Wirtschaft
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Ein Demonstrationszug bewegt sich durch Basel, am Dienstag, 1. Mai 2018, am Tag der Arbeit. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Demonstranten zum Tag der Arbeit in Basel fordern die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau. Bild: KEYSTONE

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

Das Bundesamt für Statistik hat erste Resultate der Lohnstrukturerhebung 2016 bekannt gegeben. Was davon wichtig ist, findest du hier.

14.05.18, 11:12 15.05.18, 05:31


Das Bundesamt für Statistik (BFS) erhebt alle zwei Jahre die Lohnstrukturen in der Schweiz. Nun liegen erste Resultate für das Jahr 2016 vor. Arbeitnehmende in der Schweiz verdienten im Jahr 2016 im Median 6502 Franken. Das entspricht einem Anstieg von 5 Prozent im Vergleich zu 2014. Dies ist der Medianlohn. Gleich viele Personen verdienten also mehr beziehungsweise weniger.

Das hat sich seit 2014 verändert:

Hier findest du die 5 wichtigsten Erkenntnisse aus der Lohnstrukturerhebung 2016:

Lohnschere bleibt stabil

Die 10 Prozent der Arbeitnehmenden mit den tiefsten Löhnen verdienten weniger als 4313 Franken pro Monat, während die am besten bezahlten 10 Prozent einen Lohn von über 11'406 Franken erhielten.

Die Lohnschere schloss sich zwischen 2008 und 2016 leicht: Der Gesamtabstand zwischen den höchsten und den niedrigsten Löhnen verringerte sich vom Faktor 2,7 auf 2,6. Im Vergleich zu 2014 blieb dieser Faktor jedoch stabil.

Im gleichen Zeitraum stiegen die Löhne der am besten bezahlten 10 Prozent um 6,3 Prozent. In der Mittelschicht belief sich das Lohnwachstum auf 6,9 Prozent, während sich die Löhne bei den am schlechtesten bezahlten 10 Prozent der Arbeitnehmenden um 9,9 Prozent erhöhten.

2016 gab es rund 329'000 Tieflohnstellen, also Vollzeitstellen mit einem monatlichen Bruttolohn von weniger als 4335 Franken. 2014 gab es insgesamt 256'000 solcher Stellen. Seit der letzten Erhebung gibt es also 73'000 Tieflohnstellen mehr.

Tendenziell scheint der Anteil der Tieflohnstellen in der Gesamtwirtschaft jedoch zu sinken, schreibt das BFS. Zwischen 2008 und 2016 ging er von 11,4 Prozent auf 10,2 Prozent zurück.

Geschlechterunterschied geht leicht zurück

Lohnstrukturerhebung 2016

Ebenfalls gesunken ist laut dem BFS das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern. Im Jahr 2016 betrug es 12 Prozent gegenüber 12,5 im Jahr 2014. Frauen verdienten 2016 im privaten Sektor 14,6 Prozent weniger als Männer, im öffentlichen Sektor 12,5 Prozent. Die Lohnunterschiede lassen sich teilweise mit unterschiedlichen Tätigkeiten und strukturellen Merkmalen erklären.

Lohnstrukturerhebung 2016

Dieser Lohnunterschied fällt aber weiterhin höher aus, je höher die Hierarchiestufe der Stelle ist. Bei Stellen mit hohem Verantwortungsniveau verdienten Frauen im Schnitt 18,5 Prozent weniger als Männer.

Bei Stellen mit einem Bruttolohn von weniger als 4500 Franken betrug der Frauenanteil 60 Prozent. Stellen mit einem Bruttolohn über 16'000 Franken sind jedoch nur zu 16,7 Prozent von Frauen besetzt.

Boni wieder gestiegen

Lohnstrukturerhebung 2016

2016 stiegen erstmals die Boni wieder an. Die jährliche Sonderzahlung betrug im Schnitt 9033 Franken, ein Anstieg von fast 14 Prozent im Vergleich zu 2014. Vor zehn Jahren betrug die durchschnittliche Boniauszahlung noch 11'698 Franken. 

Laut dem BFS erhielt 2016 fast jeder dritte Arbeitnehmende in der Schweiz einen Bonus. Diese variieren jedoch stark je nach Wirtschaftszweig und Verantwortungsniveau. Bei den Banken erhielten die oberen Kader im Schnitt zum Beispiel 100'651 Franken Boni im Schnitt, Personen ohne Führungsverantwortung nur 3972 Franken.

Es gelte zu beachten, dass Boni in den meisten Wirtschaftszweigen ein fester Bestandteil des Entlöhnungssystems sind, so das BFS.

Regionaler Unterschied bleibt stabil

Lohnstrukturerhebung 2016

Der regionale Unterschied bleibt unverändert. In der Region Zürich verdient es sich weiterhin am besten. Hier waren 2016 sowohl die Medianlöhne, wie auch die Spitzenlöhne am höchsten.

