Wirtschaft

Für die USA Rüstungsmaterial: Das Schweizer Flugzeug PC-7 über dem Bundeshaus. Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

13.01.17, 05:14 13.01.17, 15:38

Henry Habegger / Nordwestschweiz

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Doppelt so viel wie die USA

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz unter den besagten grössten Waffenexporteuren sogar den zweiten Platz im weltweiten Ranking: Konkret exportierte sie 2015 Rüstungsgüter im Wert von 87.5 Dollar pro Einwohner.

Das waren mehr als doppelt so viel wie die Amerikaner oder die Russen. Nur Frankreich lieferte pro Kopf mehr Rüstungsgüter an Entwicklungsländer als wir.

Die der Studie zugrunde liegende Definition «Entwicklungsländer» ist jedoch etwas speziell. Sie zählt alle Staaten ausser die USA, Russland, Europa, Kanada, Japan, Australien und Neuseeland zu den «developing nations». Allerdings belegt die Schweiz auch einen Spitzenplatz, wenn alle Empfängerstaaten weltweit berücksichtigt werden: Mit 800 Millionen Dollar lag die Schweiz 2015 gemäss US-Studie an achter Stelle.

Die Studie untersuchte auch die Periode 2008 bis 2015. Bezüglich Exportwert liegt die Schweiz hier mit 4.2 Milliarden Dollar an elfter Stelle weltweit. Rechnet man die Pro-Kopf-Summe aus, sind es 520 Dollar. Das ist der dritthöchste Pro-Kopf-Betrag: hinter Israel (1266) und Schweden (990).

Andere Zahlen beim Seco

Die Zahlen der US-Studie, die sich auf Daten der US-Regierung beruft, unterscheiden sich von den Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Gemäss Seco lieferte die Schweiz 2015 Kriegsmaterial für 446 Millionen Franken. Und nicht 700 Millionen Dollar wie in der US-Studie. «Die publizierten Exportzahlen über die Ausfuhr von Kriegsmaterial des Seco berücksichtigen nur Rüstungsgüter, welche als Kriegsmaterial gelten», so Seco-Sprecher Fabian Maienfisch.

Umfrage

Sollen die Waffenexport-Bestimmungen verschärft werden?

  • Abstimmen

2,482 Votes zu: Sollen die Waffenexport-Bestimmungen verschärft werden?

  • 12%Nein, von mir aus könnte man die sogar noch weiter lockern.
  • 14%Nein, ich finde die momentane Exportpraxis gut.
  • 18%Ja, die sollte man unbedingt verschärfen.
  • 56%Ich finde, die Schweiz sollte sogar ganz darauf verzichten, Waffen zu exportieren.

Die US-Studie dagegen umfasst «alle konventionellen Rüstungsgüter». Dazu gehören alle Waffenkategorien und deren Munition, militärische Ersatzteile, Bauten, Assistenz- und Trainingsprogramme. Die Studie zählt unter anderem auch Trainingsflugzeuge wie die Pilatus PC-7 zu den Rüstungsgütern. Zudem berücksichtigt die US-Studie nur staatliche Empfänger von Rüstungsgütern, das Seco aber auch die Ausfuhren an private Endempfänger, wie Maienfisch betont.

Aber wie man es auch dreht und wendet, im Pro-Kopf-Vergleich ist die Schweiz spitze: Denn Top-Drei-Platzierungen lassen sich auch aus den jährlichen Exportzahlen des schwedischen Friedensforschungsinstituts Sipri errechnen.

Gelockerte Exportpraxis

Und auch gemäss den Sipri-Zahlen gehen die Schweizer Waffenexporte zunehmend an Länder, die gemäss US-Studie als Entwicklungsländer gelten: Saudi-Arabien, Katar, Indien, Indonesien, China sind laut Sipri in den letzten Jahren Grossabnehmer der Schweiz geworden. Die gelockerte Exportpraxis der Schweiz dürfte diesen Trend nicht bremsen: 2014 beschloss das Parlament, dass die Schweiz auch in Länder liefern darf, in denen Menschenrechte verletzt werden. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • zialo 14.01.2017 12:00
    Highlight Als ich mir eine schwedischen Eliteuni anschaute, stiess ich auf die RUAG. Man warb für einen Masterstudiengang in Waffentechnologie oder so was. 2014 wurde dann das Engagement mit Chalmers in Göteborg noch ausgebaut. War als Schweizer erstaunt, was wir so alles mit Steuergelder finanzieren.

    Das unsere vielen exportierten Waffen dann nocj von Staatsbetrieben stammen, wird hier leider nicht erwähnt.
    9 1 Melden
  • atomschlaf 14.01.2017 10:35
    Highlight Wo liegt jetzt genau das Problem?
    Sollte man keine Waffen an Entwicklungsländer mehr liefern?

    D.h. man spricht Entwicklungsländern a priori das Recht ab sich zu verteidigen oder zumindest unterstellt man, dass solche Länder nicht verantwortungsvoll mit den Waffen umgehen könnten.

    Das wäre aber ein zutiefst rassistische Haltung!
    12 16 Melden
  • Iko5566 14.01.2017 10:02
    Highlight Sorry aber Saudi-Arabien, Katar, Indien, Indonesien und China sind nun wirklich keine Kriegsparteien also wenn man heisse Kriege berücksichtigt und die dubiosen Verbindungen zu gewissen terroristischen Vereinen mal bei Seite lässt. Mann kann ja davon halten was man will. Gut finde ich das ganze auch nicht, besonders die Missachtung der Missachtung von Menschenrechten bei den Exporten. Aber jetzt so einen Aufschrei abzulassen, ist genau diese Heuchlerei, welche eine solche Politik erst möglich macht.
    6 3 Melden
  • blaubar 13.01.2017 19:47
    Highlight Wir sind neutral. Wir liefern allen Kriegsparteien Waffen.
    25 2 Melden
  • Rendel 13.01.2017 17:28
    Highlight Integrität ist eine seltene Eigenschaft, nicht nur unter Politikern.
    9 2 Melden
  • Herbert Anneler 13.01.2017 14:54
    Highlight Dieser Bericht zeigt einmal mehr, dass das Seco eine äusserst wirtschaftsfreundliche, aber höchst unethische Waffenexportpraxis pflegt. Einfach nur zum Schämen!
    45 9 Melden
  • Königspinguin 13.01.2017 11:51
    Highlight Seit wann wird für die Berechnung eines Vizeweltmeisters durch die Einwohner geteilt? CH vs. D 1:3 -> 1:0.3?
    29 13 Melden
  • rodolofo 13.01.2017 11:37
    Highlight Dass die Schweiz eine Drehscheibe für den Internationalen Waffenhandel und ein wichtiger Produktions-Standort für Hightech-Präzisionswaffen ist, und dass unser Land damit eine höchst bedenkliche Rolle als Komplize und Zulieferer von legalen und illegalen Auftragsmördern spielt,
    ist ja im Grunde nichts Neues.
    Die Schweiz ist ja so NEUTRAL!
    Also liefern wir Schweizer Präzisions-Waffen an ALLE Kriegsparteien.
    Sollen sie einander gegenseitig niedermetzeln!
    Dann sind wir sie endlich los!
    Aber dieser Schuss könnte gründlich nach hinten losgehen!
    Und wir könnten von Querschlägern getroffen werden...
    61 15 Melden
  • Nicolas Flammel 13.01.2017 11:36
    Highlight "Aber wie man es auch dreht und wendet, im Pro-Kopf-Vergleich ist die Schweiz spitze"

