Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Minus 15,8 Prozent: Massiver Gewinneinbruch bei Nestlé

Der Umbau des neuen Nestlé-Chefs hat sich 2017 negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Eine Abschreibung und Restrukturierungskosten führten zu einem Gewinneinbruch. Das Wachstum hat sich auf 2,4 Prozent verlangsamt.

Der Gewinn des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé ist im letzten Jahr wegen einer Wertminderung der Sparte Hautgesundheit und Restrukturierungskosten um 15,8 Prozent auf 7,2 Milliarden Franken gesunken, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte.

ARCHIVBILD - NESTLESKIN HEALTH SCHLIESST IN EGERKINGEN, SOLOTHURN EINE FABRIK. 190 STELLEN SIND BEDROHT - Nestle's CEO Ulf Mark Schneider speaks during the 2016 full-year results press conference of the food and drinks giant Nestle, in Vevey, Switzerland, on Thursday, February 16, 2017. Nestle's fiscal profit declined to 8.53 billion Swiss francs in 2016. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Ernüchterndes Ergebnis für Nestlé-CEO Mark Schneider. Bild: KEYSTONE

Mit einem organischen Wachstum von 2,4 Prozent fiel Nestlé hinter die Werte der Vorjahre zurück. Beim organischen Wachstum werden Wechselkurseffekte, Käufe und Verkäufe herausgerechnet.

Das organische Wachstum liege wegen einer schwachen Umsatzentwicklung Ende des Jahres unterhalb der Erwartungen, begründet Nestlé-Chef Mark Schneider. Während die Umsatzentwicklung in Europa und Asien erfreulich gewesen sei, verhielten sich die Märkte Nordamerika und Brasilien schwierig.



Magere 0,4 Prozent auf 89,8 Milliarden Franken nahm das Wachstum in Franken zu. Dämpfend hätten sich auch die Verkäufe von Unternehmensteilen ausgewirkt, heisst es.

Beschleunigtes Wachstum 2018 erwartet

Da der neue Konzernchef in seinem ersten Jahr die Restrukturierungen beschleunigte, nahmen die Restrukturierungskosten und Aufwendungen um 900 Millionen auf 1,5 Milliarden zu. Das operative Ergebnis sank in der Folge um 3,4 Prozent auf 13,2 Milliarden Franken.

Das Rückgang der operativen Gewinnmarge um 60 Basispunkte auf 14,7 Prozent entspreche den Erwartungen. Die bereinigte operative Marge stieg dagegen auf 40 Basispunkte auf 16,4 Prozent. Nestlé peilt bis 2020 eine bereinigte Marge von 17,5 bis 18,5 Prozent an.

Schneider sieht sich auf Kurs diese Marge bis dann zu erreichen. Für nächstes Jahr erwartet er ausserdem eine Verbesserung beim organischen Wachstum.

Umbau hält an

Die zahlreichen Verkäufe wie etwa das US-Süsswarengeschäft sowie Käufe beispielsweise des kanadischen Vitaminherstellers Atrium sollen Nestlé zu einem margenstärkeren Portfolio verhelfen.

Bereits kündet Nestlé den nächsten möglichen Verkauf an - des Gerber Lebensversicherungsgeschäfts, das 840 Millionen Franken Umsatz erzielt und 2007 von Novartis übernommen wurde.

Für die rund 23-prozentige Beteiligung am französischen Kosmetikkonzern L ́Oréal will sich Nestlé alle Optionen offenhalten. Laut Mitteilung soll daher das im März auslaufende Aktionärsabkommen mit der Familie Bettencourt nicht verlängern werden. Die Beteiligung bleibe jedoch eine wichtige Anlage.

In seinem ersten Jahr hat Schneider mit 7,45 Millionen Franken deutlich weniger verdient als sein Vorgänger Paul Bulcke mit 9 Millionen Franken. (sda)

Holy Shit: 9 Missgeschicke, die uns allen schon passiert sind

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Grippewelle in Zürich und Schaffhausen

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Brexit-Chaos? Ist den Börsen egal

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ali 15.02.2018 10:28
    Highlight Highlight von wo kommen eigentlich die blitze? nestle mitarbeiter? bitte outet euch mal. habt ihr eigentlich irgend eine art von gewissen für so eine firma zu arbeiten?
  • Hugeyun 15.02.2018 09:50
    Highlight Highlight So wie Nestlé ihre aufgekauften Unternehmen ausnimmt und auf Moral verzichtet, während das Management sich eine goldene Nase verdient, soll dies ihnen ganz recht geschehen, wobei wahrscheinlich nur der Kunde und der kleine Arbeitnehmer später diesen Gewinneinbruch durch Wertminderung in Form höherer Preise und geringerer Löhne zu spüren bekommt.
  • NotWhatYouExpect 15.02.2018 09:21
    Highlight Highlight PANIK!!!! Es sind nur noch 7.2 Milliarden Gewinn! Sofort 1000 Vollzeitstellen kündigen und auf Temporärarbeiter aus dem Osten ausweichen.
  • Ali 15.02.2018 07:47
    Highlight Highlight good news, freut mich sehr. "nur noch" 17 mia. die armen..
  • elias776 15.02.2018 07:22
    Highlight Highlight Freut mich irgendwie

«Faktor Mensch ging völlig vergessen» – Boni kommen aus der Mode

Die Bâloise hat es getan, die Migrosbank und auch Tamedia: Sie haben sich von individuellen Boni für die Mitarbeitenden verabschiedet. Damit stehen sie für einen neuen Trend. «Die Bonuskultur ändert sich derzeit rasant», sagte HCM-Chef Stephan Hostettler an einem Mediengespräch am Freitag.

Die Bezahlung habe einen grossen Einfluss auf die Firmenkultur, sagte Hostettler. Mit der Umstellung der Entlöhnungssysteme wollten die Unternehmen die Teamarbeit wieder fördern. «Es gibt ein Umdenken im …

Artikel lesen
Link zum Artikel