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Eine Demonstration des Ku Klux Klan in Washington im Jahr 1926. bild: shutterstock

Ziehen die weissen Herrenmenschen ins Weisse Haus ein?

Donald Trump setzt systematisch die Schutzmassnahmen der Demokratie ausser Kraft. Selbst bei Konservativen wächst das Unbehagen.

03.11.16, 12:04 03.11.16, 21:41


Die amerikanischen Gründungsväter ­konzipierten die US-Demokratie nach dem Prinzip: Sie sollte so genial konstruiert sein, dass sie auch von einem Idioten verwaltet werden kann. Die Idee ist brilliant, doch Thomas Jefferson, James Madison, Alexander Hamilton & Co. hatten nicht mit Donald Trump gerechnet. Er ist im Begriff, die berühmten «checks and balances» der US-Demokratie auszuhebeln, die Mechanismen, die ein Abgleiten in eine Diktatur verhindern sollen.  

Konservativer Kritiker Trumps: David Frum.

Kein Linker, sondern ein Konservativer warnt vor der Gefahr. David Frum war einst Mitglied des Stabs von George W. Bush und hatte den Ausdruck «die Achse des Bösen» geprägt. In der Zeitschrift «The Atlantic» listet er die Verfehlungen Trumps auf.

«Trump ist mehr als ein beschädigter Politiker, er ist ein unanständiger Mensch.»

Thomas Friedman

Politiker, Journalisten, Manager – kurz alle – wissen längst, dass Trump immer und zu allem lügt. Bekannt ist auch, dass er die Aufmerksamkeitsspanne eines Dreijährigen und das Vokabular eines Primaschülers hat, dass er sich bestens mit Diktatoren und Oligarchen versteht, dass er Frauen begrapscht und Behinderte verhöhnt. Oder wie es Thomas Friedman in der «New York Times» formuliert: «Trump ist mehr als ein beschädigter Politiker, er ist ein unanständiger Mensch.»  

Bereits bei seinem Aufstieg zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner hat Trump sich um die Schutzwälle der Demokratie foutiert. In den «Federal Papers», der Gebrauchsanweisung zur US-Verfassung gewissermassen, stellt James Madison fest, wie wichtig es sei, dass man die Männer, die das öffentliche Vertrauen geniessen, auch auf ihre Tugenden prüfe.

«Trump ist ein Mobber, Bluffer, Frauenfeind und Schauspieler.»

Mitt Romney

Sein Co-Autor Alexander Hamilton ergänzte, dass man es mit List allenfalls zu einem Amt in einem Bundesstaat bringen kann. «Aber es braucht andere Talente und andere Verdienste, um die Achtung und das Vertrauen der gesamten Union zu erreichen.» Demut ist jedoch ein Begriff, dessen Bedeutung Trump nicht einmal erahnt. Er ist, wie selbst sein Parteikollege Mitt Romney feststellt, ein «Mobber, Bluffer, Frauenfeind und Schauspieler».

Normale Politiker versprechen im Wahlkampf mehr, als sie einhalten können. Trump hingegen lügt schamlos. Er erfindet feiernde Muslime nach 9/11, lügt über seine Zuwendungen an wohltätige Organisationen, seinen Reichtum, seine Opposition gegen den Irakkrieg. Selbst der erzkonservative Senator Ted Cruz konstatiert: «Der Mann ist vollkommen unmoralisch. Moral existiert für ihn nicht.»

«Trump will nicht der Präsident aller Amerikaner sein, er will der Anführer der weissen Amerikaner sein.»

David Frum

Von einem Präsidenten wird erwartet, dass er zumindest eine Ahnung von Politik hat. «Donald Trump ist mit Sicherheit der Präsidentschaftskandidat einer grossen Partei, der am Politik-ignorantesten ist», stellt Frum fest. Seine Partei scheint dies nicht zu kümmern. «Die Republikaner stellen Willenskraft über Intellekt und Kämpfertum über Expertise», so Frum.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Ku Klux Klan eine mächtige Bewegung. Er verfolgte nicht nur Schwarze, sondern auch Katholiken und Juden. bild: shutterstock

Der Grand Old Party ist auch vollkommen egal, dass Trump gegen alle Dogmen verstösst, die ihnen heilig sind. So plädiert er offen für einen neuen Protektionismus. Geradezu absurde Züge nimmt dieses Phänomen bei den Evangelikalen an. Ausgerechnet der Playboy Trump fordert sie auf, ihm in Sachen traditioneller Heirat zu vertrauen, um am nächsten Tag den Schwulen zu versprechen, sich für ihre Rechte einzusetzen.

