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bild: watson

Wie Putin den Nationalismus entdeckte – und was das für den Westen bedeutet

Alexander Dugin ist der heimliche Chefideologe Russlands. Er hasst den westlichen Liberalismus und predigt eine krude Mischung aus Okkultismus, Faschismus und Bolschewismus. Was ihn gefährlich macht: Er hat das Ohr von Wladimir Putin.



Am 19. August 1991 bahnte sich in Moskau ein Blutbad an. Der starke Mann der UdSSR, Michail Gorbatschow, war auf mysteriöse Weise verschwunden. Panzer mit Soldaten fuhren in der Stadt auf, die Bevölkerung strömte zu hunderttausenden auf die Strasse, um sie aufzuhalten. Drei Tage später war der Spuk vorbei. Die Soldaten zogen ab, praktisch ohne einen Schuss abgefeuert zu haben. Wenig später krachte die einstige Supermacht Sowjetunion wie ein Kartenhaus zusammen.

Bis heute ist dieser Vorgang ein Rätsel geblieben. Wie war es möglich, dass eines der ruchlosesten Regime des 20. Jahrhunderts praktisch ohne Gegenwehr die Bühne räumte?

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Sowjetisches Plakat der Komintern anlässlich des IV. Weltkongresses der KI und des 5. Jahrestages der Oktoberrevolution im Jahre 1922.
bild: wikimedia

Die Erklärung liefert Charles Clover in seinem soeben erschienen (und extrem lesenswerten) Buch «Black Wind White Snow».

Clover war lange Moskau-Korrespondent der «Financial Times» und kennt die Akteure dieser Zeit teils persönlich. Seine Antwort  auf die Implosion der UdSSR lautet wie folgt:

«Die Hardliner hatten auf die Macht der Panzer und der Soldaten vertraut, sie hatten aber zu spät realisiert, dass sie keine Antwort auf die Frage ‹Warum?› hatten. Sie hatten sich keinen Deut um die Demokratie gekümmert, selbst wenn sie über die Macht der Gewehre verfügten, brauchten sie trotzdem eine Botschaft, eine Idee, einen Grund für ihr Handeln. Sie mussten sich erklären und konnten es nicht.»

Charles Clover

Mit anderen Worten: Der Kommunismus sowjetischer Prägung war derart hohl und inhaltslos geworden, dass er sich nur noch mit viel Zynismus und Wodka ertragen liess. Als die Soldaten erkannten, dass sie keine Ahnung hatten, wogegen sie überhaupt kämpfen sollten, zogen sie ganz einfach wieder ab.

Russische Panzer am 21. August 1968 auf dem Prager Wenzels-Platz.  Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dazu aufgerufen, den

Etwas anders sah es noch am 21. August 1968 aus: Während des «Prager Frühlings» wurden die Demokratisierungsbestrebungen unter Alexander Dubcek gewaltsam niedergeschlagen. Bild: AP

Das Regime von Wladimir Putin hat diese Lektion begriffen. Es hat das ideologische Vakuum wieder gefüllt, und zwar mit einer Doktrin namens Eurasianismus. Wie diese Sicht der Welt entstanden ist und was sie bedeutet, ist im Westen noch weitgehend unbekannt. Eine gefährliche Wissenslücke, denn wie Clover schreibt: «Wenn man das jüngste Verhalten Russlands durch die Brille des Eurasianismus betrachtet, dann wird klar und verständlich, welche Kämpfe der Kreml ausgewählt hat und welche nicht, und wie er diese Kämpfe ausgetragen hat.»

Die Ursprünge des Eurasianismus reichen rund hundert Jahre zurück. Nikolay Trubetskoy, ein junger Linguist und Aristokrat, war in letzter Sekunde seinen bolschewistischen Verfolgern entkommen. Zusammen mit seinem Freund Roman Jakobson entwickelte er im Exil eine revolutionäre linguistische Theorie. Sprache, so postulierten die beiden, werde nicht durch die Geschichte beeinflusst, sondern folge einer eigenen, inneren Logik.

«Beide waren überzeugt, dass der Grossteil der linguistischen Entwicklung intern motiviert und nicht das Resultat von äusseren Einflüssen sei.»

Charles Clover

Wie die Natur so hat auch die Sprache und damit auch die Kultur eine Art DNA. Einzelne Sprachen und Kulturen können sich jedoch vermischen und so eine grössere Einheit bilden. Eine solche Einheit glaubten Trubetskoy und Jakobson in der «Eurasischen Sprachunion» gefunden zu haben. Eurasien war für sie ein «gigantisches Becken, in dem ein System von miteinander verbundenen Sprachen zusammenfloss und mit der Zeit eine gemeinsame Struktur bildet».

