Wirtschaft
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Ueli Maurer vor dem IWF: «Panama Papers sind für uns ein Buch mit sieben Siegeln»

16.04.16, 22:16

Die Schweiz hat sich am Samstag an der Frühjahrestagung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington laut Bundesrat Ueli Maurer als «Musterknabe» zeigen können. Die Arbeit der Schweiz im Rahmen der zwei Institutionen werde sehr geschätzt.

In den Diskussionen um die Haushaltsführung und eine Verbesserung der Strukturpolitik habe sich gezeigt, dass die Schweiz mit ihrer Schuldenbremse anderen Staaten als Vorbild dienen könne, sagte Maurer in Washington vor den Medien.

«Schwung kommt wieder»

«Wir sind der Meinung, dass eine klare nationale Haushaltspolitik die Grundlage ist für wirtschaftliches Wachstum», sagte Maurer weiter. Global gesehen gebe es verschiedene Risiken wie die tiefen Rohstoffpreise, Terrorismus und Migrationsprobleme, die die Weltwirtschaft belasteten.

Die Erwartungen zur wirtschaftlichen Entwicklung seien gedämpft. «Längerfristig dürfte der Schwung aber wieder kommen», sagte Finanzminister Maurer, der zum ersten Mal am IWF-Treffen teil nahm.

Zur Sprache seien auch kurz die «Panama Papers» gekommen, durch die via diverse Medien in vielen Teilen der Welt Steuerhinterziehung durch Reiche und Prominente offen gelegt wurde. Der Bundesrat sei der Meinung, dass die Schweiz in Sachen Steuertransparenz eine gute Gesetzgebung habe.

Panama Papers ein Buch mit sieben Siegeln

«Aus unserer Sicht sind diese 'Panama Papers' ein Buch mit sieben Siegeln, das wir genau beobachten, um handeln zu können, wenn es nötig wird», sagte Maurer. Falls Vergehen zum Vorschein kommen, müssten die Strafbehörden eingreifen.

Im Gespräch mit US-Regierungsvertretern wurden auch die Vergleiche von Schweizer Banken mit der US-Justiz wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung besprochen. Die Situation sei in den letzten Jahren sehr angespannt gewesen gegenüber den USA, sagte der Finanzminister. Heute herrsche aber wieder ein besseres Klima. «Wir haben wieder zu einer Gesprächskultur zurück gefunden, die gut ist», schloss Maurer. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 17:59
    Highlight Ueli im VBS war eine Karikatur. Das war manchmal gar amüsant. Als Finanzminister ist er aber bereits nach 100 Tagen eine Schande für die CH und untragbar geworden: Zu den PanamaP. z.H. des Volches: 1.Die Reichen müssen auch Mögelichkeiten haben...etc. (Zweiklassensystem)2. zu Handen der Dummen: Wir dürfen ja auch im Ausland Ferien machen (logisch: Warum sollte das Geld das nicht auch dürfen) 3. Für uns (?) sind die PP ein Buch mit sieben Siegeln...Das an einem IWF Kongress. Wer ist "wir"? Wir CH? Wir das Finanzdep? Wir, der Ueli und der Knecht des (Volches) bzw. der Finanzelite? Ein Skandal !
    18 0 Melden
  • dracului 17.04.2016 11:48
    Highlight Schade, dass unser Finanzminister, nach eigenen Angaben, keine Zeitungen liest oder mal die Tagesschau schaut. Die Panama Papers sind längst kein "Buch mit sieben Siegeln" mehr. Obwohl im Moment der Fokus gerade mal nicht auf der Schweiz liegt, sitzen wir immer noch im Glashaus. Vielleicht ist der Finanzminister wenigstens zum Anschauen von ein paar "Bildli" zu bewegen: https://panamapapers.icij.org/graphs/
    12 1 Melden
  • Turi 17.04.2016 10:17
    Highlight Der Ueli der Knecht der globalen Reichen. Einer der wie er als Bundesrat die Steuerhinterziehung schönredet, wird sich in den nächsten Jahren nicht gegen Steuerschmarotzer einsetzen. Ein Glücksgriff für die bürgerlichen Steuerbetrüger und Finanzkriminellen.
    19 3 Melden
  • Froggr 17.04.2016 10:10
    Highlight Über den Ueli will ich gar nicht erst reden... Aber überlegt euch mal, warum diese Steuerhinterzieher dies tun. Die soziale Wohlfart ist in den letzten Jahren statig gestiegen. Es wurde mehr Geld dafür ausgegeben. (Was ja keinesfalls schlecht ist). Dass man jedoch mehr Geld ausgeben kann, muss irgendwo anders mehr Geld reinkommen. Und z.b mit der progressiven Besteuerung holt man das Geld ganz einfach bei den Reichen ab. Solange ich mein Geld dafür einsetzen müsste um anderen dieses in den A***h zu schieben, würde ich hier definitiv auch keine Steuern bezahlen.
    4 20 Melden
    • Turi 17.04.2016 10:17
      Highlight Froggr, du redest genauso wie der Ueli den Steuerbetrug schön. Momol.
      17 3 Melden
    • Froggr 17.04.2016 10:54
      Highlight Ja das tue ich. In dem oben genannten Fall finde ich es auch gerechtfertigt. Warum sollte es denn bei dem genannten Fall nicht gerechtfertigt sein?
      3 11 Melden
    • Zarzis 17.04.2016 11:27
      Highlight Warum Steigen die Sozialkosten?
      Mmmh, eventuell da dioe Löhne nicht mit der Produktivität und Teuerung mit steigt?
      War vor 20-30 Jahre aber so.
      So müssen immer mehr Familien KK Beiträge vom Staat holen.
      Zusätzlich, lehnen die Bürgerlichen alle Flankierenden Massnahmen bei der Anstellung Ausländer ab.
      Was die Löhne in der Schweiz senkt und Ältere aus dem Arbeitsmarkt drängt, die dann beim Staat unterkommen müssen, oder Verhungern!
      Also das ergebniss von reiner Bürgerlicher Politik
      4 1 Melden
  • mamina 17.04.2016 10:06
    Highlight Sorry, wenn dies die Worte von Maurer sind
    ("Panama Papers ein Buch mit sieben Siegeln")