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In militärischen und Fragen der nationalen Sicherheit hat Trump keine Ahnung. Keine Sorge, beruhigen seine Anhänger. Im Weissen Haus werde er sich mit Experten umgeben, die das im Griff hätten. Mag sein, aber was, wenn nicht? Trump ist der geborene Zerstörer. «Sein Instinkt rät ihm stets, seine Freunde und Alliierten zu verlassen, Bündnisse, die bisher den Frieden gesichert haben, aufzubrechen und eine Welt zu schaffen, in der jeder gegen jeden kämpft», schreibt Frum.

Wie die weissen Herrenmenschen der Alt-right-Bewegung mit Trump werben. Video: YouTube/American Renaissance

Die USA sind in den letzten Jahrzehnten zu einer wahrhaft multikulturellen Nation geworden. Die Weissen sind im Begriff, ihre Mehrheit zu verlieren. Deshalb sind es überwiegend weisse Männer, die für Trump stimmen. «Trump will nicht der Präsident aller Amerikaner sein», so Frum. «Er will der Anführer der weissen Amerikaner sein.»

Sind die USA auf dem Weg zu einer neuen Herrschaft von weissen Herrenmenschen? Nach dem skandalösen Vorgehen des FBI-Chefs besteht die Möglichkeit, dass Donald Trump tatsächlich als 45. Präsident der Vereinigten Staaten ins Weisse Haus einzieht. Dann ist alles möglich.

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112Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 07.11.2016 20:13
    Highlight Danke für den Rassismus, Herr Löpfe.

    (Nein, den Artikel habe ich tatsächlich nicht gelesen - das tue ich bei Löpfe-Artikeln grundsätzlich nicht.)
    7 1 Melden
  • Spooky 05.11.2016 01:03
    Highlight «Trump ist mehr als ein beschädigter Politiker, er ist ein unanständiger Mensch.»

    Na ja. Ein anständiger Mensch ist noch nie Präsident der USA geworden. Das wäre die Quadratur des Zirkels. Es ist auch noch nie ein anständiger Mensch Bundesrat geworden in der Schweiz. Und es ist auch noch nie ein anständiger Mensch Papst geworden. Wer an die Macht will, muss fähig sein, über Leichen zu gehen (bildlich gesagt).
    3 1 Melden
    • SemperFi 07.11.2016 20:02
      Highlight Das muss schön sein, wenn die Welt schwarz-weiss ist.
      0 0 Melden
  • rodolofo 03.11.2016 20:53
    Highlight Ich glaube nicht, dass es hilfreich ist, Trump zu dämonisieren.
    Trump ist ein Schwätzer und Geltungssüchtiger Hochstapler.
    Er leidet daran, dass er von seinem äusserst autoritären und faschistoiden Vater keine Liebe und keine Menschliche Wärme erhalten hat.
    Darum sucht er mit allen Mitteln nach Aufmerksamkeit.
    Und er hat eine Methode gefunden, Aufmerksamkeit zu erhalten, mit seinem Spektakel, das er extra für die Medien inszeniert.
    Aber seine Freunde sind so falsch, wie er selbst.
    Sobald er zu verlieren beginnt, werden sie ihn verlassen.
    Die "Starken" wollen mit "Schwäche" nichts zu tun haben.
    6 28 Melden
  • gnp286 03.11.2016 19:19
    Highlight Schade eigentlich, das System der Demokratie zerlegt sich mit Hilfe der Medien Stück für Stück selber...
    15 7 Melden
  • opwulf 03.11.2016 17:07
    Highlight


