Wirtschaft
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WEF in davos

Redet doch miteinander: Diese Leute sollten sich am WEF an einen Tisch setzen

Bei aller Kritik am WEF: Nirgends kommen so viele einflussreiche Menschen zusammen. Sie sollten die Chance nutzen und das Gespräch suchen. Wir verraten die 13 besten Paarungen.

1. Benjamin Netanjahu – Hassan Ruhani

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Israel und der Iran sind Erzfeinde. Trotzdem sollten die Regierungschefs der beiden Länder miteinander reden. Warum? In den Worten Avraham Shaloms, 1980-1986 Direktor des israelischen Inlandgeheimdienstes Shin Bet: «Es macht die Dinge klarer: Ich sehe, dass er keine Glasscherben isst, und er sieht, dass ich kein Öl trinke.» 

Peter Maurer – Königin Rania

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Über eine halbe Million syrische Flüchtlinge hat Jordanien grosszügig aufgenommen. Die Infrastruktur des Königreichs nähert sich dem Kollaps. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) leistet vor Ort wertvolle Arbeit. Von Königin Rania könnte IKRK-Präsident Peter Maurer aus erster Hand erfahren, woran es am meisten mangelt.

3. Didier Burkhalter – José Manuel Barroso

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Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU waren schon besser, schwierige Verhandlungen über die Bilateralen III stehen an. Genügend Gründe dafür, dass der Präsident der EU-Kommission und der Schweizer Bundespräsident und Aussenminister die Köpfe zusammenstecken.

4. Harry Hohmeister – Anthony Fernandes

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Die Konkurrenz der Billigflieger im Regionalgeschäft bereitet der Swiss Kopfzerbrechen. CEO Harry Hohmeister kann in Davos erfahren, wie die Budget-Airlines ticken und was man allenfalls von ihnen lernen könnte. Und zwar von Anthony Fernandes, CEO von AirAsia, einem der erfolgreichsten Billigflieger Südostasiens.

5. Wolfgang Schäuble – Christine Lagarde – Mario Draghi – Pierre Moscovici – Andonis Samaras – Enrico Letta – Mariano Rajoy – Enda Kenny

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Die Krise in der Eurozone mag vorerst entschärft sein. Trotzdem wäre der eher informelle Davoser Rahmen eine ideale Gelegenheit für einen Mini-Schuldengipfel unter Teilnahme von Deutschland, IWF, EZB, Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien und Irland.

6. Amr Mussa – Rachid Ghannouchi

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Amr Mussa ist ein Vertreter des Militär-Regimes, das die ägyptischen Muslimbrüder unerbittlich verfolgt. Mit Rachid Ghannouchi weilt der Chef der tunesischen Islamisten am WEF. Ihm sollte Mussa gut zuhören, denn in seiner Heimat haben es Liberale und Islamisten geschafft, noch miteinander zu reden. 

7. Philipp Hildebrand – Thomas Jordan

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Zwei Jahre sind vergangen, seit Philipp Hildebrand über die Devisengeschäfte seiner Frau stolperte und vom Amt des Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank zurücktrat. Inzwischen arbeitet der 50-Jährige in London. In Davos kann er mit seinem ehemaligen Vize und Nachfolger Thomas Jordan auf alte Zeiten anstossen.

8. José Manuel Barroso – Viktor Janukowitsch

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Ende 2013 hat der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch ein Assoziierungsabkommen mit der EU platzen lassen. Mit José Manuel Barroso, dem Präsidenten der EU-Kommission, könnte er in Davos die Wiederannäherung an Europa einleiten. So weit wird es allerdings nicht kommen: Wegen der Unruhen in Kiew ist Janukowitsch wieder ausgeladen worden.

9. Penny Pritzker – Rick Perry

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Der Gouverneur von Texas wollte als Präsidentschaftskandidat 2012 unter anderem das Handelsministerium abschaffen. Die derzeitige Amtsinhaberin könnte ihn darüber aufklären, was sie so macht und warum es ihren Job doch braucht.

