Wirtschaft
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Container im chinesischen Hafen von Tianjin. Bild: Andy Wong/AP/KEYSTONE

Zwischen den USA und China wird es bald mächtig Zoff geben

Donald Trump plant Zölle für Importe und Subventionen für Exporte. Beides steht im Widerspruch zu den Regeln der Welthandelsorganisation. Am heftigsten wird China davon betroffen sein.

12.01.17, 12:08 13.01.17, 04:48

Donald Trump will die Unternehmenssteuern nicht nur massiv senken, er will auch die Anreize verändern. Details sind noch nicht bekannt, doch offenbar geht es in die Richtung von: Importe sollen verteuert und Exporte subventioniert werden.  

Das passt bestens ins bisher bekannte Bild. Trump legt sich mit Auto- und Pharmakonzernen an, fordert Apple auf, das iPhone wieder in den USA zu produzieren, und hat die Spitzenpositionen seines Kabinetts mit erklärten Protektionisten bestückt: Handelsminister wird Wilbur Ross, Handelssekretär Robert Lightizer und Handelsberater Peter Navarro.   

«Ein Austritt der USA aus der WTO würde weltweit die wirtschaftlichen Massen-Vernichtungswaffen auf den Plan rufen.»

James Bacchus

Es ist also höchst wahrscheinlich geworden, dass Trump eine protektionistische Offensive lancieren wird. Doch kann er sich damit auch durchsetzen? Innenpolitisch hat er wenig Widerstand zu erwarten. Das ausgeklügelte System der «checks and balances» der US-Verfassung, das sonst willkürliche Entscheide des Präsidenten verhindert, greift in der Handelspolitik nicht. Auf diesem Gebiet hat Trump mehr oder weniger freie Hand.  

Treten die USA aus der WTO aus?

Angenommen also, Trump beschliesst einen Zoll für Importe in der Höhe von zehn Prozent. Dieses Szenario gilt als durchaus realistisch. Was geschieht dann?  

Die USA hätten sofort Ärger mit der Welthandelsorganisation WTO. Sie hat ihren Sitz in Genf und wacht darüber, dass die Spielregeln des internationalen Handels nicht verletzt werden. Ein einseitiger Strafzoll für Importe wäre eine klare Regelverletzung, ebenso willkürliche Strafzölle gegen China und Mexiko, mit denen Trump ebenfalls droht. Die USA müssen also nicht nur mit umgehenden Klagen von anderen Ländern rechnen, sie müssen auch davon ausgehen, dass sie von der WTO verurteilt würden. Donald Trump wird das umgehend als «unfair» verurteilen und möglicherweise gar die Vereinigten Staaten aus der WTO abziehen.  

Klagen und Gegenklagen

Das wiederum würde den internationalen Handel in eine schwere Krise führen. James Bacchus, der lange die US-Interessen bei der WTO vertreten hat, schrieb kürzlich im «Wall Street Journal»: «Ein Austritt der USA aus der WTO würde weltweit die wirtschaftlichen Massenvernichtungswaffen auf den Plan rufen.» Will heissen: Es würde Klagen und Gegenklagen hageln, und das über Jahrzehnte mühsam aufgebaute Netz der internationalen Handelsbeziehungen würde reissen.  

Am gefährlichsten wäre die Auseinandersetzung zwischen den USA und China. 2015 wiesen die USA mit China ein Handelsdefizit von 366 Milliarden Dollar auf. Weil für Trump Handelsdefizite ein Zeichen von Schwäche sind – ökonomisch gesehen eine idiotische These –, wird er alles daran setzen, dieses Defizit zu vermindern.  

Will China zurückbinden: Der designierte US-Aussenminister Rex Tillerson. Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

Es ist davon auszugehen, dass Trump China mit Strafzöllen eindecken wird, aber auch damit, dass China umgehend zurückschlagen wird. Das Resultat beschreibt Bacchus wie folgt: «Die USA könnten Stahl, Aluminium, Smartphones, Computer und Spielzeuge ins Visier nehmen, China seinerseits Autos, Flugzeuge, Sojabohnen und Geflügel.»  