    aus "The Newsroom"
    14 2 Melden
    • Therealmonti 05.11.2016 01:52
      Highlight Eine der besten Serien, die je über die TV-Kisten flimmerten.
      3 0 Melden
  • Doeme 03.11.2016 16:49
    Highlight Bitte nicht Trump.
    18 22 Melden
  • Regas 03.11.2016 16:44
    Highlight Was soll eigentlich dieser USA Wahlen Dauerbrenner in den Medien? Beeinflussen können wir nichts. Beide Kandidaten sind im Grunde nicht wählbar. Die Katastrophe kommt so oder so. Ich hoffe auf eine gute Berichterstattung über die Auswirkungen nach den Wahlen.
    42 10 Melden
    • rodolofo 03.11.2016 21:51
      Highlight Amerika war schon immer ein Kontinent der Extreme!
      Darum ist die Entscheidung zwischen Hillary Clinton, einer äusserst zielstrebigen, äusserst fleissigen, äusserst hartnäckigen und äusserst intelligenten Frau und Donald Trump, einem äusserst unzuverlässigen, äusserst geschwätzigen, äusserst aufgeblasenen Mann auch eine Wahl, die alles Bisherige auf die Spitze treibt und verdeutlicht, was unsere Demokratie ausmacht!
      Es geht jetzt um "Leben", oder "Tod"!
      Sobald der Fascho-Dummschwätzer Trump die Supermacht USA regiert, gibt es kein Halten mehr in der Welt!
      Dann bekommen wir den 3.Weltkrieg...
      6 34 Melden
    • Therealmonti 05.11.2016 01:54
      Highlight Ich fürchte, Sie haben Recht, rodolofo. Noch mehr fürchte ich, dass es genug doofe Amerikaner gibt, die es tatsächlich möglich machen, dass dieser Narziss Trump Präsident wird.
      3 1 Melden
  • Stefanie16 03.11.2016 16:22
    Highlight Mancher fühlt sich als Priester der Wahrheit und ist nur Knecht im Tempel seiner Selbstgefälligkeit.
    31 4 Melden
    • Divina Commedia 04.11.2016 08:11
      Highlight 😘
      3 0 Melden
  • Therealmonti 03.11.2016 15:30
    Highlight Es ist überhaupt keine Überraschung, wenn dieser grosskotzige Schaumschläger aus New York US-Präsident wird. Es ist bloss die Bestätigung dafür, wie blöd das amerikanische Volk ist.
    24 39 Melden
    • Triumvir 04.11.2016 13:04
      Highlight Was für ein ausgewogener Kommentar. Einfach mal kurzerhand "das amerikanische Volk" in toto für "blöd" zu erklären. Manchmal wäre "Gehirn einschalten, vor dem Kommentieren" gar nicht so schlecht...nicht wahr, Herr oder Frau Therealmonti...
      3 1 Melden
    • Therealmonti 05.11.2016 01:42
      Highlight @Triumvir. Es ist Herr, Frau oder Herr Triumvir. Und ich bin keineswegs der Meinung, dass die Amis alle blöd sind. Treffender wäre es zu schreiben: "... wie viele blöde Amerikaner es gibt." Und zu dieser Sorte gehören meiner Meinung nach ganz viele Tump-Fans.
      0 1 Melden
  • Klaus K. 03.11.2016 15:12
    Highlight muss lachen, wie gewisse journalisten versuchen, mit weisser hautfarbe geborene männer als das böse schlechthin darzustellen. postfaktisches zeitalter, tsts.

