Wirtschaft

Ein Lastwagen des «weissen Konvois» bei der Einreise in die Ukraine am Zoll in Donetsk-Izvarino. Bild: AFP

Russland «klaut» ganze Fabriken

Was der «weisse Konvoi» wirklich transportierte

Die Welt rätselt, was die 280 russischen Lastwagen im «weissen Konvoi» in die Ukraine transportierten. Auf den starken LKW befanden sich nur ein paar wenige Paletten mit Hilfsgütern. Tatsächlich holte sich Russland aber eine ganze Fabrik.

29.08.14, 08:27 28.04.15, 07:45

Sogar zweihundertprozentig regierungstreue Russen lachten lauthals heraus, als sie die Begründung der russischen Regierung hörten, warum jeder Kamaz-Lastwagen im so genannten «Hilfskonvoi» nur zwei, drei Paletten Hilfsgüter geladen hatte: «Die Kamaz-LKW konnten nicht vollständig beladen werden, um einen übermässigen Verschleiss der fabrikneuen Lastwagen zu vermeiden. Voll beladen wären die Kamaz-LKW zudem auf Bergstrassen zu langsam gefahren, um die Hilfsgüter rechtzeitig vor Ort zu bringen.»

Ein Kamaz im Einsatz: Auf der «Dakar Rally» zwischen Antofagasta und El Salvador im Januar 2014. Bild: EPA/EFE

Dazu muss man wissen, dass der «weisse Konvoi» durch die osteuropäische Tiefebene fuhr, wo bis zum Horizont keine Berge zu sehen sind. Und dass Kamaz-Lastwagen seit 1996 zwölf Mal das Langstrecken-«Rallye Dakar» gewonnen haben. Ein Kamaz-LKW ist bärenstark und schier unzerstörbar. Bei einer Kollision mit einer Datscha, dem traditionellen russischen Wochenendhaus, müssten eher dessen Bewohner um ihr Leben fürchten als der Lastwagenfahrer.

Der «weisse Konvoi» parkierte vor Maschinenfabriken

Nachdem die Fahrer ihre wenigen Paletten mit Buchweizenmehl, Babynahrung und Trinkwasser in den von (pro-)russischen Separatisten besetzten und kontrollierten Städten in der Ost-Ukraine abgeladen hatten, fuhren sie ihre Lastwagen zu zentralen Parkplätzen. 

Dass dafür zielgenau Parkplätze vor Maschinenfabriken ausgewählt wurden, machte die Journalisten vor Ort schon misstrauisch. «Dass uns schwerbewaffnete Kämpfer nicht einmal in die Nähe der leeren Lastwagen vor den Maschinenfabriken liessen, war auch nicht gerade eine vertrauensbildende Massnahme», erklärte ein Journalist vielsagend. 

Ein russischer Kamaz-Fahrer hisst die Flagge der Region Moskau auf dem Parkplatz bei Kamensk-Shakhtinsky. Bild: Pavel Golovkin/AP/KEYSTONE

Vorher konnte er bei den beladenen Lastwagen sogar unter die Blachen schauen und die Paletten mit den Hilfsgütern fotografieren. Nach seiner Beobachtung haben die Kamaz-Lastwagen die Maschinenfabriken voll beladen verlassen. Beweise dafür gibt es nicht, aber eine logische Begründung.

Ein paar Säcke mit Buchweizenmehl: Ladung der Kamaz-LKW auf dem Weg in die Ukraine. Bild: Pavel Golovkin/AP/KEYSTONE

Ohne ukrainische Firmen bleibt Russland am Boden

Die Maschinenfabriken in der Süd- und Ost-Ukraine produzieren die wichtigsten Teile für russische Panzer, Kampfhubschrauber und Kriegsschiffe. Des Gesamtvolumen aller russischen Aufträge für die ukrainische Rüstungsunternehmen beträgt gemäss «Business Week» stolze 15 Milliarden Dollar.

Die hochspezialisierten Rüstungsunternehmen in der Süd- und Ost-Ukraine sind damit von grösster strategische Bedeutung für Russland. So fliegen alle russischen Kampfhubschrauber mit Triebwerken von Motor Sitsch aus Saporischschia.

