzig richtige Ideologie gepachtet zu haben.

    Ich denke aber, dass dieses Land bei einer vollständigen Auflösung der kompromissorienterten Mitte den Bach runter geht, weil in wichtigen Themen eine Stagnation aufgrund der fehlenden Kompromissbereitschaft die Folge ist.
    • seventhinkingsteps 16.11.2016 23:38
      Highlight Highlight Schöne false equivalence.

      Schwule: Wir möchten gerne heiraten.

      Linke: Cool!

      Rechte: Auf keinen Fall, ihr Homoschweine! Die Ehe ist zwischen Mann und Frau, christiliche Werte!!!11ELF!!

      Du so: Beiden Seiten sind taub für Diskussionen und Kompromisse.
    • Denk nach 17.11.2016 09:58
      Highlight Highlight Die CVP verteidigt christliche Werte welche wohl eher mittig anzusiedeln ist (oder war?). Ich habe auch noch nie gehört, dass ein SVPler das Wort Homoschwein benutzt hat.

      Ich spreche hier nicht von Nazis und Linksextremen.... mit solchem Gesoks will man nicht diskutieren..... sondern von unseren rechten und linken Parteien, die stur auf ihrem Programm rumheulen und keine konstruktiven Lösungen wünschen.
  • Ohniznachtisbett 16.11.2016 16:57
    Highlight Highlight (2/2) Der Intellektuelle sagt sich also, auf so einen Mist antworte ich nicht. Er impliziert, sein Schweigen hätte die gleiche Aussagekraft, wie des anderen Gepolter. Dem ist aber gem. Taleb nicht mehr so. Ich finde das eine interessante These. Offensichtlich hat nicht mehr der "Elder Statesman" oder die "Moralische Instanz" Gewicht dadurch wie er handelt, was er sagt und eben auch was er nicht sagt, sondern jeder hat nur eine Chance etwas zu den Leuten zu bringen, indem man möglichst laut brüllt. Das kann gut sein.
  • Ohniznachtisbett 16.11.2016 16:51
    Highlight Highlight (1/2) Über den Evidenz/Absenz Spruch muss man zwar etwas hirnen, aber eigentlich verständlich. Zu Deutsch: Die Abwesenheit von Massgeblichkeit wird verglichen mit der Massgeblichkeit von Abwesenheit. Der Typ behauptet also, dass "die Elite" diese beiden Sachen als gleich ansieht. Ein "Demagoge" behauptet wir hätten ein Ausländerproblem (angenommen dies ist objektive eine Lüge). So sieht der Intellektuelle darin kein Problem (Absenz von Evidenz) und reagiert auf die Aussage mit Ignoranz (Evidenz von Absenz).
    • Philipp Löpfe 16.11.2016 21:41
      Highlight Highlight Gut, das wir das geklärt habe – obwohl ich gar ichts verstanden habe...
    • Lichtblau 16.11.2016 22:30
      Highlight Highlight Rechte Schweizer sind für mich nicht zu akzeptierende Wobmänner, Linke stellen morgens ihre Schuhe ins Regal, "schlüpfen" (aargh!) in ihre Bürosandalen und verbessern anschliessend die Welt. Bünzlialarm gilt heute für beide, Unwählbarkeit auch. "Intellektuell" wäre für mich auf jeden Fall ein grosser Pluspunkt.
    • Spooky 16.11.2016 22:51
      Highlight Highlight @Ruedi89
      Deinen oberen Kommentar (2/2) habe ich zwar nur ganz knapp nicht verstanden. Das heisst, es hat nicht viel gefehlt, dann hätte ich ihn verstanden.

      Aber deinen unteren Kommentar (½) habe ich total nicht verstanden.

      Aber wahrscheinlich bin ich dumm wie Brot.😬 😖
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  • befelino 16.11.2016 15:46
    Highlight Highlight Ich schlage vor, die Quellen nicht nur zu erwähnen sondern auch zu verlinken. Der ganze Artikel basiert meiner Meinung nach auf dem Artikel von Sasse. Da hat sie doch schon n paar Klicks verdient. Also: http://geschichtedergegenwart.ch/verkehrungen-ins-gegenteil-zur-karnevalisierung-von-politik/ und davon gehört hat der Autor wahrscheinlich am Montag auf https://blog.fefe.de/?ts=a6d7b048 Stimmts?
    • Philipp Löpfe 17.11.2016 03:35
      Highlight Highlight Nein. Auf Twitter
  • ThePower 16.11.2016 15:38
    Highlight Highlight Ich wollte noch etwas nachtragen. Alle drei poltischen Erdbeben (Trump, Brexit und MEI)wären zu verhindern gewesen,wenn die Wahlbeteiligung im Allgemeinen und die der Jungen im Besonderen, höher gewesen wäre. Dann haben "die"keine Chance, siehe DSI. Also bitte für die Zukunft: Geht wählen und abstimmen, nicht denken dass es "dann schon gut kommt"...
  • reader187 16.11.2016 15:25
    Highlight Highlight Ich ordne mich weder Links noch Rechts ein, ich finde in beiden Lagern valide Thesen und Aussagen. Ich finde es bedenklich wenn etwas unreflektiert als Tatsache hingestellt wird. Man einfach alles glauben soll nur weil es eine Frau/Schwarzer/Was auch immer gesagt hat.

    Mir wurde beigebracht alles kritisch zu hinterfragen und je mehr man sich über ein Thema informiert desto mehr bemerkt mann wie man gezielt durch die Medien fehlinformiert wird. Bestes Beispiel hierfür ist die von Marketingagenturen gesteuerte Aufschrei Kampagne
    • #10 16.11.2016 15:45
      Highlight Highlight Marketingagenturen steuerten die "Aufschrei"-Kampagne? (Habe ich etwas verpasst?) Und durch die Medien wird man "gezielt fehlinformiert"?

      Du darfst dich unbesorgt als rechter Verschwötungstheoretiker einordnen.
  • faustus 16.11.2016 15:25
    Highlight Highlight Tja, was nun Herr Löpfe?
    Nehmen Sie ein Timeout.
    Lassen Sie die grosse Politik, die Weltwirtschaftstheorien und die sich daraus ergebenden möglichen Zukunftsgesellschaftssysteme links oder auch rechts, wie es Ihnen beliebt, liegen und wechseln Sie ins Sportressort. Gehen Sie in die Stadien und fühlen Sie dem Volk den Puls; auf den Stehrampen und den Sitzplätzen.
    Tauschen Sie für ein paar Monate mit Klaus Zaugg; eine Challenge für Euch beide.
    Und Herr Löpfe, Brot hat viele Eigenschaften, aber Dummheit gehört nicht dazu!
  • Jol Bear 16.11.2016 15:21
    Highlight Highlight Das Problem der "(linken) Elite" besteht darin, dass sie Prinzipien über die Realität stellt, Prinzipien/Ideologien nicht einem Realitätscheck unterzieht und nie hinterfragt. Z.B. zentralistisches Europa, Personenfreizügigkeit, grenzenlose Solidarität mit Zuwanderern aller Art, Multikulturalismus usw. Das alles kann in der Theorie wunderbar funktionieren. Werden im realen Leben die davon Benachteiligten zahlreicher, rebellieren sie und bekommen Mehrheiten. Die "Elite" glaubt dennoch, im Recht zu sein, hält an Ideologien fest, selbsternannte Unfehlbarkeit ist ihr Untergang.
    • Phrosch 16.11.2016 19:25
      Highlight Highlight Das gleiche gilt auch für die rechte Elite, zu der die Herren Köppel und Blocher gehören, in deren Welt sich böse Ausländer/Flüchtlinge tummeln, die alle Terroristen sind und unsere Arbeitsplätze stehlen.
    • Danyboy 16.11.2016 20:01
      Highlight Highlight Dumm nur, dass die Prinzipienreiterei auch für die "Elitenkritiker", Populisten und Rechte gilt... Einfach mit etwas anderen Vorzeichen. Köppel ist ein Paradebeispiel dafür, seine Artikel, Editoriale oder Fernsehbeiträge sind eigentlich vor allem prinzipiengetreuer Klamauk.
    • seventhinkingsteps 16.11.2016 23:41
      Highlight Highlight Das Schweizer Stimmvolk hat sich aber mehrmals für die Bilateralen und die Personenfreizügigkeit ausgesprochen an der Urne.

      Ausserdem: Was ist so falsch daran, wenn man Prinzipien über die Realität stellt, wenn man versucht die Realität zu verändern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • silverback 16.11.2016 15:18
    Highlight Highlight Sie sind vieles, Herr Löpfe, aber ganz bestimmt kein Linker.
  • Daniel Caduff 16.11.2016 15:04
    Highlight Highlight (2/2)

    Die Faktenresistenz oder mangelhafte Sachkenntnis zu entlarven, ist meistens nicht sehr schwierig. Es spielt aber halt einfach keine Rolle, da ja neuerdings "der gesunde Menschenverstand" und das "Bauchgefühl" sowieso die entscheidenden Messgrössen sind.

    Ich frage dann meistens, ob sie bei einer notwendigen Operation auch lieber einem Gesinnungsgenossen mit "gesundem Menschenverstand" vertauen möchten, oder ev. doch lieber einem ausgebildeten Chirurgen.