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Nikolai Trubetzkoy, Mitbegründer des Eurasismus, eine in den 1920er Jahren von russischen Emigranten formulierte geopolitische Ideologie, die davon ausgeht, dass ein von Russland dominierter «Kontinent Eurasien» in fundamentalem Gegensatz zur «romano-germanisch» geprägten westlichen Welt stehe. bild: biografiasyvidas

Diese gemeinsame Struktur der eurasischen Sprachen erhielt in den Händen von Trubetskoy und Jakobson eine metaphysische Qualität:

«Das unbewusste Substrat der Sprache deutete auf eine natürliche Ordnung der Dinge hin, auf natürliche Grenzen der Kulturen, welche am besten die innere Logik demonstrierten, die sie zu beweisen suchen.»

Charles Clover

Eurasien, mit anderen Worten, ist gemäss dieser These mehr als ein geografischer Raum, es ist auch eine Kultur, die einer natürlichen, unbewussten, inneren Logik folgt. Diesen Ansatz nahm in den 30er Jahren ein Historiker namens Lev Gumilev auf. Lev Gumilev ist eine Figur, wie man sie wahrscheinlich nur in Russland antreffen kann. Sein Vater Nikolay war Dichter und wurde von den Bolschewisten erschossen.

Seine Mutter Anna Akhmatova, war ebenfalls Dichterin und zwar bis heute eine der bedeutendsten in Russland. Sie führte das Leben einer Bohème, ein Lebensstil, dem bald auch ihr Sohn frönte. Das brachte ihm zuerst Ärger mit dem stalinistischen Geheimdienst und danach zehn Jahre in einem Gulag in Sibirien ein.  

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Lev Gumilevs Foto aus der Ermittlungsakte, 1949. bild: wikimedia

Gumilev krepierte zwar beinahe in Sibirien, doch er kehrte schliesslich mit einer Erkenntnis zurück, die Clover wie folgt zusammenfasst:

«Das Gefängnis hat ihn gelehrt, dass der Mensch nicht Herr über die Natur ist, sondern ihr Subjekt; und dass die menschlichen Tugenden – Gemeinschaft, Freundschaft, usw. – nicht Zeichen des menschlichen Fortschrittes sind, sondern natürliche biologische Impulse, Instinkte, über die alle Menschen zu allen Zeiten verfügen, um sich vom ‹Wir› und ‹den Anderen› zu unterscheiden.»

Lev Gumilev 

Diese Erkenntnis fasste Gumilev im Begriff «Passionarost» zusammen, ein Ausdruck, der sich kaum übersetzen lässt, der aber ungefähr bedeutet: Die Fähigkeit eines Einzelnen, sich zugunsten eines grösseren Ideals zu opfern und so den Lauf der Geschichte zu verändern.

Gumilev selbst ist das beste Beispiel für Passionarost. Obwohl ihn das stalinistische Regime gleich zweimal in einen Gulag steckte – vor dem Krieg in Sibirien, nach dem Krieg in Kasachstan – versank er in eine tiefe Depression, als die UdSSR auseinanderbrach.

«Wie viele seiner Mitgefangenen wurde er später von einem merkwürdigen Patriotismus erfasst, einer unerklärlichen Loyalität gegenüber seinem Vaterland.»

Charles Clover über Lev Gumilev

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Gulag Workuta auf einem Foto aus den 30er Jahren. Workuta liegt 120 km südlich des Polarkreises.
bild: ap

Diese extreme Form des Stockholm-Syndroms – das Phänomen, sich mit seinen Peinigern zu solidarisieren – ist in Russland weit verbreitet. Die Schriftstellerin Swetlana Alexejewitsch, Nobelpreisträgerin für Literatur im Jahr 2015, schildert dies eindrücklich in ihrem Buch «Secondhand-Zeit». In hunderten von Interviews zeigt sie auf, dass viele Russen trotz schrecklichsten Erfahrungen mit dem stalinistischen Regime, ihre Verbundenheit zu Russland nie abgelegt haben. Josef Stalin selbst, das nur nebenbei, ist heute noch der mit Abstand populärste Alt-Politiker. Rund die Hälfte aller Russen bezeichnen ihn als den grössten Staatsmann.

Zwischen seinen beiden Gulag-Aufenthalten diente Gumilev in der roten Armee und war beim Einmarsch in Deutschland dabei. Auch dieses Erlebnis hinterliess bei ihm einen tiefen Eindruck. Mit eigenen Augen sah er, dass Deutschland zwar technisch viel weiter entwickelt war als sein Heimatland. Trotzdem hatte Hitler den Krieg gegen Stalin verloren.

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Aufnahme vom Balkon des Hotels Adlon: Die rote Armee bei der Einnahme Berlins, 1945. bild: wikimedia

«Kultur ist nicht die Summe von Autos, Häusern und Wassertoiletten», fasste Gumilev diese Erfahrung zusammen. «(...) Kultur entsteht, wenn Menschen starke und noble Gefühle entwickeln – Freundschaft, Vertrauen, gemeinsames Leiden, Patriotismus und Respekt für die andern.»  