Ein Handelskrieg zwischen den USA und China wäre eine schwere Belastung für die Weltwirtschaft. Dazu kommt, dass der neue US-Aussenminister Rex Tillerson bereits angekündigt hat, er werde die künstlichen Inseln, die Peking im südchinesischen Meer aufgeschüttet hat, auf keinen Fall akzeptieren. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Daniel Martinelli 21.01.2017 12:29
    Highlight Das tönt alles sehr schlimm. Trump ist nicht ganz dicht. Der Mann und seine Meute vertritt die Mehrheit der USA? Sollen sie's mal versuchen. Am chinesischen Komunismus wird sich nichts ändern. Amerika Bye Bye...
    0 0 Melden
  • Pirat der dritte 12.01.2017 22:38
    Highlight Wer hat denn Sympathien mit China? Diktatur, Umweltsünder im Quadrat, Todesstrafen en masse, keine Menschenrechte, Währungsdumping (= indirekte Zölle), kauft mit Staatsgelder unsere Industrie auf ohne Gegenrecht, Schutzmacht von Nordkorea...
    12 11 Melden
    • meine senf 13.01.2017 07:07
      Highlight Zumindest wenn man die mittelfristigen theoretischen Pläne dieser beiden Länder anschaut, dürfte China bald mehr auf die Umwelt achten als die USA.
      Immerhin wird dort Umweltverschmutzung überhaupt als Problem anerkannt, was beim künftigen US-Präsidenten eher zu bezweifeln ist.
      14 5 Melden
    • Pirat der dritte 13.01.2017 20:44
      Highlight californien hat die strengsten Umweltvorschriften der Welt. Das kann auch Trump nicht ändern!
      3 1 Melden
  • TheCloud 12.01.2017 22:34
    Highlight Die Taktik ist einfach genial, er ist wohl von Putin direkt beraten worden.
    Ein paar treue Anhänger bekommen Milliarden geschenkt und für das immer ärmer werdende Fussvolk werden dann China, Mexiko, EU etc. als Sündenbock herhalten müssen.
    11 2 Melden
  • Raphfa 12.01.2017 16:49
    Highlight Ungleichheiten im Export und auch Import zwischen den Nationen sind ein altes Problem.

    Keynes - der eine Idee von "small is beautiful" Ernst Friedrich Schuhmacher - weiter entwickelte - schlug den Bancor als Verrechnungseinheit vor. Unter dem Druck der USA wurde aber dann der Dollar als Leitwährung (Bretton Woods) etabliert, was zu den bekannten negativen Folgen wie z.B. "Inflationsübertragung" nach Europa führte.

    Im viel klügeren Bancor System sollten Staaten mit hohen Exportüberschüssen ebenfalls Strafzahlungen leisten. Eine Art Finanzausgleich (wie in der Schweiz), der Sinn macht.
    17 2 Melden
  • malu 64 12.01.2017 16:39
    Highlight Er hat schon Privat ein paar Projekte an die Wand gefahren nun probiert es noch mit Amerika! So agiert kein zukünftiger Präsident.
    Agression und Unsicherheit streuen. Oder ist dies eine abgesprochene Taktik, die mit
    seinen Beratern abgesprochen ist, um die
    Finanzmärkte zu destabilisieren? Um im Hintergrund irgendwelche Geschäfte zu tätigen. Oder um eine massive Aufrüstung in
    Amerika zu starten? Den Amis einbläuen das Amerika von China bedroht wird? Das würde viele neue Jobs schaffen.
    schaffen.
    16 8 Melden
  • Ohniznachtisbett 12.01.2017 15:28
    Highlight Es ist einfach interessant. Jahrelang war der Neoliberalismus mit seinem Freihandel, seiner Marktgläubigkeit und dem Verteufeln von Staatseingriffen in die Wirtschaft, der Todfeind des Linken bis Linksliberalen Spektrums. Die WTO als Schirmherrin dieses Systems wurde immer kritisiert. Es wurde demonstriert. Globalisierungsgegner wurden die Demonstranten genannt. Kaum aber bedient sich ein gewisser Herr Trump den Werkzeugen der einstigen Etatisten, plötzlich ist Freihandel und die WTO etwas gutes, China der Heilsbringer und Staatseingriffe des Teufels. Wenn zwei dasselbe tun........
    43 14 Melden
    • icarius 12.01.2017 16:50
      Highlight Das liegt daran, dass "Globalisierungsgegner" das Neoliberale Handelssystem durch eine alternative, gerechtere Form der Globalisierung ersetzten wollten. Sie wollten es nicht durch ein System ersetzten in dem sich die mächtigsten Länder opportunistisch aus gemeinsamen Regelwerken zurückziehen um dann bilateral ihre volle Macht auszuspielen. Dass Ziel war fairer, friedlicher Handel nicht Handelskriege.....
      37 4 Melden
  • Lord_ICO 12.01.2017 13:49
    Highlight Mal sehen, ob sich das der grösste Gläubiger (Stand 2015: 960 Milliarden Staatsanleihen) des US Staates gefallen lässt. Wenn China die Schraube gegenüber der USA anzieht, wird dieser mal schnell die Puste ausgehen.
    61 8 Melden
  • zombie woof 12.01.2017 13:35
    Highlight Trump hat noch immer nicht gemerkt, dass es bei seinem Posten nicht um eine TV Show geht. Sein einfaches Verständnis der Wirtschaft kann ungeahnte Folgen Weltweit haben, und er wird es nicht mal kapieren dass er der Schuldige ist. Weltwirtschaft ist doch etwas komplexer als ein Hochhaus in NY auf irgendeine linke Art und Weise zu bauen.
    63 8 Melden
  • pedrinho 12.01.2017 13:33
    Highlight muffensausen ? soll damit den europaern ttip etc. durch die hintertuere schmackhaft gemacht werden ?