Russische Hersteller zu wenig produktiv

Die russische Armee soll gemäss dem Rüstungsexperten Wladimir Woronow in den nächsten Jahren 1000 neue Kampfhubschrauber bekommen. Dafür werden (inklusive Ersatzmotoren) 3000 Triebwerke benötigt. «Russische Hersteller haben es 2013 aber nicht einmal geschafft, 50 Triebwerke zu bauen.»

MiG-21-Kampfflugzeug. bild: wikipedia

In Sewastopol auf der Krim-Halbinsel und in Odessa in der Süd-Ukraine werden die russischen MiG-21-Kampfflugzeuge und Mi-8-Transporthubschrauber gewartet. Konsterniert erklärte der frühere Rüstungsschef der russischen Luftstreitkräfte, Anatoli Sitnow, im Dezember 2013: «Wenn die Ukraine morgen die Grenze schliesst, dann steht unsere Luftwaffe am Boden.» Selbst die Fliegerstaffel des russischen Präsidenten ist auf ukrainische Rüstungsunternehmen angewiesen.

Ohne ukrainische Werften keine russische Kriegsschiffe

Auch die geplanten 24 U-Boote und 54 Kriegsschiffe kann Russland nicht ohne ukrainische Rüstungsunternehmen fertigstellen. Durch die Annexion der Krim-Halbinsel hat sich Russland dafür die zwei grössten Werften in Sewastopol am Schwarzen Meer gesichert.

Ein U-Boot in der Werft von Sewastopol. bild: jürg vollmer

Die Gasturbinen für die russischen Fregatten und Zerstörer baut aber das ukrainische Maschinenbau-Unternehmen Zorya-Mashproekt in Mykolajiw in der Süd-Ukraine. Zudem kann die russische Staatsunternehmen Gazprom ohne Gasturbinen für die Kompressor-Stationen von Zorya-Mashproekt aus der Süd-Ukraine keine einzige neue Erdgasleitung bauen.

Fregatte «Admiral Kasatonow mit Zorya-Mashproekt-Turbine. bild: fastpic

 Zorya-Mashproekt-Turbine. bild: zmturbines

Kriegsschiffe, Werft von Sewastopol. bild: jürg vollmer

Es ist eine Ironie des Schicksals, dass ohne ukrainische Rüstungsbetriebe und Maschinenbau- Unternehmen das russische Militär und die wichtigsten russischen Staatsbetriebe still stehen würden. Ausgerechnet die Rüstungsindustrie der Süd- und Ost-Ukraine ist einer der wichtigsten Faktoren für Putins Pläne, um die russische Armee aufzurüsten. 

Werft von Sewastopol. bild: jürg vollmer

Das Problem ist nur, dass die Ukraine nach der Absetzung des Kreml-treuen Präsidenten Wiktor Janukowytsch im Februar 2014 eigene Wege geht – eher in Richtung Westen. Ein Problem, das Präsident Putin auf seine Art löst: Die Werften von Sewastopol auf der ukrainischen Krim- Halbinsel eroberte Russland mit «grünen Männchen» in Uniformen ohne Kennzeichen. Für die Rüstungsindustrie in der Ost-Ukraine ist die Lösung offenbar – der «weisse Konvoi».

Russisches Staatsfernsehen liefert Beweis

Was die Kamaz-Lastwagen im «weissen Konvoi» möglicherweise wirklich transportierten – und dies erst auf dem Rückweg nach Russland – enthüllt ausgerechnet das russische Staatsfernsehen. Der Nachrichtensender «Rossija 24» sendete am 26. August 2014 eine TV- Reportage aus der Maschinenbaufabrik Luhansk.

TV-Reportage vom Abbau und Wiederaufbau der Maschinen

In der TV-Reportage erklärt der junge Direktor der Maschinenfabrik Luhansk, er habe «die schwierige Entscheidung treffen müssen, die Produktion nach Russland zu verlegen, weil die modernen Fabrikationsanlagen durch den Artilleriebeschuss der ukrainischen Armee fast ganz zerstört wurden. Die Anlagen mussten unter feindlichem Feuer demontiert werden.»