Diese Eigenschaften glaubte Gumilev bei den Steppenvölkern von Eurasien entdeckt zu haben. Er begann ihre Geschichte zu erforschen und mythisch zu verklären. Gleichzeitig erklärte er sie zu den wahren Vorfahren der Russen:

«Die Russen – die seit langem in dieser Zone sesshaft waren – wurden zu Eurasiern, wollte Gumilev suggerieren. Sie stammen nicht von den Europäern ab, sondern von den Steppenvölkern.»

Charles Clover

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Berittene Mongolenkrieger im 14. Jahrhundert: Sie gehören wie die Skythen zu den klassischen eurasischen Reitervölkern.  bild: wikimedia

Gumilevs Thesen sind mehr Mythen denn Wissenschaft. Trotzdem wurde er nach dem Zerfall der UdSSR noch im hohen Alter als Professor für Geschichte an die Universität von St.Petersburg berufen. Er wurde ein erbitterter Gegner der liberalen Reformer und eine Ikone der neuen Nationalisten und der alten Kommunisten. Im Juni 1992 starb er und wurde ehrenvoll auf einem Friedhof in St.Petersburg begraben.  

Die beiden Linguisten Trubetskoy und Jakobson hatten aufgezeigt, dass die Steppenvölker Eurasiens eine Kultur hatten, die ihre eigene, innere Logik hat. Der Historiker Gumilev wiederum hatte die Passionarost in diesen Kulturen entdeckt, die übermenschliche Leidensbereitschaft im Dienste eines Ganzen. An Alexander Dugin sollte es nun liegen, diese Dinge zu einer Theorie der Geopolitik zusammenzuführen.

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Alexander Dugin will die Sowjetunion wieder auferstehen lassen; Deutschland und Japan sollten Verbündete werden und so ein Gegengewicht zu den verhassten Angelsachsen bilden. bild: ariannaeditrice

Alexander Dugin ist ein ähnlicher Typ wie Gumilev – nur noch viel extremer. Da er jedoch in der relativ gemässigten Breschnew-Ära aufwuchs und sein Vater wahrscheinlich ein hoher KGB-Offizier war, landete er nicht im Gulag, sondern in der Bohème-Szene. Als junger Mann war er gleichzeitig Künstler, Alkoholiker, Anti-Semit, Philosoph, Okkultist und Faschist und verkehrte in Kreisen, in denen Hitler und die SS verehrt und französische Philosophen gelesen wurden.

Im Gegensatz zu Gumilev konnte Dugin die UdSSR verlassen. Gegen Ende der 80er Jahre traf er in Paris Alain de Benoist, den führenden Intellektuellen der neuen Rechten. Dieser vertritt die These, wonach der moderne Faschismus die Grenzen des Nationalstaates sprengen und sich einen grösseren Raum suchen muss. Eurasien war ein solcher Raum, Dugin hatte sein Thema gefunden.  

1997 veröffentlichte Dugin sein wohl wichtigstes Werk, «The Foundation of Geopolitics», «eines der seltsamsten, beeindruckendsten und angsteinflössendsten Bücher der Postsowjet-Ära», wie es Clover bezeichnet. Mit diesem Buch verliess Dugin die Bohème-Szene und wurde immer mehr Teil des Establishments der Hardliner.

In «The Foundations of Geopolitics» entwickelt Dugin die These, wonach die Welt von zwei Supermächten beherrscht wird, aber nicht wie im Kalten Krieg von einer kapitalistischen und einer kommunistischen, sondern von einer See- und einer Landmacht. Die USA und Grossbritannien bilden den Kern der Seemacht. Für die Landmacht Russland hat Dugin einen simplen Plan: Die Sowjetunion soll wieder hergestellt werden, sich dann mit Deutschland und Japan verbünden und so ein Gegengewicht zu den verhassten Angelsachsen bilden.  

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Die Welt wie sie Dugin gerne hätte: Seemacht vs. Landmacht. bild: reddit

Mit Bezug auf Alain de Benoist stellt Dugin fest: «Hitlers grösster Fehler war es, dass er Europa deutsch machen wollte.» Dugin will mit seiner Vorstellung von Eurasianismus diese Fehler nicht wiederholen:

«Das Eurasische Imperium wird auf der Basis eines gemeinsamen Feindes gebaut: der Ablehnung des Atlantizismus, der strategischen Kontrolle der USA und der Ablehnung der liberalen Werte.»

Alexander Dugin

Um dieses Ziel zu erreichen, muss es gelingen, Deutschland aus dem Verbund des Westens herauszubrechen und als neuer Partner Russlands zu gewinnen. «Deutschland ist heute ein wirtschaftlicher Riese und ein politischer Zwerg», stellt Dugin fest. «Russland ist genau das Gegenteil – ein politischer Riese und ein wirtschaftlicher Krüppel. Eine Achse ‹Moskau-Berlin› würde die Schwächen beider beheben und die Grundlage für ein prosperierendes Gross-Russland und Gross-Deutschland legen.»

