Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

In ihrer Freizeit liessen die Schweizer mehr Geld liegen: Street Parade in Zürich. Bild: KEYSTONE

Konjunktur

Wirtschaft stagniert trotz steigendem Konsum

02.09.14, 08:10 02.09.14, 11:26

Die Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal nicht vom Fleck bewegt. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) blieb gegenüber dem Vorquartal unverändert. Verglichen mit dem zweiten Quartal des letzten Jahres resultiert ein leichtes Wachstum von 0,6 Prozent.

Leicht positive Impulse lieferte im zweiten Quartal der private Konsum, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte. Der private Konsum nahm gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent zu. Vor allem in den Rubriken Wohnen und Freizeit wurde mehr Geld ausgegeben.

Insgesamt unverändert blieb das Niveau der Investitionen. Zwar stiegen die Ausgaben für EDV und Fahrzeuge, gleichzeitig gingen jedoch die Bauinvestitionen im gleichen Ausmass zurück.

Etwas mehr Exporte, etwas mehr Importe

Einen leicht negativen Effekt auf die BIP-Entwicklung hatte die Handelsbilanz. Die Warenexporte nahmen insbesondere dank den Verkäufen von Bijouterie zwar um 0,7 Prozent zu. Aber auch die Importe von Waren erhöhten sich um 0,7 Prozent, vor allem wegen Chemie- und Pharmaprodukten.

Auf der Produktionsseite blieb die Wertschöpfung zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal fast unverändert. Die Industrie sowie die Energie- und Wasserversorgung lieferte einen leicht positiven Beitrag zum BIP-Wachstum. Demgegenüber entwickelte sich die Wertschöpfung im Finanzsektor und in einigen staatsnahen Wirtschaftsbereichen jedoch stagnierend bis rückläufig. (erf/sda)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Abweisende Vegetarier, skeptische Metzger – das Laborfleisch hat fast keine Freunde

Die Nachricht machte am Dienstagmorgen schnell die Runde. Die Coop Tochter Bell Food Group investiert in kultiviertes Rindfleisch. Mit rund 2.3 Millionen Franken beteiligt sich der Schweizer Fleischproduzent am holländischen Start-up Mosa Meat, das bereits seit Jahren am Fleisch tüftelt, das kein Leben auf dem Gewissen hat. Am Fleisch, das die ganze Branche auf den Kopf stellen könnte.

Der Schweizer Fleisch-Fachverband SFF winkt ab. «Wir sehen mittelfristig keine Bedrohung für die …

Artikel lesen