In der TV-Reportage sieht man allerdings eine moderne Steueranlage ohne sichtbare Schäden, die sorgfältig demontiert wird. «Zentimeter für Zentimeter bewegen die Arbeiter eine Anlage für hochgenaue Metallarbeit», kommentiert das Staatsfernsehen. Verladen werden die modernen Maschinen in Lastwagen, die nicht gezeigt werden. Dies ist für Fernsehbeiträge eher unüblich, sind doch Trucker und fahrende LKW ein beliebtes Sujet. 

Von Luhansk nach Tscheboksary: Der Weg der Maschinen.  quelle: Googlemaps

Schöne neue Wohnungen

1300 Kilometer von Luhansk entfernt wird die Maschinenbau-Fabrik wieder aufgebaut, in Tscheboksary, der Hauptstadt der russischen Föderationsrepublik Tschuwaschien. «23 Mitarbeiter und ihre Familien sind mit den Maschinen mitgefahren und haben die russische Staatsbürgerschaft angenommen», heisst es in der TV-Reportage.

Ihnen wurden schöne, neue Wohnungen und ein neues Fabrikgebäude versprochen. In der TV-Reportage sieht man allerdings, dass die modernen Fabrikationsanlagen in einer maroden Lagerhalle aufgebaut werden. Und die 23 Familien müssen direkt über der Maschinenhalle in eine unfreiwillige «Wohngemeinschaft» einziehen. Wo früher wohl die Fabrikkantine war, bröckelt der Putz von den Wänden und die Räume sind mit Gerümpel vollgestellt.

Und dann gibt es noch ein kleines Problem: «Die Hälfte der modernen Maschinen ist im Zoll-Lager an der ukrainisch-russischen Grenze hängen geblieben», erklärt die Sprecherin der TV-Reportage bedauernd. Die russische Armee kann über Nacht die Krim-Halbinsel erobern. Die russische Bürokratie ist aber schwerfälliger als das grösste russische Kriegsschiff im Hafen von Sewastopol. 