    Die Linke muss den Kampf also nicht rechts-aussen gewinnen, sondern in der (noch diskussionsfähigen) Mitte. http://bit.ly/2eFDPiI
  • ThePower 16.11.2016 15:03
    Highlight Highlight Genau so ist. Was können Politiker von Trump, SVP und Co lernen? Lüge, lüge was das Zeug hält. Wenn du der Lüge überführt wirst egal, mach einen flapsigen Spruch à la Blocher. Verbreite deine Lügenbotschaften und wiederhole sie so oft es geht, bis es jeder anfängt zu glauben. Berühmte Beispiele:

    - Die Schweiz ist links
    - Kriminelle Ausländer werden nicht bestraft
    - Mit Sozialhilfe ist zu hoch
    - Geht es den Reichen gut gehts allen gut

    Also, an die Arbeit liebe SP und Grüne. In drei Jahren sind Wahlen..
    • Königspinguin 16.11.2016 16:20
      Highlight Highlight Das wird doch schon gemacht. Die Grünen warnen ständig vor dem Weltuntergang. Der wird nicht bei +4°C kommen. Für gewisse Personen der SP sind Aktionäre und Spekulanten für die Armut verantwortlich. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall.
    • Walter Sahli 16.11.2016 18:27
      Highlight Highlight Dann fange ich schon mal an:

      Liebe SVP-WählerInnen, Ihr seid so klug!
    • Toerpe Zwerg 16.11.2016 20:50
      Highlight Highlight Des einen Lüge ist des Anderen Wahrheit.
  • Murky 16.11.2016 14:58
    Highlight Highlight Super Artikel, spricht mir aus der Seele. Danke Herr Löpfe.
  • Daniel Caduff 16.11.2016 14:57
    Highlight Highlight Herr Löpfe, bitte versuchen Sie es nicht. Ich habe schon unzählige Male Rechten zugehört, mit ihnen debatiert und gestritten. Die wollen nicht, dass man ihnen zuhört. Die wollen, dass die Linke nach rechts rückt, und rechte Politik (Migrations-)Politik macht. Jeweils unter der impliziten Androhung: "Sonst wandern wir immer weiter nach rechts, und wenn es dann zu Gewalt kommt, seid Ihr selber schuld." Nimmt die Linke eine vermeintlich rechte Position auf (z.B. R. Strahm), dann fühlen sie sich aber dadurch erst recht bestätigt - und fordern noch mehr.

    Bringt also gar nichts.

    • walsi 16.11.2016 15:21
      Highlight Highlight Herr Caduff: Die Linke will, dass die Rechten nach links rücken und die Position der Linken annehmen. Beide Seiten denken, dass sie Recht haben und die anderen liegen falsch. Wenn jeder denkt, dass er Recht hat kann sich nichts bewegen.
    • Daniel Caduff 16.11.2016 15:38
      Highlight Highlight @walsi

      Du warst etwas schnell, es gibt noch eine Fortsetzung (2/2) zum obigen Kommentar.

      Die Linke in der Schweiz hatte nie eine Mehrheit. Verantwortlich für den Status Quo sind ohne Zweifel die Bürgerlichen und die SVP.

      Die Politik in der CH ist in den letzten 20 Jahren klar nach rechts gerückt. In den 80er hiess es von den Linken noch "Macht aus dem Staat Gurkensalat". Heute wird sie beschimpft, weil sie zu sehr staatstragend sei. Umgekehrt war die BGP früher eine bürgerliche Partei. Unter ihrem neuen Namen SVP wurde sie eine nationalistische konservative Partei am rechten Rand.

    • Daniel Caduff 16.11.2016 15:45
      Highlight Highlight @walsi:

      Peter Schneider erklärt es in diesem Artikel sehr prägnant und gut, wieso dieses Elitengeschwafel einfach nur Blödsinn ist:

      http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/warum-soll-man-ueberhaupt-gegen-die-eliten-kaempfen/story/20627490#mostPopularComment

      Und deswegen sollten wir denen, die davon sprechen auch nicht auf dem Leim gehen.
  • Linus Luchs 16.11.2016 14:39
    Highlight Highlight "Männlich, weiss, wenig gebildet und pessimistisch – diese Koalition hat Donald Trump ins Weisse Haus gehievt." Zitat aus der NZZ:
    http://www.nzz.ch/international/praesidentschaftswahlen-usa/wie-die-amerikaner-gewaehlt-haben-der-aufstand-der-abgehaengten-ld.127314

    Bildung abzuwerten war schon immer eine Strategie der Demokratiefeinde, die mit ihren einfachen „Wahrheiten“ nach der Macht streben. Menschen, die dank ihres Wissens komplexere Zusammenhänge verstehen und Lügen entlarven können, werden von den Populisten diskreditiert. Sie arbeiten mit der blökenden Herde.

    Ein Trump-Schaf:
    User Image
  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 16.11.2016 14:37
    Highlight Highlight Zwei Dinge sind mir aufgefallen.
    Nassim Talebs Satz, wonach die Absenz von Evidenz nicht die Evidenz für Absenz ist, ist erstens richtig und zweitens leicht verständlich. Ein Wörterbuch reicht aus, um diese konzisen Satz zu verstehen.
    Zweitens, ist Faschismus nur die rechte Spielart des Totalitarismus, die linke heisst Stalinismus, Maoismus, Titoismus u.a.m.(=linker Faschismus).
    Es ist falsch so zu tun, als könnte links unmöglich totalitär, bzw. faschistisch sein, siehe Kuba, Nordkorea und China.
    Bemerkenswerterweise kämpft keine linke Partei für den Ausbau demokratischer Mitwirkung.
    • Sapere Aude 16.11.2016 15:31
      Highlight Highlight Es gibt keinen linken Faschismus:
      "Ab den 1920er Jahren wurde der Begriff für alle extrem nationalistischen, nach dem Führerprinzip organisierten antiliberalen und antimarxistischen Bewegungen, Ideologien oder Herrschaftsysteme verwendet, die seit dem Ersten Weltkrieg die parlamentarischen Demokratien abzulösen suchten."

      https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus

      Linker Totalitarismus gibt es, wird aber von linksliberalen Kreisen auch kritisiert,


    • Sapere Aude 16.11.2016 15:34
      Highlight Highlight "Bemerkenswerterweise kämpft keine linke Partei für den Ausbau demokratischer Mitwirkung."

      1Wie war das nochmal dem Frauenstimmrecht, dem Proporzwahlsystem und dem Ausländerstimmrecht?
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 16.11.2016 23:12
      Highlight Highlight @Aude: lange her.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Horobar 16.11.2016 14:35
    Highlight Highlight Sich auf das Niveau rechtspopulistischer Hetzer herunterzulassen, halte ich für brandgefährlich. Wenn die Linke erfolg haben wollen, müssen sie die Anspruch auf moralische Überlegenheit behaupten können. Was aber fehlt sind Emotionen, vor allem der Zorn. Wurde von Georg Schramm sehr gut ausgeführt. Ich erwarte von linken Politiker und Journalisten, dass sie auf den Tisch schlagen und Missstände anprangern. In der Bevölkerung brodelt dieser Zorn schon länger, denn es läut viel falsch. Wenn man sich aber weigert, diesen Zorn einzufangen, kann man nur verlieren
    • Murky 16.11.2016 15:00
      Highlight Highlight Jawohl, gut geschrieben.
    • ströfzgi 16.11.2016 21:46
      Highlight Highlight "Ich erwarte von linken Politiker und Journalisten, dass sie auf den Tisch schlagen und Missstände anprangern."

      Richtig: dann sollen sie aufhören Cüpli auf Kosten aller anderen zu saufen und Wasser zu predigen. So als Vorschlag mal ... 😉

  • Bruno Wüthrich 16.11.2016 14:31
    Highlight Highlight Viele Menschen sind viel mehr links eingestellt, als sie selber ahnen. Aber die linke Elite merkt dies nicht und schlägt auch kein Kapital daraus. Statt dessen beharrt sie auf Positionen (EU, Globalisierung), welche die mögliche Klientel nicht will, oder debatiert über Dinge (politische Korrektheit, Sexismus), welche den meisten inzwischen zum Hals raus hängen.

    FrancoL schrieb weiter unten: «Das alles wird nicht auf der niedrigsten intellektuellen Stufe zu bewältigen sein.» Recht hat er. Wer aber erfolgreich sein will, wird es auf dieser Stufe erkären müssen.

