Wirtschaft
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ARCHIV - Brezeln liegen zum Verkauf parat, an einem Stand von Brezelkoenig am Bahnhof Oerlikon am Dienstag, 25. September 2012. - Der Handelskonzern Valora uebernimmt mit Naville (LS Distribution Suisse) den groessten Kioskbetreiber und Pressegrossisten der Westschweiz. Mit den 175 Verkaufsstellen von Naville will Valora ihr Kiosk- und Conveniencegeschäft auf die gesamte Schweiz ausdehnen. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Wittert knuspriges Geschäft im Ausland: Brezelkönig will nach Österreich expandieren. Bild: KEYSTONE

Brezelkönig will neuerdings Bäckereien in Österreich das Bahnhofs-Geschäft versalzen



Der Kioskbetreiber und Handelskonzern Valora will mit seiner Brezelsparte weiter expandieren. Die Expansion von Brezelkönig im Ausland habe keine Grenzen, sagte Verwaltungsratspräsident Rolando Benedick.

In Österreich, wo nächste Woche die erste Brezelkönig-Filiale in Wien eröffnet wird, seien bis zu 25 Filialen möglich, sagte Benedick in einem Interview mit der Zeitung «Schweiz am Sonntag». In Deutschland betreibe Valora 210 Ditsch-Geschäfte, welche die Salzbrezeln verkaufen.

Expansion auch in der Schweiz

Grosses Potenzial sieht Benedick auch in Frankreich und in Belgien. «Es gibt viele Länder, in die wir in den nächsten Jahren problemlos expandieren können», sagte Benedick.

In der Schweiz gebe es allerdings Grenzen des Wachstums. Hier betreibe Valora zurzeit 40 Brezelkönig-Filialen – davon eine auf einem SBB-Perron in Winterthur. Das laufe sehr gut, er würde gerne zehn, zwanzig weitere Perron-Filialen eröffnen, sagte Benedick. Das müsse allerdings die SBB bewilligen.

Valora wird ausländische Magazine beibehalten

Überdies sagte Benedick, für Valora sei es kein Thema, ausländische Magazine aus dem Sortiment zu nehmen, wie das Coop vor einigen Wochen getan hat. Coop hatte sein Vorgehen damit begründet, dass die Verleger Währungsvorteile wegen der Frankenstärke nicht weitergeben würden.

Valora sei ein Vollsortimentgeschäft, das biete was die Kunden nachfragten, sagte Benedick. Der Konzern könne es sich darum nicht leisten, einzelne Magazine auszulisten. Zudem habe Valora den Pressegrosshandel in der Schweiz mittlerweile verkauft und könne die Preise mit den Verlegern nicht selbst bestimmen. (lhr/sda)

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