Wirtschaft
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ARCHIV --- ZUR STUDIE DER UNIVERSITAET ZUERICH ZUR FINANZBRANCHE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Bankers walk in front of UBS head office at the Paradeplatz in Zurich, Switzerland, pictured on Thursday, 14 july 2011. (KEYSTONE/Walter Bieri)....Banker vor dem Hauptsitz der UBS am Zuercher Paradeplatz, aufgenommen am Donnerstag, 14. Juli 2011.  (KEYSTONE/Walter Bieri )

Schweizer CEO's gehören weltweit zu den Topverdienern. Bild: KEYSTONE

Neue Studie zeigt

Nur US-Spitzenmanager verdienen mehr als Schweizer CEO's

Eine am Dienstag publizierte Studie von Hostettler und Company zeigt: Die Chefs von Schweizer Firmen gehören international zu den Topverdienern. Nur die Spitzenmanager von US-Konzernen verdienen noch mehr. Im Vergleich zum Vorjahr sind ihre Gehälter sogar noch gestiegen. Dies sind die wichtigsten Fakten: 

Schweizer CEO's verdienen durchschnittlich 6,9 Millionen Franken pro Jahr

ZUM JAHRESLOHN 2013 VON 13.23 MIO. DES NOVARTIS-CHEFS JOSEPH JIMENEZ STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Portrait von Joseph Jimenez, CEO von Novartis, aufgenommen am 26. April 2010 im Exhibition Lab im Gebaeude WSJ-155 des Novartis Campus in Basel. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

In der Schweiz gehört Novartis-CEO Joseph Jimenez zu den Topverdienern. 2013 verdiente er 13,23 Millionen. Bild: KEYSTONE

Die Chefs von Schweizer Unternehmen haben 2013 Gesamtvergütungen mit einem Mittelwert von rund 5,8 Millionen Euro erhalten, umgerechnet rund 6,9 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es noch 5,2 Millionen. In Europa sind sie damit die bestbezahlten Manager. Nur die CEO's von amerikanischen Grosskonzernen verdienen mehr. Deren Mittelwert liegt bei 11,9 Millionen Euro. 

In der Öl- und Gasindustrie verdient man am meisten

Floating storage regasification unit (FSRU)

Wer gut verdienen will, geht ins Ölgeschäft. Bild: INTS KALNINS/REUTERS

Nach Branchen bezahlte die Öl- und Gasindustrie mit rund 10,5 Millionen Euro am besten, gefolgt von den Pharmakonzernen mit rund 8,6 Millionen Euro.

Schweizer Verwaltungsräte verdienen doppelt so viel wie die in Europa

ZUR EINIGUNG DER SCHWEIZER GROSSBANK UBS IM DEVISENSKANDAL MIT REGULATOREN STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 12. NOVEMBER 2014, FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Blick auf die Bank UBS am Paradeplatz, aufgenommen am Montag, 28. Juli 2014, in Zuerich. Die Grossbank UBS hat sich im Steuerstreit mit Deutschland mit den Behoerden geeinigt. Die Uebereinkunft sei im Juli erzielt worden und beinhalte eine Zahlung von rund 300 Millionen Euro, teile die UBS zusammen mit dem Quartalsergebnis mit. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Am besten verdienen die Verwaltungsräte immer noch in der Bankenbranche.  Bild: KEYSTONE

Bei den Verwaltungsräten variiert das Vergütungsniveau je nach Unternehmensgrösse und Land stark. Die Verwaltungsratspräsidenten von Schweizer Firmen zählen im Durchschnitt aber ebenfalls zu den Bestbezahlten.

Ihr mittleres jährliches Gesamtgehalt betrug 815'000 Euro. Das ist doppelt so viel wie der Mittelwert aller untersuchten Firmen. Am wenigsten verdiente ein Verwaltungsratspräsident einer französischen Firma: Er wurde 2013 mit 52'000 Euro entschädigt.

Nur 70 Prozent der Unternehmen sehen Massnahmen zur Umsetzung der Abzockerinitiative vor

Der parteilose Staenderat Thomas Minder verfolgt eine Debatte im Staenderat, am Donnerstag, 4. Dezember 2014, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ob Abzockerinitiative-Initiant Thomas Minder zufrieden mit der Umsetzung seines Textes ist?  Bild: KEYSTONE

Weiter hat die Studie von Hostettler und Company untersucht, in welcher Form 260 Schweizer Unternehmen die Vergütungsverordnungen im Rahmen der Abzockerinitiative umsetzten. Mehr als 70 Prozent haben in den Statuten für die variablen Vergütungen – dies sind beispielsweise Gewinne aus Aktien – in Zukunft Massnahmen vorgesehen. (rar/sda)

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