Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A logo of Swiss telecoms company Sunrise adorns a front of a shop in Zurich September 25, 2014. European private equity firm CVC is resuming the sale of Swiss mobile telecoms company Sunrise and could hire a bank to advise on a deal worth up to 4.9 billion Swiss francs (3.19 billion pounds) by the end of the year, several sources familiar with the matter said on Thursday.   REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND - Tags: BUSINESS TELECOMS LOGO)

Schuld an den roten Zahlen: Der Börsengang von Sunrise.  Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Telekom: Sunrise rutscht im ersten Halbjahr tief in die roten Zahlen

20.08.15, 07:33


Sunrise hat im ersten Halbjahr etwas weniger umgesetzt und ist tief in den roten Zahlen gelandet. Der Umsatz sank um 1,2 Prozent auf 976 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen (EBITDA) ging um 1,7 Prozent auf 286 Millionen Franken zurück.

Unter dem Strich verbuchte Sunrise einen Nettoverlust von 152 Millionen Franken, wie der zweitgrösste Telekomkonzern der Schweiz am Donnerstag bekannt gab. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte Sunrise unter dem Strich nur 3 Millionen Franken Verlust ausgewiesen.

Schuld an den roten Zahlen sind der Börsengang von Sunrise und Refinanzierungskosten. Diese rissen ein Loch von 155 Millionen Franken in die Kasse, wie aus der Medienmitteilung hervorgeht.

14 Millionen Franken Reingewinn

Wird das zweite Quartal alleine betrachtet, verzeichnete Sunrise einen Umsatzrückgang um 6,9 Prozent auf 488 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn fiel um 3,8 Prozent auf 153 Millionen Franken zurück. Unter dem Strich erzielte Sunrise aber einen Reingewinn von 14 Millionen Franken. Das ist doppelt soviel wie vor einem Jahr.

Damit hat Sunrise die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Umsatz und Reingewinn verfehlt, beim Betriebsgewinn indes getroffen. Analysten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP im zweiten Quartal mit einem Umsatz von 500 Millionen Franken, einem EBITDA von 154 Millionen Franken und einem Reingewinn von 19,3 Millionen Franken gerechnet. (sda)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

China pumpt weiter Milliarden nach Afrika – und das gefällt nicht allen

Zum Auftakt des China-Afrika-Gipfels verspricht Xi Jinping Kredite in Milliardenhöhe für Afrika. Während sich afrikanische Nationen auf den Geldsegen freuen, warnen andere vor drohender Staatsverschuldung.

Auf dem Weg zum dominanten Wirtschaftsakteur in Afrika hat China dem Kontinent weitere milliardenschwere Kredite und Investitionen zugesagt.

Chinesische Unternehmen und Staatsbanken werden in den nächsten Jahren zusätzlich 60 Milliarden US-Dollar in Form von Krediten und Investitionen bereitstellen, wie Präsident Xi Jinping am Montag zum Auftakt des China-Afrika-Gipfels ankündigte. Auch sollen einigen besonders armen Staaten Schulden gestrichen werden.

«Wir begrüssen Afrika im Expresszug der …

Artikel lesen