10. Turki bin Faisal al-Saud – Hassan Ruhani

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Der ehemalige Geheimdienstchef von Saudi-Arabien wird als Anwärter für den Königsthron gehandelt. Mit dem iranischen «Erzfeind» hätte er einiges zu besprechen: Die Rivalität um die Vorherrschaft am Persischen Golf, aber auch den Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten, der gerade den Nahen Osten zu zerreissen droht.

11. Ahmet Davutoglu – Dilma Rousseff

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Unzufriedene Jugendliche, die auf die Strasse gingen und randalierten - die aufstrebenden Länder Türkei und Brasilien erlebten letztes Jahr einen heissen Sommer. Im Davoser Winter können Aussenminister und Staatspräsidentin bereden, wie man mit dem Phänomen umgehen soll.

12. Shinzo Abe – Park Geun-hye

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Mit seinem Besuch im Yasukuni-Schrein, in dem auch Kriegsverbrecher verehrt werden, hat der japanische Ministerpräsident seine Nachbarn China und Südkorea erzürnt. In Peking und Seoul ist Abe derzeit eine unerwünschte Person – warum also nicht ein Treffen mit der südkoreanischen Präsidentin am WEF?

13. Hassan Ruhani – Shirin Neshat

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Der iranische Präsident hat wirklich Gesprächsbedarf am WEF. Nach seiner Wahl hatte er eine Lockerung der kulturellen Repression in Aussicht gestellt. Mit Shirin Neshat reist eine der bekanntesten iranischen Exil-Künstlerinnen nach Davos. Sie sollte den Präsidenten an sein Versprechen erinnern.



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    Alle Leser-Kommentare
  • derschlauefuchs 23.01.2014 17:33
    Highlight Highlight Jaa! So was wollen wir. Danke watson.
  • zombie1969 23.01.2014 15:51
    Highlight Highlight Im CNN Interview betonte Ruhani: "unter keinen Umständen" von einem Teil seines Atomprogramms zu lassen. Wobei er dies wiederholte, um dem Nachdruck zu verleihen.
    Im Auditorium erklärte er, Iran möchte gute Beziehungen "mit allen Ländern, die wir offiziell anerkennen". Da Iran Israel nicht anerkennt, ist die Richtung klar.
    Wenn er darüber hinaus sagt: "Atomwaffen haben keinen Platz in unserer Sicherheitsstrategie", dann wird indirekt bestätigt, dass Iran seine erfolgreiche und effektive Strategie des outsourcens militärischer und terroristischer Aktionen, fortzusetzen gedenkt.
    Womit Syrien/Libanon wieder ins Zentrum rückt. Sich mit seiner externen Fraktion Hizbollah, im Schatten des Kriegs an den israelischen Grenzen in Stellung zu bringen, um dort iranische Devices vorzuhalten.
  • Mirjam 23.01.2014 15:41
    Highlight Highlight gifs in der politischen bericht erstattung = enthüllungsjournalismus pur!
  • mo 23.01.2014 15:13
    Highlight Highlight Hat Benjamin Netanjahu auf dem Bild einen Milchschnauz?
    • Romeo 23.01.2014 17:41
      Highlight Highlight Ja, sieht so aus. *lach*
  • tisc 23.01.2014 14:07
    Highlight Highlight Gute Animationen, wobei es fast etwas viel ist. Ein animiertes Titelbild würde für mich reichen. ;)
    • David Blum 23.01.2014 16:26
      Highlight Highlight Dito.
    • lsz 24.01.2014 00:38
      Highlight Highlight Auch hier: too much animation.
  • Romeo 23.01.2014 14:02
    Highlight Highlight Sagt bitte mal unserem SRF, dass der Barroso CHOSÉ und nicht SCHOSEÉ heisst. Die Checkens einfach nicht.

Lohnabhängige Prämien – ist das die Lösung für die hohen Krankenkassen-Kosten?

Die jährliche Belastung einer Familie durch die Krankenkassenprämien soll einen Monatslohn nicht übersteigen: Caritas Schweiz fordert eine entsprechende neue Prämiengestaltung. Nur so könnten einkommensschwache Haushalte vor dem Abrutschen in die Armut geschützt werden.

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