Wirtschaft

Der iPhone-Hersteller zieht in die USA: Zusammen mit dem Foxconn-Chef verkündete Donald Trump die frohe Botschaft.  Bild: EPA/EPA

Trump jubelt – iPhone-Hersteller baut Werk in den USA

27.07.17, 03:08 27.07.17, 05:32

Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn wird im US-Bundesstaat Wisconsin für zehn Milliarden US-Dollar ein neues Werk bauen. US-Präsident Donald Trump kündigte den Bau der Fabrik am Mittwochabend feierlich im Weissen Haus an.

Trump sagte, das Werk werde schon zu Beginn 3000 «amerikanischen Arbeitern» einen neuen Job bieten. Viele weitere würden folgen, sagte er. Das Potenzial liege bei 13'000 Arbeitsplätzen.

Die Fabrik werde Display-Panels für Fernsehgeräte herstellen. Foxconn gehört der Flachbild-TV-Pionier Sharp. Trump sagte, der Foxconn-Deal sei ein Beweis dafür, wie zugkräftig das Label «Made in the USA» sei.

Im Beisein von Foxconn-CEO Terry Gou sagte Trump: «Wäre ich nicht gewählt worden, würde er unter Garantie keine zehn Milliarden Dollar investieren.» Über eine Milliarden-Investition von Foxconn in den USA wird schon seit einiger Zeit spekuliert. Das geplante Werk soll 2020 fertig sein.

«Wäre ich nicht gewählt worden, würde er unter Garantie keine zehn Milliarden Dollar investieren.»

Donald Trump über den Foxconn-Chef

Das Thema neuer Arbeitsplätze in den USA war 2016 ein Schwerpunkt des Wahlkampfs von Trump. Die Foxconn-Fabrik liegt im Heimatstaat Paul Ryans, des einflussreichen republikanischen Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • patnuk 27.07.2017 15:15
    Highlight Zu welchem Preis, nicht vergessen die Foxconn Mitarbeiter verdienten ein paar Dollar im Monat in China. Sehr wahrscheinlich Steuervergünstigungen für Apple und Foxconn.
    Mal sehen wie viele Amerikaner in diesem Fliessband Job arbeiten werden.
    1 0 Melden
  • Domsh 27.07.2017 10:57
    Highlight Der Gesichtsausdruck beim Titelbild ist herrlich, man meint er denkt: “Endlich endlich eine positive Schlagzeile über mich, seit Wochen, so schön, ich könnte heulen...“
    2 0 Melden
  • Fulehung1950 27.07.2017 10:31
    Highlight 3'000 von versprochenen 1'000'000 - man muss bescheiden anfangen......
    2 0 Melden
  • Doeme 27.07.2017 07:18
    Highlight Ist das wirklich die Art von Jobs, welche die Amerikaner zurück wollen? Es liegt in der Normalität der Weltwirtschaftsentwicklung, dass solche Jobs in Billiglohn-Länder verlegt werden. Wollte Trump seinen Landsleuten wirklich helfen, dann würde er nicht vereuchen, die Fabriken von Autoherstellern etc. im Land zu halten. Er würde stattdessen das kaputte Bildungssystem (charter schools) reformieren und somit in die Zukunft investieren.
    14 8 Melden
    • Midnight 27.07.2017 08:50
      Highlight Vielleicht ist ja die USA inzwischen ein solches Billiglohnland geworden. Dass es dort immer mehr Arbeitnehmer mit zwei oder mehr Jobs gibt, bestätigt wohl diese Tendenz...

      Zudem hat Trump wohl noch nicht begriffen, dass solche Jobs nicht sehr Zukunftssicher sind. Innerhalb der nächsten 10-20 Jahren werden diese verschwinden und durch Roboter ersetzt. Ins Bildungssystem zu investieren ist im moment das Beste, was ein Land tun kann!
      14 6 Melden
  • Grundi72 27.07.2017 06:40
    Highlight Trump schafft 13'000 Jobs, wow super Sache!
    5 16 Melden
    • Domsh 27.07.2017 08:40
      Highlight Ja, ganz allein und sogar von Hand.
      Hätte er nicht so winzige Hände wärens sogar 25'000 geworden..!
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