    Die Linke hat viel zu lernen!
    • IMaki 16.11.2016 15:05
      Highlight Highlight Lieber B.W., Sie sprechen mir aus der Seele. Andernorts habe ich etwas unverblümter und natürlich verkürzt geschrieben, es genüge nicht, sich im LGTB- und Gender-Eggeli einzuigeln und darauf zu warten, dass die Masse sich ebenfalls dorthin drängt. Es hat mir einige Blitze eingetragen. Dabei geht es genau darum. Die wirklichen Fragen müssen auf den Tisch und sie müssen so beantwortet werden, dass die angebotenen Lösungen auch verstanden werden können: Krankenkassen- und Subventionsmafia, Geldschöpfung, Umverteilung von unten nach oben. In der Tat, es gibt viel zu tun.
  • hamurabi 16.11.2016 14:31
    Highlight Highlight Anhand der Flüchtlingskrise der letzten Jahre sieht man das Debakel doch perfekt:
    - Man hat die Tür für Millionen geöffnet, ohne zu wissen wer eigentlich kommt. Ohne zu wissen, welche Ideologien/Kulturen/Mentalitäten auf einen zukommen. Selbstverständlich haben die meisten Leute sorgen. Das ist völlig normal. Ich komme aus diesem Kulturraum. Und ja, Europa ist definitv nicht bereit für das... Anyway, anstatt die Sorgen ernstzunehmen, verteufel man das pauschal als Rassismus (und ein paar sind es auch, aber es ist die Minderheit) und so wachsen die Kreise von Pegida, KenFM, AFD usw..
  • hamurabi 16.11.2016 14:22
    Highlight Highlight Einfach mal ein paar Folgen von "Die Anstalt" schauen und erkennen, wie weit entfernt Politiker und Journalisten vom 08/15-Bürger sind... Bestes Bsp. betreffend Journalismus:
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    • hamurabi 16.11.2016 14:37
      Highlight Highlight Kann mir jemand hier, der die erwähnten (im Video) Zeitungen wirklich regelmässig liest und sich damit mehr oder weniger identifiziert, erklären, wie man diese noch ernst nehmen soll? Wie bitte soll man sich auf diese noch verlassen können?!
    • ströfzgi 16.11.2016 21:47
      Highlight Highlight Was steht eigentlich in Deinem Profilbild?
    • hamurabi 16.11.2016 22:49
      Highlight Highlight "Ich (ein) Ungläubiger", auf arabisch "Ana Kafer" (einzahl von "Kuffar", die Ungläubigen).

      Diese Abgrenzung im Islam, als Christ ein "Ungläubiger" zu sein, trage ich ganz gerne ;)
  • rabatt13 16.11.2016 14:22
    Highlight Highlight Ein häufiger Tipp ist, dass man Leuten mit anderer Meinung zuhören soll. Wie zeigt sich, dass der Rechten nicht zugehört wird? Vorallem hier in der Schweiz? Inwiefern sind diese Meinungen in den Medien untervertreten? Gibt es konkrete Beispiele, wo Fakten/Meinungen gezielt unterschlagen wurden (in der Schweiz)? Wieso ist die Schweizer Politik links?
    • rabatt13 16.11.2016 14:39
      Highlight Highlight @Rendel ich glaube, Sie haben mich missverstanden, habe es leider auch nicht klar geschrieben: Hier in den Kommentaren heisst es, man soll zuhören etc. Die Fragen sind Vorwürfe der Rechten, die man oft online liest (u.a. hier vor kurzem auf Watson). Die Fragen sind also an Leute gerichtet, die finden, dass sie nicht gehört werden und nicht meine Meinung. Wie gesagt, schlecht geschrieben
    • Wagner 16.11.2016 15:13
      Highlight Highlight Klar sind die CH Medien Links, nach Trumps sieg folgte allg: Das Schweigen der Lämmer. Dito nach der Mei. Das sind Indikatoren, die bei einer auch noch so rosaroten linksbrille, doch nicht übersehen werden können.

      Und das Buezer, nur noch Portugiesen, sein sollen ... zeigt genau die fremdheit der intellektuellen. Schreiner, Zimmerman, Maler, Elektro-, Heizungs-,Sanitärinstallateure, Maurer, Spengler etc. alles Profis und Buezer und darunter hat es wenig, sehr wenig Portugiesen. Wenn Sie den Eisenleger oder Hilfsarbeiter meinen O.K
    • PatCrabs 16.11.2016 16:06
      Highlight Highlight @Wagner:
      Wer gegen Trump ist, muss noch lange nicht links sein. Beim Thema Trump geht es um mehr als nur rechts-links (Clinton ist übrigens fast genauso wenig links wie Trump), nämlich um die Art und Weise, wie man miteinander und mit der Wahrheit umgehen möchte.
      Dass du frustriert bist, höre ich. Was dein Rezept dagegen sein soll, nicht? Du jammerst ja selbst auch nur gegen Links!
  • Berggurke 16.11.2016 14:16
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, das viele Rechte bzw. Konservative Wasser predigen und Wein saufen vonwegen die Linken hören nicht zu und leben in ihrer eigenen Welt. Damit will ich nicht abstreiten, dass es so wäre, dennoch finde ich es doch ziemlich heuchlerisch...

    PS: Ich würde mich selbst nicht unbedingt links einschätzen, eher in der Mitte. Das heisst, ich stimme manchmal eher mit der SP, manchmal eher mit der FDP überein. Mit der CVP kann ich nicht sonnderlich viel anfangen.
  • IMaki 16.11.2016 14:10
    Highlight Highlight Lieber Philipp Löpfe: Danke für Ihr öffentliches Nachdenken, eine leider aus der Mode kommende journalistisch-intellektuelle Disziplin.
    Als meine Kinder mit den ersten Pickeln herumliefen, habe ich Ihnen zur vordergründigen Erleichterung der schweren Pubertät empfohlen, dass sie im Leben nur zwei Bücher lesen müssten: A.Huxley's "Schöne neue Welt" und G.Orwell's (E.A.Blair) "1984". Easy dem Alter entgegen ridend, darf ich feststellen, dass es ein guter Rat gewesen ist. Wie P.P.Pasolinis "Freibeuterschriften" Impfstoff gegen politische Propaganda und das Anfixen durch die Konsummaschine.
  • Firefly 16.11.2016 14:08
    Highlight Highlight Wer hat eigentlich das Märchen von der Linken Elite in unserem Land erzählt? Die Elite in unserem Land war nie und ist nicht Links. Die Elite war mal eine Bürgerliche und Industrielle. Im zuge der Globalisierung wurde es eine der global agierenden Finanzindustrie und deren Vasalen und Zudiener.

    Der Strukturwandel der durch die Globalisierung heute so vielen zu Schaffen macht war keine linke Idee. Und der Ruf nach mehr ausländischen Arbeitskräften kam immer von der Finanzwelt, von der Wirtschaft.
    • PatCrabs 16.11.2016 16:07
      Highlight Highlight *insert thank you gif*
    • Hippie-ster 16.11.2016 16:59
      Highlight Highlight In der Schweiz hätte nie eine linke Elite das Sagen. Das ist korrekt.

      Aber, was stimmt und was nicht, ist im postfaktischen Zeitalter nicht mehr relevant.
      Es reicht einen Sündenbock zu präsentieren, auf den man die Unzufriedenheit und Hass projezieren kann.
  • m:k: 16.11.2016 14:04
    Highlight Highlight Den Impuls Trump oder SVP-Wähler als dumm zu bezeichnen, kann ich irgendwie verstehen. Es ist grotesk, dass gerade, die die das Volk ausnehmen als Retter desselben angesehen werden. Im Gespräch mit SVP Wählern wird aber klar, dass es um wirkliche Ängste geht. Ängste denen ich mir lange nicht bewusst war. Aber die Ängste als Dummheit abzutun ist zu einfach. Die Tatsache, dass heute die Profiteure der Globalisierung sich als Globalisierungsgegner verkaufen können, zeigt, dass die Linken zu lange utopischen Träumereien nachgehangen sind und die Realität ihrer ehemaligen Wählerbasis ignoriert hat.
    • Tikvaw 17.11.2016 16:43
      Highlight Highlight Da Angst eine Emotion ist, ist sie für die Person natürlich immer "real". Ich habe Angst vor Spinnen die sich in schweizer Wohnungen aufhalten. Tatsache ist aber, dass praktisch keine von denen es überhaupt schafft sich durch die dicke menschliche Haut zu beissen, ergo völlig ungefährlich für den Menschen sind. Soll ich nun eine Politik betreiben, die alle Spinnen ausrotten will oder sollte ich mir überlegen wie ich meine "Angst" vor etwas Ungefährlichem überwinden kann?
  • Amadeus 16.11.2016 14:03
    Highlight Highlight Ich finde gegenseitiges Verstehen und Zuhören und weniger Überheblichkeit wichtig!

    Die Elite soll den einfachen Büger besser verstehen lernen.
    Der Schweizer soll den Flüchtling besser verstehen lernen.
    Der Christ soll den Moslem besser verstehen lernen.
    Der Büezer soll den Akademiker besser vertehen lernen.
    usw.
    • Firefly 16.11.2016 15:22
      Highlight Highlight "Ich finde gegenseitiges Verstehen und Zuhören und weniger Überheblichkeit wichtig!"