    so sollte er ZURÜCKTRETEN.

    Er macht den gleichen Fehler im neuen Ressort wie im alten. Er schwatzt daher und hat keine Ahnung.
    Er schmückt sich mit fremden Federn (erarbeitet von Frau Widmer-Schlumpf.

    Dies Scheinheiligkeit ist langsam ........ (Gedanken sind frei) genug. Warum fragt er nicht seine Partei zwecks Aufklärung.
    Er wird nicht für die Vermeidung bezüglich öffnen des Buchs der 7 Siegeln bezahlt.
    Ran an den Speck, Siegel brechen auch wenn da Namen aus seiner Partei stehen.

    Warum diese Ruhe?
    19 3 Melden
    • Froggr 17.04.2016 10:54
      Highlight Dann soll er wennschon die Sommaruga gleich mitnehmen.
      2 12 Melden
    • Zarzis 17.04.2016 11:22
      Highlight @Frogger
      Warum sollte er SS mitnehmen?
      Die Asylzahlen sind gerade um 45% zurück gegangen.
      Die Beschleunigung der Asylverfahren ist auf dem Weg und die die es am meisten wollten, machen nun ein Referendum dagegen?
      Das Asylchaos war eine Wahlkampf Nebelpetarde. Bayern und Östereich haben das Schweizer System als Nachahmungswert bezeichnet.
      Sagen Sie mir, welcher Bundestrat seinen Job besser macht?
      Aber sachlich und nicht mit alle!
      12 2 Melden
    • rodolofo 17.04.2016 13:56
      Highlight Das ist doch eine "Kä Luschd mee!"-Trötzelreaktion!
      Simonetta Sommaruga macht ihren Job hervorragend und präsentiert international auch nicht so schlecht, dass sich hinterher alle lustig machen.
      Also wenn "Ueli der Bundesrat" schon einen mitnehmen soll bei seinem Abgang, dann wüsste ich einen Bundesrats-Kollegen, der letzthin gar viel Verständnis für die Chinesischen Kommunisten zeigte.
      "Disziplin ist schon wichtig!" hat er gesagt, und gemeint hat er damit vermutlich, dass er uns auch gerne verbieten würde, über sein "rire de bon coeur est bon pour la santé" böswillig und gemein zu lachen...
      5 1 Melden
    • Homes8 18.04.2016 14:20
      Highlight @ Zarzis
      Simonetta Sommaruga ist Justizministerin und somit auch für faire Steuergesetze zuständig.
      Sie macht aber den Eindruck, als sei sie nur Asylministerin.
      1 0 Melden
    • Froggr 18.04.2016 20:57
      Highlight Dass nun weniger Flüchtlinge kommen hat sicherlich nichts mit der Sommaruga zu tun. Die Balkanroute ist zu und es ist noch zu kalt, um über das Mittelmeer zu kommen. Die Sommaruga will immernoch in die EU. Wir befolgen die Befehle der EU besser als alle anderen. Und als die Masseneinwanderungsinitiative angenommen wurde, ging sich Sommaruga sich sofort für das eigene Volk bei der EU entschuldigen. Ich glaube ich spinne. Das grenzt an Landesverrat.
      2 1 Melden
    • mamina 18.04.2016 21:30
      Highlight @Homes8 Welche Steuergesetze?!

