Wirtschaft
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Exportrekord: Schweizer Firmen liefern für 110 Milliarden Franken ins Ausland

20.07.17, 08:04 20.07.17, 10:06

Schweizer Firmen haben in der ersten Jahreshälfte so viel ins Ausland verkauft wie noch nie. Die Ausfuhren stiegen um 4,4 Prozent. Insbesondere die Pharma- und Chemieunternehmen trieben die Exporte auf ein neues Rekordhoch von 109,6 Milliarden Franken.

Zwei Drittel der Exportsteigerung waren auf ihre Produkte zurückzuführen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte. Die Ausfuhren von Medikamenten und Wirkstoffen kletterten um 7 Prozent auf ein neues Rekordniveau.

Bei den zweit- und drittgrössten Exportbranchen, die Maschinen- und Elektronikindustrie sowie die Uhrenindustrie, stagnierten die Verkäufe ins Ausland zwar. Die Uhrenindustrie konnte damit aber ihren Abwärtstrend der letzten eineinhalb Jahre stoppen.

Im Juni setzte sich der Anstieg der Uhrenexporte vom Mai fort. Die Exporte legten arbeitstagbereinigt um 5,3 Prozent zu. Die gesamten Schweizer Exporte schnellten in dem Monat um 6,2 Prozent hoch.

Schweizer Firmen verkauften allerdings nicht nur fleissig Waren ins Ausland, der Handel florierte auch in umgekehrter Richtung: Im Juni betrug das Importplus 12,9 Prozent. Im ersten Semester erreichten die Einfuhren mit einem Plus von 4,8 Prozent den höchsten Wert seit 8 Jahren. (sda)

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • willi22 20.07.2017 13:56
    Highlight Das heisst, dass wir wertvolle Ware, gegen wertlose Dollarnoten (respektive Bit's) eintauschen. Wir sollten mehr in der EU einkaufen, dass wir die Bit's wieder los kriegen.
    2 8 Melden
  • Posersalami 20.07.2017 11:41
    Highlight Nett, aber ohne kritische volkswirtschaftliche Einbettung könnte der Eindruck entstehen, dass unsere gigantischen Exportüberschüsse etwas gutes wären. Spoiler Alarm: sind sie nicht. Unsere Überschüsse sind die Defizite von anderen Ländern.

    Nein, ich will damit nicht sagen dass wir weniger exportieren sollen. Wir müssen mehr importieren! Das Problem wird in Zukunft noch viel grösser, da zunehmend Rohstoffe weniger importiert werden (Brennstoffe, Öl, usw)
    2 24 Melden
    • Ohniznachtisbett 20.07.2017 13:28
      Highlight Warum sollen wir grundlos mehr importieren? Es stünde anderen Ländern ja frei, mehr zu produzieren und dadurch weniger importieren zu müssen...Ausserdem sind unsere Exportüberschüsse nicht in dieser Dramatik wie z.B. die deutschen. Und ein kleines Land wie die Schweiz, das nicht matchentscheidend ist für die Weltwirtschaft oder einen bestimmten Wirtschaftsraum etc. darf viel eher Exportüberschüsse erwirtschaften als Deutschland, das in einer Währungsunion mit den entsprechenden Abnehmern sitzt...
      8 0 Melden
    • Posersalami 20.07.2017 16:28
      Highlight Matchentscheidend nicht, schäflich trotzdem. Gemessen am BIP sind wir übrigens schlimmer als Deutschland (ca12% vs 8%). Grundlos ist da nichts, gemessen an der Leistungsfähigkeit sind offensichtlich die Löhne zu niedrig. Der Witz ist ja dann noch, dass viele wie du das auch noch gut finden, dass sie weniger verdienen.. ein grossartiger Erfolg für die Propaganda der Wirtschaft!
      2 2 Melden
  • Grundi72 20.07.2017 10:23
    Highlight Ui nein! Die Bonzen sahnen ab und uns armem Volk bleiben nur die Brotsamen...! Wir sollten sofort gogen demonstrieren!!!

    Und 99% dieses Exports sind Rüstungsgüter an korrupte Diktatoren und/oder sie wurden nicht klimaneutral produziert oder transportiert..!

    Wie kriege ich jetzt Trump noch hier rein...
    Gopfertelli!
    19 22 Melden
  • LarsBoom 20.07.2017 09:14
    Highlight Eigentlich hat nur die Pharmaindustrie zugelegt (+ 7%). Maschinen/Elektro- und Uhrenindustrie stagnierten.
    24 2 Melden
  • pachnota 20.07.2017 08:42
    Highlight Soviel ich weiss, importiert die CH immer noch mehr aus der EU, als sie in diese exportiert.
    (Als Notiz)
    17 10 Melden
    • Eskimo 20.07.2017 10:21
      Highlight Das heisst ja dass die EU wirtschaftlich mehr auf die Schweiz angewiesen ist als umgekehrt..
      Sofort die PFZ kündigen!
      14 9 Melden
    • pachnota 20.07.2017 11:15
      Highlight Eskimo
      Nein heisst es nicht.
      Aber es drückt halt schon etwas aus.
      PFZ künden hingegen, so oder so.
      10 6 Melden
    • Posersalami 20.07.2017 12:43
      Highlight Und nach der Kündigung der PFZ nehmen wir aber auch gleich die ca. halbe Mio Schweizer wieder zurück, die in der EU leben und arbeiten?
      9 6 Melden
    • pachnota 20.07.2017 13:22
      Highlight Posersalami
      Nö, ist nicht nötig.
      Einfach machen wie vor der PFZ.
      6 1 Melden
    • Eskimo 20.07.2017 13:34
      Highlight @Posersalami
      Klar. Wenn die ca 1.5 Mio Ausländer gehen die hier wohnen und arbeiten (oder eben nicht) dann können sie gerne zurückkommen. Die Arbeitslosigkeit wäre kein Thema mehr bei uns. Die Mieten würden sinken, die Krankenkassenprämien würden nicht mehr steigen. Weniger Stau, weniger überfüllte Züge. Weniger Kriminalität. Ach wär das toll😀
      5 4 Melden
    • Posersalami 20.07.2017 16:44
      Highlight @Eskimo: Bei einem Verlust von 1mio Einwohner wäre die Binnenwirtschaft in kürze Tot. Da können sie dann die günstigeren Mieten auch nicht mehr bezahlen.
      3 5 Melden
  • Nosgar 20.07.2017 08:25
    Highlight Ah ja? Ich dachte alles gehe wegen dem starken Franken kaputt?
    35 10 Melden
    • Fabio74 21.07.2017 20:53
      Highlight Sei doch froh, sind die Firmen innovativ und arbeiten hart am Erfolg.
      Der Franken drückt natürlich auf Margen und Gewinne.
      0 1 Melden
  • Chääschueche 20.07.2017 08:24
    Highlight Tolle Nachrichten. Das Problem ist aber weiterhin: Die Margen.
    22 3 Melden

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