    So ein Unsinn! Die Schweiz exportiert hauptsächlich nach Deutschland, dass laut dieser Studie als Entwicklungsland gilt!
    Die Amis wollten wohl ausnahmsweise mal nicht an der Spitze der Liste sein und habe dann die Länder entsprechend ausgewählt.
    14 55 Melden
    • Nicolas Flammel 13.01.2017 12:29
      Highlight Upps. Hab wohl "Europa" überlesen in der Liste...
      23 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2017 11:01
    Highlight Zeit die Steuern zu verweigern, wenn sich unser "Staat" nicht mehr an die eigenen Waffengesetze hält und sich gegen die Menschen auf dieser "verschwört"... (was mit Waffenverkauf an Mordregimes evident ist...)
    26 16 Melden
  • Hosch 13.01.2017 10:53
    Highlight Nur um ein gängiges Missverständnis aufzuklären welches hier jetzt mehrfach genannt wurde,
    die Schweiz per se ist nicht neutral. Die Schweiz ist nur in verschiedenen Bereichen neutral. Diese Bereiche haben sich seit dem Entscheid für eine "Neutralität" gewandelt und werden es wohl auch weiterhin tun. Siehe http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D16572.php
    Ist viel zu lesen aber so gibt es dann eine Grundlage ;)
    17 1 Melden
  • piedone lo sbirro 13.01.2017 10:32
    Highlight
    SVP/FDP:


    wie der IS mit schweizer handgranaten kämpft:

    http://www.woz.ch/1631/waffenexporte/nichts-als-zynische-witze


    waffen und schwarzgeld: JA bitte!
    burkas: NEIN danke!

    http://www.woz.ch/1520/waffenexport/eine-milliarde-aus-saudi-arabien
    54 11 Melden
  • BeWi 13.01.2017 10:27
    Highlight Habt Ihr den letzten Abschnitt auch gelesen? Hinter Israel (fast 2.5x soviel) und Schweden (fast 2x Soviel). Aber klar, wieder mal die CH der Bösewicht, natürlich nie und nimmer Israel und schon gar nicht Schweden, dort sind ja alles so liebe und nette Frauen am arbeiten und in den Top-Kaderpositionen... Abgesehen davon sind unsere Exportgüter meist zur Verteidigung gedacht. Sieht das doch positiv; mehrheitlich hochstehende Technik und Know How. Das ist nicht selbstverständlich. Das kommt auch der Forschung zu Gute. Wie wir ja leider wissen, kann auch ein LKW als Waffe benutzt werden.
    33 55 Melden
    • Lami23 13.01.2017 19:04
      Highlight Ja ich finde es auch so anstrengend, mich selberzu reflektieren. Lieber zeige ich auf die beiden, die noch schlimmer sind als ich.
      17 4 Melden
    • BeWi 14.01.2017 09:29
      Highlight Gennau!
      2 2 Melden
    • BeWi 14.01.2017 09:30
      Highlight Abgesehen davon, was ist ab einem PC7 z.B. schlimm?
      4 3 Melden
    • canoe58 15.01.2017 00:50
      Highlight Was an PC7 so schlimm ist? Frag mal die verschiedenen Völker in Südamerika und Asien, die meistens von der eigenen Regierung mit diesen (nachgerüsteten) Trainingsflügerli bombardirt wurden.
      2 1 Melden
    • BeWi 15.01.2017 13:28
      Highlight Wie gesagt, auchvein LKW ist eine Waffe. Mann kann auch mit einem Besen jemanden erschlagen..
      1 3 Melden
    • Lami23 15.01.2017 17:56
      Highlight Das ist dein Argument? Wirklich?
      2 0 Melden
    • canoe58 16.01.2017 00:09
      Highlight Grundsätzlich haben Sie recht mit dem Besen. Beim PC7 ist es aber so dass er als Trainingsflugzeug verkauft wird, jedoch inklusive Verkabelung, Pods und Ausparungen für die spätere Montage (ausserhalb der Schweiz) von Bombenabwurfvorrichtungen. So umgeht man das sonst schon lasche Kriegsmaterialgesetz.
      0 0 Melden
  • piedone lo sbirro 13.01.2017 10:22
    Highlight
    neutralität à la SVP:

    waffen und munitionskäufer sowie steuerhinterzieher aus aller welt sind herzlich willkommen - sogar mit burka und minaretten.

    wenns ums geld geht, richtig viel geld, kennt die SVP weder sprach- noch landesgrenzen, weder recht noch anstand.
    mit speck fängt man mäuse, oder mit "ausländer raus!" hetze die völkischen!

    http://www.bestimmt.ch/schweiz-das-4-reich-oder-krieg-banalitaet-des-wohlstandes/
    54 8 Melden
    • wiisi 13.01.2017 11:55
      Highlight Interessanter Link mit Fakten und Quellen, Danke!
      14 2 Melden
  • piedone lo sbirro 13.01.2017 09:59
    Highlight flüchtlingsströme sind einer neoliberalen wirtschaftpolitik geschuldet, die mit steuerhinterziehung und offshore-geschäften für ein weltweites wohlstandsgefälle sorgt bzw. waffen in krisengebiete liefert.
    41 13 Melden
  • Walter Sobchak 13.01.2017 09:47
    Highlight Wieso pro Kopf??
    13 7 Melden
  • Str ant (Darkling) 13.01.2017 09:10
    Highlight Ach ne eine Waffenstudie aus der USA die die USA gut dastehen lässt ein Schelm wer böses denkt!
    52 28 Melden
    • dä dingsbums 13.01.2017 11:02
      Highlight Gut dastehen? Die USA mit Abstand am meisten Kreigsmaterial. Fast doppelt so viel wie der Zweitplatzierte.

      Einfach die linke Spalte anschauen, statt die Rechte.

      25 1 Melden
    • Fabio74 13.01.2017 11:15
      Highlight Das schelm blabla ist langweilig. Aber wir verdienen an Tod und Elend gut mit. Moral haben wir keine
      27 7 Melden
  • gnp286 13.01.2017 08:54
    Highlight Ich wäre dafür, dass die Staaten analog zu ihren Waffenexporten Flüchlinge aufnehmen müssen. Die Waffenproduktion wird dann besteuert und diese Steuern werden dann in den Unterhalt dieser Menschen gesteckt.

    -> Gerechter Verteilschlüssel
    -> Gerechte Finanzierung

    Alles in allem Win-Win :D
    108 18 Melden
    • Maett 13.01.2017 11:08
      Highlight @gnp286: ich freue mich schon über die Berichte der Flüchtlinge, die über die Russisch-Weissrussische Grenze marschieren, weil sie nach Deutschland gelangen möchten.

      Das hätte übrigens auch zur Folge, dass wir massiv weniger Flüchtlinge aufnehmen müssten, wenn man den kaum nennenswerten schweizerischen Anteil am weltweiten Waffenumsatz berücksichtigt.

      Letztendlich ist diese Idee aber absolut utopisch, da ausser ein paar europäischen Ländern kaum ein Land so blöd ist, derart viel sozialen Sprengstoff mitten in die Gesellschaft zu holen.
      16 20 Melden
    • gnp286 13.01.2017 11:37
      Highlight @Maett: Der Kommentar war eher als Denkanstoss statt konkreter Vorschlag gemeint :)

      Was ich einerseits sagen wollte ist, dass die grössten Kriegstreiber und Waffenexporteure (Allen voran die USA) mehr für ihre Schmierereien bluten sollten. Andererseits, dass es für militärische Hardware in jedem noch so armen Staat Geld hat, aber für die Bedürftigen nichts übrig bleibt.
      16 1 Melden
  • Skip Bo 13.01.2017 08:21
    Highlight Liebe Statistiker, mich würde mehr der Anteil der Waffenexporte an Entwicklungshilfe und Friedenstiftenden Massnahmen interessieren.

