Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Too big to fail: Die PostFinance ist neu eine systemrelevante Bank

01.09.15, 07:09 01.09.15, 08:22

Die Schweizerische Nationalbank wertet die PostFinance neu als systemrelevante Bank. Als Gründe werden die bedeutende Stellung der Bank im inländischen Einlagegeschäft und die starke Position im Zahlungsverkehr in der Schweiz genannt.

Die Einstufung unterstreiche die wichtige Bedeutung von PostFinance für das schweizerische Finanzsystem, schreibt die PostFinance in einer Mitteilung. Mit einer Bilanzsumme von 116 Milliarden Franken per Ende Juni und als Marktführerin im Zahlungsverkehr gehöre PostFinance zu den führenden Finanzinstituten in der Schweiz. 

Systemrelevant sind jene Banken, deren Ausfall die Schweizer Volkswirtschaft und das schweizerische Finanzsystem erheblich schädigen würde. Neben der PostFinance wurden auch die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse, die Bankengruppe Raiffeisen sowie die Zürcher Kantonalbank als systemrelevant eingestuft. (sda)



Abonniere unseren Daily Newsletter

4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Addix Stamm 01.09.2015 10:09
    Highlight Menschen werden leider nie zu wichtig sein, um sie sterben zu lassen für niedrige Zwecke.
    1 0 Melden
  • Karl33 01.09.2015 08:41
    Highlight Staatssozialismus für die ganz grossen Firmen.
    2 2 Melden
    • Addix Stamm 01.09.2015 11:53
      Highlight Sind echte Staatsfirmen automatisch too big to fail? z.B Ruag?
      Diese Firma z.B sponsert Schwingerfeste!
      0 0 Melden

Abweisende Vegetarier, skeptische Metzger – das Laborfleisch hat fast keine Freunde

Die Nachricht machte am Dienstagmorgen schnell die Runde. Die Coop Tochter Bell Food Group investiert in kultiviertes Rindfleisch. Mit rund 2.3 Millionen Franken beteiligt sich der Schweizer Fleischproduzent am holländischen Start-up Mosa Meat, das bereits seit Jahren am Fleisch tüftelt, das kein Leben auf dem Gewissen hat. Am Fleisch, das die ganze Branche auf den Kopf stellen könnte.

Der Schweizer Fleisch-Fachverband SFF winkt ab. «Wir sehen mittelfristig keine Bedrohung für die …

Artikel lesen