      Meinen sie dieses.

      https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/wirtschaft/gesetzgebung/aktienrechtsrevision14.html
      2 0 Melden
    • mamina 18.04.2016 21:41
      Highlight @Froggr Eines ist nun mal festzuhalten, dass Frau Simonetta Sommaruga höchstwahrscheinlich das Bundesratsmitglied ist das am meisten arbeitet und sehr Kompetent ist.
      Nein dä Ueli muss schon alleine oder höchstens noch zusammen mit einem anderen männlichen Wesen zurücktreten. Eben zusammen mit diese, die Panama P gutheissen, nicht kennen oder gar nicht so schlimm finden. In Bern gibt es eine Vielzahl davon.
      Muss es erneut soweit kommen, dass der Druck von aussen wieder so gross wird, dass alle weinen.
      Fahrt doch die Schweiz nicht an die Wand. Die SVP und FDP wird euch bestimmt nicht helfen.
      2 1 Melden
    • mamina 18.04.2016 21:50
      1 0 Melden
    • Froggr 18.04.2016 22:14
      Highlight Die SP fährt die Schweiz an die Wand, wenn sie so weitermacht. Nicht die SVP. Die SVP ist die wählerstärkste Partei in der Schweiz. Und ich denke die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung wird die Schweiz nicht an die Wand fahren.
      1 1 Melden
    • Homes8 19.04.2016 09:24
      Highlight @ mamina
      Herzlichen Dank für die Links, da habe ich einiges zu lesen.
      Für mich ist aber klar, dass die Globalisierung uns in die Sklaverei führt. Schlussendlich landen wir, wie die Schweine, in der gewinnoptimierten Massen-/Fabrikhaltung. Know how und Selbstständigkeit verschwindet.
      Je grösser die Organisation, um so einfacher bringen die Mächtigen Ihre ausbeuterischen Gesetze durch. Auf Kosten der Natur. Es geht nicht drum, z.B. weniger dreckige Containerschiffe zu bauen, sondern regional zu produzieren.
      Die UN, EU u.a. betreiben Hinhaltetaktik zugunsten mächtiger Personen.
      2 1 Melden
    • Homes8 19.04.2016 09:36
      Highlight Hier als Beispiel
      https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_%C3%9Cbereinkommen_zur_Verh%C3%BCtung_der_Meeresverschmutzung_durch_Schiffe.
      Damit legalisiert die IMO (eine Organisation der UN) die Verschmutzungen durch Transportschiffe. Die Firmen können sich aussuchen, unter welchen Gesetzen (Flagge), welches Landes, sie transportieren wollen.
      Betreffend Anlage VI des obigen: Allein 20 Schiffe lassen soviel Dreck raus, wie alle Autos (1Mia.) auf der Welt (es gibt aber 60'000Transportschiffe).
      2 0 Melden
    • rodolofo 19.04.2016 10:03
      Highlight @ Froggr
      Ja wereliwer sitzt denn im "Auto Schweiz" schon seit ewiger Zeit am Steuer?
      Die SP ist vergleichbar mit einer nervigen Ehefrau, die ständig aufgeregt dazwischen ruft: "Pass auf!" oder: "Hast Du das Rotlicht nicht gesehen?" und so weiter.
      Irgendwann "tätschz"!
      Und dann geht das Gezänk weiter:
      Sie: "Ich hab Dir ja gesagt, Du sollst aufpassen!"
      Er: "Du hast mich nervös gemacht! Darum ist der Unfall passiert!"
      Ich finde, man sollte die SP endlich auch mal ans Steuer lassen! Frauen fahren erwiesenermassen sicherer.
      Wie das beim Einparken ist, weiss ich nicht.
      Darüber zirkulieren Gerüchte.
      1 2 Melden
    • mamina 19.04.2016 11:05
      Highlight @Homes8, bitte gern geschehen und auch danke für den Link's bez. Verschmutzung.
      Bezüglich der Globalisierung habe ich auch meine Bedenken und stimme ihnen zu.
      Ich hoffe aber, dass die in falschen Bahnen laufende Globalisierung in eine für die Menschen, Welt und Natur bessere Bahn gesteuert werden kann.
      Der heutige Artikel von Philippe Löpfe zeigt meiner Ansicht nach vertiefter und genauer auf, was wir noch nicht fassen und verstehen und benennen können.
      1 0 Melden
    • mamina 19.04.2016 11:27
      Highlight @Homes8
      Hier noch etwas wichtiges, was bei uns fast nicht erwähnt wurde.

