Wirtschaft

Der Berner Pharmakonzern Galenica
Bild: KEYSTONE

Teure Medikamente und Grippewelle beschert Berner Pharmakonzern Galenica 2015 mächtig Umsatz

21.01.16, 07:38

Galenica hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatzsprung hingelegt. Der Nettoumsatz des Berner Pharmakonzerns erhöhte sich 2015 um 11 Prozent auf 3.8 Milliarden Franken.

Das Wachstum sei breit abgestützt, alle Bereiche hätten dazu beigetragen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Die Geschäftseinheit Vifor Pharma steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 37 Prozent auf 967 Millionen Franken.

Die neu aufgestellte Galenica Santé lancierte neue Angebote und gewann neue Kunden. Zudem sei der Geschäftsgang im ersten Halbjahr 2015 von der starken Grippewelle und das ganze Jahr über von der markanten Zunahme hochpreisiger Medikamente stimuliert worden, hiess es.

Etienne Jornod, Verwaltungsratspräsident Galenica.
Bild: KEYSTONE

Daraus resultierte bei Galenica Santé eine Umsatzsteigerung von knapp 4 Prozent auf rund 2.9 Milliarden Franken. Dies sei ein erfreuliches Resultat mit Blick auf das Marktumfeld, schrieb Galenica. Das Management bestätigt zudem die zum Halbjahresabschluss 2015 kommunizierte Prognose, für das Geschäftsjahr den Gewinn zu erhöhen. Die Gewinnzahlen veröffentlicht das Unternehmen am 15. März.

Die Vorbereitungsarbeiten zu Trennung von Vifor Pharma und Galenica Santé zu zwei eigenständigen Unternehmen verliefen planmässig. Ziel ist es, die Galenica Gruppe im vierten Quartal 2016 aufzuteilen. Der abtretende Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod wird die Gruppe bis zur Separierung weiter führen. (sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Minus 15,8 Prozent: Massiver Gewinneinbruch bei Nestlé

Der Umbau des neuen Nestlé-Chefs hat sich 2017 negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Eine Abschreibung und Restrukturierungskosten führten zu einem Gewinneinbruch. Das Wachstum hat sich auf 2,4 Prozent verlangsamt.

Der Gewinn des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé ist im letzten Jahr wegen einer Wertminderung der Sparte Hautgesundheit und Restrukturierungskosten um 15,8 Prozent auf 7,2 Milliarden Franken gesunken, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte.

Mit einem organischen Wachstum von 2,4 Prozent fiel …

Artikel lesen