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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24
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    Alle Leser-Kommentare
  • 123und456 29.07.2015 11:18
    Highlight Der Kalte Krieg ist zurück, Hurra!!!!
    So scheinen zumindest die meisten Leute in der CH zu denken. Endlich muss man sich nicht mehr mit den eigenen Fehlern oder den Fehlern der westlichen Schutzmacht USA beschäftigen, sondern kann wieder voller Freude Russland(Sowjet)-Bashing betreiben, dass es nur so kracht. :))
    Dass auch die westlichen Medien häufig eine "Anti-Putin"-Brille tragen, wird gutmütig ignoriert. Dass die USA und die NATO die Abmachungen mit Russland ignorieren ebenso. Nur ja nicht aus dem einfachen Schwarz-Weiss denken ausbrechen....
    21 23 Melden
  • Karl33 10.05.2015 12:26
    Highlight Danke für diesen informativen Bericht.
    41 5 Melden
  • Freidenker 28.04.2015 11:51
    Highlight Herr Vollmer ist tatsächlich ein sehr investigativer Journalist. Seine Quellen (Financial Times und BBC), beide total unvoreingenommen und unparteiisch, sind auch mehr als seriös. Es muss, sorry, ums Verrecken, einfach sein, was sein soll. Putin ist der Aggressor, Lügner und Diktator. Wann begreifen das die naiven Menschen im Westen endlich ?? Wieviele solcher Berichte bedarf es noch ? Wir müssen aufrüsten, Soldaten an die Grenzen schicken, Putin will uns alle überrollen... zum Glück sind da noch die selbstlosen Amis, welche Soldaten in die Ukraine geschickt haben.. Was für ein Segen !
    40 54 Melden
  • Adonis 22.02.2015 20:35
    Highlight Ich bin ein 48er und solange ich denken kann, gab es nur Lügereien von der Prawda bis zur heutigen Russia Today. Die Sowjetunion ist eigentlich nur formell abgeschaft, aber der alte Apparat funktioniert unter Putin hervorragend weiter. Schade, dass die Amerikaner nicht ein echte Vorbilder sind, denn unter den Falken hat es auch schlimme Vögel und der Rest der Welt wird wohl mal hops gehen, wenn irgendwo ein desolater Computer die erste Atomrakete startet.
    61 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.11.2014 09:17
    Highlight "TV-Reportage vom Abbau und Wiederaufbau der Maschinen" - Das Youtube Profil wurde gekündigt... Hmm...
    28 3 Melden
  • oskar 02.09.2014 00:04
    Highlight @ rainbowsix: klar haben die amis auch dreck am stecken, aber das macht die verlogene russische invasionspolitik wohl kaum besser oder?
    91 30 Melden
  • oskar 02.09.2014 00:02
    Highlight die russen sind gekränkt, weil sie der westen nicht mehr so fürchtet wie früher. nun destabilisieren sie die ukraine, um ihr hegemonialgebiet unter kontrolle zu halten. ist irgendwie nachvollziehbar aber trotzdem eine verdammte sauerei. mentalität und methoden aus dem kalten krieg
    60 33 Melden
  • rainbowsix 31.08.2014 18:13
    Highlight Noch was! Diese Fotos von den halbleeren LKW's soll den "was" bitte beweisen? Nichts! Könnte vielleicht schon der Großteil abgeladen worden sein! John Watson, ohne Sherlock Holmes wird das nix. Ein grottenschlechter und selten dämlicher Bericht!
    P.S. Sollte ihre Annahme jedoch der Wahrheit entsprechen - respekt und grenzgenial durchgezogen von den Russen!
    P.S. Die Ukraine steckt in keiner Krise (siehe Banner-Titel), sondern es herrscht blutiger Bruderkrieg!
    Diese Seite scheint in der Krise zu stecken, und zwar bis zum Hals!
    48 116 Melden
    • Serepes 07.06.2015 22:23
      Highlight hallo Troll :-)
      44 15 Melden
  • rainbowsix 31.08.2014 17:57
    Highlight Überschrift "Die Welt rätselt, was die 280 russischen Lastwagen im «weissen Konvoi» in die Ukraine transportierten."
    Die Schweiz rätselt vielleicht, aber nicht die Welt! Humanitäre Hilfe wurde nur von Russland geleistet, von sonst niemandem, kein EU-Staat und die Schweiz auch nicht! Eine Kulturschande, ihr sogenannten Christen. Die Olympischen Spiele in Sotschi hat der Westen ja auch mies gemacht! Der Westen soll im Neid ersticken! Verschuldung der Russische Föderation sind 13% des BIP! Alles klar!
    53 131 Melden
  • rainbowsix 31.08.2014 17:49
    Highlight Ja was ist den das für ein Schwachsinn. Um solche Maschinen abzubauen und aufzuladen, braucht man ordentlich Zeit, gute Leute, Werkzeug und Hilfsmittel, wie Rampen usw. - und eine brauchbare Logistik. Schwere Maschinen müssen richtig plaziert aufgeladen werden, sonst kannst du den LKW nicht sicher fahren. Und "Ohne ukrainische Firmen bleibt Russland am Boden" hat was von ungesunder Naivität! Und sollten diese Journalisten misstrauisch gewesen sein - eine richtig harte Arbeit bei einem Frächterunternehmen wird SIE eines Besseren belehren, diese Pappnasen haben vom Arbeiten ja keine Ahnung.
