Wirtschaft
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Rund 700'000 Franken: Der 89-jährige Ikea-Gründer Ingvar Kamprad zahlt erstmals seit 1973 wieder in Schweden Steuern

31.10.15, 06:39 31.10.15, 15:39


Ikea-Gründer Ingvar Kamprad hat nach Medienberichten erstmals seit 1973 in seinem Heimatland Schweden Einkommensteuer bezahlt. Der 89-jährige Gründer der Möbelhauskette gab seine Einkünfte im vergangenen Jahr mit 17,7 Millionen schwedischen Kronen (2 Mio. Franken) an.

Dafür musste er Steuern in Höhe von sechs Millionen Kronen (knapp 700'000 Franken) entrichten, wie die Zeitung «Dagens Nyheter» am Freitag auf ihrer Internetseite berichtete. Das Familienvermögen der Kamprads wird auf bis zu 40 Milliarden Euro geschätzt.

2013 nach Schweden zurückgekehrt

Kamprad hatte Schweden 1973 verlassen. Ab 1976 lebte er in der Schweiz, weil er nach eigenen Angaben die hohen Steuern in seiner Heimat nicht zahlen wollte. Nach dem Tod seiner Frau Margaretha im Jahr 2011 kehrte er 2013 nach Schweden zurück.

Kamprad sitzt immer noch in der Führungsetage der Ingka Holding, dem Mutterhaus von Ikea, dem 328 Geschäfte in 28 Ländern gehören.

Ikea verzeichnete weltweit im Ende August abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015 einen einen Gesamtumsatz von 31,9 Milliarden Euro, das waren satte 11,2 Prozent mehr als im Vorjahr. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spiegelfabrik 31.10.2015 12:53
    Highlight Das ist ja ein Wirtschaftsflüchtling liebe Leute!...
    7 2 Melden
  • R&B 31.10.2015 12:00
    Highlight Seine Einstellung ist einfach nur peinlich. Kein gesellschaftliches Verantwortungsgefühl.
    4 7 Melden
  • atomschlaf 31.10.2015 09:44
    Highlight Ein Einkommen von nur 2 Millionen Franken? LOL. Möchte mal wissen, mit wie vielen dreckigen Tricks das kleingerechnet wurde.
    6 4 Melden
  • Triumvir 31.10.2015 09:41
    Highlight Viel zu wenig! Wenigstens zahlt dieser Ex-Steuerflüchtling jetzt einen kleinen Teil seiner ehemaligen Flucht zurück...
    2 6 Melden
  • Tepesch 31.10.2015 09:18
    Highlight Damit zahlt er wohl mehr Steuern als der gesamte IKEA Konzern...
    19 4 Melden
  • smilemore 31.10.2015 08:15
    Highlight Puh das ist aber eine happige Rechnung.
    7 11 Melden
    • Gantii 31.10.2015 12:09
      Highlight eine happige rechnung auf seine 40 milliarden?! das ist weniger als wenn dir n'5räppler runterfällt im verhältnis
      0 3 Melden
    • smilemore 31.10.2015 13:53
      Highlight Für eine Person die wirklich "nur" 2 Millionen verdient ist es schon viel. Ein drittel des Einkommens nur für die Steuern das wäre für mich zu viel. Klar ist es für ihn ein Klacks
      3 0 Melden

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