Wirtschaft

Wittert knuspriges Geschäft im Ausland: Brezelkönig will nach Österreich expandieren. Bild: KEYSTONE

Brezelkönig will neuerdings Bäckereien in Österreich das Bahnhofs-Geschäft versalzen

29.03.15, 10:16

Der Kioskbetreiber und Handelskonzern Valora will mit seiner Brezelsparte weiter expandieren. Die Expansion von Brezelkönig im Ausland habe keine Grenzen, sagte Verwaltungsratspräsident Rolando Benedick.

In Österreich, wo nächste Woche die erste Brezelkönig-Filiale in Wien eröffnet wird, seien bis zu 25 Filialen möglich, sagte Benedick in einem Interview mit der Zeitung «Schweiz am Sonntag». In Deutschland betreibe Valora 210 Ditsch-Geschäfte, welche die Salzbrezeln verkaufen.

Expansion auch in der Schweiz

Grosses Potenzial sieht Benedick auch in Frankreich und in Belgien. «Es gibt viele Länder, in die wir in den nächsten Jahren problemlos expandieren können», sagte Benedick.

In der Schweiz gebe es allerdings Grenzen des Wachstums. Hier betreibe Valora zurzeit 40 Brezelkönig-Filialen – davon eine auf einem SBB-Perron in Winterthur. Das laufe sehr gut, er würde gerne zehn, zwanzig weitere Perron-Filialen eröffnen, sagte Benedick. Das müsse allerdings die SBB bewilligen.

Valora wird ausländische Magazine beibehalten

Überdies sagte Benedick, für Valora sei es kein Thema, ausländische Magazine aus dem Sortiment zu nehmen, wie das Coop vor einigen Wochen getan hat. Coop hatte sein Vorgehen damit begründet, dass die Verleger Währungsvorteile wegen der Frankenstärke nicht weitergeben würden.

Valora sei ein Vollsortimentgeschäft, das biete was die Kunden nachfragten, sagte Benedick. Der Konzern könne es sich darum nicht leisten, einzelne Magazine auszulisten. Zudem habe Valora den Pressegrosshandel in der Schweiz mittlerweile verkauft und könne die Preise mit den Verlegern nicht selbst bestimmen. (lhr/sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

17 Grotti, die man einmal im Leben besucht haben muss

Bei einem Ausflug ins Tessin darf der Besuch eines Grotto nicht fehlen. Ursprünglich handelte es sich dabei um natürliche Felshöhlen, in denen die Landbevölkerung Wein, Wurst und Käse aufbewahrte. Die heutigen Grotti sind nur noch selten Felskeller – stattdessen handelt es sich um einfache traditionelle Steinhäuser mit Tischen und Bänken aus Granit, in denen man lecker essen kann. Wir haben eine Liste mit 17 Grotti, die bei Besuchern und der watson-Redaktion hoch im Kurs stehen.

(viw)

Artikel lesen