    25 96 Melden
  • Simionater 31.08.2014 10:37
    Highlight Russland hat ja jetzt noch vor die Gebiete bis zu Krim zu erobern, da ist es eigentlich ziemlich klar das die nicht Hilfsgüter schicken
    42 23 Melden
  • Bida 29.08.2014 17:17
    Highlight In jedem Krieg wird ja gelogen, bis die Balken brechen. Dass hier etwas faul ist, konnte man erahnen. Nachdem Russland das jetzt offenlegt, lässt auf eine interessante Fortsetzung dieses Trauerspiels schliessen.
    51 17 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.08.2014 13:18
    Highlight Aha und die 23 Mitarbeitenden sind ausreichend für den Aufbau und die Wiederaufnahme der Produktion? Oder müssen die zuerst noch russische Arbeiter anlernen? Viel Spass....
    41 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.08.2014 12:16
    Highlight Das nenn ich mal einen interessanten Bericht! Echte News! Ich bin begeistert. Die Story erinnert stark an die "Raketensklaven" (dt. Techniker u. Wissenschaftler die nach dem 2. WK nach Russland entführt wurden u. dort die Atomraketen für die Russen bauen mussten). Danke für den Artikel!
    72 21 Melden
    • rainbowsix 31.08.2014 18:23
      Highlight BobArctor - hast wohl noch nie ein schweres Werkzeug in deiner Hand gehalten!? Mal nachdenken, wenn angeblich Journalisten in der unmittelbaren Nähe herum geistern, wie man ungehindert und ungesehen schwere Fabriksmaschinen ohne schweres Wekzeug und Laderampen abbauen und auf die LKW's laden soll??!!! Dieser Bericht ist ein Schwachsinn, aber über Russland werden so schlimme Dinge berichtet, oh Gott, MH17 wurde von den pösen Russen abgeschossen, der pöse Hilfskonvoi. Tja, kein einziges EU-LAND hat der notleidenden Bevölkerung in der Ostukraine geholfen - eine Kulturschande!
      38 85 Melden
    • Freidenker 28.04.2015 11:55
      Highlight Wernher von Braun war für die Amis ausschliesslich mit privaten Rakten-Projekten betreut... klar. Nur die Russen haben die ehemaligen deutschen Raketenbauer gezwungen. Zum Glück sehen wir alles so differenziert.
      20 7 Melden
    • rYtastiscH 22.05.2015 15:24
      Highlight @rainbowsix Bist du bei Putins-Internet-Propaganda-Squad (kurz. PIPS)?
      39 13 Melden
  • amore 29.08.2014 11:45
    Highlight Es gibt sicher noch freie Plätze in geschlossenen psychiatrischen Kliniken!
    19 28 Melden
    • Hüendli 31.08.2014 22:26
      Highlight Herzliche Gratulation watson! Jetzt seid Ihr endgültig in der etablierten Medienwelt angekommen, wenn sogar die russischen Staatstrolle den Weg zu Euch finden.
      Mal eine andere Frage: Jürg Vollmer scheint sich gut mit der Materie auszukennen, wie seine zahlreichen fundierten Berichte zum Thema zeigen. Doch wer ist er, freier Mitarbeiter, Korrespondent?
      49 6 Melden
    • philipp meier 01.09.2014 10:41
      Highlight Jürg Vollmer ist freier Mitarbeiter von watson. Als Journalist
      berichtet er seit 2006 über die russischsprachige Welt und wurde im Sommer 2008 in Moskau mit dem Schweizerisch-Russischen Journalistenpreis «für seine kritische aber respektvolle Annäherung an Russland, Belarus und die Ukraine» ausgezeichnet.
      56 2 Melden
  • Slowsmoker! 29.08.2014 10:24
    Highlight Es ist unerhört, was sich Russland dieser Tage leistet. Ich finde solche Berichterstattungen sehr interessant. Gut gemacht liebe Watson Mitarbeiter.
    95 35 Melden
    • rainbowsix 31.08.2014 18:29
      Highlight Slowsmoker, du scheinst auch ein Slowthinker zu sein! Beschäfftige dich mal mit der US-Aussenpolitik und der NATO, kannst bei Vietnam anfangen bis Irak, Südafrika, Somalia, Libyen, Bosnien, Kroatien usw.
      Regime Change, CIA geführte False Flag Operationen, militärische Mithilfe, Black Water Söldner, Waffenlieferungen und tausende von Toten, Verletzten und Krüppel säumen den Weg der US-Administration unter dem Deckmantel der Demokratie.
      39 75 Melden
    • rainbowsix 31.08.2014 18:30
      Highlight 1999, JUGOSLAWIEN: Völkerrechtswidriger Angriff der NATO auf die BR Jugoslawien. Einsatz von Uranmunition und Splitterbomben. Bis zu 4.000 Menschen werden getötet, bis zu 8.000 verletzt, durch die Bombardierung von Chemiefabriken Erdgasanlagen und Erdölraffinerien werden weite Gebiete verseucht. So Slowsmoker, jetzt hast du starken Tobak zu rauchen!
      34 68 Melden

Süd-Ukraine

Dutzende Menschen sterben in brennendem Gebäude in Odessa

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