    Wahrscheinlich würden die USA jetzt den Golfkrieg und den Afghanistaneinsatz als Friedensprojekt darstellen und sich so zu der friedfertigsten Nation erklären.
    Man kann es drehen und wenden wie man will.
    35 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2017 11:02
      Highlight Waffen als Entwicklungshilfe? Sehr dumme Aussage oder sehr zynischer Humor?
      15 8 Melden
    • Stefan Ursprung 13.01.2017 12:51
      Highlight Ausbildung von Polizei und Sicherheitskräften durch die amerikanischen Special Forces (Green Berets) sind seit den Drogenkriegen in Lateinamerika begleitet von ensprechenden Waffen-/Materiallieferungen, die die Amis durchaus als Entwicklungshilfe bezeichnen. So laufen die Einsätze dieser Truppe denn meist auch nicht über das Verteidigungs- sondern das Aussenministerium, speziell wenn es sich um eben solche Entwicklungshilfe handelt. Die USA sind oder waren durch diese Methode in praktisch gesamt Lateinamerika, Afghanistan, Mali usw. präsent. Also weder zynisch noch dumm von Skip Bo
      4 4 Melden
    • Skip Bo 13.01.2017 12:53
      Highlight Weder noch, sollte nicht als Teil der Entwicklungshilfe verstanden werden sondern in prozentualer Gegenüberstellung.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2017 13:58
      Highlight @Ursprung: Genau und das ist nicht Entwicklungshilfe sondern Kontrolle und EInflussnahme in anderen Staaten. Man kann es dann schön als Entwicklungshilfe anmalen, gibt offensichtlich genug leichtgläubige die drauf reinfallen und diese Machenscahften noch verteidigen...
      2 0 Melden
  • Töfflifahrer 13.01.2017 08:19
    Highlight Pro Kopf? Das ist wohl ein Witz! Würde FL 5 Sturmgewehre oder Pistolen "exportieren" wären die dann wohl schon bald die Nummere 1.
    27 14 Melden
  • Pokus 13.01.2017 08:12
    Highlight Leute töten schafft Arbeitsplätze. Tötet Leute.
    42 5 Melden
  • dracului 13.01.2017 08:09
    Highlight Im Kampf gegen den Hunger dieser Erde, die Überbevölkerung und eventuell sogar gegen Flüchtlinge geht die Schweiz offenbar kreative, neue Wege und bekämpft die Probleme direkt in den Ländern selber - mit Kriegsmateriallieferungen. Das ist auch eine wichtige Form der "Entwicklungshilfe". Mittlerweile gehört es doch fast schon zu den festen Schweizer Grundwerten, dass wir jegliches, nicht stinkendes, Geld bunkern. Hauptsache wir sind neutral eingestellt gegenüber der Herkunft.
    30 14 Melden
  • 7immi 13.01.2017 07:56
    Highlight es ist absolut irrelevant, wieviel man pro kopf exportiert, es ist reine zahlenspielerei. es ist deutlich wichtiger, wohin man was exportiert. so stören mich defensivsysteme (flugabwehr) zum schutz des landes und der zivilbevölkerung und trainingssysteme (pc7,9,21) weniger als kriegwaffen. auch wenn die waffen an stabile staaten gehen habe ich kein problem. in kriegsländer zu exportieren finde ich aber definitiv falsch. diese statistik sagt aber nichts aus und versucht lediglich, etwas zu beschönigen und den fokus abzuwenden.
    86 26 Melden
    • lilie 13.01.2017 08:18
      Highlight @7immi: Zu 100% einverstanden.

      Grundsätzlich fände ich es besser, gar keine Waffenexporte zu tätigen.

      Wenn es aber schon nicht anders geht, wäre eine Einschränkung auf reine Verteidigung tatsächlich eine Möglichkeit.

      Warum aber keine Systeme zum Schutz der Zivilbevölkerung an vom Krieg betroffene Länder liefern? Die hätten es doch am ehesten nötig?
      10 5 Melden
    • Sauäschnörrli 13.01.2017 11:54
      Highlight Also ist die PC-9 die wir an Tschad geliefert haben, von ihnen mit Bomben bestückt wurde ein reines Trainingssystem? À la, Training unter Realbedingungen?

      Sollten wir Trainingssysteme davon ausnehmen, würde die Rüstungsindustrie einen Weg finden Waffensysteme als Trainingssysteme zu verkaufen und könnten sich dann noch einfacher aus der Verantwortung ziehen, da sie einfach sagen würden, "Wir haben das Produkt nur zum Training entwickelt, dass es jetzt gegen Menschen eingesetzt wird ist unsachgemässer Gebrauch und wird von uns nicht unterstützt."
      11 2 Melden
    • 7immi 13.01.2017 12:28
      Highlight @sauschnörrli
      ja es ist ein trainingssystem. man kann es aber missbrauchen. so kann man auch in einen ziviles fahrzeug eine bombe stecken und es wird zur fahrenden bombe. oder wie der IS modellflugzeuge und quadrokopter mit sprengstoff bestücken und als kampfdrohnen nutzen.
      man muss halt irgendwo grenzen ziehen. als hersteller liefert man das produkt, die anwendung ist dem kunden überlassen. sonst darf man nichts mehr exportieren, da alles irgendwie falsch genutzt werden kann.
      4 6 Melden
    • Sauäschnörrli 13.01.2017 13:00
      Highlight Wer konzipiert ein bewaffnungsfähiges Trainingsystem?

      PC-9 Aussenlasten
      Unglenkte Luft-Boden-Raketen: 4 Rohrstartbehälter à 7 Raketen Kaliber 70mm

      Freifallbomben: 4 Freifallbomben à 241 kg

      Externe Behälter: 4 Maschinengewehrbehälter mit je zwei 7.62mm Maschinengewehren oder mit je einem 12.7mm Maschinengewehr

      Und sag jetzt nicht zum Training dafür reichen Attrappen, da es rein darum geht das fliegen zu erlernen, für das Training von Luftkämpfen nutzt man nämlich Simulatoren.
      2 5 Melden
    • Sauäschnörrli 13.01.2017 13:01
      0 3 Melden
    • Sauäschnörrli 13.01.2017 13:17
      Highlight Mir fällt da gerade die Argumentation von Waffenliebhabern ein dass man auch mit einem Fahrzeug, einem Hammer, einem Messer, einer Axt, ... jemanden töten kann. Wozu wurde ein Fahrzeug entwickelt? Zum fahren. Ein Hammer? Zum hämmern. Ein Messer? Zum schneiden. Eine Axt? Zum spalten. Und ein Gewehr? Etwa für den Schiesssport? Mal abgesehen davon dass die wenigsten physisch/psychisch im Stande wären jemanden mit einem Hammer tot zu schlagen, schaffen es kleine Kinder jemanden zu erschiessen.
      14 3 Melden
    • 7immi 13.01.2017 16:14
      Highlight @sauäschnörrli
      vielleicht, weil man es auch für das erdkampftraining braucht? ausserdem lernt man damit nicht das fliegen, sondern bereitet sich aufs fliegen in jets vor. formationsflüge und simulierter luftkampf gehören dazu. letzteres wird nur simuliert. beim erdkampf nutzt man auch gipsattrappen, die den richtigen gleichen. man kann natürlich mit den nötigen modifikationen auch scharfe einbauen.
      entwickelt wurde die pc9 auch als trainingsflugzeug und nicht, um jemanden umzubringen.
      3 3 Melden
    • Sauäschnörrli 13.01.2017 18:56
      Highlight Ich meinte ja das erlernen des fliegen mit Jets. Formationsflug und simulierten Luftkampf habe ich nie bestritten. Attrappen habe ich selbst erwähnt. Der Punkt ist dass es eben nicht viel braucht eine PC-9 mit scharfen Waffen auszurüsten. Dass das nicht verhindert wurde, lässt mich darauf schliessen dass es gewollt ist.
      1 5 Melden
    • 7immi 13.01.2017 22:54
      Highlight wie will man das verhindern? ein pick up ist auch nicht dafür gemacht, dass man ein maschinengewehr einbaut. man kann es aber auch nicht verhindern. die leute sind nicht dumm, auch wenn es nicht eingebaut ist, kann mans einbauen. ich wüsste wirklich nicht, wie man das verhindern soll. das hat nichts mit gewollt / nicht gewollt zu tun, sondern mit der realität.
      4 0 Melden
    • Sauäschnörrli 13.01.2017 23:44
      Highlight "Nach dem Nein zum Gripen im Mai äusserte Pilatus-Chef Oskar J. Schwenk mehrmals öffentlich die Idee, die Schweizer Luftwaffe könnte ihre Pilatus-Flugzeuge bewaffnen."

