Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.


Chemie-Nobelpreis geht an drei DNA-Forscher

Der Schwede Tomas Lindahl, der US-Amerikaner Paul Modrich und der Türke Aziz Sancar erhalten den diesjährigen Chemie-Nobelpreis für Erkenntnisse zur Reparatur der Erbsubstanz DNA. Dies teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm mit.

Sie untersuchten, wie Zellen beschädigte DNA reparieren und auf diese Weise ihren genetischen Code schützen. Dieses Wissen könnte dazu beitragen, neue Heilmethoden gegen Krebs zu entwickeln.

DNA können auf verschiedene Weise beschädigt werden, etwa durch UV-Strahlung, durch sogenannte freie Radikale oder durch krebserregende Stoffe. Aber auch ohne diese Angriffe von aussen sind die DNA-Moleküle instabil. Die Preisträger konnten Mechanismen entschlüsseln, wie die Zelle die DNA überwacht und repariert.

Noch in den 70er Jahren glaubten Forscher, dass die DNA ein stabiles System sei. Tomas Lindahl aber konnte zeigen, dass die DNA in so hohem Tempo zerfällt, dass eigentlich Leben auf der Erde unmöglich scheint. Diese Erkenntnis führte ihn zu der Entdeckung eines Mechanismus', der dem Zerfall der DNA ständig entgegenwirkt. (sda)

Dir gefällt diese Story? Dann teile sie bitte auf Facebook. Dankeschön!👍💕🐥

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Einst bot er Forschern in der Arktis Schutz vor Kälte, in den letzten Wintersaisons prägte er modisch Schweizer Stadtbilder – der pelzbesetzte Parka, besonders derjenige der Marke Canada Goose. Nun flaut der haarige Hype ab. 

Er war der grosse Renner der letzten Schweizer Winter: der Jackenhersteller Canada Goose. Hätte man für jede Sichtung dieser omnipräsenten Parkas mit Kojotenkapuze einen Franken gekriegt, hätte man sich selbst bald schon eines der teuren Exemplare leisten können. Und das alles trotz heftiger Kritik der Tierschutzorganisationen.

Diese Saison hatten die Status-Parkas aber einen schweren Start. «Im Vergleich zu 2017 ist der Verkauf der Jacken und Mäntel der Marke stark eingebrochen», sagt …

Artikel lesen
Link to Article