Wirtschaft

Das Plakat der Juso zur 1:12-Abstimmung: Die Jungpartei scheiterte an der Urne mit ihrer Forderung.
Bild: JUSO

Weshalb wir in der Schweiz die Lohnverteilung offenlegen müssen

Mit ihren Lohnexzessen richten die Multis volkswirtschaftlichen Schaden an, darum sollten sie ihre Löhne offen legen. Ein Vorschlag.

19.11.15, 12:37 21.11.15, 15:16

werner vontobel

In der Schweiz sind die Einkommen zunehmend ungleich verteilt. Das zeigt der neueste Vergütungsbericht der Beratungsfirma Price Waterhouse Coopers (PWC). Danach sind die Gesamtvergütungen der CEOs der 100 grössten Schweizer Unternehmen im Jahr 2014 durchschnittlich rund 12 Prozent auf 3,5 Millionen Franken angestiegen.

Ganz anders sieht es für die gewöhnlichen Arbeitnehmer aus: Ihre Löhne sind durchschnittlich bloss um 0,8 Prozent gewachsen.

Einverstanden: Anders als in anderen Ländern sinken die tiefen Einkommen nicht. Von 1997 bis 2012 sind die des untersten Fünftels real um 7,4 Prozent gestiegen, gleichzeitig hat aber das oberste Fünftel um 17,4 zugelegt und das oberste Zehntausendstel gar um 70 Prozent:

Zuwachs bei den Realeinkommen in der Schweiz

Steigerungsraten der Einkommen in Prozent pro Einkommensklasse (1997 bis 2012).
quelle: ???

Der «ärmste» der 350 reichsten Haushalte verdient somit heute 202-mal so viel wie das ärmste Fünftel.

Die Kaufkraft ist nicht mehr dort, wo die Nachfrage ist, geschweige denn die Bedürfnisse. Der Staat muss denn auch die Lücke mit Rückverteilung oder Verschuldung schliessen. Das kostet Geld und ist auf Dauer untragbar.

Zustände bald wie in den USA

Die Zustände nehmen damit immer mehr amerikanische Verhältnisse an. Der Anteil der reichsten zehn Prozent am Gesamteinkommen beträgt in der Schweiz gemäss einer Studie der Universität St.Gallen 33,5 Prozent.

Das ist nicht nur ein moralisches, sondern auch ein volkswirtschaftliches Problem: Die Kaufkraft ist nicht mehr dort, wo die Nachfrage ist, geschweige denn die Bedürfnisse. Der Staat muss denn auch die Lücke mit Rückverteilung oder Verschuldung schliessen. Das kostet Geld und ist auf Dauer untragbar.

Verteilung der Konsumausgaben bleibt gleich

Diese Lücke wird auch in der Schweiz immer grösser. Auf der einen Seite bleibt die Verteilung der Konsumausgaben in etwa gleich. Gemäss der Statistik der Haushaltsausgaben der Paarhaushalte unter 65 gibt das ärmste Fünftel für Konsum und Gesundheit 5116 Franken aus, das reichste 9653 Franken, also knapp 1,9-mal soviel.

Selbst wenn also bei Nestlé alle Löhne gleich wären, würde das reichste Fünftel doch mehr als die Hälfte des Mehrwertes (Gewinn und Gehälter) kassieren.

Die Erwerbseinkommen beider Gruppen klaffen jedoch um den Faktor fünf auseinander.

Schaut man nun, welches der Grund für diese grossen Unterschiede ist, so wird schnell klar: nicht der öffentliche Sektor. Beim Staat verdiente 2008 (neuere Zahlen liegen nicht vor) das reichste Fünftel der Vollzeit-Angestellten monatlich 9754 Franken gegenüber 4844 Franken für das ärmste Fünftel. Faktor zwei, fast wie beim Konsum.

Auch die mittelgrossen Firmen mit bis zu 500 Angestellten können sich mit ihren dünnen Margen in der Regel keine Superlöhne leisten.

Woher kommt die Ungleichheit?

Die grosse Ungleichheit muss also von den Multis kommen. Das gilt erst recht, wenn wir neben den Löhnen auch die Gewinne einbeziehen. Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé etwa hat 2014 rund 16 Milliarden Franken an Löhnen ausbezahlt, aber auch 15 Milliarden Gewinn erwirtschaftet. Letzteren sacken aber fast ausschliesslich die ohnehin schon Reichen – beispielsweise die Aktionäre – ein.