      Also wenn sogar der Chef davon überzeugt ist, dass sein Produkt sich für mehr als nur zum Training eignet, bist du wohl der Letzte der es bestreitet.

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Bewaffnete-PC9-als-GripenErsatz/story/22911497
      0 2 Melden
    • 7immi 14.01.2017 09:54
      Highlight natürlich kann man das! genauso wie man einen airbus bewaffnen kann. dennoch wurde der pc9 nicht dafür entwickelt und ist daher ein trainingsflugzeug, wie auch die airbusse passagierflugzeuge sind.
      1 1 Melden
    • Sauäschnörrli 14.01.2017 11:22
      Highlight Habe jetzt nichts konkretes zur PC-9 gefunden, aber zur PC-7 und PC-21.

      PC-7
      "Das Flugzeug kann auch mit Maschinengewehren und Raketen bewaffnet werden. ... Zusatzverwendungen sind taktische Einsätze entsprechend der Bewaffnungsmöglichkeit und Überwachungsflüge.
      http://www.bundesheer.at/waffen/waf_pilatus.shtml

      PC-21
      "Die Infrastruktur ist jedoch vorbereitet für vier Unterflügelstationen und eine Unterrumpfstation für Waffen für die Counter-insurgency-Rolle."
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pilatus_PC-21

      Infrastruktur vorbereitet, stand also nie auf dem Leistungskatalog. Reiner Zufall.
      1 1 Melden
    • Sauäschnörrli 14.01.2017 11:37
      Highlight Wenn du mir ein Passagierflugzeug nennst mit vorbereiteter Infrastruktur zur Waffenaufnahme oder Bombenabwurf gebe ich dir recht, sonst bin ich immer noch der Meinung die PC-7, PC-9 und PC-21 seien nicht nur zum reinen Training entwickelt worden und fallen zu recht in die Kategorie Rüstungsgüter.
      0 1 Melden
    • 7immi 15.01.2017 13:47
      Highlight der zweck eines trainingsflugzeuges ist es nunmal, attrappen abzuwerfen. diese attrappen müssen möglichst nahe am original sein, daher ist es auch klar, dass auch richtige waffen eingebaut werden können mit kleinen anpassungen.
      ein passagierflugzeug wird für den passagiertransport entwickelt und hat daher keine serienmässigen waffenträger. da es aber auf den zivilversionen aufbauende militärflugzeuge gibt (zb tanker und EKF), kann man auch diese umrüsten.
      schlussendlich ist es nicht möglich, den missbrauch zu verhindern.
      1 0 Melden
  • lilie 13.01.2017 07:53
    Highlight Die Pro-Kopf-Berechnung ist doch witzlos. Wenn schon müsste man den Prozentsatz vom Bruttosozialprodukt nehmen.

    Die Amis wollten doch nur durch Zahlenspielereien verschleiern, dass sie mit Abstand die höchsten Waffenexporte haben - nach ihren Berechnungen fast so viel wie Nr. 2 und Nr. 3 (Frankreich und Russland) zusammen.

    Aber so oder so ist es eine Schande für die Schweiz, überhaupt Waffen zu liefern. Als neutrales Land sollten wir friedliche Geschäfte tätigen.
    101 14 Melden
    • Bowell 13.01.2017 08:26
      Highlight Stimme dir, mit Ausnahme des letzten Absatzes, zu. "Friedliche Geschäfte". Was heissst das? Wenn ich Waffen an ein Land verkaufe, dass mit niemandem im Krieg steht, wäre das dann nicht auch ein friedliches Geschäft? Wenn ich unversteuertes Geld aus anderen Staaten in meiner Bank annehme, wäre dass dann nicht ein unfriedliches Geschäft weil ich dem anderen Staat potenziellenSchaden zufüge? Ich denke die ganze Sache ist komplexer als sich einige das hier vorstellen.
      11 9 Melden
    • lilie 13.01.2017 10:10
      Highlight @Bowell: Es ist sogar noch viel komplizierter: Die Schweiz selbst kauft einen grossen Teil ihrer Waffen ja auch im Ausland ein. Da kann es auch zu einer Doppelmoral führen, wenn man selber Waffenexporte verbietet.

      Ich finde die Ide von 7immi gut: nur mit Material gandel, was der Verteidigug dient. Wird auch schwierig, das exakt abzugrenzen, ist aber sicher ein Schritt in die richtige Richtung.
      5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2017 07:50
    Highlight Verzichten wir auf Waffenexporte schaden wir nur uns selbst weilandere die Lieferungen durchführen werden. Gemeinsames Handeln ist gefragt. Und Waffen könnenauch zur Befreiung eines Volkes aus den blutigen Krallen der Tyrannei dienen. Ich würde mal ein paar GPS Sender einbauen um zu sehn wo die hinkommen. Generell ist Export nicht schlecht aber trotzdem will man nicht den "falschen" in die hände bilden auf der andern seite kriegen ja alle (Terror) Milizen Waffen irgendwie.
    18 66 Melden
    • Phipsli 13.01.2017 09:53
      Highlight Wenn du Waffen an die VAE verkauft kannst du sicher sein, dass dann deine GPS Sender schon ziemlich bald von irgendeinem Kriegsschauplatz aus sendet, z.B. Jemen... Willst du dann hingehen und sagen, dass das eigentlich nicht so gedacht war..?
      11 3 Melden
    • Fabio74 13.01.2017 11:17
      Highlight Nein wir schaden uns jetzt. Firmen die Kriegsmaterial produzieren haben keine Berechtigung hier. Umstellung auf zivile Produktion oder weg. Normaler Strukturwandel
      10 2 Melden
  • Denk nach 13.01.2017 07:44
    Highlight Pro Kopf Statistik? Was für ein Schwachsinn!

    Trotzdem wäre eine Verschärfung der Exportrichtlinien notwendig. Ich habe z.B. Überhaupt kein Problem, wenn B&T (oder andere Lieferanten) ein Polizeikorps von Frankreich mit Waffen ausstattet. Ich sehe aber überhaupt keinen Grund Kriegsparteien wie Saudi-Arabien oder Jemen dieselben Waffen zu verkaufen.

    Ich denke hier muss das Business und die Geldgier dringend eingeschränkt werden!

