Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Konfetti für den EZB-Präsidenten: Mario Draghi bei Pressekonferenz attackiert

15.04.15, 15:02 15.04.15, 18:04


Bei der EZB-Pressekonferenz in Frankfurt ist eine unbekannte Frau auf den Tisch vor Präsident Mario Draghi gesprungen und hat den Italiener mit Konfetti eingedeckt.

Die Frau trug ein T-Shirt mit der Aufschrift «ECB dick-tatorship». An der Pressekonferenz hatte Draghi eigentlich erklären wollen, den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,005 Prozent zu belassen. 

Draghi wurde umgehend von Personenschützern aus dem Raum gebracht. Die Frau wurde festgehalten und abgeführt. Nach einer kurzen Unterbrechung setzte er seine Ausführungen zu den Entscheidungen des EZB-Rats fort. 

Dem Vernehmen nach handelte es sich um eine Aktion von Femen-Aktivistinnen. Die aus der Ukraine stammende Gruppe kämpft immer wieder mit nackten Brüsten für Frauenrechte und gegen Sexismus. Die Aktivistin, die in Frankfurt auftrat, hatte sich nicht entblösst, wie auf Bildern von der Pressekonferenz zu sehen war. (aeg/sda/apa/dpa)

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen

Postauto-Skandal: Werden jetzt die Chefs zur Kasse gebeten?

Die Post prüft im Zusammenhang mit dem Postauto-Skandal auch Organhaftungsklagen. Dies sagte Post-Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF.

Mitglieder des Verwaltungsrats und alle mit der Geschäftsführung oder Revision befassten Personen können gemäss Aktienrecht für entstandenen Schaden persönlich verantwortlich gemacht werden.

Der Verwaltungsrat der Post habe beschlossen, Organhaftungsklagen zu prüfen. «Wir stellen die Verantwortlichkeitsfragen für alle, …

Artikel lesen