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Was sich im Zweiten Weltkrieg noch bekriegte, soll nach Dugin zusammengeführt werden. bild: latvianhistory

Für unsere Ohren mag dies absurd klingen, und es ist auch absurd, führt man sich vor Augen, was Russen und Deutsche sich in den vergangenen hundert Jahren gegenseitig angetan haben. Nicht so in Moskau, dort hätte Dugins Timing nicht besser sein können. Kurz nach der Veröffentlichung der «Foundations» geriet Russland in den Strudel der asiatischen Krise und erlebte eine Hyperinflation, die das Wenige, was der Mittelstand noch besessen hatte, vernichtete. Der Liberalismus war damit endgültig erledigt.

Für die neuen Machthaber um Putin kamen Dugins Thesen sehr gelegen. Armee und Geheimdienst hatten sich eh nie damit anfreunden können, dass die USA nun plötzlich nicht mehr Feind, sondern Partner sein soll. Kommt dazu, dass sich die Amerikaner im Umgang mit Russland – milde ausgedrückt – ungeschickt verhielten. Dank Dugin hatten die Hardliner nun beides: Ein neues Feindbild und eine Antwort auf die Frage «Warum?».  

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Ein neuer Kalter Krieg? USA vs. Sowjetunion.
bild: mtviewmirror

Eurasianismus ist heute die vorherrschende Weltanschauung, ob aus zynischem Kalkül oder Überzeugung, ist schwer zu beurteilen und letztlich auch zweitrangig. Die russischen Staatsmedien verbreiten tagtäglich die Botschaft: Russland ist die Bastion, die Europa vor Flüchtlingen, Terroristen, Homosexuellen und der angelsächsischen Dekadenz bewahren wird.

Am 29. Mai 2014 hat Putin auch die Eurasische Wirtschaftsunion ausgerufen. Ihr gehören nebst Russland Kasachstan, Weissrussland, Armenien und Kirgistan an. Auch die Ukraine hätte ursprünglich in diese Union gelockt werden sollen, und der Krieg in Georgien wurde ebenfalls im Namen des Eurasianismus geführt. Dugin war übrigens bei beiden Kriegsschauplätzen vor Ort.

Dugins Thesen sind heute auch auf allen russischen Propagandamedien vertreten. Ob «Russia Today» oder «Anonymous», ob «Ken FM» oder dem Magazin «Compact», überall beschwören Alt-Stalinisten und Neo-Faschisten eine neue russisch-deutsche Verbrüderung. Auch der selbst ernannte Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser jodelt dieses Thema in allen nur denkbaren Variationen rauf und runter.

2009 hat Dugin nachgelegt und das Buch «The Fourth Political Theory» veröffentlicht. Er hat darin alle Denker des Faschismus zusammengefasst, Carl Schmitt, Martin Heidegger und Karl Haushofer und rechnet mit dem Liberalismus ab. Das Buch ist in Ultrarechts-Kreisen Kult geworden.

«Der Liberalismus in allen seinen Manifestationen – politische Korrektheit, Rechte für Homosexuelle, Multikulturalismus – hat den Kapitalismus als Sündenbock ersetzt.»

Charles Clover über Dugins Buch

Vielleicht sollten wir beginnen, Alexander Dugin Ernst zu nehmen.

(Gestaltung: Anna Rothenfluh)

