Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Unternehmensberatungen

PwC muss in den USA Millionenstrafe zahlen

18.08.14, 21:54 19.08.14, 11:21

Die internationale Beratungsfirma PricewaterhouseCoopers (PwC) ist wegen eines geschönten Kunden-Geschäftsberichts zu einer Millionenstrafe verdonnert worden. Die Finanzaufsicht des Bundesstaats New York verkündete eine Strafzahlung in Höhe von 25 Millionen Dollar.

Ausserdem darf eine örtliche PwC-Filiale für zwei Jahre bestimmte Verträge mit Banken in dem Bundesstaat nicht mehr abschliessen. Zuvor hatte die «New York Times» von der bevorstehenden Strafzahlung berichtet. Demnach akzeptierte das Beratungsunternehmen die Auflagen bereits. Hinter der Bestrafung steht der New Yorker Bankenaufseher Benjamin Lawsky.

Die Berater von PwC sollen der japanischen Bank Mitsubishi UFJ dabei geholfen haben, Namen von iranischen Kunden zu verschleiern. Auch Geschäfte mit dem Sudan und mit anderen von den USA mit Sanktionen belegten Kunden waren nach Angaben der Finanzaufsicht betroffen.

Die Verschleierung sei «unter dem Druck» der Führung der japanischen Bank geschehen, erklärte die Finanzaufsicht. Das Geldinstitut wurde inzwischen wegen illegaler Geschäfte mit dem Iran mit einer Strafe von 250 Millionen Dollar belegt.

Bankenaufseher Lawsky hatte im vergangenen Jahr Ermittlungen gegen drei der grössten Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsfirmen eröffnet – neben PwC waren auch Deloitte und Promontory betroffen. Deloitte musste inzwischen zehn Millionen Dollar Strafe zahlen, zudem wurden der Firma ebenfalls bestimmte Geschäfte mit New Yorker Banken für die Dauer eines Jahres untersagt. (aeg/sda/afp)



Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ihre Königliche Hoheit, Präsident Donald J. Trump

Der US-Präsident glaubt, er stehe über dem Gesetz. Er hat die Mitglieder der republikanischen Partei zu harmlosen Schmeichlern degradiert. Er stösst Verbündete vor den Kopf und zettelt nach Belieben Handelskriege an.

Wegen einer Laune der Natur hatte George Washington keine leiblichen Kinder. Das hat der jungen amerikanischen Republik sehr viel Ärger erspart, denn die Angst vor einer königlichen Familie war nach dem erfolgreichen Aufstand gegen die Briten weit verbreitet, ja geradezu hysterisch.

Der kinderlose 1. Präsident war jedoch ein Garant, dass in den USA keine königliche Familie und damit auch keine absolutistische Monarchie entstehen konnte.

Der 45. Präsident der USA hat zwar noch nicht den Status …

Artikel lesen