Wirtschaft
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Siemens baut fast 7000 Arbeitsplätze ab und schliesst zwei Werke

16.11.17, 16:16


Bild: KEYSTONE

Siemens will in den nächsten Jahren weltweit fast 7000 Arbeitsplätze streichen, davon die Hälfte in Deutschland.

Die Turbinen-Werke in Görlitz und Leipzig sollen geschlossen werden, das Werk in Erfurt wird womöglich verkauft, wie der Industriekonzern am Donnerstag mitteilte.

Am stärksten betroffen ist die Kraftwerks-Sparte, die unter der Energiewende leidet. Dort fallen allein 6100 Stellen weg, davon 2600 in Deutschland. Bei elektrischen Antrieben werden 760 Arbeitsplätze gestrichen. Auch hier gebe es deutliche Überkapazitäten. «Wir werden diese Massnahmen sorgfältig, umsichtig und langfristig anlegen», versprach Personalchefin Janina Kugel. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rendel 16.11.2017 18:42
    Highlight Was für Kraftwerke? Kohlekraftwerke, Wasserkraftwerke, was für Trubinen? Muss ich wieder selber recherchieren?
    9 0 Melden
  • Enzasa 16.11.2017 17:24
    Highlight „Aufgrund der Auftragslage“ passt zur allgemeinen Stimmung und die Geschäftsführung muss sich nicht weiter erklären.
    Jedes Unternehmen in Deutschland muss massiv Arbeitsplätze abbauen, da sie ansonsten langfristig nicht in der Lage sind die Produktion, aufgrund mangelnder Arbeitskräfte, aufrecht zu halten.
    Wirtschaft und Politik planen in der Zukunft, während der Wähler die Gegenwart sieht. Das ist die Diskrepanz in der Kommunikation. Das ist, was bestimmte Parteien für Ihre Polemik ausschlachten.
    4 2 Melden

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