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    Alle Leser-Kommentare
  • felixJongleur 24.05.2016 12:45
    Highlight Highlight Bei mir ist einfach das Bild hängen geblieben, wie sich der ehemalige NATO Generalsekretär (heute Goldman Sachs) förmlich das grinsen verkneifen musste als es mit der Ukrainekrise losging, er sah aus wie ein Bube an Weihnachten und Geburtstag gleichzeitig. Das hat mich gelinde gesagt irritiert (wie auch das frühe erscheinen von McCain auf dem Maidan, aber das scheint ein anderes Thema). Ein kritischer Artikel zur Nato, gerne auch zur Entstehungsgeschichte, würde mich sehr interessieren und wäre meines Erachtens auch angemessen, nicht zuletzt als Ergänzung zu diesem Artikel.
    18 3 Melden
    • sowhatopinion 24.05.2016 19:26
      Highlight Highlight Etwas mehr Objektivität finden Sie unter www.strategische-studien.com zum US-Wahlkampf vom mitnichten als Putin-Trolle verdächtigen Prof Dr. A. Stahel....interessant und aufschlussreich unbedingt lesen
      4 2 Melden
  • Don Alejandro 24.05.2016 07:53
    Highlight Highlight Wir alle stehen vor grossen Herausforderungen und Ängsten; unsichere Weltlage, grosse Flüchtlingsströme, langsamer Zerfall der Mittelschicht, Gentrifizierung, demografischer Wandel und Unsicherheiten bei der Finanzierung der Sozialwerke, Verteufelung des Staates usw. Da bietet es sich an, den populistischen und einfachen Losungen der Rechten/Nationalisten zu erliegen. Gab es alles schon einmal.
    14 3 Melden
  • rodolofo 23.05.2016 21:46
    Highlight Highlight Diese Gedanken in der Art von "ich bin so, oder so", oder "wir Eurasier sind so und so" bringen's doch einfach nicht!
    Grundsätzlich haben wir alle ca. 99 % der Gene des Schimpansen. Das heisst, wir können ALLE auf Bäume klettern, uns gegenseitig lausen, ohne Schwierigkeiten Bananen schälen und essen und noch einiges mehr.
    Vielleicht hat der Eurasier auch noch einige Neanderthaler-Gene intus und schwingt darum seine Keule mit etwas mehr Entschlossenheit...
    Aber ansonsten sind wir alle einfach Menschen, die in etwa die gleichen Bedürfnisse nach Glück und Wohlsein haben.
    Leben und leben lassen!
    21 3 Melden
  • smoking gun 23.05.2016 19:45
    Highlight Highlight Feindbildgenese ist der Anfang von jedem Krieg. Gerade wir Europäer sollten das verstanden haben.
    34 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.05.2016 21:33
      Highlight Highlight Akzeptieren wir mal den unsäglichen Ausdruck ... das ist ja genau das, was Putins Propagandisten seit Jahren auf allen Kanälen machen.
      10 23 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.05.2016 22:30
      Highlight Highlight Solche Propaganda funktioniert ja primär mal nach innen und da verfügt der Kreml über die meisen Kanäle ziemlich direkt. International scheit es auch recht gut zu funktionieren, wenn man sich die Kommentarspalten durchliest.
      14 18 Melden
  • Toerpe Zwerg 23.05.2016 18:57
    Highlight Highlight Auch hier wimmelt es von selbsternannt Erleuchteten, welche entweder der Querfront Propaganda auf den Leim gekrochen sind oder - schlimmer - ein Teil dieser sind. Das Bild, welches Löpfe zeichnet, ist real und die hier auch in den Kommentarspalten zitierten Protagonisten sind gefährliche Rechtsideologen. Wen es interessiert, hier werden die Querfrontler identifiziert und ihre Netzwerke beleuchtet:
    http://sochi2014-nachgefragt.blogspot.ch/2014/12/rainer-rothfu-goes-querfront-tubinger.html?m=1

    Löpfe ist übrigens ein Linker. US-Propagandismus liegt ihm fern. Neofaschisten bekämpft er. Ich auch.
    23 43 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 23.05.2016 19:48
      Highlight Highlight Und nu, was machen wir jetzt? Erklären wir Russland den Krieg? Schreiben unserem Abgeordneten, er soll sich für Aufrüstung einsetzen? Was will der Artikel, was willst du? Aufrütteln? Dann setze dich für dringenderes ein und setze auf eine weitere Ost-/West Annäherung! Die Entwicklungen in den USA sind da nicht ganz hilfreich.
      34 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.05.2016 21:31
      Highlight Highlight Aufrütteln ist durchaus richtig und wichtig. Angesichts der vielen leicht verführbaren, welche diesen Rechts-Ideologen aufsitzen ohne zu verstehen, auf wen und was sie sich einlassen ...