    14 17 Melden
  • ElendesPack 12.01.2017 13:25
    Highlight Also, jetzt habe ich es jahrelang so verstanden, dass der Neoliberalismus böse ist. Aber wenn Trump diesen wieder an die Kandarre nehmen will, dann ist Trump böse.
    Könnte es sein, dass da irgendwie ein kleiner Widerspruch enthalten ist?
    42 36 Melden
    • Majoras Maske 12.01.2017 13:36
      Highlight Neoliberalismus ist weniger Welt-oder Freihandel als vielmehr die Aufgaben und Stärke des Staates und da bereitet Donald gerade ultraneoliberale Reformen bezüglich Steuern und Wallstreet vor.
      34 5 Melden
    • ElendesPack 12.01.2017 15:04
      Highlight Bezüglich der Reformen hinsichtlich Steuern und Wallstreet muss ich einräumen, dass ich da keine näheren Kenntnisse habe. Falls Du aber dazu einen informativen Link hast, wäre ich sehr interessiert.
      Dass Neoliberalismus aber nichts mit Welt- oder Freihandel zu tun hätte, ist eine Aussage, die ich nur schwerlich unterschreiben kann. Kannst Du diesen Punkt bzw. Deine Gedanken hierzu näher ausführen (sofern mit der Zeichenbegrenzung hier möglich)?
      7 3 Melden
    • Majoras Maske 12.01.2017 15:59
      Highlight Ich habe gesagt "weniger" und nicht "nichts". ;) Mein Gedankengang ist der, dass ein freier Handel nur so schädlich ist, wie die Politik es zulässt, d. H. etwa auf Kosten der Bildungschancen und Perspektiven für die Massen die Steuern für Reiche senkt und den Staat abbaut. Globalisierung ist nur so stark wie der Staat schwach gehalten wird.
      Wegen Trump gibts bisher nur, wie so oft, beschränkte Infos: http://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/deregulierung-in-den-usa-trump-will-regeln-fuer-banken-lockern

      http://mobil.n-tv.de/wirtschaft/Weltbank-hofft-auf-Trump-article19519166.html
      6 2 Melden
    • Sapere Aude 12.01.2017 16:11
      Highlight Der Widerspruch besteht lediglich unter der Annahme, dass Trumps Weg den neoliberalen Handel einzuschränken der einzige mögliche sei.
      5 3 Melden
    • ElendesPack 12.01.2017 23:23
      Highlight M.M: Danke. Werde mir das mal durchlesen. Was den schwachen Staat anbelangt: Der ist dies, seit der Liberalismus gewonnen hat. Politik ist Werkzeug der Wirtschaft und nicht mehr umgekehrt. Ist sei ca. dem 19. JH so.
      5 0 Melden
  • Stachanowist 12.01.2017 13:24
    Highlight Die Ironie ist, dass Trump mit Importzöllen auf chinesischen Stahl der chinesischen Wirtschaft langfristig helfen könnte.

