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The new FORS2 image of Centaurus A, also known as NGC 5128, is an example of how frontier science can be combined with esthetic aspects. This galaxy is a most interesting object for the present attempts to understand active galaxies. It is being investigated by means of observations in all spectral regions, from radio via infrared and optical wavelengths to X- and gamma-rays. It is one of the most extensively studied objects in the southern sky. FORS2, with its large field-of-view and excellent optical resolution, makes it possible to study the global context of the active region in Centaurus A in great detail. Note for instance the great number of massive and luminous blue stars that are well resolved individually, in the upper right and lower left in ESO Press Photo eso0005b. Centaurus A is one of the foremost examples of a radio-loud active galactic nucleus (AGN). On images obtained at optical wavelengths, thick dust layers almost completely obscure the galaxy's centre. This structure was first reported by Sir John Herschel in 1847. Until 1949, NGC 5128 was thought to be a strange object in the Milky Way, but it was then identified as a powerful radio galaxy and designated Centaurus A. The distance is about 10-13 million light-years (3-4 Mpc) and the apparent visual magnitude is about 8, or 5 times too faint to be seen with the unaided eye.There is strong evidence that Centaurus A is a merger of an elliptical with a spiral galaxy, since elliptical galaxies would not have had enough dust and gas to form the young, blue stars seen along the edges of the dust lane. The core of Centaurus A is the smallest known extragalactic radio source, only 10 light-days across. A jet of high-energy particles from this centre is observed in radio and X-ray images. The core probably contains a supermassive black hole with a mass of about 100 million solar masses. This image is a composite of three exposures in B (300 sec exposure, image quality 0.60 arcsec; here rendered in blue co

Messier 87 (M87) ist eine gigantische ellipsenförmige Galaxie. Bild: European Southern Observatory

Kosmischer Kannibalismus – Riesengalaxie verschlingt kleinen Bruder und zum Dessert noch ein paar Sterne

Rund 50 Millionen Lichtjahre entfernt gibt es eine gigantische Galaxie. Wie kann ein solches Riesengebilde entstehen? Forscher wiesen jetzt nach: Das Monstrum schluckt andere Galaxien.

25.06.15, 12:26 25.06.15, 13:24


Den Fall von kosmischem Kannibalismus hat ein Team um Alessia Longobardi vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik nachgewiesen. Die Riesengalaxie M87 im Sternbild Jungfrau hat sich in den vergangenen Milliarden Jahren eine kleinere Galaxie komplett einverleibt. 

Dieser Vorgang ist im Universum zwar nicht sehr selten, aber nicht leicht nachzuweisen, wie die Europäische Südsternwarte Eso in Garching bei München berichtet. Die Forscher stellen ihre quasi-forensische Analyse im Fachblatt «Astronomy & Astrophysics Letters» vom Donnerstag vor.

Sterne vermischen sich

Messier 87 (M87) ist eine gigantische ellipsenförmige Galaxie, die mehr als fünfmal so viel Masse besitzt wie unsere Heimatgalaxie, die Milchstrasse. Die Riesengalaxie ist rund 50 Millionen Lichtjahre entfernt. Forscher gehen davon aus, dass Galaxien zu solcher Grösse heranwachsen, indem sie kleinere Galaxien schlucken.

Der Nachweis eines solchen Ereignisses ist allerdings schwierig. «Genauso wie sich Wasser, das aus einem Glas in einen Teich gegossen wird, schnell mit dem Teichwasser mischt, mischen sich die Sterne der Galaxie, die verschlungen wird, mit den ihnen sehr ähnlichen Sternen der grösseren Galaxie, ohne auch nur irgendeine Spur zu hinterlassen», erläuterte die Eso in einer Mitteilung.

Die Forscher konzentrierten sich bei der Beobachtung daher auf die Gashüllen alternder Sterne in der fernen Riesengalaxie. Diese Hüllen, sogenannte planetarische Nebel, leuchten hell in einem bestimmten Grünton und lassen sich so gut von den Milliarden anderen Sternen unterscheiden.

Riesengalaxie noch nicht ausgewachsen

Die Analyse der Eigenbewegung von 300 dieser alternden Sterne enthüllte Gruppen zusammengehöriger Sterne und damit Hinweise auf die Verschmelzung der Galaxien – ähnlich wie sich Schmutzteilchen, die mit einem Glas Wasser in einen Teich geschüttet werden, als Wolke im Teich verteilen.

«Wir sind Zeugen eines einzelnen, noch gar nicht so lange zurückliegenden Verschmelzungsereignisses, bei dem eine Galaxie mittlerer Grösse durch das Zentrum von Messier 87 gerauscht ist», erläuterte Ko-Autor Ortwin Gerhard vom Garchinger Max-Planck-Institut in der Eso-Mitteilung.

Die Sterne dieser Galaxie hätten sich dabei über eine Region verteilt, die hundertmal grösser sei als die ursprüngliche Galaxie. Die Analyse zeigt nach den Worten von Longobardi ausserdem, dass selbst Riesengalaxien wie M87 noch nicht ausgewachsen sind. (whr/sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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