      Russland den Krieg erklären? Hierzu sehe ich keinen genügenden Anlass - die Ukraine ist zu unwichtig und Russland militärisch zu unangreifbar. Nein, es bleibt keine andere Option als sich mit dem Kreml zu engagieren und zu versuchen zu verstehen - Artikel wie dieser helfen dabei. Und, selbstverständlich muss man die Verteidigungsbereitschaft in Europa hochfahren.
      14 27 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 23.05.2016 21:37
      Highlight Highlight Also Torpedo Zwerg, Ziel erreicht. Einmal mehr aufgezeigt, was für ein böser Kerl Putin ist und es dessen erklärte Absicht ist, die Weltherrschaft zu erlangen! Zum Glück gibt es ein Löpfe der unermüdlich uns aufklärt!
      21 11 Melden
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  • Dä Brändon 23.05.2016 17:16
    Highlight Highlight Wow, ich schreibe darüber was mal war und bin jetzt Journalist. Haben wir alle schon in der Schule gemacht Herr Löpfe. Wenn Sie ja schon dabei sind, schreiben Sie doch über die grässliche. Amerikanische Geschichte, angefangen mit den Gründungsväter. Ich weiss das wird am Anfang für Sie schmerzhaft sein aber nur so können Sie ihren Russenhass therapieren, nicht das Sie mir noch ein Magengeschwür bekommen.
    50 28 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.05.2016 18:11
      Highlight Highlight Aber inhaltlich kommt nichts?
      24 34 Melden
    • Philipp Löpfe 23.05.2016 19:23
      Highlight Highlight Ich schreibe oft über die USA. Meist kritisch.
      26 39 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 23.05.2016 19:49
      Highlight Highlight Also erinnern kann ich mich da nicht. Und ich lese alle Artikel. Vor allem würde ich gerne auch mal etwas kritisches über die NATO lesen.
      35 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 23.05.2016 16:53
    Highlight Highlight Sehr interessante These, aber er macht einen Fehler er will noch immer die USA mit Europa gemeinsam vernichten. Da Europa ehr zur USA hält wird dies nocht aufgehen. Eine Verbündung von USA und Russland währe viel gefährlicher. Zum glück ist noch keine der beiden Mächte auf diese Idee gekommen. Solange das so bleibt funktioniert das System noch.
    5 19 Melden
  • fuegy 23.05.2016 16:15
    Highlight Highlight Wie würde in Russland wohl ein Film wie "Er ist wieder da" mit Lenin/Stalin anstatt Hitler ankommen?
    16 3 Melden
  • Rigel 23.05.2016 16:08
    Highlight Highlight Doch nun mal meinen Beitrag zur Sache. Ein politischer und wirtschaftlicher Pakt zwischen Russland und Deutschland wäre eine segensreiche Entwicklung. Mit den Rohstoff-Ressourcen der Russen und dem technischen Know-How der Deutschen wäre diese Verbindung ein wirtschaftliches und politisches Bollwerk der Sonderklasse. Von der Mentalität her sind sich die Russen und Deutschen sehr ähnlich. Das würde funktionieren. Und die Deutschen hätten dann endlich!!! wieder einen Kanzler der diesen Namen auch verdient.
    33 20 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.05.2016 18:13
      Highlight Highlight Ja welcher Kanzler denn?
      12 24 Melden
  • Isaacs 23.05.2016 15:42
    Highlight Highlight Russland braucht noch sehr viel Zeit bis sie über einen auch nur annähernden Einfluss wie zu Zeiten der SU verfügen. Schlechte Wirtschaft, ineffiziente Verwaltung, zu wenig innovativ... Allerdings verfügen sie über eine starke Armee und einen ausgeklügelten Propaganda-Apparat. Ich denke jedoch nicht, dass das alleine reicht. Die nächsten Jahrzehnte werden sehr interessant, besonders die Entwicklung in Zentralasien. Dort dürften sich die Interessen der USA, Russland und China stark überschneiden. Das Ganze wird sich in Form von Regime-Changes und Bürgerkriegen äussern.
    15 14 Melden
  • TheRabbit 23.05.2016 15:33
    Highlight Highlight Löpfe schreibt negativ über Putin.
    Kommt mit irgendwie bekannt vor...
    59 19 Melden
    • laska 23.05.2016 16:24
      Highlight Highlight Die Artikel von Herrn Löpfe betreffend Russland sind ausnahmslos dermassen einseitig negativ, dass ich mir gar nicht mehr die Mühe mache, diese überhaupt zu lesen.
      50 19 Melden
    • TheRabbit 23.05.2016 16:41
      Highlight Highlight Ein Journalist sollte stets seinen Ruf hegen und pflegen. Dieser Ruf wurde aber durch die Vorgeschichte zerstört.

      PS: Kann es sein, dass Iaska und ich Trolle sind? :-')
      28 6 Melden
    • Der Halunke 23.05.2016 17:37
      Highlight Highlight Kommentieren tust du sie aber trotzdem hm?
      13 24 Melden
  • Alienus 23.05.2016 13:35
    Highlight Highlight Gott bewahre uns vor der euroasiatisch-moskowitischen Hegemonie!

    So etwas wie die Abkommen von Brest-Litowsk, Rapallo oder gar den Hitler-Stalin-Pakt sollte - nein muss - uns erspart bleiben.

    RUS ist nun leider die größte flächenbezogene Kolonialmacht mit mongolischer Tradition mit ihrem unstillbaren Hunger nach Land wie z.B. aktuell mit der Krim zu sehen ist. Auch die Ukraine nicht vergessen, an dem sich RUS sicherlich verschlucken wird.

    Das wird man doch noch trotz der Blitzelein noch schreiben dürfen.
    41 52 Melden
    • Maett 23.05.2016 14:20
      Highlight Highlight @Alienus: ich frage mich, wie man zu solchen Schlussfolgerungen kommt.

      Kolonialmacht im Sinne von vor-Ort-Militär und Politikbeeinflussung gibt's erstens nur noch eine grosse (Russland ist das nicht), auch hat Russland nie wirklich Besitzansprüchen an anderen Ländern angemeldet.

      Klar kann man die Krim als das sehen, wenn man will. Wenn man sich aber auch mit Fakten befasst, wäre die Krim heute noch ziemlich sicher ukrainisch, wenn nicht damit gedroht worden wäre, die Ukraine mittelfristig in die NATO zu integrieren (das legitimiert Russlands handeln nicht, macht es aber verständlich).
      42 18 Melden
    • Rigel 23.05.2016 14:58
      Highlight Highlight Sie schreiben einfach nur einfältiges Zeugs. Schon vergessen? Auf der Krim gab es eine Volksabstimmung zu wem sie gehören wollten. Deshalb ist die Krim wieder Russisch. Russland wird sich an der Ukraine verschlucken? Wenn Putin wollte, dann würde er dieses marode System in 7 Tagen zu Fall bringen. Und die Nato würde nur dicke Backen machen und sonst nichts. Wo sind denn die ganzen Sanktionen der EU und Nato gegen Russland geblieben? Aus die Maus. Das war alles nur warme Luft und sonst nichts.
      28 21 Melden
    • Alienus 23.05.2016 15:19
      Highlight Highlight @Maett

      Nun, wie kann man die gigantischen Eroberungen im 17. / 18. JH einordnen, welche hinter dem Ural getätigt wurden.