      Diese Kultur ist gerade im Begriff unter zu gehen. Das wurde über Jahre als naives linkes Gutmenschentum verschriehen und nun werden mehr und mehr Leader gewählt, die Mauern bauen wollen, also genau das Gegenteil von dem.
  • Denverclan 16.11.2016 14:02
    Highlight Highlight Arroganz wohnt dort wo man denkt sich von seinem Gegenüber abzuheben. Arroganz wohnt links und rechts. Arroganz sieht man täglich auf der Strasse, bei gross und klein, bei alt und jung. Arroganz lebt genau so wie Demut. Jeder Mensch, jede Seele geht seinen/ihren eigenen Weg. verneigt euch vor Menschen die aktiv gutes tun, die aktiv Freude und Lebenslust verbreiten. Es gibt keine Feinde, der Feind wohnt in dir. Weder links noch rechts müssen sich gegenseitig bekehren. Jeder weiss im Innersten was richtig, was falsch ist, auch die welche politische Spiele treiben. Jeder entscheidet selbst.
  • Switch_On 16.11.2016 14:00
    Highlight Highlight Teil 3:

    Wichtig ist, dass die Politik wieder für Menschen und nicht mehr für Unternehmen gemacht wird! Dann werden auch viele bald AfD, Front National und die SVP nicht mehr wählen.
    Der Neoliberalismus ist gescheitert, dass müssen FDP, CVP und die SP endlich einsehen.
    • Illyria & Helvetia 16.11.2016 15:02
      Highlight Highlight Ich stimme mit Ihnen zu, dass (Welt-)Politik noch mehr für Menschen gemacht werden sollte und noch weniger für Konzerne. Jedoch muss ich beim zweiten Teil einwenden: Die SP hat noch nie den Neoliberalismus unterstützt, die SVP tut es aber. Vergleichen Sie mal die Parteiprogramme miteinander.
    • Switch_On 16.11.2016 23:02
      Highlight Highlight @Nik.Mania: Da haben sie recht. Aber abgesehen vom Parteiprogramm, habe ich nicht den Eindruck, dass sich die SP wirklich gegen den Neoliberalismus stellt.
      Aber vielleicht bin ich da auch zu kritisch.
  • Angelo C. 16.11.2016 13:57
    Highlight Highlight Kommt es denn von ungefähr und bloss aus dem Bauch raus, dass manche stets einseitig orientierende Medienschaffende mehr und mehr zur sog. Lügenpresse gezählt werden - bedeutet linke Politik uneingeschränkt das Heil dieser Welt 🤔?

    Allzuoft könnte man es denken, erlebt es genauso. Dies ungeachtet der Tatsache, dass selbst wenn sie sich in manchen politischen Fragen irrt und weitab von der Bevölkerungsmehrheit positioniert und sich dadurch ad absurdum führt.

    Zumindest scheint es nach Trump,Brexit,AfD,FPÖ,FN,SVP etc. angesagt, endlich über die Bücher zu gehen und sich etwas zu bescheiden 🤓!

    • phreko 16.11.2016 14:39
      Highlight Highlight Die Wahrheit oder persönliche Meinung verschiebt sich auch dann nicht, wenn andere Parteien Erfolge haben.
      Du machst bloss Werbung für postfaktisches Denken.
    • Illyria & Helvetia 16.11.2016 15:04
      Highlight Highlight Was die Bevölkerungsmehrheit denkt, muss nicht gleich richtig sein. Ganz im Sinne von: «Be a voice, not an echo.»
    • lofi 16.11.2016 15:39
      Highlight Highlight @angelo c.: ich nehm die medienlandschaft etwas anders wahr: einmal gibt es das was ich grob vereinfacht als mainstreammedien bezeichnen würde (das, was von einigen als lügenpresse betitelt wird), diese nehme ich als linker nicht als links sondern vielleicht als grob eingeteilt liberal wahr (mit unterschiedenen). weiter gibts einige rechte zeitungen wie die BaZ und die Weltwoche. Letztere beiden kämpfen mit um einiges stärker sinkenden leserInnenzahlen als erstere. dies deutet für mich nicht grad drauf hin, dass BaZ und Weltwoche näher an der bevölkerungsmehrheit schreiben...
  • fabianhutter 16.11.2016 13:55
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass die Rechte "einfache Lösungen" präsentiert.
    Wenn andere mit Statistiken und wissenschaftlichen Erklärungen kommt, gilt man als abgehoben. Wenn man die Lösung mit mehr als zwei Absätzen erklären muss gilt man als elitär.

    Politik ist kompliziert! Es gibt keine einfachen Lösungen! Die Rechte lügt ganz einfach wenn sie solche Dinge sugeriert.

    Als Antwort auf einfache (falsche) Lösungen kann man nun entweder seine eigenen einfachen (falschen) Lösungen präsentieren, versuchen die komplexere Lösung zu erklären oder frustriert und elitär die anderen als dumm beschimpfen...
    • Oberlehrer 16.11.2016 14:16
      Highlight Highlight Die allermeisten Ökonomen befürworten Freihandel. Die allermeisten Biologen halten die Kritik an GVO für übertrieben. Jeder Versicherungsmathematiker weiss, dass der BVG-Umwandlungssatz schon längst viel tiefer liegen müsste. Die meisten Wissenschafter glauben nicht an die Wirksamkeit von Homöopathie und raufen sich wegen Impfgegnern die Haare. Die meisten Kernphysiker und Ingenieure halten AKW der neueren Generation für sehr sicher.

      Fazit: Linke UND Rechte hören nur auf die Wissenschaft, wenn sie der eigenen Meinung nicht widerspricht. Tut sie es, erklärt man die Wissenschaft für "gekauft".
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 16.11.2016 14:55
      Highlight Highlight Politik ist ganz einfach. Es geht in der Politik nie um irgendwelche Wahrheiten. Fakten werden geschaffen und sind nichts als Werkzeuge im Versuch den eigenen Willen durchzusetzen. Wenn einer keine Zölle mehr zahlen will, dann kauft er sich einen Sprechpuppenpolitiker der die Sachzwänge für Freihandel tausendmal aufsagt, sowie einen Professor, der sich die Sachzwänge ausdenkt und mit hübsch zurechtgemachten Studien als unumstössliche Wahrheit verkauft.
      Politik reduziert sich immer auf: Ich will! Meist erweiter mit: ... haben!
  • Switch_On 16.11.2016 13:55
    Highlight Highlight Teil 2:
    Mit gewissen Dingen hat die SVP sogar recht: Bsplw. dass der EUGH Gesetze für Firmen bestimmt und nationale Gesetzgebungen aushebelt und damit den eigenen Mitgliedern schadet. Nur der Schluss daraus ist aus meiner vollkommen falsch.
    Dazu kommt die generelle Tendenz der Rechten in Europa und den USA:

    Ausgeprägter Nationalismus
    Elite-Bashing
    Hetze gegen Minderheiten
    Aufrüstung
    Verschwörungstheorien
    Einschränkung der Pressefreiheit (Ungarn, Polen)
    Absetzung neutraler Richter (Polen)

    Das geschah vor 90 Jahren schon mal....
  • Der Tom 16.11.2016 13:50
    Highlight Highlight Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!

    So denken scheinbar fast alle die ich so reden höre oder schreiben lese.
  • Switch_On 16.11.2016 13:45
    Highlight Highlight Teil 1:
    Das die "politische" Linke sich in letzter Zeit oft arrogant gegeben hat sehe ich teilweise auch so. Dazu kommt, dass gewisse Probleme, Arbeitslosigkeit, AHV und Auseinaderfallen des Mittelstandes, nicht von den Mitte- und Linksparteien angegangen wird. Nein es wird den Polemikern und Populisten überlassen.
    Das dann viele eine Partei wählen wie die SVP, welche gegen die Interessen der eigenen Wähler politisiert (Steuererleichterung für reiche, Kürzung von Sozialleistungen, usw.) ist die direkte Folge davon. Und was macht die Linke? Sie schaut nur zu. Für mich unverständlich!
  • Stachanowist 16.11.2016 13:43
    Highlight Highlight @ Löpfe

    Die Dame heisst Sylvia Sasse, nicht Sassen.

    Mit "Politik wird zum Karneval" ist keine Umdrehung der Begriffe gemeint, wie Sie es leider darstellen.

    Sasse macht hier eine Referenz auf ein von Michail Bachtin entwickeltes Konzept. Es beschreibt einen gesellschaftlich geduldeten Tabubruch (z.B. Karneval). Dabei wird die Grenze zwischen Elite und gemeinem Volk aufgehoben; dies geht von unten aus.

    Sasse hingegen dreht das Konzept in Bezug auf die aktuellen Entwicklungen um und spricht davon, dass das Verwischen von Grenzen und der Tabubruch jetzt von Oben ausgeht.
    • Philipp Löpfe 16.11.2016 14:01
      Highlight Highlight Stimmt Stachanowist. Nobody is perfect.
  • poesie_vivante 16.11.2016 13:35
    Highlight Highlight Wer nicht Löpfes Weltbild vertritt, wird von ihm kurzerhand zum Faschisten abgestempelt (Ken Jebsen). Und da wundert sich Löpfe tatsächlich, dass Linke wie er mit Spott und Häme übergossen werden?
    • almlasdn 16.11.2016 13:44
      Highlight Highlight Ich wundere mich auch, denn es sind nicht alle Linke wie Löpfe und dennoch wird links "per se" als schlecht angesehen...
    • Alex_Steiner 16.11.2016 13:46
      Highlight Highlight Ken Jebsen wird wohl eher wegen der Holocaustleugnung zum Faschisten abgestempelt .
    • Firefly 16.11.2016 13:53
      Highlight Highlight Naja, Ken Jebsen scheint ja auch sein Weltbild zu haben und er, wie er selber sagt, hätte er die Macht, würde es nicht beim abstempeln belassen sondern mal die Liste durch gehen und schauen wer sich denn die Frechheit herausgenommen hat, sich seinem Weltbild zu widersetzen und diese Leute dann... naja was? In den Ruin treiben, ins Lager schicken? Ausschaffen?