Am anderen Ende der Tabelle finden sich wie schon 2014 das Tessin und die Ostschweiz

Ausländer verdienen weniger auf Tieflohnniveau

Schweizer (6808 Franken) verdienen im Schnitt besser als Ausländer (5'893 Franken). Der Medianlohn stieg bei den Schweizern seit 2016 stärker an, als jener der ausländischen Bevölkerung. Dies zeigt sich besonders bei Stellen auf Tieflohnniveau.

Bei Stellen mit hohem Verantwortungsniveau ist die Situation umgekehrt. Ausländische Arbeitnehmer verdienen hier im Schnitt besser als Schweizer.

Weiter sind Unterschiede bei unterschiedlichem Aufenthaltsstatus beobachtbar.

Lohnstrukturerhebung 2016

(leo/sda)

Unser Lohnpolizist Michi (13) fragt nach:

Video: watson

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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89
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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ohmann94 15.05.2018 00:29
    Highlight Ihr seid einfach mal wieder nur grenzsertig unterwegs... und das wisst ihr auch!
    Ihr vergleicht in euren Statistiken Apfel mit Birne und führt den resultierenden Unterschied mit Freude auf Sexismus am Arbeitsplatz zurück. Dabei ignoriert ihr einfach so, ohne wenigstens darauf hinzuweisen 100 von Details. Aber spielt ja für euch keine Rolle, da ihr es mit Statistiken und Zahlen mittlerweile gerne so haltet wie die SVP - ihr seid happy, sobald die Statistiken das zeigen, was ihr sehen und zeigen wollt.

    Seht das als konstruktive Kritik an:
    „Hört bitte auf mit der SVP-Zahlenverdreherei!“
    8 9 Melden
  • Mimimimi 14.05.2018 22:07
    Highlight Median schön und gut, aber die ganze verteilungskurve wäre interessant. Eine glockenkurve ist das sicher nicht...

    Bsp:
    1800
    1900
    4950
    5000
    5001
    5001
    9999999999

    -> Median 5000 🎉
    14 17 Melden
    • Masche 15.05.2018 11:48
      Highlight @Mimimimi: Das sehe ich auch so. Der Median ist für statistische Zwecke nur bedingt geeignet, was leider viele nicht verstehen. Daher vielleicht das Beispiel Wehrpflicht: Im Median macht der Schweizer Bürger pro Jahr 0 Diensttage. Wie wertvoll ist eine solche Aussage?
      8 5 Melden
    • Zap Brannigan 16.05.2018 08:41
      Highlight Der Median sagt im Gegensatz zum Durchschnitt etwas über die Verteilung. Dass der Median aller Dienstag 0 ist bedeutet, dass die geleisteten Tage extrem ungleichmässig in der Bevölkerung verteilt sind. Was ja auch stimmt. Die Tage werden in der Grossen Mehrheit von einem Teil der Männer zwischen 20 und 30 geleistet.
      2 0 Melden
    • Masche 16.05.2018 09:35
      Highlight @Zap Brannigan: Genau so ist es!
      0 0 Melden
  • PlüschBerserker 14.05.2018 15:09
    Highlight Und was verdient der Watson Chef?
    14 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 14.05.2018 14:55
    Highlight Wer mit seinem Lohn unzufrieden ist, sollte beim zuständigen Vorgesetzten, der auch die Qualifikationen macht, nachfragen, ob da mehr drin liegen würde. Wenn nicht, wieso. Alle sollten ihre Qualifikation kennen.
    42 5 Melden
    • PlüschBerserker 14.05.2018 20:58
      Highlight Hab keinen Chef, wo kann ich mich beschweren?
      5 4 Melden
  • Flötist 14.05.2018 13:58
    Highlight Ist der genannte Medianlohn Brutto oder Nett? Ist er mit 13. Lohn eingerechnet oder ohne?
    39 2 Melden
    • Astrogator 14.05.2018 15:01
      Highlight Gute Frage, ich nehme an Brutto und auf 12 Monate gerechnet, nicht jede Branche hat 13 Monatslöhne.
      41 0 Melden
    • Hans der Dampfer 14.05.2018 19:06
      Highlight IMO ist es eh eine Mischrechnung wo ein Gesamtbetrag x der erwerbstätigen Angestellten gegenübergestellt ist.
      2 0 Melden
    • Fabio74 14.05.2018 22:05
      Highlight der Medianlohn ist brutto und müsste wenn korrekt auf 12 Monate gerechnet sein
      6 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • WEBOLA 14.05.2018 13:35
    Highlight Mich würde interessieren, ob die Journalistinnen hier bei Watson gleich viel verdienen wie die Männer...
    25 4 Melden
    • bullygoal45 14.05.2018 15:25
      Highlight 100%ig!
      6 1 Melden
    • dickmo 14.05.2018 15:56
      Highlight Es gibt nicht nur Journalistinnen bei watson und ja, die Frauen verdienen bei watson gleich viel, wie die Männer.
      48 0 Melden
  • skofmel79 14.05.2018 13:27
    Highlight Die alljährlichen Lohnstatistiken. Vergleich von Kraut und Rüben...wer vergleicht Gebäudereiniger mit Chefbäckern? Zumindest ein Vergleich mit gleichen Hierarchiestufen und Anzahl Jahre Berufserfahrung wäre ein Ansatz. Lustig auch, dass alle Medien andere Vergleiche heute machen..manche Vergleichen Chefärzte mit Kreditbankern..was soll letzterer bitte für ein Beruf sein? Etwa ein Banker der nur Kredite vergibt?
    Völlig daneben solche Studien, die dann nur die Missgunst im Volke verstärken. Zudem gibt es sicher Männer, die weil in Frauenteams dann weniger verdienen. Statistik dazu wäre was
    56 24 Melden
  • N. Y. P. D. 14.05.2018 13:04
    Highlight Sind diese Löhne x 12 oder x 13 ?
    Die meisten Arbeitnehmer haben 13 Monatslöhne. Ich gehe also mal davon aus, dass es x 13 ist.