Gemäss dem Wealth Report 2014 der CS gehören in der Schweiz 84 und in den USA 87 Prozent des Vermögens (und damit der Vermögenseinkommen) dem reichsten Fünftel. Selbst wenn also bei Nestlé alle Löhne gleichmässig verteilt wären, würde das reichste Fünftel doch rund die Hälfte des gesamten Mehrwertes (Gewinn und Gehälter) für sich allein beanspruchen.

Was kann man tun?

Die 1:12-Initiative der Juso ist haushoch gescheitert. Die Einkommensverteilung mit hohen Steuern zu korrigieren führt zu einem Exodus der Reichen.

Die neue Lohntransparenz könnte volkswirtschaftlich segensreich Wirkung entfalten: Die Topmanager könnten erkennen, dass sie ihre Produkte nur dann absetzen können, wenn auch genügend Kaufkraft vorhanden ist.

In den USA wird ein neuer Weg beschritten. Gemäss dem neuen Börsengesetz, Dodd-Frank-Act, müssen die börsenkotierten Unternehmen ab 2017 den Medianlohn, also den mittleren Wert der Löhne ihrer Angestellten, ermitteln und zusammen mit dem Gehalt des CEO veröffentlichen.

Umfrage

Bist du für eine Offenlegung der Lohnverteilung in der Schweiz?

  • Abstimmen

766 Votes zu: Bist du für eine Offenlegung der Lohnverteilung in der Schweiz?

  • 84%Ja. Das würde helfen.
  • 13%Nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass es was bringen würde.
  • 3%Weiss nicht.

Die Produkte der Multis und die Kaufkraft

Dieser Vorschlag kann ausgebaut werden, und zwar wie folgt: Die börsenkotierten Unternehmen sollen den auf Vollzeit umgerechneten Medianlohn des ärmsten und des reichsten Fünftels sowie des reichsten Prozents ihrer in der Schweiz tätigen Mitarbeiter veröffentlichen. Mit den heutigen Softwareprogrammen für die Lohnbuchhaltung ist dies ohne grosse Kosten machbar.

Die neue Lohntransparenz könnte volkswirtschaftlich segensreich Wirkung entfalten: Die Topmanager könnten erkennen, dass sie ihre Produkte nur dann absetzen können, wenn auch genügend Kaufkraft vorhanden ist. In der Öffentlichkeit wächst der Druck, anständige Löhne zu bezahlen. Die Ratingagenturen könnten verbindliche Richtlinien für eine Einkommensverteilung ausarbeiten.

Worauf warten wir noch?

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • per scientam 22.11.2015 03:38
    Highlight Was ist "Reich"?
    Also ein Bundesrat verdient 580'000 Sfr. pro Jahr.
    Nehmen wir einen Manager mit 0.5 Mio. Einkommen.
    Ist das Reich? Für Gewisse Leute mit gewissen politischen Einstellungen schon...
    Aber: 0.5 Mio. mal 20 Jahre sind 10 Mio. Umsatz/akkumuliertes Vermögen, vergleicht man dieses mit Grossinvestoren (z.B. W.Buffet mit seinen 68 Milliarden Vermögen) redet man von einem Faktor 1000...
    Bei der ganzen Diskussion über Einkommen und Progression, wird über die falsche Problematik diskutiert.
    Blöder Kleinkrieg weil der Nachbar Porsche fährt, anstelle von relevanten Diskussionen...
    2 1 Melden
    • trio 23.11.2015 17:50
      Highlight Jemand der eine halbe Million verdient ist reich, aber nicht unverschämt reich! Mehr als eine Million sollte niemand verdienen (inklusive Einkommen aus Besitztümer) finde ich. So genial oder fleissig kann gar niemand sein. Alles was darüber ist, ist meiner Meinung nach, schlicht und einfach gestohlen!
      2 2 Melden
  • per scientam 21.11.2015 18:47
    Highlight Mich nerven die diffusen politischen Darstellungen der Sachverhalte:
    Es gibt zwei Arten wie man Geld erwirtschaftet:
    Arbeiten (Industrie, Gewerbe, Dienstleistung)
    oder durch Besitz (Immobilien, Aktien, Bankwesen).

    Diese separierung ist elementar.
    Das Problem ist heute, dass der Staat mit den Einkommenssteuern die Arbeitenden benachteiligt. Sprich, Vermögensbildung wird verhindert.
    Leuten die über Besitz Gewinne erwirtschaften sind Einkommenssteuern egal, den deren Steuern&Progression bezahlt der Mieter, Nutzer, Kreditnehmer, Konsument...