    71 9 Melden
    • Phipsli 13.01.2017 11:25
      Highlight Die pro Kopf Statistik macht durchaus Sinn, wie willst du sonst Länder wie z.B. USA und Schweiz vergleichen? Beim Bierkonsum rechnet man auch auf pro Kopf herunter..
      6 3 Melden
    • Denk nach 13.01.2017 13:07
      Highlight Bei der gesamtwirtschaftlichen Leistung mag das Sinn machen, beim Konsum auch.... Aber habe noch nie eine Statistik auf Branchenstufe pro Kopf gesehen. Export von Käse oder Uhren pro Kopf? Völlig gaga....
      6 3 Melden
    • satyagraha 14.01.2017 08:55
      Highlight @ Phipsli
      Na ja, ist etwa so hilfreich wie das Durchschnittsvermögen:
      Nimm 10 Personen, 1 besitzt mehrere Milliarden, 9 gar nichts, aber im Ø sind sie alle Multimillionäre;-)
      Weltweit liegen die USA (31%) an der Spitze, 2. EU (30%), 3. Russland (25%). 4. und weiter finden wir China (4%), Israel und Ukraine (je 2%), dann CH (1%). EU breakdown,1. DE, 2. FR, 3. UK, dann IT, ES, NL und Schweden. In Länder aufgeteilt ist die CH #13.
      Die NATO hat übrigens einen Anteil von 60%!
      Zahlen: Sipri für den Zeitraum 2000-2015
      0 0 Melden
  • K3tsch 13.01.2017 07:43
    Highlight Sagen wir es mal so: Falls ich als Privatperson vom Waffenexport irgendwie profitieren würde, könnte ich ja noch nachvollziehen, warum man diese Statistik pro Kopf angeben muss.
    Das Verhältnis stimmt hier aber sowieso nicht.
    Es kommt nicht darauf an wieviele Waffen man verhältnismässig exportiert sondern wieviel man wirklich exportiert.

    Die Amis wollen hier doch nur ablenken, dass sie eigentlich alleiniger Spitzenreiter sind.
    54 8 Melden
  • b4n4n4j03 13.01.2017 07:36
    Highlight Solange die Demokratie von Lobyisten des feudal geführten Kapitalissmus unterwandert wird, werden ideologisch verwerfliche Taten gerechtfertigt und am Volkswillen vorbei Strukturen geschaffen um die Geldgier ebendieser Loby zu stillen! In der umfrage vorhin waren 45% für das Verbot dieser Exporte. Sicher kann diese Umfrage nicht representativ angeschaut werden, aber ich glaube fast jeder Schweizer unabhängig von seiner politischen Gesinnung ist gegen solche Exporte?! Aber leider werden wir durch Brot und Spiele von der Realität, wie die Welt funktioniert abgelenkt...
    22 19 Melden
    • Daniel Caduff 13.01.2017 08:08
      Highlight Ich glaube Du täuscht Dich da gewaltig. Selbst bei einem liberalen Medium wie Watson erhält ein komplettes Export erbot ja keine Mehrheit (zum Zeitpunkt meines Kommentars 47%).

      Schon in der christlichen CVP hat man ja keine Skrupel, die Nächstenliebe bevorzugt in Form todbringender Waffen zu exportieren.

      Rechts der CVP hat man dann überhaupt keine Moral mehr. Tote Menschen sind gut, solange sie Arbeitsplätze in unserer Rüstungsindustrie erhalten. Mit der Ruag haben wir sogar einen staatlichen Rüstungskonzern, der zu den grössten Kleinwaffenmunitionsproduzenten der Welt gehört...
      12 5 Melden
  • saukaibli 13.01.2017 07:31
    Highlight Das passt doch mal wieder perfekt zur Schweiz. Ausserdem sind wir ja noch einer der grössten Tabak-Exporteure. Und teilweise Tabak, der so stark ist, dass er in Europa gar nicht mehr verkauft werden darf. Dazu sind wir nach wie vor eine der grössten (wenn nicht die grösste) Steueroase der Welt. Zusammengefasst: Wir bereichern uns ständig auf Kosten anderer. Entweder auf Kosten derer Gesundheit, deren Leben oder halt einfach deren Wirtschaft. Wow, bin ich stolz Schweizer zu sein!
    41 46 Melden
    • suchwow 13.01.2017 07:50
      Highlight Bitte nicht der Studie blind vertrauen, sondern hinterfragen.
      Hätte man den prozentualen Anteil der Schweiz am Export der Top 10 gerechnet (selbst mit 700 Mio.) sieht die Geschichtr wieder komplett anders aus.

      Will da nichts verharmlosen oder dergleichen. Nur lässt sich mit Zahlen sehr gut manipulieren.

      Ich bin daher nicht würklich von einer pro-Kopf-Rechnung in diesem Fall überzeugt.
      27 8 Melden
    • reaper54 13.01.2017 08:38
      Highlight Geh mal schauen wo die richtigen Steueroasen sind, da kann die Schweiz nichtmehr mitspielen.
      Waffenexporte betreffen in der Schweiz hauptsächlich Flugzeuge und Trainingssysteme was auch nicht wirklich schlimm ist...
      11 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2017 07:26
    Highlight Mir ist es relativ egal...Was ist verwerflich dran, wenn die da drüben sich gegenseitig umbringen und wir daran profitieren? Wenn niemand Waffen liefern würden, würden die sich mit Stöcken tot schlagen. Wenn ich viel Geld dabei verdienen würde, würde ich sofort Waffen verkaufen in "Enwicklungsländer".
    29 95 Melden
    • Linus Luchs 13.01.2017 07:55
      Highlight Du identifizierst dich offenbar ziemlich stark mit Pablo Escobar.
      37 4 Melden
    • Triumvir 13.01.2017 08:23
      Highlight Jetzt ist klar, weshalb du einen Verbrecher als Nickname ausgewählt hast. Ganz schon degoutant deine Meinung!
      10 5 Melden
    • Bronko 13.01.2017 10:30
      Highlight Haha, Pablo, sammelst du Blitze?
      Im Ernst, genau wegen solchem blindem Egoismus haben "die" nichts ausser Kriegsmaterial und das dann zuhauf. Und warum solche Kriege entstehen, kann man ja nachlesen. Das ist ja schon ein bisschen komplexer, lieber Escobar. Sicher nicht, weil diese Menschen sich sowieso "totschlagen" würden. Klar gab es schon immer Stammesfehden, wo es aber nicht darum ging, Kriegsverbrechenzu betreiben. Also: Man überschwemmt ein Konfliktgebiet mit Waffen und schon geht das Gemetzel los. Das ist doch eine ganz einfach verständliche Logik.
      9 3 Melden
    • Bronko 13.01.2017 16:27
      Highlight ...Ergo: Wir "profitieren" dann nicht nur von den Waffenverkäufen, sondern von allerlei direkten und indirekten negativen Konsequenzen (z.B. Flüchtlings- und Wirtschaftkrisen). Das hängt ja alles ein bisschen zusammen gell...

      2 1 Melden
  • gjonkastrioti 13.01.2017 07:22
    Highlight Nicht dass ich Waffenexporte schön reden möchte, aber ich glaube nicht, dass eine Pro-Kopf-Statistik hier Sinn macht.
    59 9 Melden
    • wiisi 13.01.2017 07:37
      Highlight Dann sollten wir bei Aufnahme von Flüchtlingen vielleicht auch nicht in Pro-Kopf-Statistik rechnen und das Hundertfache aufnehmen.
      30 35 Melden
  • Kommemtar 13.01.2017 07:19
    Highlight Das die Schweiz an Länder liefert, in denen die Menschenrechte verletzt werden geht gar nicht!

    Wir beliefern jeden. So kann man Neutralität auch auslegen....