      http://wirtschaftsblatt.at/archiv/printimport/4957637/Italiener-sollen-uber-Olbohrungen-im-Meer-abstimmen

      Das Volk (31% gingen an die Urne) hat das Referendum abgelehnt und sich selbst enteignet zum Wohl der Ölkonzerne. Fast wie in Afrika.
      Verschmutzung ist auch vorbestimmt.
      Diese neuen Gesetze sind entgegen EU-Normen und werden die Italienischen Steuerzahler sehr viel Geld Kosten.
      1 0 Melden
    • Homes8 19.04.2016 12:09
      Highlight Ja habe den Artikel von Löpfe auch gelesen, welche die Situation, meiner Meinung nach, auf das Thema links-rechts reduziert.
      Wir sind wie die Schweine in einem Käfig der immer kleiner wird. Da spielt es keine Rolle mehr ob links, oder rechts gehen.
      Meiner Meinung nach hilft uns nur noch Gottvertrauen.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 10:03
    Highlight Der Erste, der zugibt, dass er die offshore-Konstrukte nicht versteht - im Gegensatz zu all den Kommentarschreibern und Journalisten, die meinen sie verstehen es.
    5 10 Melden
    • Mortimer 17.04.2016 12:39
      Highlight @Trader Stimmt ich verstehe nur soviel über die PP, wie es die Journalisten erklären, wen sie mal nicht über Putin, Cameron und Platini reden.
      Wenn jedoch unser Finanzminister von sich aus sagt, dass er keine Ahnung hat und aber für Offshore-Kontoen ist, habe ich ein grosses Vertrauensproblem in den BR. Und das von einer Partei, die von sich behaupten, für das Volkswohl zustehen.
      7 1 Melden
  • Wolfsblut 17.04.2016 10:00
    Highlight Mir sind solche Volksvertreter ein Buch mit sieben Siegeln. Der eine, der Johann, optimiert seine Steuern auf den Kanal-Inseln, der Ueli findet Steuerhinterziehung okay. Zuwenig Staatseinahmen? Super! Dann sparen wir weiter bei denen, die keine Lobby haben.
    18 1 Melden
  • rodolofo 17.04.2016 09:05
    Highlight Ich habe Ueli den Bundesrat gestern in der Tagesschau gesehen.
    Er wirkte am G20-Treffen etwas unwohl und kleinlaut.
    Offenbar hat er mitbekommen, dass sein kumpelhaftes Verständnis für Steuerhinterzieher im gewöhnlichen Fussvolk gar nicht gut angekommen ist...
    Die Moral der Truppe ist schlecht bis saumies!
    Immerhin hat er's gemerkt und hält jetzt die Nase vorsichtig in den Wind. "Jawoll, wenn da etwas rauskommt, das nicht in Ordnung ist, müssen wir uns überlegen, ob wir geeignete Massnahmen gegen den illegalen Steuerbetrug ergreifen sollen!"
    ...
    29 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.04.2016 08:41
    Highlight Ueli hat keine Ahnung von guter Gesprächskultur. Und von Finanzen schon gar nicht. Ich habe null Vertrauen in diesen SVP-Finanzminister.
    38 2 Melden
  • Alex23 17.04.2016 07:52
    Highlight Ja, ich glaube auch, dass dem Ueli noch so einiges ein Buch mit sieben Siegeln ist.
    Zudem werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich bei dem Mann in dieser Rolle um eine echte Fehlbesetzung handelt.
    60 2 Melden
  • Mortimer 16.04.2016 23:47
    Highlight Die Papers sind ein Buch mit 7 Siegeln? Wahrscheinlich hat der BUMs bei Blocher und Aeschi nachgefragt was er darüber wissen darf und die haben gesagt, dass Volch hät kei Lust darüber informiert zu werden. Aber schön dass das Klima in bei Gesprächskultur bei Steuerhinterziehung wieder gut ist. Es läuft also alles wieder wie es war .