      Also vor solchen Leuten habe ich wirklich Angst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 16.11.2016 13:31
    Highlight Highlight Das Wie kann im ganz Kleinen beginnen:
    Angenommen, du bist in irgendeiner Links/Grünen Gruppe aktiv:

    Dann geh die Flyer nicht nur vor den Gymis und Unis verteilen, sondern auch vor dem KV und der Gewerbeschule. Auch wenn du dort niemand kennst und es nervenaufreibender ist.

    Vielleicht gewinnst du dann sogar neue Mitstreiter aus einem anderen "Kuchen", die bisher vielleicht gar nichts von deiner Gruppe wussten, da sie wiederum keine Leute in Hochschulen kennen und konsequent ignoriert wurden.

    Oder allgemeiner gesagt: Man sollte versuchen, die Offline-Welt-Filterblasen zu durchbrechen.
    • Sapere Aude 16.11.2016 14:31
      Highlight Highlight Deshalb führen wir ja Standaktion und Unterschriftensammlungen auf der Strasse oder Plätzen durch um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Gibt es immer wieder spannende Gespräche, oft aber auch wird man als Gutmensch, Landesverrätter oder linke Zecke beschimpft. Da wirds schwierig die Filterblase zu durchbrechen, wenn die Gegenseite gar nicht zuhören will.
    • meine senf 16.11.2016 15:24
      Highlight Highlight Das mag etwas autobiografisch sein, aber stell dir mal vor, du wärst einer der wenigen Linken in einem Umfeld, in welchem viele von Gutmenschen sprechen. Du fühlst dich alleine, meinst aber, die ganze Welt sei so.

      Dass das in anderen Umfeldern anders ist, ist dir nicht bewusst. Für solche Leute wäre es wertvoll, wenn auf sie zugegangen würde.

      Deshalb ist es gut, auf die Strasse zu gehen. Noch besser wäre es aber, eben direkt z.B. vor Berufsschulen zu gehen. So fühlt man sich wirklich angesprochen. Auf der Strasse werden die Hochschul-fremden Leute immer noch denken, es ginge gar nicht um sie
    • FrancoL 16.11.2016 22:21
      Highlight Highlight @Meine senf;
      Wieso bist Du der Meinung dass KV und Gewerbeschule so wichtig sind? Diese Schüler leben 3/4 ihrer Arbeitszeit nicht in den Schulen sondern in den Unternehmen und dort werden sie kaum viel Hilfe finden um das Erlebte zu verarbeiten oder gar weiter zu geben.
      Die Strasse ist wie Sapere Aude darlegt der richtige Ort oder als Einzelkämpfer eben auch die Anballungen von Andersdenkenden zB der Schützenverein, die der Fussballklub, die Feuerwehr, der Quertierverein etc.
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  • pamayer 16.11.2016 13:27
    Highlight Highlight Der als Beleidigung gemünzte Ausdruck 'gutmensch' sagt aus, dass alle nicht-gutnenschen das Gegenteil davon sind: Arschlöcher.



    Hat schon was.
    • DerDudeSagts 16.11.2016 14:10
      Highlight Highlight ..das kann jetzt nicht wirklich ernst gemeint sein oder?
      -gutmensch- hebt das naive "ich behandle alle gleich lieb und nett" hervor. naiv weil falsch! mir sind in meinem leben noch keine 2 exat gleiche menschen begegnet. und ich kenne zwillinge. darum ist das "gleichrichten aller menschen" eine fiese simplifizierung, und macht dann auch exakt das gegenteil, von "gut behandeln" da es ja per se ungerecht ist, alle gleich zu behandeln, weil wir eben nicht gleich sind. soziale politik ist also das exakte gegenteil von sozialer gesinnung. -> alles klar soweit. ;D
    • RedWing19 16.11.2016 15:07
      Highlight Highlight Du scheinst die Bezeichnung "Gutmensch" nicht wirklich zu kennen, oder?
    • Illyria & Helvetia 16.11.2016 15:19
      Highlight Highlight Es geht ja auch nicht darum, dass alle Menschen identisch sein sollen, sondern darum, dass man jeden respektvoll behandeln sollte. Nichts Verwerfliches, wie ich finde, weswegen ich durch und durch Gutmensch bin. :-)
  • Einfache Meinung 16.11.2016 13:25
    Highlight Highlight Es scheint, als hätte die Förderung von dieser multikulti Kultur nur Unruhen gebracht.
    • Firefly 16.11.2016 13:56
      Highlight Highlight Ich keine keine andere Kultur die je so sehr geförder worden wäre wie der Nationalismus und es brachte immer Unruhen. Auch jetzt.
    • phreko 16.11.2016 14:53
      Highlight Highlight Völker Aufhetzen bringt mehr Unruhe.
    • Einfache Meinung 16.11.2016 15:13
      Highlight Highlight Das wunderschöne ist doch, dass es soviele verschiedene Völker und Kulturen gibt... Diese waren doch nicht umsonst einmal getrennt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gibaue 16.11.2016 13:24
    Highlight Highlight Eine Definition der "Elite" wäre mal schön. Was solls das sein? Und ist überall dasselbe gemeint (USA, CH, DE usw.)??
    • licke1 16.11.2016 13:48
      Highlight Highlight Ja genau- damit sich auch die richtigen angesprochen fühlen!
    • zsalizäme 16.11.2016 13:54
      Highlight Highlight Danke! Ich habe das Gefühl, dass ich das Wort "Elite" in den letzten Tagen/Wochen ungefähr eine Zillion Mal gehört habe. Dennoch habe ich keinen Schimmer was denn genau damit gemeint ist. Sind das die reichen, oder die intelligenten, oder die einflussreichen, oder einfach alle über dem Durchschnitt?
    • DerDudeSagts 16.11.2016 14:13
      Highlight Highlight wer das geld regiert, regiert die welt.
      und nun die gretchenfrage, wer regiert das geld? (wobei "geld" der falsche begriff ist. es ist lediglich fiat-geld, oder schuldgeld.) ich denke, die sind damit gemeint. die und ihre scherlen.
  • el lobo 16.11.2016 13:22
    Highlight Highlight Von mir aus gesehen würde es mit empathie anfang. Versuchen das empfinden und die sichtweise von anderen nachzuvollziehen. Fängt schon mit dem postfaktischen an. Viele ihrer fakten sind keine fakten sondern eine frage der sichtweise. Wer mal akzeptiert, dass jeder aufgrund seiner geschichte eine andere sichtweise auf alles hat, fängt plötzlich an zu verstehen ( auch wenn mans nicht gleich sieht). Und zum schluss muss man noch akzeptieren, dass man nicht alle von seiner sichtweise überzeigen kann/soll/muss. Manchmal zeigt sich ja später sogar, dass die eigene sicht die falsche war...
    • sparkling unicorn 16.11.2016 13:42
      Highlight Highlight Das würde ich aber allen raten, von links nach rechts und von oben bis unten. Es geht schliesslich in der Politik nicht darum, die eigene Meinung durchzuboxen, sondern herauszufinden, wie man ein Problem angehen kann, damit man auch die beste Lösung findet. Das wird aber leider immer wieder vergessen.
    • Platon 16.11.2016 14:09
      Highlight Highlight Nur blöd, dass man heute als empatischer Mensch als Gutmensch beschimpft wird... Das Problem Löpfes lässt sich deshalb kaum lösen auf dieser ebene, weil jeder gut gemeinte Ansatz gleich in die Moralisierungstonne geworfen wird. Heutzutage wird man verflucht wenn man Flüchtlingen helfen will. Was soll das?!
  • The Writer Formerly Known as Peter 16.11.2016 13:22
    Highlight Highlight Ich lesen diesen Artikel von P.Löpfe und kann nur wieder den Kopf schütteln. Sie Herr Löpfe und ich verstehen uns gar nicht mehr. Ich bezeichne mich als Links, bin in der SP und finde sowohl Ken Jebsen und Daniele Ganser gut. Alle bekunden massiv Mühe mit der NATO und finden diese gehört abgeschafft... Ich verstehe es nicht, bitte klären Sie mich auf! Immer wieder die "Anti" Versöhnungsartikel gegen Putin. Bald pro Trump?Irgendwie sprechen wir nicht mehr die selbe Sprache. Und ich habe nicht das Gefühl, dass Sie sich ehrlich verändern wollen.
    • <m@g!c> 16.11.2016 14:05
      Highlight Highlight Als linker Ken Jensen gut finden ? Ehrlich ? Ich meine ich habe meist grosser Mühe mit Löpfe Artikel den sie sind sehr einseitig und teilweise lächerlich überzeichnet (Trump =KKK) aber diesen hier finde ich ausnahmsweise echt ok bzw. Verständlich. Und ob man Putin gut oder schlecht findet hat wenig mit Links oder rechts zu tun sondern eher mit Rechtsstaatlichkeit oder nicht. Die Sache mit der NATO verstehe ich immer noch nicht. Die NATO hat noch keinen einzigen Krieg begonnen. Sondern nur teilweise Eingegriffen. Aber das ist wohl kriegstreiberei. Oder eben doch NWO ;)
    • rabatt13 16.11.2016 14:14
      Highlight Highlight Haben Sie das verlinkte Video von Ken Jebsen angeschaut? Und auch weitere Videos? Er selber macht genau das, was er den "Mainstream"-Medien vorwirft: Filtert Infos, präsentiert falsche Fakten. Redet über Meinungsfreiheit, sagt aber alle Linken/Grünen/SPD sollen abhauen. Ich bin mit Ihnen einig, dass über die aktuelle Weltpolitik in allen Lagern diskutiert werden muss.
      Bzgl. Nato:
      Russland annektiert die Krim/die Krim schliesst sich Russland an, Russland positioniert 100'00'nde Soldaten an der Grenze, alles easy. Doch wenn die NATO Truppen an IHRE Grenze schickt, heulen alle auf.
    • Flexon 16.11.2016 14:24
      Highlight Highlight @Gasser
      Ich stimme auch im Zweifelsfall links - und das ist mit ein Grund, weshalb ich gegenüber Putin abgrundtiefe Skepsis hege (Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Homophobie, Pressefreiheit, Nationalismus, Umwelt, Ukraine, Unterstützung rechter Parteien). Ich verstehe ganz und gar nicht, wie Linke da auch nur den kleinsten Anknüpfungspunkt finden können. Gar nicht.