      Dort lebten Völker, die gewiss nicht den Moskowitern untertan sein wollten. Wie ist es mit dem gesamten Baltikum zu sehen. Alles schiere Gewalt.

      Nun, der Vorteil der Russen war, dass sie zwischen sich und den Unterjochten kein Meer hatten!!!

      Wenn die SU einen russ. Anteil von ca. 40 % hatte, so werden wahren Verhältnisse offenbart.

      Ob es alles etwa freiwillige Anschlüsse waren?

      Die historische russ. Lüge von der ersten Opferrolle des 2. WK sollte man schnell tilgen.
      19 26 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aaron 23.05.2016 13:04
    Highlight Highlight @Löpfe: Den Artikel könnte man auch über den US-Präsidentenberater Zbigniew Brzenski schreiben.
    Hier eine Zusammenfassung von George Friedman:
    Play Icon
    48 4 Melden
    • Matias Silvennoinen 23.05.2016 13:40
      Highlight Highlight Hier noch mehr Material für Löpfe - heisst auf amerikansich full spectrum dominance http://www.globalresearch.ca/the-pentagons-strategy-for-world-domination-full-spectrum-dominance-from-asia-to-africa/5397514
      34 5 Melden
    • Isaacs 23.05.2016 18:48
      Highlight Highlight Ich denke jedes Land, das über genügend Macht verfügt um starken Einfluss auf andere Länder auszuüben, hat Pläne um die Hegemonie zu vergrössern. Derzeit sind die USA die einzige Supermacht und wollen dies natürlich auch bleiben. Entsprechend greifen sie auch zu dreckigen Mitteln. Zu dreckigen Mitteln greifen jedoch auch die politischen Cliquen in Russland, China... Man kann nicht immer wenn Russland kritisiert wird mit dem Finger auf die USA zeigen und sagen "...aber die haben...!". Auch umgekehrt nicht. Schlussendlich haben alle Dreck am Stecken, und zwar Gewaltigen.
      19 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 24.05.2016 13:03
      Highlight Highlight "Ihr seid doch alles amerikafeindliche prorussische Verschwörungstheoretiker"