    Ein generelles Verbot würde ich aber nicht unterstützten.
    Ich wäre für eine andere Lösung. zum Beispiel müssen für jeden Franken an Waffenexporten 2 Franken ans Rote Kreuz gespendet werden.
    13 17 Melden
    • wiisi 13.01.2017 07:40
      Highlight ...und weiter soll dann das Rote Kreuz noch die Waffenlobby unterstützen, damit sie an Einnahmen kommt oder wie?
      17 7 Melden
    • suchwow 13.01.2017 07:53
      Highlight Hahahah, full srs?
      Das wäre so, also müsste die Tabakindustrie pro verkauftes Pack einen Franken an die Lungenkrebsforschung abdrücken 😂
      6 3 Melden
    • Kommemtar 13.01.2017 09:54
      Highlight @ Suchwow

      was ist an der Idee so Falsch?
      Die Konzerne, welche Leid oder Krankheiten über unsere Gesellschaft bringen, leisten einen Beitrag um diese Leiden zu mildern. (Im Nebeneffekt werden die Produkte teurer)

      Würden wir das Ganze einfach verbieten, treibt mann alle entweder in die Illegalität oder ins Ausland und dann hat Niemand etwas davon.
      1 4 Melden
    • suchwow 13.01.2017 13:21
      Highlight Für jeden Franken Export, 2 Franken abgeben? Wie soll das funktionieren?

      Selbst wenn man sagen würde, dass auf 1 Franken 10 Rappen an das RK überwiesen werden (weshalb genau denen, bleibe dahingestellt), würde man eine Pseudogenugtuung erreichen.

      Weshalb jedes Mal die Schweiz beschränken und nicht diejenigen in die Mangel nehemen, welche wirklich zum Grossteil beteiligt sind?

      Die USA? Vergiss es. Sagten auch ja zum AIA, aber setzen sie es selber um? Denkste.

      Auf die 2.2% (siehe Tabelle oben), welche auf die CH lastet, kommt es nicht wirklich darauf an. Meine Meinung.
      0 0 Melden
  • bcZcity 13.01.2017 07:18
    Highlight Hey, wir sind neutral, schon vergessen? Mit diesem Slogan lässt sich vorzüglich Wasser predigen und viel Wein trinken.
    45 11 Melden
    • Deorai 13.01.2017 07:44
      Highlight Stimmt, neutral im Sinn von wir beliefern alle gleich mit Waffen... :-(
      20 1 Melden
    • Tribesman 13.01.2017 08:23
      Highlight Nicht nur Waffen, zu alter Zeit sogar Human Kapital!
      4 0 Melden
    • reaper54 13.01.2017 08:41
      Highlight ist doch fair, wir stellen Chancengleichheit her.
      4 0 Melden
  • oXiVanisher 13.01.2017 07:18
    Highlight Aber, aber ... die 3500 Arbeitsstellen die verloren gehen würden ohne Waffenexporte, eine Katastrophe! ...

    *ironieoff*

    Ein Grossbetrieb kann schnell mal so viele Leute entlassen ohne dass es wirklich gross in die Medien kommt. Solange es sich um unter 10% der Belegschaft handelt ist es nach unserem Gesetz keine Massenentlassung. Die Arbeitsplätze waren eines der Hauptargumente um die Ausfuhrbestimmungen zu lockern. http://bit.ly/2j6OFgQ

    Ich schäme mich in diesem Bezug auch, ein "neutraler" Schweizer zu sein.
    46 20 Melden
    • Bowell 13.01.2017 08:30
      Highlight Fängt jetzt wirklich die Schämerei wieder an? Lieber du als ich...c'mon.
      8 7 Melden
  • Olaf! 13.01.2017 07:16
    Highlight Von der pro Kopf Zahl auszugehen ist ja auch ein Witz, da kommen Bevölkerungsreiche Länder wie die Amis natürlich besser weg wie die Schweiz. Darf man mehr Waffen verkaufen, weil man mehr Bevölkerung hat?
    62 15 Melden
  • wiisi 13.01.2017 07:15
    Highlight Die Schweiz produziert und exportiert nicht nur selbst Kriegsmaterial, sie finanziert dessen Produktion auch im Ausland. Schweizer Banken und Pensionskassen investieren jährlich dreistellige Millionenbeträge in Rüstungskonzerne, die unter anderem international geächtete Waffen wie Atomwaffen oder Streumunition herstellen. Dies, obwohl die Finanzierung dieser Waffen seit Juli 2012 in der Schweiz verboten ist.
    16 9 Melden
    • Distace 13.01.2017 07:23
      Highlight glaube ich nicht dass die Banken etwas Verbotenes tun
      16 5 Melden
    • suchwow 13.01.2017 07:56
      Highlight Aber sich dann aufregen, wenn die Portfoliorendite schwach ist.
      Würdest du demnach nicht auf ein renditeträchtigeres Modell zurückgreifen, wenn der Waffenhandel weiter exisitert?

      Denn das wird er... Leider.
      5 4 Melden
    • wiisi 13.01.2017 08:04
      Highlight Ich hab kein Konto bei diesen Banken.
      4 1 Melden
  • SVARTGARD 13.01.2017 07:03
    Highlight Macht mir kein Ärger,damit ist meine heile Welt über die Schweiz zerstört.
    11 10 Melden
  • Skip Bo 13.01.2017 06:43
    Highlight Gemäss diesem Berechnungsmodell müsste Putin der Inbegriff eines Pazifisten sein...

    Es ist immer wieder interessant wie man jemanden gut- oder schlechtrechnen kann, Mathematik ist eine tolle Disziplin.
    49 8 Melden
    • Peace.Nik 13.01.2017 07:05
      Highlight Trotzdem kannst du nicht negieren, dass die Schweiz zu den führenden Waffenexporteuren gehört. Ungeachtet dessen, ob Russland und die USA mehr exportieren.
      33 10 Melden
    • DerTaran 13.01.2017 07:16
      Highlight Da wir als Industrienation (fast) mit den Grossen mithalten können, sind wir als kleines Land immer oben dabei, wenn es um pro Kopf Berechnungen geht.
      23 1 Melden
    • Träumerei 13.01.2017 07:47
      Highlight @Skip Bo Ich verstehe deinen Kommentar leider überhaupt nicht. Wie soll die Statistik nocheinmal zeigen, dass "Putin der Inbegriff eines Pazifisten" seie?
      1 2 Melden
    • Skip Bo 13.01.2017 08:10
      Highlight Träumer, Russland verkauft pro Kopf weniger Waffen als das friedliche Singapur. Singapur hat noch nie einen Krieg angezettelt, noch nie Gebiete annektiert. Russland ist gemäss dieser Statistik "pazifistischer" als Singapur. Habe natürlich alles ironisch gemeint. Putin ist kein Pazifist.
      7 0 Melden
    • Peace.Nik 13.01.2017 08:39
      Highlight Es geht doch gar nicht darum, jemanden als Pazifisten darzustellen oder nicht. Das sind bloss die Resultate einer Studie. Und da muss man schon einsehen, dass im Vergleich zur riesigen Bevölkerung Russlands doch eher ein niedriges Exportvolumen besteht. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass das Russland nicht weniger kriegerisch macht. Die meisten russischen Waffen etc. bleiben wohl in Russland, um damit die Soldaten in Syrien und in der Ukraine auszustatten.
      1 3 Melden
    • Träumerei 13.01.2017 10:30
      Highlight Die Studie zeigt aber nicht nur den Export pro Kopf, sondern auch insgesamt. Die Kennzahl "pro Kopf" ist sehr wohl interessant, man kann zum Beispiel sehen, dass die Schweiz im Verhältniss zu seiner Einwohnerzahl viel Waffen exportiert. Natürlich kann man die pro Kopf Zahlen nicht einfach so vergleichen, wie man auch die Gesammtexporte nicht einfach vergleichen kann. Übrigens halte ich von der Logik "weniger Exporte (insgesammt oder pro Kopf) = pazifisitscher" wenig.
      1 1 Melden
  • Schneider Alex 13.01.2017 06:21
    Highlight Ausfuhr von Kriegsmaterial aus der Schweiz verbieten!