      Mein Verdacht geht dahin, dass Sie den (historischen) Überblick verloren haben und alternative Quellen unverhältnismässig stark gewichten.

      Was finden Sie an einem Autokraten gut, der den Front National unterstützt? WTF???







  • Kookaburra 16.11.2016 13:21
    Highlight Highlight Was hat Links falsch gemacht?

    Durch die Erfahrung wissen wir nun, dass Links seine Versprechen alle nicht halten kann. Die Sozialsysteme, die AHV die KK... alles ist am Anschlag. Links hat gesagt mit der Zuwanderung würde es besser, aber es wurde immer nur schlimmer. Links sagt Flüchtlinge gehen wieder nach Hause, in Wahrheit kommen für jeden fünf nach. Links denkt Integration dauert 5-10 Jahre. In Wahrheit sind es 50-100. Links hat vor allem eines Falsch gemacht: Zu viel, auf zu wenig Zeit. Denn Multikulti ist kein Spass. Für keine Seite. Mit Vernunft bei der Zuwanderung, wäre Links goldig.
    • Sapere Aude 16.11.2016 13:47
      Highlight Highlight Spannend wie Links an all dem Schuld sein kann, wenn wir weder die Mehrheit im Parlament noch in der Bevölkerung haben.
    • fabianhutter 16.11.2016 13:48
      Highlight Highlight Sozialsysteme, AHV und KK funktionieren und bieten in der Schweiz Sicherheit und einen guten Lebensstandard für alle.

      Viele Flüchtlinge sind wieder nach hause gegangen.
      (http://www.zeit.de/news/2016-01/30/migration-fluechtlingskrise-merkel-setzt-weiter-auf-europaeische-loesung-30131202)
      Es gibt einfach neue Krisen. Und helfen tut man Flüchtlingen nicht nach unserem Zeitplan, sondern weil es nötig und richtig ist Menschen in Not zu helfen.

      Zu viel auf zu wenig Zeit bei einem Ausländeranteil von 25% und einer Arbeitslosenquote von unter 5%? Das müssen Sie erklären.

    • Nibu 16.11.2016 13:54
      Highlight Highlight
      ...zu viel auf zu wenig Zeit ist jetzt nicht spezofisch links...

      Es ist ja nicht so, dass ' links' den Lauf der Welt bestimmt, sondern das ist ein Gemeinschaftswerk.

      Wenn man unbedingt von Links und Rechts sprechen will, dann kann man ja auch sagen, dass Rechts Kriegsmaterial versendet,andere Länder ausbeutet und jeweils die eigene Nation als Beste sieht ( was ja rein logisch nicht geht...)

      Rechts richtet den Schaden an und Links versucht das Ganze wieder zusammenzuflicken...

      Und: Es gibt Krieg, Diktatur und Verfolgung






    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 16.11.2016 13:20
    Highlight Highlight Schöner Beitrag. Aber zuviele Worte mit mehr als 2 Silben ;)
  • Olf 16.11.2016 13:17
    Highlight Highlight Gratuliere, Selbsterkenntnis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung
  • FrancoL 16.11.2016 13:16
    Highlight Highlight Vor ab ich würde mich keine Sorgen um Köppels Aussagen machen, denn er spielt je nach Laune mit allen möglichen Klischees. Er war auch mal links und findet heute man dürfe sich bessern. Nur fragen sich doch einige wo ist da die Besserung. Aus dieser Studentenzeit scheint bei Köppel der Hass gegen links sehr tief zu sitzen, das ist dann wohl sein Problem.

    Es sind nun mal schwierige Zeit, komplexe Probleme die auf uns zukommen und einfache Lösungen sind nicht an der Tagesordnung. Das alles wird, ob man will oder nicht, nicht auf der niedrigsten intellektuellen Stufe zu bewältigen sein.
  • Ville_16 16.11.2016 13:16
    Highlight Highlight Ihr Artikel ist ziemlich unreflektiert gegenüber sich selbst. Somit bestätigen sie doch alle genannten Urteile über die Medien. Nebenbei Ken Jebsen einen Faschisten nennen ohne dies zu begründen ist doch gewagt.
    • <m@g!c> 16.11.2016 14:09
      Highlight Highlight Nein ist es leider nicht. Ken Jensen ist ein 1A Vertreter der Verschwörungstheorien und reichsbürger. Das geht sogar soweit das er von seinen Freunden aus dieser Ecke kritisiert wird was doch einiges heißen will. Und vll auch Mal ein paar ältere Artikel bzw Beiträge anhören. Da kommt relativ schnell raus wes Geistes Kind er ist
    • Ville_16 16.11.2016 14:25
      Highlight Highlight Geistes Kind ist er wohl von Allah...
    • Ville_16 16.11.2016 14:41
      Highlight Highlight Und ja, ich gebe es zu, ich bin Fan von Verschwörungstheorien. Aus einem einfachen Grund, wer kann mir beweisen das nicht die Version der andern die Verschwörungstheorie ist...?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slavoj Žižek 16.11.2016 13:16
    Highlight Highlight Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, schlechter kanns ja nicht mehr werden.
  • walsi 16.11.2016 13:16
    Highlight Highlight Es ist eigentlich ganz einfach. Immer wenn jemand anderer Meinung ist als sie, diese nicht einfach ablehnen sondern sich einfach fragen. Wieso ist er anderer Meinung? Könnte er recht haben? Warum denkt er, dass ich nicht recht habe? Warum denke ich, dass er falsch liegt? Könnte es auch sein, dass wir beide falsch liegen? Und zum Schluss ganz wichtig. Nur weil jemand die gleiche Meinung wie ich vertritt, bedeutet das nicht automatisch, dass wir recht haben. Manchmal ist mühsam Menschen zuzuhören die ihre Gedanken nicht klar formulieren können, deswegen sind sie aber nicht dumm.
    • opwulf 16.11.2016 13:59
      Highlight Highlight Sehr schön geschrieben! Ich verstehe auch nicht wieso Herr Löpfe, der technisch gesehen ein begnadeter Journalist ist, immer diese Feindbiilder heraufbeschwören muss? Herr Löpfe mM hatte Bush Jr. nicht recht als er die Welt dazu aufrief Stellung zu beziehen: "Either you are with us, or you are with the terrorist!" - sie jedoch scheinen genau sein Kredo als Fundament für die meisten ihrer Artikel zu nehmen! Woher kommt das?
  • Hellaos 16.11.2016 13:15
    Highlight Highlight Ich habe noch nie schlechtere Verlierer gesehen als euch ganz ehrlich. Jeden Tag 10 Anti-Trump, Anti Rechts usw.

    Also in meinem Facebookfeed war alles voll von Trump-Hate. Verstehe nicht warum nun Facebook an der Niederlage von Clinton Schuld ist?!?
    • RobinBurn 16.11.2016 13:43
      Highlight Highlight Nur weil Trump gewählt wurde ist er nicht plötzlich kein Sexist und Rassist mehr. Wer für Menschenrechte einsteht, darf oder muss Donald Trump sogar kritisieren.
      Offenbar haben jetzt viele das Gefühl, dass ihre Menschenve achtende Meinung nun Mainstream wäre und somit in Ordnung geht...
    • Hellaos 16.11.2016 15:38
      Highlight Highlight Klar ist er nicht perfekt. Allerdings will er die Schwulenehe beibehalten. Was er mit den Frauen machen will, werden wir noch sehen, doch denkst du ernsthaft er hätte die Macht dazu, den Frauen z.B. das Stimmrecht zu entziehen?

      Weiter können wir bei ihm auf eine Welt mit weniger Krieg hoffen. Clinton hätte sich weiterhin überall eingemischt.
  • StefanZaugg 16.11.2016 13:14
    Highlight Highlight Trotz des schwafelnden Stils von Talebs Essay in der NZZ, ist der "Absenz von Evidenz"-Satz kaum kryptisch. Talebs Bestseller "The Black Swan" handelt genau über dieses Phänomen, dass intuitiv eben das Fehlen von Beiweisen (examplarisch: Schwäne mit Schwarzen-Federn wurden in Europa nie beobachtet) als Beweis für die Absenz (es gibt keine schwarzen Schwäne) gedeutet wird, was natürlich falsch ist (in Australien gibt es schwarze Schwäne).