    ps. genauso wie farbige frauen die politiker ihrer wahl wählen, wähle ich politiker, die meine interessen vertreten. und ach, ich bin weiss, und mann, falls das tatsächlich von relevanz sein soll.
    57 56 Melden
    • Louie König 03.11.2016 17:02
      Highlight Du verstehst das was falsch, weisser Mann. Es ist belegt, dass Trumps Wählerschaft zu grossen Teilen aus weissen, nicht sehr gebildeten Männern besteht. Der Grund ist einfach. Er ist selbst einer und greift diese Gruppe Menschen (so ziemlich als Einzige) nicht an. Das heisst aber noch lange nicht, dass JEDER weisse Mann Trump wählt oder jeder weisse Mann böse ist. Wenn du das nicht verstehst, verstehe ich hingegen, warum du dich angegriffen fühlst. Ein bisschen mehr Leseverständnis bitte.
      30 14 Melden
  • Luca Brasi 03.11.2016 14:49
    Highlight Skandalöses Vorgehen des FBI-Chefs? Wer hat denn dem damals den Job gegeben? :D
    40 10 Melden
    • rodolofo 04.11.2016 07:46
      Highlight Eine, der über den Tellerrand hinaus sehen kann und der mit berücksichtigt hat, dass die Republikaner sowohl im Kongress, als auch im Senat die Mehrheit der Abgeordneten stellen?
      1 10 Melden
    • D(r)ummer 04.11.2016 13:48
      Highlight Ben Hur nach dem Magenbrennen, 50 nach Chr. in Rom. Oder so...
      3 0 Melden
  • Domino 03.11.2016 14:35
    Highlight Bisher konnte man Trump weder Frauenfeindlichkeit noch Rassismus und Homophobie nachweisen. Bleibt bei den Fakten.
    44 109 Melden
    • stef2014 03.11.2016 14:43
      Highlight Ironie oder dein Ernst?
      71 30 Melden
    • <m@g!c> 03.11.2016 14:45
      Highlight Also Frauenfeindlichkeit ist mit dem "grab'em by the pussy" Video wohl belegt. Aber gut vll ist das auch nur sexistisch. Rassismus Naja Mexikaner kann er auch nicht leiden und ob sich das nur auf die illegalen bezieht mhm, schwierig zu beurteilen.
      Interessanterweise habe ich aber auch noch nichts von Homophobie gehört, was mich aber überrascht.
      38 15 Melden
    • phreko 03.11.2016 14:52
      Highlight What? Informierst du dich überhaupt? "grab them by the pussy" verpasst, oder normal für dich?
      38 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 03.11.2016 14:23
    Highlight Es muss etwas mit Masochismus zu tun haben, dass sich so viele echte Rechte täglich dieses böse, linke Watson antun, um mit beinahe missionarischem Eifer alles zu dementieren und in Frage zu stellen, was dieser böse, linke Löpfe und die anderen Watson Journalisten schreiben?
    Muss man ein Schelm sein, wenn man vermutet, dass da teilweise auch ganz andere, vermutlich gar professionelle Motivationen dahinterstecken?
    71 55 Melden
    • Träumerei 03.11.2016 14:44
      Highlight Westkritisch = "echte" Rechte?
      31 10 Melden
    • stef2014 03.11.2016 14:47
      Highlight Ich habe mich das auch schon oft gefragt. Man muss watson wohl ein Kompliment machen. Sie schaffen es offenbar, dass Menschen aus dem gesamten politischen Spektrum mitlesen und kommentieren. Persönlich finde ich das bereichernd, auch wenn gewisse Kommentare in meiner Wahrnehmung, gelinde gesagt, haarsträubend sind. Dieser Austausch ist wichtig und notwendig.
      59 12 Melden
    • Gottlieb Duttweiler 03.11.2016 14:58
      Highlight Löpfe = linker Journalist? Dann müssen Sie ja ganz schön rechts sein, um das aus diesem Winkel zu sehen.