    Ich zitiere Daniel Briesemann, Rohstoffanalyst bei der Commerzbank (Die Welt):

    „Die chinesische Regierung hält die durch Überkapazitäten gekennzeichneten Staatsunternehmen mithilfe der staatlichen Banken über Wasser. [...] Diese künstlich am Leben gehaltenen, überdimensionierten und häufig hoch verschuldeten Staatsunternehmen ziehen Ressourcen von den privaten Unternehmen ab.“

    Könnte also für China langfristig gut sein, wenn es von der Stahlüberproduktion wegkommt.
    21 2 Melden
  • Irchelpark-Schreck 12.01.2017 13:08
    Highlight na dann deck ich mich mal mit popcorn ein fūr die nächsten 4 jahre.
    41 2 Melden
  • Redly 12.01.2017 13:01
    Highlight Gegen den Liberalen Welthandel. Da müssten viele Linke jubeln.
    Scheint bei Trump aber schwer zu fallen, zu sagen, man hätte dir gleiche Meinung ;-)
    24 39 Melden
    • Posersalami 12.01.2017 15:16
      Highlight Welche Linken haben grundsätzlich ein Problem mit Freihandel? Das täte mich jetzt interessieren.
      10 8 Melden
    • Hashtag 12.01.2017 17:02
      Highlight Es geht immer auch noch darum, welchen Rahmenbedingungen der Freihandel unterliegt. Wenn es dazu führt, dass grosse Unternehmen im Vergleich zu Staaten sehr mächtig werden, bin ich definitiv dagegen.
      19 0 Melden
  • Radiochopf 12.01.2017 12:48
    Highlight Ja die Anti-China Haltung von Trump kam gestern in seiner Rede klar zum Ausdruck.. es war ihm sichtlich wichtig, China schlecht und böse darzustellen.. bin gespannt wie sich das entwickelt.. einige Sachen bezüglich Handel mit China sind jedoch sicherlich kritisch zu hinterfragen.. auch hier in der Schweiz.. wieso kann man bei Ali Express Iphone-Hüllen für weniger als 1.- CHF (inkl. Lieferung!) bestellen und der Schweizer Lieferant muss der CH-Post 5 CHF Porto zahlen nur für die Lieferung? das sind Ungleichheiten die nicht zu erklären sind und auch hier einige KMU's sterben lassen wird..
    31 10 Melden
    • Töfflifahrer 12.01.2017 15:58
      Highlight China konnte den Status eines Schwellenlandes nutzen, das bedeutet unter anderem günstige Postgebühren. Dieser Status soll aber angepasst werden, ich weiss nur nicht wann.
      14 1 Melden
  • Leon1 12.01.2017 12:45
    Highlight "Die USA könnten Stahl, Aluminium, Smartphones, Computer und Spielzeuge ins Visier nehmen."

    Das wäre dann sozusagen ein Schuss ins eigene Knie.
    Das Silicon Valley könnte dichtmachen und zu Wüste renaturiert werden. Die Produktion der ganzen Elektronik, die heute in China (insbesondere um Shenzhen) angesiedelt ist, kann unmöglich in die USA transferiert werden - erst recht nicht, wenn man gleichzeitig die billigen Arbeitskräfte aus Lateinamerika mit einer Mauer aussperrt.
    85 7 Melden
    • Matthias Studer 12.01.2017 12:55
      Highlight Billige Arbeitskräfte aussperren ist nicht das Problem. Es werden selber welche gemacht.
      Ich habe schon mal geschrieben, in ein paar Jahren wird die Wiedereinführung der Sklaverei als Akt von Menschlichkeit stehen. Denn damit ist eine Mahlzeit und ein Dach über dem Kopf gewährleistet.
      51 10 Melden
    • Fabio Haller 12.01.2017 13:30
      Highlight @Studer Bis du bescheurt oder so ?!

      Wie kommst du jetzt auf so was ???
      10 38 Melden
    • Hades69 12.01.2017 14:08
      Highlight Neoliberale Gedankengänge können Ihrer Intelligenz schaden!
      2 1 Melden
    • Leon1 12.01.2017 14:10
      Highlight @Haller wow, Diskussionskultur vom Feinsten

      @Matthias Studer
      Interessanter Punkt, ein Freund von Mindestlohn und Arbeitnehmerrechten sind die Republikaner ja nicht gerade. Aber ich lasse meine Aussage trotzdem stehen; kurz- bis mittelfristig lässt sich die Elektronikindustrie nicht zurück in die USA holen, die Unterschiede bei den Produktionskosten sind einfach zu gross.

      Damit werden wohl eher bestehende Arbeitsplätze in den USA verschwinden, statt neue hinzukommen. Darüber hinaus wird es auch mit den teilweise obszön hohen Margen auf Smartphones und Computer vorbei sein.
      18 0 Melden

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