    Das versteht auch Gölä und Chris.
    • pamayer 16.11.2016 13:29
      Highlight Highlight "En Schwan, so schwarz wie mis hämp"


      die neue schwarzhemden Hymne.
  • pun 16.11.2016 13:13
    Highlight Highlight Dass Trump die Wahl gewonnen hat liegt vor allem daran, dass die Linken und weitere Wählerschichten keinerlei Lust hatten, das korrupte Spielchen der DNC mitzutragen und deshalb der in grosser Zahl der Wahl ferngeblieben sind. Trump hatte in absoluten Zahlen weniger Stimmen als vor vier Jahren Romney, nur Clinton halt noch viel weniger als Obama. (2/2)
    • atomschlaf 16.11.2016 14:10
      Highlight Highlight Sehe ich ähnlich. Trump wurde nicht gewählt, weil die Leute ihn so toll finden, sondern weil sie Clinton so schlecht finden.
    • Matthias Studer 16.11.2016 14:11
      Highlight Highlight So viel ich weiss hatte Clinton 150'000 Stimmen mehr. Aber schlecht verteilt.
    • pun 16.11.2016 15:13
      Highlight Highlight @Matthias Studer: Ja, mehr als Trump. Aber im Vergleich zu Barack vor vier oder gar acht Jahren ein Witz:
      http://imgur.com/TOGIbcP
      (Grafik nicht von mir aber sehr erhellend)
  • pun 16.11.2016 13:13
    Highlight Highlight Finde das Linken-Bashing nach einigen Tagen Abstand dazu ziemlich durchschaubar. Da hat man in den neoliberalen Schreibstuben einen Sündenbock gefunden, auf den man die Rechten genauso wie die Intelligenzia hetzen kann. Die Linken würden nach dem Sieg im Kulturkampf den Rechten nicht mehr zuhören ist so eine gängige These. Das ist doch Schwachsinn! Wir Linken haben den Rassisten und Faschisten doch noch nie zugehört und bekämpfen sie schon seit 140 Jahren (nicht immer nur verbal...). Der springende Machtfaktor war bisher immer der Geldadel. (1/2)
  • saukaibli 16.11.2016 13:12
    Highlight Highlight Dann sollen doch die Intelligenten-Hasser alle Dinge abgeben, welche sie den pösen Intellektuellen zu verdanken haben wie alle Telekommunikationsmittel und Computer, Fahrzeuge, Demokratie, Turnschuhe und alle Kleidungsstücke aus Kunstfasern, Zahlungsmittel, die Schrift und die Zahlen... Die Liste liesse sich ewig fortführen. Man muss schon ziemlich bescheuert sein um gegen Intelligenz zu sein. Idiocracy lässt grüssen.
    • Einstein56 16.11.2016 13:25
      Highlight Highlight Ach so: Intellektuell = links. Wie amüsant!
    • StefanZaugg 16.11.2016 13:37
      Highlight Highlight Ich glaube, dass Problem heisst nicht Intelligenzia vs Nicht-Intelligenzia, sondern die Vereinfachungen wie im obigen Artikel, dass alle nicht-linken automatisch auch nicht-intelligent sind.
    • saukaibli 16.11.2016 15:27
      Highlight Highlight Es geht doch gar nicht um links oder rechts, es geht darum, dass ständig gegen Intellektuelle gehetzt wird. Sogar die rechten Intellektuellen - und die gibt es durchaus - schiessen die ganze Zeit degen das Intellektuelle an sich, nur um sich beim einfachen Pöbel - und dazu gehören nicht alle Rechten, nur ums erwähnt zu haben - anzubiedern. Das ist etwa so überflüssig wie gegen den Staat zu pöbeln, der ja gar nichts für die Bürger macht, mal abgesehen von Schulen, Infrastruktur, Sicherheit usw. Es gibt immer solche und andere Intellektuelle, wie auch Politiker.
  • inquisitio 16.11.2016 13:10
    Highlight Highlight "Soll ich also ab sofort den Spiess umdrehen und ebenfalls schamlos lügen?"
    Wie meinst du das lieber Philipp? Also das mit "ab sofort" und "umdrehen"?

    Und übrigens, das tägliche Löpfe-trötzeln wird langsam langweilig. Stinklangweilig.

    Aber der Bubble-Löpfe singt nun schön weiter:
    Zwei mal drei macht vier,
    widewidewitt und drei macht neune,
    ich mach mir die Welt,
    widewide wie sie mir gefällt.

    Schlussfolgerung: Watsaus!
  • Froggr 16.11.2016 13:10
    Highlight Highlight So gehts eben genau nicht. Jegliche Kritik als falsch darstellen. Genau so fühlensich alle, die "Linke" überheblich finden bestätigt. Toll gemacht.
  • Kookaburra 16.11.2016 13:07
    Highlight Highlight Hihi... Wohl gesprochen.

    Aber ich gebe Ihnen die Schuld daran, dass nun jeder und alles faschistisch ist. Das war kurzsichtig.

    Links spielt bei jeder Gelegenheit und meistens zu früh seine moralische Überlegenheit aus. Dies ist überheblich. Links ist durch dieses überhebliche Überlegenheitsgefühl nicht mehr Kompromissfähig. Siehe MEI. Links verbrüdert sich sogar mit dem Erzfeind FDP, wenn links dadurch seinen Willen bekommt.
    Links ist nicht nur von der Richtigkeit der eigenen Meinung überzeugt, sonder davon, dass diese die EINZIG richtige ist.
  • themachine 16.11.2016 13:02
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Löpfe

    Was ist am Kanal KenFM faschistisch?

    • Wilhelm Dingo 16.11.2016 21:28
      Highlight Highlight habe ich mich auch gefragt.
  • Steely Dan 16.11.2016 13:01
    Highlight Highlight Danke sehr für diesen Beitrag.
    Oft kommen einem auch gerade die überheblich vor, die blöderweise recht haben.

    "rächt hesch, aber schwyge söttsch!"
  • Madison Pierce 16.11.2016 13:01
    Highlight Highlight Aussagen wie die von Ken Jebsen muss man nicht kommentieren. (Der war in der Vergangenheit übrigens besser.)

    Was ich Ihnen raten kann: Begeben Sie sich unter Leute. Auf dem Land, wo man noch Kinder hat und einfache Berufe. Wo man ein Häuschen hat, aber keine teuren Ferien. Dann sprechen sie mit den Leuten über Themen, welche für die Linke aus ideologischer Sicht völlig klar sind. Sie werden staunen, dass die Leute wegen realer Ängste gegen unbegrenzte Zuwanderung sind, nicht weil es dumme Rassisten sind. Sie müssen danach nicht mit ihnen einig sein, aber es hilft, ihre Seite zu verstehen.
    • Nibu 16.11.2016 13:58
      Highlight Highlight Das stimmt.
      Dann sollte man vielleicht auch aufzeigen, dass viele unserer Annehmlichkeiten (auch die auf dem Land) auf Kinderarbeit und oder Raubbau an der Natur stammen (Soja, Palmöl, Billigstkleider, Elektrogeräate usw.)

      In einer zweiten Aufklärung auch über die Macht von Privatkonzernen wie facebook und co.
    • atomschlaf 16.11.2016 14:08
      Highlight Highlight Megacity Zürich.... LOL
      Der war gut!!
    • Amadeus 16.11.2016 14:17
      Highlight Highlight @Madison Pierce
      Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Da wo die Leute Einfamilienhäusschen mit Garten, Kinder, Familienauto(s) und Ferien haben und es kaum Ausländer gibt. Trotzdem wird über Ausländer, mangelnden Platz in der CH und linke Medien geschimpft. Da bin ich dann nicht immer so sicher, wie 'real' diese Problem wirklich sind. Trotzdem soll man diesen Leuten zuhören, da bin ich sehr einverstanden.
  • Trump's verschwiegener Sohn 16.11.2016 13:00
    Highlight Highlight Ich denke auf lange Sicht wird es keine Italiener, Schweizer, Amerikaner etc. etc. im eigentlichen Sinn mehr geben, sondern die Leute werden einfach dort auf der Welt leben, wo Ihresgleiche leben. Linke Schweine leben dann untereinander und die Gölläs dieser Welt leben auch untereinander. Ich sehe keine andere Möglichkeit. Wir Menschen neigen dazu zu vergessen, dass unsere Spezies wie alle anderen Spezien der Natur mit gewissen Fehlern geschaffen wurden.
  • Amadeus 16.11.2016 13:00
    Highlight Highlight Ich bin zwar nicht Gölä, aber als intellektueller Idiot möchte ich gerne lösen:

    Der Intellektuellen-Idiot glaubt, Absenz von Evidenz sei gleich der Evidenz von Absenz.
    Der Intellektuellen-Idiot glaubt, die Abwesenheit von stichhaltigen, nachvollziehbaren Fakten sei gleichzeitig der Nachweis für deren Fernbleiben.

    Das ist ein klassisches Zirkelschluss.