      39 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 03.11.2016 14:05
    Highlight Trump ist bestimmt kein guter Kandidat. Trump ist ein Polteri. Er mag sogar unanständig sein. Ich würde sogar sagen, dass er nicht geeignet ist, ein solches Amt auszuüben. Das Problem ist, die USA sind nun 8 Jahre demokratisch regiert (ja ich weiss nur 2 Jahre Kongressmehrheit...) Eine ganze Bevölkerungsschicht, nämlich die schlecht gebildete, weisse Arbeiterklasse fühlt sich vernachlässigt. Die Demokraten machen eben auch nur Klientelpolitik: Frauen, Afroamerikaner, Latinos und Elite. Die "Vernachlässigten" laufen halt dann einem Trump nach... traurig aber wahr.
    47 28 Melden
    • Qui-Gon 03.11.2016 14:36
      Highlight Die schlecht gebildete, weisse Arbeiterklasse fühlt sich immer und überall benachteiligt, egal wer regiert. Und das v.a. weil sie meint, nur weil sie weiss ist bzw. eine bestimmte Nationalität hat, müsste sie per se mehr Rechte haben.
      63 29 Melden
    • Ohniznachtisbett 03.11.2016 15:42
      Highlight Das ist eine Erklärung. Ich denke aber das Problem liegt tiefer, gerade in den USA. Es ist die einzige Schicht die in den USA einen sozialen Abstieg durchgemacht hat. Viele Jobs sind verloren gegangen in Landwirtschaft, Kohle- und Stahlindustrie, Autoindustrie etc. Niemand hatte sie auf dem Radar. Die Mehrheit dieser Schicht hält sich nicht für etwas besseres. Sie wollen nur auch beachtet werden. Niemand hat das ernst genommen bis "The Donald" gekommen ist und ihnen das blaue vom Himmel versprach. Ein Hilfeschrei des Amerika abseits von BosWash und Kalifornien.
      24 2 Melden
  • Träumerei 03.11.2016 13:58
    Highlight Ein typisch einseitiger Kommentar des Obamatrolls Löpfe. Aber hey, wer Watson liest um sich aussenpolitisch zu informieren wählt auch Hillary Clinton für den Frieden.
    64 58 Melden
    • stef2014 03.11.2016 14:48
      Highlight Nenne uns doch bitte deine bevorzugten Informationsquellen. Dann können wir deren Inhalte ausdiskutieren.
      24 19 Melden
    • phreko 03.11.2016 14:55
      Highlight Hach, Träumer! Auch die Linken wissen dass Hillary eine Kriegsgurgel ist. Bloss ist es bei ihr wesentlich vorhersehbarer als bei eurem Messias.
      31 18 Melden
    • Klaus K. 03.11.2016 15:14
      Highlight wenn hilary und ihre neoliberale politik gewählt wird, bin ich schon gespannt, wie sich ihre befürworter die nächsten 4 jahre rausreden werden. wahrscheinlich heissts dann immer: ihre politik ist zwar schlimm und unmenschlich, aber es hätte ja schlimmer kommen können... keiner wird hinstehen und sagen: ja, ich habe hilary propagiert.
      30 12 Melden
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  • Der Zahnarzt 03.11.2016 13:40
    Highlight Es ist schon ziemlich heuchlerisch, wenn Republikaner Trump vorwerfen, er habe keine Moral! - Es sind doch die Neoliberalen Republikaner selbst, die jahrelange gepredigt haben, nur freie Märkte sorgen für gerechte Verteilung der Güter etc. Wer Gerechtigkeit fordere schaffe nur Ungerechtigkeit etc. (Die üblichen kranken Hayek Argumente).
    47 14 Melden
    • Wehrli 03.11.2016 13:58
      Highlight Hayek nicht verstanden, eventuell mal ein paar linke Zähne ziehen lassen ...
      12 39 Melden
    • Der Zahnarzt 03.11.2016 15:44
      Highlight @Wehrli: Das Standard Argument aller selbsternannten Liberalen:

      "Wer uns kritisiert, hat uns nicht verstanden".

      Wenn man z. B. die NZZ regelmässig liest, findet man dieses Argument in allen Variationen. Typisch für Leute, die versuchen andere mit Schuldgefühlen zu manipulieren ("Du hast dir zu wenig Mühe gegeben, Hayek zu verstehen"), die sich selbst für eine Elite halten ("Nur wir haben Hayek richtig verstanden.") etc. etc.
      20 7 Melden
    • Wehrli 03.11.2016 16:20
      Highlight Ui, da ist aber was an Frust aufgestaut. Fühlst du dich denn Minderwertig? Tel 165, die dargebotene Hand kann helfen ...
      7 17 Melden
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  • SVARTGARD 03.11.2016 13:24
    Highlight 😆
    19 5 Melden
    • Wehrli 03.11.2016 13:59
      Highlight Die wiesse Kapuze ist ja viel älter und wurde erst vom KKK pervertiert.
      11 10 Melden
  • walsi 03.11.2016 13:22
    Highlight Wenn Trump wirklich so dumm und ein voll Honk ist, dann frage ich mich, wie konnte er so reich werden. Natürlich hatte er Unterstützung von seinem Vater, das hatten andere auch und sind trotzdem nicht so erfolgreich. Natürlich hat er mit Firmen auch Pleiten hingelegt, aber unter dem Strich hat er mehr richtig als falsch gemacht und wurde Milliardär. Aus meiner Erfahrung werden das dumme Leute nicht. Das lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass das was über ihn berichtet wird nicht das ganze Bild abdeckt und man einiges, was ihn in ein positives Licht rücken würde, ignoriert.
    40 73 Melden
    • Firefly 03.11.2016 13:56
      Highlight Das ist die Cluster-Eigenschaft des Geldes, wer schon viel Geld hat, hat es einfach noch mehr Geld zu machen. Dafür braucht man nicht Intelligent zu sein.
      49 12 Melden
    • Wehrli 03.11.2016 13:59
      Highlight Niemand sagte er sei Dumm, sondern Vulgär!
      31 5 Melden
    • Yolo 03.11.2016 14:11
      Highlight Ein guter Geschäftsmann zu sein, bedeutet noch lange nicht einen guten Anführer zu sein. Das ist wie mit dem alten Mann aus H. Hervorragende Leistungen in drr Wirtschaft, politisch verdanken wir die heutige Situation
      25 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheDan 03.11.2016 13:11
    Highlight Ich bin auch kein Fan von diesem Trump, aber kann mir der Löpfe verraten was Trump mit dem KKK zu tun hat? Mir ist keine Aussage bekannt die sich mit diesem Gedankengut direkt in Verbindung bringen lässt.
    Grundsätzlich sehr oberflächliches Pamphlet ohne Inhalt, dafür umso mehr Unterstellung.
    Aber was soll man auch anderes erwarten...
    68 41 Melden
    • Mietzekatze 03.11.2016 14:18
      Highlight Das ist in diesem Artikel tasächlich nicht so ersichtlich! Wenn dus googelst, wirst du ganz schnell Antworten erhalten. Sein Vater war ein KKK und wurde auch mehrmals deshalb verhaftet... Übrigens findest du dies auch auf watson :)
      25 9 Melden
    • remim 03.11.2016 14:44
      Highlight Auf der aktuellen Titelseite des "Crusader" der Zeitung des Ku-Klux-Klans, erschien ein Artikel der Donald Trump lobt. Auch der frühere Anführer des Ku-Klux-Klans, David Duke empfiehlt Trump zur Wahl. Trump selbst vermied bei einer CNN-Sendung eine Distanzierung vom KKK. "Sie wollen, dass ich eine Gruppe verurteile, von der ich nichts weiss", sagte Trump.
      19 4 Melden
    • <m@g!c> 03.11.2016 14:48
      Highlight Naja sein Vater..bisschen den Geruch von Sippenhaft hat das schon wen man es ihm deswegen ankreidet. Auch wenn ich mir vorstellen kann das er ein Rassist ist.
      14 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herr Schibli 03.11.2016 13:08
    Highlight Zum Glück rückt der 8. November näher und das unsägliche Trump-Bashing auf Watson und den MSM Medien findet ein Ende. Was dem Mann alles untergeschoben wird geht auf keine Kuhhaut und ist mitunter auf dem selben Niveau, auf dem Trump selbst verortet wird.
    52 69 Melden
    • Triumvir 03.11.2016 13:57
      Highlight Nein. Sollte der Supergau eintreffen und dieser Rassist Präsident werden, dann geht das Bashing erst richtig los. Und dies vollkommen zu recht. Denn dann dürfte diese Dumpfbacke nämlich für ziemlich viel Presse-Futter besorgt sein.
      33 19 Melden
    • Yolo 03.11.2016 14:20
      Highlight Ich war die letzte Woche in Amerika und besuchten dort u.a. Bekannte. "In die Schuhe schieben" impliziert, dass man ihm was unterstellt, was er nicht getan hat. Aber er tat diese Dinge alles und es gibt auch die unwiderlegbaren Beweise für jeden frei zugänglich. Er ist der Sexist, er ist der Rassist und er ist dieser Lügner. Das erzählten uns die Bekannten, das kann man in den dortigen Zeitungen lesen und im TV sehen.
      28 19 Melden
    • Ivan der Schreckliche 03.11.2016 15:07
      Highlight Naja die amerikanischen Medien sind ja nicht wirklich einseitig, was dieses Thema angeht 😉
      11 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 03.11.2016 13:05
    Highlight Es liegt nun an den US stimmbürgern...
    30 5 Melden
  • Kookaburra 03.11.2016 12:58
    Highlight What you deserve is what you get.

    Weder die Frauen, noch die Schwarzen, noch andere Gruppierungen akzeptieren den bösen weissen Man für ihre Befreiung und Emanzipation.

    Im Gegenteil. Die modernen weissen Männer büssen kollektiv für alles, das je von irgend jemandem getan wurde. Schliesslich sind sie als weisse Männer für Sklaverei, jede Vergewaltigung und jeden schlechten Zustand der Emigrationsländer verantwortlich.

    Anstand und Ehrlichkeit wird und wurde von den liberalen und Linken zu fest ausgenützt.