    Waffen liefern und dann erstaunt sein, dass sie in falsche Hände geraten, ist eine verlogene Haltung, die einmal bös bestraft werden wird, wie beim Bankgeheimnis! Die Flüchtlingsströme sind die sichtbarsten Zeichen dieses unheilvollen Geschäfts. Die Kriegsmaterialausfuhr ist eine Schande für das Rotkreuz-Ursprungsland Schweiz!
    51 30 Melden
    • Midnight 13.01.2017 08:04
      Highlight Das schlimmste ist doch, dass sich die Schweiz mit allen erdenklichen Mitteln dagegen wehrt, den Flüchtlingen, die durch unsere Waffen ihr Zuhause verloren haben, zu helfen! Viel dreister geht's ja kaum! Irgendwie habe ich einfach das Gefühl, in der Schweiz ist Verantwortungsgefühl ein Fremdwort geworden...
      10 5 Melden
    • reaper54 13.01.2017 08:45
      Highlight mehr Waffen exportieren, dann können sie sich fair wehren.
      3 1 Melden
  • iggy pop 13.01.2017 06:17
    Highlight Schon älter, aber nicht weniger aktuell....
    3 3 Melden
  • Peace.Nik 13.01.2017 06:16
    Highlight Ich schäme mich erstmals, Schweizer zu sein...
    13 63 Melden
    • HansDampf_CH 13.01.2017 07:04
      Highlight Du musstdich nicht schämen man müsste nur den politfilz mal ausmisten. Du und ich haben davon nichts...
      21 6 Melden
    • Peace.Nik 13.01.2017 07:11
      Highlight Nein, ich schäme mich, da ich mit meiner Person überall die Schweiz präsentiere, die so etwas Erbärmliches tut. Von einem Land, das sich neutral gibt, wo das Rote Kreuz gegründet wurde, das einen UNO-Sitz hat und wo schon immer traditionell Friedensgespräche geführt wurden, ist das mehr als verlogen. Und letztendlich erbärmlich.
      24 32 Melden
    • Skip Bo 13.01.2017 07:12
      Highlight In deinem Fall müsste die erleichterte Ausbürgerung geprüft werden. Es sollte jedem Schweizer möglich sein, sich ausbürgern zu lassen, wenn man sich aufgrund einer fragwürdigen Berechnungsmethode schämt Schweizer zu sein.
      39 9 Melden
    • Peace.Nik 13.01.2017 07:17
      Highlight Die Berechnung ist keineswegs fragwürdig. Natürlich sind wir nicht mit den USA, Russland, Frankreich, Israel, etc. vergleichbar. Aber das Handelsvolumen ist doch riesig für so ein winziges Land wie die Schweiz. Und darum geht es.
      Wieso wollen einige Personen offensichtliche Tatsachen nicht wahrhaben? Postfaktische Mode?
      17 26 Melden
    • JohnDoe 13.01.2017 07:26
      Highlight Neutral ist man ja, entweder man liefert an alle oder an niemanden... Zweiteres wäre mir persönlich deutlich lieber, aber Jobs > Mensschenleben gilt ja bei der Mehrheit.
      9 2 Melden
    • Peace.Nik 13.01.2017 07:30
      Highlight Das stimmt leider. Aber was meinst du mit «Mehrheit»?
      4 3 Melden
    • saukaibli 13.01.2017 07:33
      Highlight Was? Das ist das erste mal dass du dich schämst Schweizer zu sein? Hast du die letzten Jahre in einem Bunker verbracht?
      14 5 Melden
    • Skip Bo 13.01.2017 07:43
      Highlight Wenn in anderen Bereichen eine pro Kopf Berechnung (Reichtum, etc.) angewendet wird, werden diese sofort in Frage gestellt.

      Mich stört, dass man eine Berechnungsmethode auswählt um anzuprangern bzw. zu beschönigen.
      Der Schaden den Waffen anrichten, verläuft paralell zur Summe und nicht nach pro Kopf Anteil.
      Falls du Zahlen zu Waffenexporten in relation zu nationale Handelsvolumen hast, nenne sie bitte. Fakten sind nicht postfaktisch.
      6 1 Melden
    • Peace.Nik 13.01.2017 07:53
      Highlight Stimmt. Aber bei diesen Zusammenhängen geht es weniger um den angerichteten Schaden, wie ich finde. Ich habe es jetzt schon zweimal erläutert. Für so ein kleines Land ist das ein riesiges Handelsvolumen. Und das ist beschämend.
      Da ich aber die Schweiz ehrlich liebe, werde ich die unbequemen Wahrheiten nicht ignorieren. Es ist ein verlogener Patriotismus, wenn man bloss die positiven Seiten seiner Heimat wahrhaben will.
      7 7 Melden
    • Bronko 13.01.2017 10:46
      Highlight "Da ich aber die Schweiz ehrlich liebe, werde ich die unbequemen Wahrheiten nicht ignorieren. Es ist ein verlogener Patriotismus, wenn man bloss die positiven Seiten seiner Heimat wahrhaben will."

      Ein sehr schönes und aufrichtiges Statement!
      2 0 Melden
    • Peace.Nik 13.01.2017 14:17
      Highlight Danke dir. (;
      1 1 Melden
  • Grundi72 13.01.2017 06:16
    Highlight Super dass die Schweiz auch hier zu den Top Nationem gehört! Natürlich nennt Watson extra den prozentualen Anteil von Trainingsflugzeigen von Pilatus nicht, wäre nur halb so lustig, denn es ist wohl der grösste Anteil. Übrigens wird der PC 12 auch von Airlines wie der Lufthansa in ihrem Trainingscenter in Arizona genutzt, das zählt wohl auch in den Rüstungsgut..

    Bald ist der PC 24 zu haben, Pilatus gibt richtig Gas. Coole Firma 😎🤘
    58 48 Melden
    • Sapere Aude 13.01.2017 06:36
      Highlight Wie man als Migrationsgegner wie du für Wafenexporte sein kann und das sogar noch super findet, dass wir da vorne mitmischen ist mir schleierhaft. Auf der anderen Seite war konsequentes Denken wohl nie deine Stärke.
      48 36 Melden
    • Randy Orton 13.01.2017 06:38
      Highlight Oder die Flugzeuge von Pilatus werden in den Tschad etc. verkauft und zu Drohnen umgebaut...
      25 22 Melden
    • Giani 13.01.2017 06:39
      Highlight Die Flugzeuge von Pilatus können aber auch mit Waffen ausgerüstet werden, oder als trainigsflugzeuge für das Militär...
      Also meiner Meinung nach gerecht als Rüstungsgüter deklariert.
      33 22 Melden
    • Fabio74 13.01.2017 07:00
      Highlight Typisches SVP Gelaber. Verlogen durch und durch. An Waffen profitieren aber ja nichts mit den Opfern dieses Drecksgeschäfs zu tun haben wollen
      44 26 Melden
    • Peace.Nik 13.01.2017 07:06
      Highlight Doppelmoral.
      30 11 Melden
  • wiisi 13.01.2017 06:15
    Highlight Waffen Export = Flüchtlingsimport.