    Sind da alle Löhne drin ? Viele CEO's haben viel Schotter, den sie nach Hause tragen müssen.
    28 9 Melden
    • droelfmalbumst 14.05.2018 13:25
      Highlight ob 12 oder 13 spielt ja keine rolle wenn ein Median vorhanden ist.
      13 53 Melden
    • Posersalami 14.05.2018 13:26
      Highlight Die (sehr gut bezahlten) CEOs sind für so eine Statistik nicht relevant. Die paar Hanseln sind einfach bei den obersten 10% inkludiert und fertig. Es gibt ja nicht viele CEOs die hohe 6 oder gar 7-stellige Beträge vergütet bekommen.
      45 0 Melden
    • Loeffel 14.05.2018 13:28
      Highlight Deine zweite Frage lässt drauf schliessen, dass du nicht weisst was ein Median ist, korrekt?
      53 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • a-minoro 14.05.2018 12:47
    Highlight Wir brauchen vorallem mehr Lohndiskussionen, da in unserem Land der eigene Lohn (leider) immer noch das bestgehüteste Geheimnis ist.
    207 22 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2018 13:22
      Highlight Zum Glück. Das recht auf Privatspähre wird leider von bürgerlicher Seite attaktiert (Internetüberwachung, Sozialdedektive) leider kommt es auch vermehrt von links unter Beschuss, die Privatspähre ist also auch dort nur ein Lippenbekenntniss, das im Name des Guten und Gerechten geopfert werden kann. Mein Lohn geht nur mich, meinen Arbeitsgeber und das Finanzamt etwas an!
      24 50 Melden
    • droelfmalbumst 14.05.2018 13:24
      Highlight word... jemandem nach seinem lohn zu fragen ist schon fast kriminell...
      43 9 Melden
    • Posersalami 14.05.2018 13:26
      Highlight Nein, wir brauchen eine Debatte über Vermögen. Die Löhne sind erstmal nicht so wichtig wenn wir über Gerechtigkeit reden.
      21 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 14.05.2018 12:31
    Highlight Beziehen sich die Angaben der Monatslöhne auf 12 oder 13 Monate?
    19 1 Melden
    • Leo Helfenberger 14.05.2018 13:02
      Highlight 13. , 14. Monatslohn und weitere sind laut Statistik-Steckbrief ebenfalls eingerechnet.
      42 3 Melden
    • Aussensicht 14.05.2018 13:12
      Highlight Ich weiss nach dieser Antwort gleich viel.
      10 36 Melden
    • nakasara 14.05.2018 13:17
      Highlight schön wenn man einen 13. hat!
      12 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 14.05.2018 12:19
    Highlight Teilweise ein Blenderartikel.

    Es ist zwar toll das die Schere zwischen hohen und tiefen Löhnen nicht weiter aufgeht. Dafür wurde der Niedriglohnsektor MASSIV ausgebaut, um ganze fast 30% Prozent (von 256000 auf 329000 Stellen)!!!

    Relevant wäre jetzt zu erfahren, wie sich die anderen Lohnkategorien in der gleichen Zeit entwickelt haben. Ich befürchte aber, wir haben es hier mit einer Umschichtung von gut- zu schlecht bezahlter Arbeit zu tun, was ein Skandal sondergleichen wäre.