    Ich vertehe den Backlash - und es ist mir egal.
    33 41 Melden
    • Petrarca 03.11.2016 13:43
      Highlight "Weder die Frauen, noch die Schwarzen, noch andere Gruppierungen akzeptieren den bösen weissen Man für ihre Befreiung und Emanzipation"

      WTF? Da wäre ich jetzt wirklich gespannt auf eine Erklärung, wie wir das verstehen müssen. Die Abgründe, die sich hinter diesem Abgrund verstecken, interessieren mich wirklich!
      26 16 Melden
    • Wehrli 03.11.2016 14:01
      Highlight Mumbo Jumbo Erklärung und ein Schuss Rassimus ... ferig ist die trübe Suppe.
      15 6 Melden
    • phreko 03.11.2016 15:01
      Highlight Wir dürfen demnach der Kirche für das liberale Europa danken? Und die Südafrikaner den Weissen für ihre Freiheit?

      Newspeak vom feinsten. Würdest wohl selbst Orwell angst machen!
      11 7 Melden
  • Olmabrotwurst 03.11.2016 12:44
    Highlight Wo ist mein aluhut?
    35 8 Melden
  • Raphael Stein 03.11.2016 12:26
    Highlight Ausgerechnet David Frum, ts ts...listet er die Verfehlungen Trumps auf. OK, nehmen wir zu Kentniss.
    Wie war das mit Minderheiten in den USA?
    Immerhin, wir wissen alle, sofern man unbefangen in die Zukunft schaut, nicht orakelt, die weisse Rasse ist schon lange in der Minderheit. Wer erinnert sich noch an Südafrika? Teil 2 bald in den USA oder in diesem Kino.
    20 4 Melden
  • Pius C. Bünzli 03.11.2016 12:19
    Highlight "trump ist ein unanständiger Mensch" - Perfekte voraussetzungen um President der USA zu werden nicht?..
    72 37 Melden
    • Asmodeus 03.11.2016 12:38
      Highlight Perfekte Voraussetzungen für nahezu jedes politische Amt.
      49 3 Melden
    • FrancoL 03.11.2016 13:22
      Highlight Verallgemeinerungen sind doch etwas herrliches und sagen viel über den Absender aus.
      Wenn wir es irgendwann mit der Politik und den Politikern etwas ernster meinen wollen und auch von diesen Exponenten mehr Rückengrat verlangen möchten, sollten wir mit diesem ewigen pauschalisierten Bashing aufhören, sonst sind wir kaum besser als die von uns Gewählten.
      21 18 Melden
    • Wehrli 03.11.2016 14:02
      Highlight Genau. Heute geht kaum noch ein Anständiger in die Politk wenn er sowieso der Trottel ist und erst noch relativ mies bezahklt wird. Dann haben wir am Schluss nur noch Rampensäue und Hausfrauen.
      6 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • <m@g!c> 03.11.2016 12:15
    Highlight Der ganze Text ist effektiv nicht so mein Ding, ein wenig gar polemisch aber ist okay als Kommentar. Aber was nun das skandalöse am FBI bzw dessen Chef ist, muss mir Mal irgendwann jemand erklären. Würde er nicht informieren heisst es danach wieder Vertuschung. Und das HRC Dreck am Stecken hat ist erwiesen und nur dank Loretta Lynch nicht bewiesen. Was ich wesentlich schlimmer finde wenn man sich als Justizministerin so auf eine Seite ziehen lässt. Aber eben die ganze Wahl ist zwischen Pest und Cholera
    87 35 Melden
    • ands 03.11.2016 12:30
      Highlight Der Skandal ist nicht, dass er informiert, sondern wie er informiert.
      18 21 Melden
    • Petrarca 03.11.2016 12:32
      Highlight @ <m@g!c>: Es ist insofern skandalös, als das FBI einerseits schon seit mehreren Wochen über die erwähnten Mails verfügt. Zudem weiss das FBI selbst nicht, ob es sich bei den genannten Mails überhaupt um neue Informationen handelt oder aber um solche, die bereits bekannt sind (bspw. ob es sich um Mails handelt, die bereits bekannt sind und schon untersucht wurden). Kurz: Das FBI verfügt selbst über keine konkreten Details, muss sich also selbst erst einen Überblick verschaffen und kommuniziert trotzdem eine Woche vor den Wahlen, obwohl sie schon vor mehreren Wochen kommunizieren hätte können.
      22 17 Melden
    • R&B 03.11.2016 12:55
      Highlight ...weil es eine Regel gibt, dass das FBI sich kurz vor der Wahl zurückhält. Und woher wissen Sie, dass HRC Dreck am Stecken hat. Beweise?
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