    (Die USA hat ebenfalls starke Steuerprogression.)
    1 0 Melden
  • Tomlate 19.11.2015 15:51
    Highlight Ich teile anderen Leuten öfters mit, wie viel ich verdiene. Aber die wenigsten Gesprächspartner sagen mir, was sie verdienen. Typisch für die Schweiz. Wieso sollten Manager ihre Löhne offenlegen, wenn dies nicht mal Teamkollegen zustande bringen? Eventuell sollten wir mal da anfangen...?
    44 5 Melden
    • Habejita 19.11.2015 20:57
      Highlight das kenne ich sehr gut. ich spreche ebenfalls über meinen lohn. so habe ich auch rausgefunden, dass ich 1000 weniger verdiene meine kollegen beim selben job.... denke wir haben da ziemlich nachholbedarf in der transparenz...
      13 2 Melden
  • Schuhmeister Flaig 19.11.2015 15:30
    Highlight Zwängereien, wie die1:12 Initiative bringen gar nichts. Ich denke eine Offenlegung der Löhne, wie in den USA macht Sinn, da der Konsument dann entscheiden kann, ob er Firmen mit überhöhten oder ungleich verteilten Löhnen noch unterstützen will. Eine Bewertung, wie z.B. bei der Energieeffizienz von Haushaltsgeräten wäre sicher sinnvoll.
    24 13 Melden
  • Howard271 19.11.2015 15:17
    Highlight So lange die Löhne aller Einkommensklassen steigen, wenn auch in ungleichem Masse, wird wohl kaum etwas passieren. Ein Umbruch würde wohl erst kommen, wenn die oberen Löhne steigen und die unteren sinken.