    Und was(!!1!), Roger Köppel hat ein homosexuelles Verhältnis mit einem NPD-Führer?! Skandal!1!! :D
  • ElendesPack 16.11.2016 13:00
    Highlight Highlight Ein Anfang wäre mal: Journalismus betreiben und nicht dauernd nur irgendwie gefühlte Meinungen breittreten.
    Dann: Aufhören innerhalb der eigenen Journi-Blase selbstreferentiell unterwegs zu sein.
    Weiter: Aufhören immer alles und jedes, was nicht der eigenen engen Weltsicht angehört, unter Faschismus zu subsummieren. Ja, das ist auch von rechts mühsam, wenn plötzlich jeder Linke ein Faschist ist.
    Und schliesslich: Den erhobenen Zeigefinger endlich wieder einklappen und nicht glauben, man habe den Gipfel der Weisheit erklommen.
    Gern geschehen, helfe immer gerne.
    • Nibu 16.11.2016 14:02
      Highlight Highlight

      "Und schliesslich: Den erhobenen Zeigefinger endlich wieder einklappen und nicht glauben, man habe den Gipfel der Weisheit erklommen.
      Gern geschehen, helfe immer gerne." (siehe oben)



      Äääh, wohl gleichfalls.
    • ElendesPack 16.11.2016 14:53
      Highlight Highlight Nibu: Äääh, sind sie Löpfe oder reagieren Sie einfach aus Prinzip mit verschnupften Kommentaren, wenn Sie irgendwann auch mal was sagen wollen?
    • Nibu 16.11.2016 15:18
      Highlight Highlight - Löpfe bin ich nicht. Den Nickname Nibu habe ich erfunden.

      - Im Artikel werden nicht nur 'gefühlte Meinungen' breitgetreten, sondern es sind auch Informationen zu Sachverhalten recherchiert und zusammengetragen worden.


  • chambo 16.11.2016 12:57
    Highlight Highlight Löpfe bitte las es! Ich sehe mich auch stark links aber du verlierst dich Artikel für Artikel mehr in fragwürdigen Ausreden. Ken Jebsen ist mir nur von Hören und Sagen bekannt aber ihn gleich so anzufahren hat wieder einmal 0 Klasse. Und das ist was Ihnen fehlt, Klasse! Es ist nicht mehr wie früeher die Linken vs. Rechten, sondern die Normalbürger gegen die Eliten & Grossunternehmen. Was Sie hier bertreiben sorgt nur für Verwirrung, machen Sie die Politik nicht noch komplizierter als Sie sowieso schon ist. Und ein paar hübsche politische Fachbegriffe machen noch keinen Artikel.
    • Nibu 16.11.2016 14:08
      Highlight Highlight Wer sind die Eliten?
      Wer sind die Normalbürger?

      Sind mit Grosskonzernen nur die 'Chefs' oder auch die Mitarbeiter gemeint oder auch die Wähler, die diesen Konzernen Steuererleichterungen schenken?
  • ramont 16.11.2016 12:53
    Highlight Highlight Lieber Herr Löpfe, können Sie mir bitte erklären, warum Ken Jebsen rechtsextrem ist? Können Sie das bitte mit Aussagen unterlegen. Ich lese und schaue seine Berichte seit Jahren - ich würde mich selber in die linke Ecke stellen. Jebsen ist in der Friedensbewegung tätig, irgendwie entspricht das nicht so der Definition von Faschismus.
    • walsi 16.11.2016 13:26
      Highlight Highlight @ramont: Durch die Bezeichnung Faschist hat man ihn diskreditiert und muss sich nicht mehr mit seinen Aussagen befassen. Weil, mit Faschisten spricht man nicht. Ist ein billiger Trick, der leider immer wieder funktioniert. Würde man sich mit dem gesagten auseinandersetzen würde man vielleicht feststellen, dass da was dran ist und die eigene Meinung/These stimmt nicht. Es ist schwer seine Meinung zu ändern, für jeden. Egal ob rechts oder links, liberal oder konservativ.
    • Fafnir 16.11.2016 13:34
      Highlight Highlight Und auch die Blitzer dürfen sich doch kurz äussern, was Sie an dieser höffliche Frage, stört.
  • atomschlaf 16.11.2016 12:52
    Highlight Highlight Immer noch die alte "Wer nicht links ist, ist dumm"-Leier.
    Offensichtlich nichts gelernt.
    • Switch_On 16.11.2016 13:34
      Highlight Highlight Das hab ich so in dem Artikel nirgends gelesen!
      Aber wenn ich mir so ihre Kommentare auf watson ansehe hab ich den Eindruck, dass von ihrem politischen Standpunkt aus alles Andere links ist.
    • Aged 16.11.2016 13:39
      Highlight Highlight Wenn für mich Lesen auch so ein Krampf wäre, würde ich es auch bleiben lassen.
  • Päsu 16.11.2016 12:52
    Highlight Highlight Das ist mir von dem Artikel geblieben: «Roger Köppel hat ein homosexuelles Verhältnis mit einem NPD-Führer» 😂
  • Hashtag 16.11.2016 12:51
    Highlight Highlight Vielleicht sollte die linke Elite einsehen, dass es vielen einfach zu schnell geht, dass viele noch in einfachen Muster leben. Nur wenn sie die linke Elite zu sehr abhebt gibt es keinen Beruhrungspunkt mehr, anstatt die Menschen näher ans sinnvolle, ans moralische, an eine soziale globale Gesellschaftsstruktur, alles Ideen der Linken, zu ziehen werden sie davon abgestossen. Kleine Schritte müssen gemacht werden, nicht nur Idealismus, so richtig der auch sein mag.
    • Nibu 16.11.2016 14:15
      Highlight Highlight Äääh, die linke Elite bestimmt den Gang der Welt?

    • Nibu 16.11.2016 14:20
      Highlight Highlight Putin, die "Chinesen", die Erdöl(industrie), das Parlament....die werden alle von den Kuschelpädagogen der linken Eliten überrannt und marschieren links an den normalen Menschen vorbei?
      Meines Wissens ist hier eine Demokratie mit ausreichend gebildeten Menschen und einer einigermassen anständiger Medienvielfalt...
    • Hashtag 16.11.2016 14:39
      Highlight Highlight Nein den bestimmen sie eben genau nicht, im Gegenteil sie verlieren an Macht, da sie von vielen im Volk nicht mehr verstanden werden, ihre Ansätze nicht als sinnvolle Lösungen angesehen werden.

      Sie denken meiner Meinung nach oft zu gross. Untersuchungen zum Beispiel auf welcher Ebene erwachsene Menschen ihr moralisches Urteil fällen suggerieren, dass eben gerade die Bildung in diesem Bereicht nicht reicht um über den Tellerrand, sprich über die eigene Nation sozial und demokratisch zu denken und allen Menschen Rechte einzuräumen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RiotGurl 16.11.2016 12:50
    Highlight Highlight Ich bin links, Arbeiterin und finde auch dass es arrogante Linke gibt.
    • Nibu 16.11.2016 14:04
      Highlight Highlight Lustiger Name!

      Voll fresh!
  • mein Lieber 16.11.2016 12:46
    Highlight Highlight Wieder mal ganz viel Text ohne erkennbaren Inhalt. Was ist passiert Herr Löpfe?
  • DinoW 16.11.2016 12:46
    Highlight Highlight Bei Ihnen, Herr Löpfe, wäre der erste Schritt, nicht immer im gleichen Artikel eine brauchbare, gute Analyse von im Kapitalismus inhärenten Problemen zu liefern, nur um sie dann innerhalb (oder gar mit Hilfe) des Kapitalismus lösen zu wollen. Sie propagieren regelmässig eine Art Sozialismus ohne Sozialismus.

    PS: Der Satz ist doch nicht so schwer zu verstehen... weil wir etwas nicht beweisen können, ist nicht bewiesen, dass es nicht existiert.
    • Der Zahnarzt 16.11.2016 14:53
      Highlight Highlight "Sozialismus ohne Sozialismus": Genau das ist die richtige Diagnose unserer modernen Linken! Danke.
  • FixFox 16.11.2016 12:45
    Highlight Highlight @PhilippLöpfe Früher waren Ihre Artikel zwar auch schon ausgesprochen Einseitig aber mit diesem Werk haben Sie die Ebene der Hilflosigkeit beschritten. Der Gedanke dass Ihnen für derartiges ein Honorar bezahlt wird lässt mich in der Tag wieder ans gute in den Menschen glauben.
  • R&B 16.11.2016 12:43
    Highlight Highlight Freue mich jetzt schon auf das übliche Löpfe-Bashing der Trolle und anderen lustigen Kommentatoren. Werde den Artikel und die Kommentare heute Abend genüsslich lesen.
    • Adi E. 16.11.2016 13:20
      Highlight Highlight Aha. Jeder der eine andere Meinung wie der Verfasser vertritt, ist automatisch ein Troll? Ich danke für diesen Post. Weil q.e.d.
    • The Writer Formerly Known as Peter 16.11.2016 13:38
      Highlight Highlight Löpfe war mal ein guter Wirtschafsjournalist. Aber irgendwas läuft schief und ich komme nicht darauf was.
    • R&B 17.11.2016 08:27
      Highlight Highlight @Adi E.: Bitte genau lesen. Bashing ist nicht gleiche andere Meinung
      @Peter Gasser: Ihre Meinung. Ich habe eine andere Meinung.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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