    Mitschuld an der Flüchtlingskrise sind Parteien, welche sich für Waffenexporte einsetzen. Das sind dann genau die, welche wieder gegen Flüchtlinge wettern. Welch heuchlerische Doppelmoral. Am Blut der Menschen Geld verdienen und Stimmen holen....
    Ich nehm euch erst wieder ernst, liebe SVP wenn wir zusammen auf die Strasse gehen um gegen Waffenexporte zu demonstrieren. Denn erst dann löst sich längerfristig das Problem!
    Wir sollten wieder mehr miteinander, als Gegeneinander, nur so kann Frieden wieder hergestellt werden auf der Welt!
    62 28 Melden
  • Denverclan 13.01.2017 06:13
    Highlight Die Tatsache dass Menschen sich gegenseitig auf unserem kleinen, blauen Planeten zerstören, ist einfach nur sehr traurig aber nicht zu ändern. Es ist unser aller gemeinsamer Weg, seit die Speerspitze das Licht der Welt erblickte. Die Menschheit ist dazu verurteilt sich zu bekämpfen. Solange es Misstrauen, Geldgier, Egoismus, Machthunger, geistige Armut, berechnendes Denken, Falschheit, Angst, Hochmut, Respektlosigkeit unterschiedliche Religionen usw. gibt, wird sich das nicht ändern.....bis in alle Ewigkeit. Leider wird das Gute des Menschen missbraucht und steht am Ende schlecht da...
    14 13 Melden
    • _kokolorix 13.01.2017 07:59
      Highlight So fatalistisch kann ich das nicht sehen. Immerhin haben wir in Westeuropa nach jahrhundertelangen Kriegen jetzt seit über 70 Jahren keinen grösseren Krieg mehr, obwohl die Menschen bestimmt nicht besser wurden. Das ist eine Frage der Verteilung von Einkommen und Vermögen.
      Kriege gibt es immer in Folge von extremen Verteilungsungerechtigkeiten.
      Diese Probleme bauen sich auch bei uns wieder auf, in spätestens 20 Jahren stellt sich die Frage eines innereuropäischen Konfliktes wieder, wenn wir so weitermachen
      3 1 Melden
    • Midnight 13.01.2017 08:12
      Highlight Da bin ich nicht einverstanden. Der Mensch ist intelligent genug, um selber zu entscheiden, ob er Streitigkeiten mit Waffen oder auf diplomatischem Weg begleicht! Würde man nir die Schwarmintelligenz der Menschheit nützen, wären die Probleme der Menscheit längst gelöst. Kriege und Konflikte sind einfach nur der Weg des geringsten Widerstands. Der Mensch ist also nicht per se Gewalttätig, er ist einfach nur faul!
      2 2 Melden
  • plaga versus 13.01.2017 06:12
    Highlight Das ist schlimm und absolut nicht im meinem Sinne!
    Diese pro Kopf (als handelte ich mit Waffen) Berechnungen sind stupide und verzehren sowieso den Blick auf die wahren Fakten.
    36 14 Melden
    • Peace.Nik 13.01.2017 07:07
      Highlight Und wie lauten «die wahren Fakten», wenn ich fragen darf?
      7 14 Melden
    • Olaf! 13.01.2017 07:17
      Highlight Die wahren Fakten sind die Exporte im Millionen und nicht dieser stupide pro Kopf Wert.
      12 5 Melden
    • Peace.Nik 13.01.2017 07:21
      Highlight Du nennst das «stupid». Aber es zeigt doch augenscheinlich, dass wir 8 Millionen Leute einen so riesiges Handelsvolumen für unser Land haben. Spielt es keine Rolle, wenn die winzige neutrale Schweiz 700 Millionen exportiert und das mehr als doppelt so grosse Südkorea nur die Hälfte dieses Volumens erreicht?
      9 9 Melden
    • plaga versus 13.01.2017 13:00
      Highlight Danke Olaf! Pro Kopf wären wir alle ja saureich...
      3 0 Melden
    • Phipsli 13.01.2017 13:31
      Highlight mit dem "pro Kopf" kannst du ein Kopf mit einem anderen Kopf vergleichen.. oder wollt ihr eine Million Köpfe mit einem Kopf vergleichen hä...?
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    • Olaf! 13.01.2017 13:39
      Highlight @Nik.Mania Wafffenexporte sind einerseits davon abhängig was man überhaupt dazu zählt und andererseits davon wie die lokale Rüstungsindustrie aussieht. Ein Zusammenhang mit der Einwohneranzahl kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Wenn Südkorea weniger exportiert, heisst das nur das sie entweder weniger Industrie haben oder nicht entwickeln was die anderen auch kaufen wollen.
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  • Sapere Aude 13.01.2017 06:11
    Highlight Waffenexporte an Länder wie Saudi Arabien gehören unterbunden. Terrorsympatisanten und Diktatoren sollten wir keine Waffen verkaufen.
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    • HansDampf_CH 13.01.2017 07:05
      Highlight Wir sollten gar keine Waffen exportieren
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    • Peace.Nik 13.01.2017 07:08
      Highlight Aber die NATO beliefern, ist dann ok?
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    • Sapere Aude 13.01.2017 07:15
      Highlight Grundsätzlich sollten wir keine Waffen an Ländern exportieren, die Menschenrechte verletzen und oder Angriffskriege führen. Nur so am Rande, nenne ich das eine explizit, schliesse ich damit das andere nicht erwähnte damit nicht implizit und zwingend aus. Vielleicht nenne ich einfach den realistischen kleinsten Nenner.
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    • Peace.Nik 13.01.2017 07:18
      Highlight Ich wollte nur nachfragen. Danke. Sehe ich nämlich auch so.
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    • Olaf! 13.01.2017 07:21
      Highlight Besser als Arabien allemals.
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    • Peace.Nik 13.01.2017 07:26
      Highlight Die USA sind immer noch die grössten Kriegstreiber der Welt, auch wenn die militärischen Operationen nicht so offensichtlich und öffentlich geführt wurden, wie unter George W. Bush. Mit Trump wird sich das wohl aber wieder ändern.
      Die Obama-Regierung führte millionenteure Drohnenkriege in Somalia, Afghanistan, dem Irak, Syrien, dem Sudan, dem Tschad und Jemen. Hunderte von unschuldigen Toten gehen auf Obamas Konto, dem Friedensnobelpreisträger.
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    • Sapere Aude 13.01.2017 08:12
      Highlight @ Nik.Mania, jeder Vernunft begabte Mensch sollte sich kritische Gedanken bezüglich der US Aussenpolitik machen.
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  • Hugo Wottaupott 13.01.2017 06:02
    Highlight Käse. Ein gefährliches Wurfgeschoss!
    23 3 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 13.01.2017 07:00
      Highlight Jop:

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  • Pointer 13.01.2017 05:53
    Highlight Seltsam diese Studie. So etwas berechnet man doch nicht pro Kopf. In der Gesamtsumme exportiert die Schweiz ein Vielfaches weniger als die USA. Nichtsdestotrotz kann man von mir aus die Waffenexporte komplett verbieten.
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    • _kokolorix 13.01.2017 07:18
      Highlight Wieso sollte man das nicht pro Kopf berechnen?
      Das sagt doch gerade sehr viel über das Ausmass der Exporte im Verhältniss zum Rest der Volkswirtschaft aus.
      Man könnte aber auch sagen, dass ungefähr 5% (nach Seco 3%) der schweizer Exporte Rüstungsgüter sind. In Frankreich sind es gerade mal 1.3%
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«Wir sind die grössten Loser – wenn das BGE mit uns klappt, dann klappt es überall»

Im Zuge eines Experiments darf der Finne Juha Jarvinen zwei Jahre von einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) leben. Nach nur einem halben Jahr geht er bereits seinem Traumjob nach – und arbeitet mehr als zuvor.

Bereits im Januar haben wir mit Juha Jarvinen gesprochen. Damals steckten seine Projekte noch in den Kinderschuhen. Das Intverview findest du hier:

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