    Kann Watson das bitte aufklären?
    44 6 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2018 13:28
      Highlight Mir fehlen gerade die Quelle, aber ich denke watson hat schon mal ein Interview zu diesem Topic geführt. Gut bis sehr gut bezahlte Stellen mit einem hohen Anforderungsprofil (Staat, inovative Unternehmen, Controling und Managment) und Tieflohnstellen (Einfache Dienstleister) nehmen zu, mittlere Anforderungen nehmen ab. Sprich es findet bei gleichbleibenden "Extremen" eine Spreiztung des Arbeitsmarktes statt.
      Das Interview bezog sich aber auf die internationale Situation, die Situation in der Schweiz sei noch nicht so ausgeprägt (duales Bildungssystem).
      8 6 Melden
  • nakasara 14.05.2018 11:50
    Highlight wow immer toll zu wissen dass man trotz 4 jähriger Ausbildung bei den unterdtwn 10% ist. sollte wohl doch dealer werden oder korrupter politiker oder polizist...
    26 72 Melden
    • Ruffy 14.05.2018 13:09
      Highlight Lol 4 Jahre Ausbildung ist ja auch mehr das Minimum was man machen kann. Da kannst du auch nicht erwarten grosse Sprünge zu machen...
      80 18 Melden
    • Graviton 14.05.2018 13:12
      Highlight Meth kochen scheint gerade im Trend zu sein hier.
      41 0 Melden
    • nakasara 14.05.2018 13:20
      Highlight seit wann? ich kenne persönlich mind. 20 leute die 3 jahre ausbildug gemacht haben (andere berufe mit ähnlichen Voraussetzungen) alle verdienen min. 1000.- mehr im selben kanton und in anderen Kantonen noch mehr.

      hingegen kenne ich ebenfalls leute ohne ausbildung! ohne Lehre! die ebenfalls besser verdienen.

      kurzum, egal was man macht, man ist immer das bumsfüdi
      13 40 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yippie 14.05.2018 11:36
    Highlight Fazit:
    1. Lohn der Frauen nähert sich langsam demjenigen von Männern an. Zumindest in der Tendenz erfreulich auch wenn die Entwicklung zu langsam ist. @watson: Schön wäre hier noch die Ergänzung zum Anteil der erklärbar ist aufgrund von unterschiedlichen Gegebenheiten

    2. Die Lohnschere geht zumindest nicht weiter ausseinander und der Tieflohnsektor verringert sich. Hier stellt sich aber die Frage, ob die Grenze von 4335 CHF jeweils auch angepasst wird an die Teuerung? Wenn nicht, ist es wohl keine effektive Verschiebung mehr...
    71 45 Melden
    • zettie94 14.05.2018 12:11
      Highlight Vielleicht bin ich da etwas naiv, aber ich bezweifle, dass irgendeine Firma heute einer Frau noch weniger bezahlt, nur weil sie eine Frau ist.
      Für diese 12% werden sich also sicher andere Erklärungen finden lassen, wenn auch nicht unbedingt in der BFS-Studie, da diese kaum alle relevanten Faktoren betrachtet. Ein grosser Anteil ist sicherlich in den Lohnverhandlungen zu finden - es ist statistisch erwiesen, dass Frauen eher weniger Lohn fordern als Männer (und deswegen halt eben auch weniger erhalten).
      70 15 Melden
    • E7#9 14.05.2018 13:18
      Highlight Letztes Jahr hatten wir eine Negativteuerung. D.H. die Kaufkraft stieg bei gleichem Lohn.
      6 5 Melden
    • Alnothur 14.05.2018 13:40
      Highlight "Schön wäre hier noch die Ergänzung zum Anteil der erklärbar ist aufgrund von unterschiedlichen Gegebenheiten"

      Watson wird einen Teufel tun, das zu machen. Da bricht ja das ganze Narrativ weg.
      17 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troxi 14.05.2018 11:30
    Highlight „2016 gab es rund 329'000 Tieflohnstellen, also Vollzeitstellen mit einem monatlichen Bruttolohn von weniger als 4335 Franken. 2014 gab es insgesamt 256'000 solcher Stellen, das sind 73'000 Tieflohnstellen weniger.“ Ist das nicht umgekehrt? 2014 hatte es doch weniger als 2016 Tieflohnstellen.
    86 13 Melden
    • huck 14.05.2018 12:03
      Highlight Das steht ja auch da!
      "Das (also die 256'000 Stellen von 2014) sind 73'000 Tieflohnstellen weniger"
      10 1 Melden
    • Phrosch 14.05.2018 12:30
      Highlight Ich bin über den gleichen Abschnitt gestolpert. Nach dreieinhalbmal lesen ging es dann: 2014 war die Zahl der Tieflohnstelken geringer als 2016, trotzdem geht die Zahl über längere Zeit allmählich zurück.
      5 0 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2018 12:34
      Highlight Über diese Stellle bin ich auch gestolpert, ich denke es heisst, dass es 2014 73000 weniger solcher Stellen gab, es ist aber sehr unintuitive geschrieben.
      4 1 Melden
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