Wirtschaft
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Die neue Direktorin des Dachverbandes Economiesuisse, Monika Ruehl, posiert am Freitag, 21. Februar 2014 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bild: KEYSTONE

Anspruchsvoller Job

Die neue Chefin von Economiesuisse weiss, wie man Abstimmungen gewinnt

Monika Rühl hat schon einmal dazu beigetragen eine Volksinitiative zu bodigen. Solche Talente hat Economiesuisse bitter nötig, hat doch der Wirtschaftsdachverband zwei wichtige Abstimmungen verloren.

Economiesuisse wird zum ersten Mal von einer Frau geleitet. Der Vorstand hat Monika Rühl am Freitag zur neuen Direktorin gewählt. Der Job an der Spitze des Wirtschaftsdachverbands ist anspruchsvoll. Nach der Abzocker-Initiative erlitt Economiesuisse mit dem Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative vor elf Tagen ein weiteres Mal Schiffbruch und befindet sich in einer schwierigen Lage. Und die nächste Herausforderung steht schon vor der Türe: Am 18. Mai kommt die Mindestlohn-Initiative vor das Stimmvolk.

Mindestens einmal hat Rühl bewiesen, dass sie Volksabstimmungen gewinnen kann. In ihren Verantwortungsbereich als Botschafterin im Staatssekretariat für Wirtschaft SECO für die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen fiel auch die Exportkontrolle. Dort hat sie die inhaltlichen Argumente des Bundes gegen die GSOA-Initiative für ein totales Exportverbot für Rüstungsgüter entwickelt, die 2009 vom Volk mit über 68 Prozent deutlich abgelehnt wurde.

Seit 2011 ist Rühl Generalsekretärin im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF und leitet dort ein Team von rund 100 Mitarbeitenden. Als Stabschefin des Departementsvorstehers, Bundesrat Johann Schneider-Ammann, koordiniert sie die Amtsgeschäfte des Departements mit fünf Bundesämtern und rund zehn weiteren Verwaltungseinheiten mit insgesamt rund 2600 Mitarbeitenden.  (whr/sda)



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