Wirtschaft
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Studie zu Managerlöhnen

In der Schweiz öffnet sich die Lohnschere weiter – und diese Manager sahnen am meisten ab

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In Schweizer Unternehmen hat sich die Lohnschere im Jahr 2013 weiter geöffnet. Dies zeigt die jährliche Studie zu den Managerlöhnen der Gewerkschaft Travail Suisse. Mit über 1:200 ist der Unterschied zwischen dem höchsten und dem tiefsten Lohn bei Nestlé, UBS, Roche, Novartis und Lindt&Sprüngli am grössten. Am besten schneiden Coop, Post, Migros und Ruag mit einem Verhältnis von 1:20 oder tiefer ab (siehe Grafik oben).

Diese Manager verdienen am meisten im Vergleich zu ihren Angestellten:

Wie das Beispiel UBS zeigt, muss nicht immer der CEO das grösste Gehalt einstreichen. In diesem Fall ist es Andrea Orcel, der Chef der Investmentbank mit 11,4 Millionen Franken.

Bei den Unternehmen am unteren Ende der Rangliste sind die tiefsten Löhne ähnlich hoch wie bei Nestlé, UBS und Roche. Die Schere geht hier aber weniger weit auf, weil die Spitzenlöhne um ein Vielfaches tiefer sind.

Das sind die Top-Verdiener

In absoluten Zahlen verdient Severin Schwan, CEO von Roche, mit 13,7 Millionen Franken am meisten. Gefolgt von seinem Novartis-Kollegen Joseph Jimenez mit 13,2 Millionen und Nestlé-CEO Paul Bulcke mit 12 Millionen Franken. 



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    Alle Leser-Kommentare
  • Toerpe Zwerg 23.06.2014 16:33
    Highlight Highlight Die "Lohnschere" wird anerkanntermassen mit dem Gini Koeffizienten gemessen. Aber das spielt doch keine Rolle für den lonken Propagandisten, Hauptsache man bedient die Reflexe des Publikums. Adieu Informationsgehalt.
    • skap 23.06.2014 19:31
      Highlight Highlight das stimmt so nicht ganz. der gini koeffizent zeigt die einkommensschere im land, nicht in der einzelnen firma. das sind zwei paar schuhe, herr zwerg. zudem sind indizes nicht immer unumstritten. man könnte natürlich den gini koeffizenten für jede einzelne firma ausrechnen, aber das verändert nichts daran dass diese zahlen stimmen. ausserdem müssen sie sich noch überlegen dass der gini koeffizent ähnlich wie ein "durchschnitt" (arithmetisches mittel) ist. dabei weiss man aber nicht ob viele durchschnittlich sind oder ob es einfach massive unterschiede gibt, wobei die hälfte über- und die andere hälfte unterdurchschnittlich ist. daher nimmt man auch in verschieden ökonomischen modellen den median oder auch den modus. gibt noch zig andere möglichkeiten.
    • Toerpe Zwerg 23.06.2014 22:44
      Highlight Highlight Äha. Drum steht im Titel "in der Schweiz". Gini Koeffizient als "artihmetisches Mittel"? *staun*. Der Erkenntnisgewinn bezüglich "Lohnschere" tendiert gegen Null, wenn man nur das (Einzahl!) Spitzensalär mit dem niedrigsten Salär ins Verhältnis setzt. Die Anwendung des Gini-Koeffizienten auf "eine Firma" ist - sorry, ziemlich schwachsinnig - genauso wie der Vergleich Roche mit Ruag. Next.
    • skap 24.06.2014 11:35
      Highlight Highlight der erkenntnisgewinn tendiert nur gegen null wenn es ihnen sche*ssegal ist dass ein einzelner mensch 200x mehr verdient als die schlechtbezahlteste einzelperson. wenn sie nun so denken à la "wenn es dem durchschnittsschweizer gut geht, ist doch sche*ssegal wie es dem ärmsten geht" naja... dann habe ich nichts mehr zu sagen und kann nur an ihre menschlichkeit appellieren. ausserdem: wieso sollten die toppositionen von roche mehr verdienen als die von ruag oder coop? weil es sich um ein gigant in der pharmaindustrie handelt?! absolut lächerlich. aber whatever, bei personen die ungleichheit als linke propaganda bezeichnen ist die hoffnung eh schon verloren.
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