Wirtschaft
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Schweizer CEO's gehören weltweit zu den Topverdienern. Bild: KEYSTONE

Neue Studie zeigt

Nur US-Spitzenmanager verdienen mehr als Schweizer CEO's

Eine am Dienstag publizierte Studie von Hostettler und Company zeigt: Die Chefs von Schweizer Firmen gehören international zu den Topverdienern. Nur die Spitzenmanager von US-Konzernen verdienen noch mehr. Im Vergleich zum Vorjahr sind ihre Gehälter sogar noch gestiegen. Dies sind die wichtigsten Fakten: 

13.01.15, 16:04 13.01.15, 16:32

Schweizer CEO's verdienen durchschnittlich 6,9 Millionen Franken pro Jahr

In der Schweiz gehört Novartis-CEO Joseph Jimenez zu den Topverdienern. 2013 verdiente er 13,23 Millionen. Bild: KEYSTONE

Die Chefs von Schweizer Unternehmen haben 2013 Gesamtvergütungen mit einem Mittelwert von rund 5,8 Millionen Euro erhalten, umgerechnet rund 6,9 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es noch 5,2 Millionen. In Europa sind sie damit die bestbezahlten Manager. Nur die CEO's von amerikanischen Grosskonzernen verdienen mehr. Deren Mittelwert liegt bei 11,9 Millionen Euro. 

In der Öl- und Gasindustrie verdient man am meisten

Wer gut verdienen will, geht ins Ölgeschäft. Bild: INTS KALNINS/REUTERS

Nach Branchen bezahlte die Öl- und Gasindustrie mit rund 10,5 Millionen Euro am besten, gefolgt von den Pharmakonzernen mit rund 8,6 Millionen Euro.

Schweizer Verwaltungsräte verdienen doppelt so viel wie die in Europa

Am besten verdienen die Verwaltungsräte immer noch in der Bankenbranche.  Bild: KEYSTONE

Bei den Verwaltungsräten variiert das Vergütungsniveau je nach Unternehmensgrösse und Land stark. Die Verwaltungsratspräsidenten von Schweizer Firmen zählen im Durchschnitt aber ebenfalls zu den Bestbezahlten.

Ihr mittleres jährliches Gesamtgehalt betrug 815'000 Euro. Das ist doppelt so viel wie der Mittelwert aller untersuchten Firmen. Am wenigsten verdiente ein Verwaltungsratspräsident einer französischen Firma: Er wurde 2013 mit 52'000 Euro entschädigt.

Nur 70 Prozent der Unternehmen sehen Massnahmen zur Umsetzung der Abzockerinitiative vor

Ob Abzockerinitiative-Initiant Thomas Minder zufrieden mit der Umsetzung seines Textes ist?  Bild: KEYSTONE

Weiter hat die Studie von Hostettler und Company untersucht, in welcher Form 260 Schweizer Unternehmen die Vergütungsverordnungen im Rahmen der Abzockerinitiative umsetzten. Mehr als 70 Prozent haben in den Statuten für die variablen Vergütungen – dies sind beispielsweise Gewinne aus Aktien – in Zukunft Massnahmen vorgesehen. (rar/sda)

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Brikne, 20.7.2017
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