Wirtschaft
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Raven bis zum Umfallen: Blick aus einem Lovemobile auf der Zuercher Quaibruecke an der Streetparade, Samstag, 8. August 1999. Mehr als eine halbe Million Techno-Begeisterte, 50'000 mehr als im Vorjahr, zogen in knapper Bekleidung bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius und angetrieben vom stampfenden Sound aus 29 Lovemobiles rund um das Zuercher Seebecken.  (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

In ihrer Freizeit liessen die Schweizer mehr Geld liegen: Street Parade in Zürich. Bild: KEYSTONE

Konjunktur

Wirtschaft stagniert trotz steigendem Konsum

Die Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal nicht vom Fleck bewegt. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) blieb gegenüber dem Vorquartal unverändert. Verglichen mit dem zweiten Quartal des letzten Jahres resultiert ein leichtes Wachstum von 0,6 Prozent.

Leicht positive Impulse lieferte im zweiten Quartal der private Konsum, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte. Der private Konsum nahm gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent zu. Vor allem in den Rubriken Wohnen und Freizeit wurde mehr Geld ausgegeben.

Insgesamt unverändert blieb das Niveau der Investitionen. Zwar stiegen die Ausgaben für EDV und Fahrzeuge, gleichzeitig gingen jedoch die Bauinvestitionen im gleichen Ausmass zurück.

Etwas mehr Exporte, etwas mehr Importe

Einen leicht negativen Effekt auf die BIP-Entwicklung hatte die Handelsbilanz. Die Warenexporte nahmen insbesondere dank den Verkäufen von Bijouterie zwar um 0,7 Prozent zu. Aber auch die Importe von Waren erhöhten sich um 0,7 Prozent, vor allem wegen Chemie- und Pharmaprodukten.

Auf der Produktionsseite blieb die Wertschöpfung zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal fast unverändert. Die Industrie sowie die Energie- und Wasserversorgung lieferte einen leicht positiven Beitrag zum BIP-Wachstum. Demgegenüber entwickelte sich die Wertschöpfung im Finanzsektor und in einigen staatsnahen Wirtschaftsbereichen jedoch stagnierend bis rückläufig. (erf/sda)



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