    Zudem: obwohl man es nicht erwarten würde, hat die Schweiz relativ starke steuerliche Umverteilungsmassnahmen und eine im internationalen Vergleich tiefe Ungleichheit (sh. Bild). Das soll natürlich nicht bedeuten, dass die Ungleichheit "gut" wäre, erklärt aber wahrscheinlich die relative Stille zum Thema.
    13 8 Melden
  • Tilman Fliegel 19.11.2015 13:50
    Highlight Nach meiner Meinung ist genau das der Grund für 0 Zins und andauernde Wirtschaftskrisen: Schlichtweg zuviel Geld in zuwenig Händen. Wo soll denn Wachstum herkommen, wenn Geld nur noch gehortet oder "investiert" wird? Und wo will man investieren, wenn es keine Konsumenten mit Kaufkraft gibt? In blasenbildende Anlagen natürlich. Das Grundübel ist schlicht die sinnlose Gier.
    58 5 Melden
  • Lowend 19.11.2015 11:00
    Highlight Einen zusätzlichen Effekt, welcher die tiefen und mittleren Einkommen zusätzlich belastet und den Reichen hilft, sind auch die Mehrwertsteuer und die Finanzierung staatlicher Leistungen über Gebühren, um so die normalen Steuern senken zu können. Wo früher die Ausgabe eines Reisepasses, oder ähnliches über die Steuern finanziert wurde, zahlt man heute eine Gebühr, welche aber kleine Einkommen ungleich höher belastet und auch die Finanzierung der AHV/IV über die Mehrwertsteuer geht in die selbe Richtung. Nicht umsonst schlagen die rechten Parteien gern solche asozialen Finanzierungsmodelle vor!
    51 10 Melden
    • Lumpirr01 19.11.2015 17:17
      Highlight Hallo Lowend: Selten, dass ich mit Dir gleicher Meinung bin! Die Mehrwertsteuer ist so ziemlich die unsozialste Steuer, die es gibt! Wobei wir hier in der Schweiz im Vergleich zum Ausland noch moderat dastehen. Was mich gewundert hat, ist die Tatsache, dass die Deutschen ihre letzte Erhöhung auf 19% mit kräftiger Unterstützung der SPD vollzogen haben!
      20 1 Melden
    • dGehrig 19.11.2015 18:40
      Highlight Das hat einfach damit zu tun, dass die SPD, speziell in wirtschaftspolitischen Belangen, kaum mehr als linke Partei zu bezeichnen ist, dafür müsste man schon mehr als ein Auge zudrücken.
      Schröder und sein Kumpel Blair lassen grüssen.
      10 2 Melden
    • Lowend 20.11.2015 09:41
      Highlight Danke Lumpir, aber wie Gehrig richtig bemerkt hat, ist die deutsche SPD genau dass, was die bürgerliche Presse gerne von der SP sehen würde, nämlich dass sie nach rechts rutscht und wie die anderen Parteien zu unterwürfigen Befehlsempfängern der Wirtschaft und des Geldadels wird. Seien wir also froh, dass es mit der SP wenigstens noch eine einzige Partei gibt, welche für das Volk und nicht für den Mammon politisiert!
      13 2 Melden
  • elivi 19.11.2015 08:07
    Highlight eh? wieso habt ihr keine quelle für eure grafik "Zuwachs bei den Realeinkommen in der Schweiz" ?
    8 7 Melden
  • Wilhelm Dingo 19.11.2015 07:44
    Highlight "Letzteren sacken aber fast ausschliesslich die ohnehin schon Reichen – beispielsweise die Aktionäre – ein": wer sind denn die Aktionäre? Die meisten kommen aus den USA nur 17% sind in der Schweiz, der meiste Gewinns geht also ins Ausland. Besser für die Schweiz ist es saher die Löhne zu erhöhen und die Gewinne zu beschneiden.
    32 4 Melden
    • mamina 19.11.2015 13:14
      Highlight Da gebe ich Ihnen recht. Es geht nicht nur der Gewinn ins Ausland, nein oft geht die ganze Auszahlung unversteuert an die Aktionäre. D.h. es wird keine Verrechnungssteuer abgezogen. Die Beträge sind steuerfrei. Verbucht wird dies als Kapitalrückzahlung oder auch Sonderausschüttung. Es kann auch sein, dass eine kleine Dividende und aber auch Kapitalrückzahlung/Sonderausschüttung gibt. Das ist ja das faule Ei, das die Bürgerlichen ( Merz war BR) dem Volk zur Abstimmung unterbreitet haben. Wie das Volk halt ist, hat es zugestimmt.
      16 2 Melden
    • Damien 19.11.2015 14:07
      Highlight @mamina
      Wo kann man nachsehen, wer wie häufig diese Sonderdividenden ausgeschüttet hat? Würde mich interessieren, falls Du mehr Informationen dazu hast.
      Normale Dividenden sind ja sehr wohl (mit einem recht hohen Steuersatz) besteuert und können auch aus dem Ausland nur teilweise in der Schweiz zurückgefordert werden.
      6 0 Melden
    • Lumpirr01 19.11.2015 17:34
      Highlight Hallo mamina & Damien: Das Schweizervolk hat die Unternehmungssteuerreform 2 gutgeheissen. Wenn nun jemand eine Aktie kauft, bezahlt er vielfach mit der Aktie auch einen Anteil des Geldes, welches die Firma auf der hohen Kante besitzt. Wenn die Firma nun dieses Geld nicht für andere Zwecke (z.Bsp. für Zukäufe) benutzt, kann sie es auch wieder den Aktionären zurückgeben. Wieso sollen nun hier Steuern erhoben werden? Wäre doch unlogisch, wenn man Steuern bezahlen soll auf einem Betrag, der ich einem Kollegen ausgeliehen habe, welcher er mir nun zurück gibt..............
      5 5 Melden
    • Lumpirr01 19.11.2015 17:39
      Highlight Teil 2: Die Beträge, welche die Firmen zwecks steuerfreier Rückzahlung bereithalten, werden von der Eidgenössischen Steuerverwaltung bezüglich Herkunft geprüft, bewilligt und freigegeben. Ein unberechtigter Wildwuchs zwecks Umgehung der Einkommenssteuer ist da nicht möglich...........
      6 4 Melden
    • mamina 20.11.2015 20:47
      Highlight @Damien Hier die Dividenden

      http://www.finanzen.ch/index/dividenden/SMI?p=3

      Normale Dividenden werden wie die Zinsen auf dem Sparkonto etc. als Einkommen besteuert und die 35% Verrechnungssteuer erhält man wieder zurück.
      Eine Liste mit Kapitalzurückzahlung oder Sonderzahlungen (müssen nicht versteuert werden) müsste ich zuerst suchen. Weiss nicht ob es dies gibt.

      Suchen in
      https://www.generalversammlung.net/mGeneralAssemblys.aspx?indFunctionYear=0&indIndex=0&industry=0&status=1&indVote=0&selection=1&SearchField2=

      In GV-Protokollen findet man auch so einiges was Auszahlungen betrifft.
      1 0 Melden

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