    Wieso sind tiefe Rohstoffpreise den schlecht für die Wirtschaft? Ich dachte, es würde die Herstellungskosten senken? Lohnreduktionen und erhöhung der Arbeitszeit wird aber ganz sicher die Wirtschaft entlasten und uns allen sehr Helfen :-P
    74 6 Melden
    • cassio77 17.04.2016 06:54
      Highlight Mortimer: tiefere Rohstoffpreise und Erhöhung der Arbeitszeit sowie Reduktion der Löhne gehen Hand in Hand. Bei gleich bleibender Verkaufsmenge und gleichbleibender Marge (die kann dank tiefem EUR nicht einfach nach oben gedrückt werden, muss bei Rohstoff-verarbeitenden Betrieben die Effizien massiv gesteigert werden. Dies geht meistens leider nur durch die optimierung der Personalkosten. Der tiefe EUR wird viele exportierende Unternehmen dazu zwingen, Stellen abzubauen, um das Überleben der Unternehmung zu sichern. Leider kann ich diesem Fakt kein Schmunzeln entlocken. :-(
      4 16 Melden
    • cassio77 17.04.2016 08:41
      Highlight kinder, kinder, kinder... Eure blitze kehren den fakt nicht um. Unsere industrie, unser gewerbe stehen vor tiefgreifenden einschnitten. die lage ist ernst.
      10 9 Melden
    • kurt3 17.04.2016 09:17
      Highlight Cassio 77 , ich habe zwei Fragen an dich : ist es nun der tiefe € oder der starke Franken ?
      Braucht ein Zwergstaat wie CH eine eigene Währung ?
      13 2 Melden
    • mamina 17.04.2016 10:15
      Highlight @casio77 Ja die Lage ist ernst und dies für die ganze
      Welt. Die Blitze bedeuten vielleicht was ganz anderes als die Fakten zu kehren. Vielleicht sehen sie nicht alle Fakten. Hier geht es nicht um SFR oder EURO.
      Die Preise waren hoch wegen Spekulationen etc.
      Schauen sie doch einmal Glencore an.
      Schauen sie wann ging diese Firma an die Börse (London).
      Diese gingen an die Börse, als sie nicht länger die Welt, die Rohstoffe etc. wie ein Tier ausschlachten konnten.
      Dies einfach mal sehr kurz und einfach ausgedrückt.
      Hey, wir sind keine Insel.
      10 0 Melden
  • Turi 16.04.2016 23:05
    Highlight "Heute herrsche aber wieder ein besseres Klima. «Wir haben wieder zu einer Gesprächskultur zurück gefunden, die gut ist», schloss Maurer."
    Der SVP-ler Maurer findet also, dass die Kultur gut ist, wenn wir der USA alle Finanzverkehrsdaten liefern, und im Gegensatz aber nichts von der USA erhalten. Typische SVP-Attitude: Grosse Klappe, und dann ohne Widerrede klein einknicken zum Nachteil der Schweiz.
    65 11 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 16.04.2016 23:58
      Highlight Das haben wir Eveline Widmer-Schlumpf zu verdanken das es so ist. Es war nicht die SVP die das Bankgeheimnis angeschafft hat. Schön wie hier Sachen verdreht werden.
      13 82 Melden
    • MacB 17.04.2016 00:13
      Highlight @DJ_Terror: Und genau so wenig war es Evelyne WIdmer-Schlumpf.
      49 4 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 00:32
      Highlight DJ; Ich glaube auch dass die SVP nicht anschaffen geht, aber sonst traue ich ihr so ziemlich alles zu ;-)
      52 3 Melden
    • cassio77 17.04.2016 07:00
      Highlight DJ_TERROR: Bedank Dich bei Marcel Ospell! Und dann schau, in welcher Verbindung dieser Herr mit Eurem Guru steht. Dank den Milliardenverlusten der UBS 2008, einem gewissen Geschäftsgebaren, stand die grösste Schweizer Bank mit dem Rücken zur Wand. Dies war das Zeichen für die USA, dass die Schweiz nun reif genug sei, ausgepresst zu werden.
      41 2 Melden
    • mamina 17.04.2016 10:23
      Highlight @DJ Terror Doch es war die SVP. Es war ein von der SVP ausgeschlossenes Mitglied welches noch alte Werte der SVP verkörpert. Das schleckt keine Kuh weg.

      Die Auflösung des Bankgeheimnis für im Ausland lebende Personen wurde abgeschafft.
      Nochmals nicht das für uns Schweizer.

      Ja, das Kapital auf der ganzen Welt hat es zu strub getrieben.
      Es ist ja lächerlich, dass sie die grössten Spekulanten und Preistreiber etc. auch noch in Schutz nehmen.
      8 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.04.2016 22:54
    Highlight "Musterknabe" in welcher hinsicht?
    "Steuertransparenz" aber nicht derjenigen die 99% der wertmittel besitzen!?
    49 5 Melden

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