Wirtschaft

Kostenspielige Expansion: Ein Uber-Fahrer wartet im indischen Neu Delhi auf Kundschaft. Bild: HARISH TYAGI/EPA/KEYSTONE

Uber will Milliarden-Kredit – schielt man bereits auf einen Börsengang?

Uber ist auf Expansionskurs und braucht dafür Geld. Laut einem Bericht verhandelt der Fahrdienst mit Banken über einen Milliardenkredit. Es könnten auch Vorbereitungen auf einen Börsengang dahinterstecken.

22.05.15, 12:48

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Taxifahrer hassen Uber, Investoren lieben die Firma. Das Unternehmen nutzt die Gunst der Stunde und sammelt fleissig Geld ein. Nun verhandelt der Fahrdienstanbieter laut einem Bericht des «Wall Street Journal» (WSJ) mit Banken über einen milliardenschweren Kredit. Das Unternehmen habe mehrere Banken angefragt, wie viel sie dazu beisteuern würden, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Insider.

Frisches Geld für Börsengang?

Dabei hat Uber allein in diesem Jahr bereits mehrere Milliarden Dollar von Investoren im Gegenzug für Firmenanteile bekommen. Für das Tagesgeschäft brauche Uber die Kreditlinie nicht, berichtete die Zeitung. Es ist aber unklar, wie viel Geld die rasante internationale Expansion verschlingt. Zudem soll Uber zusammen mit Partnern unter den Bietern für Nokias Kartendienst Here sein, der laut Medienberichten drei Milliarden Euro kosten könnte.

Die Verhandlungen über die Kreditlinie könnten laut WSJ auch auf den Beginn von Vorbereitungen für einen Börsengang hinweisen. Auf diese Weise beginne man oft, die dafür nötige Beziehung zu Banken aufzubauen, schrieb die Zeitung. Ein Uber-Börsengang sei aber frühestens im kommenden Jahr zu erwarten. (tat/mmq/dpa)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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