      US-feindlich: Check
      Prorussisch: nein. Im Gegenteil.
      VTler: Check
      2 5 Melden
  • Matias Silvennoinen 23.05.2016 12:46
    Highlight Highlight An sich bringt dieser Artikel nichts wirklich neues auf den Tisch. Dugins Einfluss auf Putin ist schon seit Jahren ein Thema im westlichen Russlanddiskurs, jedoch wird Dugins heutige Rolle hier viel zu wichtig interpretiert. Dugin wurde schon 2014 von seinem Lehrstuhl in der MSU gefeuert, und ist seit dem mächtig in Ungnade bei Putin gefallen. Beim Versuch Russlands zukünftiges geopolitisches Agieren vorauszusehen, sollte man vielleicht nicht mehr allzuviel Bedeutung an Dugin geben. Interessante Analyse: http://www.russiaotherpointsofview.com/2015/01/putin-myths-and-putin-ideology.html
    33 2 Melden
  • Kola 23.05.2016 12:42
    Highlight Highlight Dass sich jetzt alle auf die Medien einschiessen scheint mir ein bisschen vom Kern der Sache abzulenken;
    Der Artikel benennt meiner Meinung nach ein globales politisches Problem:
    Es gibt offensichtlich ein Bedürfnis nach Ideen (Narrativen, Mythen, wieauchimmer), welches bspw. die "technokratische" EU nicht erfüllen kann.
    Davon profitieren Leute, die ein solches Narrativ anbieten können (wenn auch zT. nicht mehr als das) wie Trump (make America great again "american dream"), AfD (Deutsche Leitkultur) und hier auch Putin (ein Eurasien der traditionellen Werte).
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  • The Writer Formerly Known as Peter 23.05.2016 12:26
    Highlight Highlight Wieder ein typischer Löpfe "Anti-Putin" Artikel. Während bei einigen Artikel bei Watson die Sponsoren klar sind, ist es bei Löpfe schwammig. Alle die nicht wie er in den Anti-Putin Chor einstimmen, KenFM, Ganser, Compact, sind verdächtig. Das Gipfelte im Verdacht, die meisten Kommentare bei Watson seien von bezahlten "Putin-Trollen". Davon musste er sich distanzieren... dennoch bleibt das Geschmäckchen, dass Löpfe nicht so unabhängig ist. Was ist der Mehrwert eines solchen Artikel? Warum soll Russland als neues Feindbild dienen? Klar ist, dass Sie ihre Stärke suchen. Machen die USA aber auch!
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    • Knut Atteslander 23.05.2016 14:52
      Highlight Highlight Nur wer selber nicht in der Lage ist sich eine eigene Meinung zu bilden, spricht dies auch seinen Mitmenschen ab.
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    • Echo der Zeit 23.05.2016 18:30
      Highlight Highlight Ja was, als seriöser Journalist kann mann gar keine Positive Putin Artikel schreiben. Wie soll den das gehen ??? Antwort eines Putin Lover - schreib einfach das die USA, viel Böser sind.
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  • Wilhelm Dingo 23.05.2016 11:40
    Highlight Highlight Dugin / Putin sind tatsächlich gefährlich. Leider diskreditiert Löpfe seinen interessanten Artikel mit seinen üblichen Tiraden gegen Russia Today, Anonymous, Ken FM, Compact, Ganser oder wie sie alle heissen. Wenn er das sein lassen würde, dann bekämen seine Artikel eine neue Qaulität. Statt über RT herzuziehen wäre es hilfreicher einen Artikel über die Besitzverhältnisse von RT zu machen oder Ganser zu beleuchten.
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    • walsi 23.05.2016 12:55
      Highlight Highlight @Dingo: Die Besitzverhältnisse von RT muss man nicht gross beleuchten, die sind bekannt. Es ist der russische Staat. Da wird kein Geheimnis daraus gemacht. Wohingegen viele westliche Medien sich davor scheuen klar offenzulegen wie die Besitzverhältnisse sind und wer das sagen hat. Siehe z.B. die BAZ
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    • Nick Name 23.05.2016 15:28
      Highlight Highlight @walsi: Beispiele für die "vielen westlichen Medien", die sich scheuen, ihre Besitzverhältnisse offenzulegen? Bei der BAZ jedenfalls weiss ich das nach ca. drei Klicks.
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    • Toerpe Zwerg 23.05.2016 22:58
      Highlight Highlight Schau halt in die jeweiligen Geschäftsberichte. Tztztz
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    Weitere Antworten anzeigen
  • TheMan 23.05.2016 11:34
    Highlight Highlight Wir sollten Dugin ernst nehmen? Echt jetzt? Den Linken Kommunismus annehmen? Was dan passiert sieht man in Russland, China, Vietnam. Einer Regiert, das Volk hat nichts zu sagen, die Wirtschaft am A..... Wers noch nicht kapiert hat, der Kommunismus wird nie Funktionieren. Der Kommunismis Zerstört zuviel.
    38 48 Melden
    • TheMan 23.05.2016 12:51
      Highlight Highlight Ein Oligarch (vom griech.: ὀλίγοι oligoi = „wenige“ und ἄρχων archon = „Herrscher, Führer“) ist ein Wirtschaftsmagnat oder Tycoon, der durch seinen Reichtum über ein Land oder eine Region weitgehende Macht zu seinem alleinigen Vorteil ausübt. Ja Putin hat ja eine eigne Grossfirma. Sowie Lenin, Stalin und Gorbatschow. Ganz vergessen Gasprom ghörte Putin.
      15 22 Melden
    • saukaibli 23.05.2016 16:21
      Highlight Highlight TheMan, du solltest dich jetzt langsam wirklich mal über den Kommunismus informieren. Wenn du China und Russland als kommunistisch bezeichnest, dann weisst du einfach wirklich nicht was Kommunismus ist. Putin ist vielleicht nicht als Firmeninhaben eingetragen, dafür gehört ihm Russland und somit alle Firmen darin, so wie es sich für einen Despoten gehört!
      7 15 Melden
  • saukaibli 23.05.2016 11:30
    Highlight Highlight Schon irgendwie erschreckend, dass solch krude Theorien heutzutage immer noch Anhänger finden. Ich mein jetzt mal ehrlich, viel mehr absolute, gequirlte Scheisse steht in "Mein Kampf" auch nicht drin, da halten sich die beiden ziemlich die Waage. Da können wir nur hoffen, dass das Putinsche, neurussische Imperium zerbricht, bevor wir ein eine eurasische Union hineingezwungen werden.
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    • Rigel 23.05.2016 12:24
      Highlight Highlight Ich sage jetzt mal, dass Sie in "Mein Kampf" nicht mal einen Buchstaben gelesen haben, sonst würden Sie, um in Ihrem Primitiv-Jargon zu bleiben, nicht so eine gequirlte Kacke von sich geben.
      37 11 Melden
    • saukaibli 23.05.2016 16:18
      Highlight Highlight @Rigel: Sorry, hast dich getäuscht, habe es gelesen. Die Ideologien Hitlers und Dugins ähneln sich in einigen Punkten erschreckend.
      4 13 Melden
  • smoking gun 23.05.2016 11:24
    Highlight Highlight
    Philipp Löpfe bezeichnet KenFM als "russischen-Propaganda-Sender". Nun, man kann von Ken Jebsen halten was man will, aber einige seiner Interviewpartner sind in Ihrer Argumentation derart stringent, dass Löpfes Anti-Russland-Artikel im Vergleich dazu wie intellektuelle Schaumschlägerei wirkt. Hier ein Beispiel:

    Play Icon



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  • Skeptischer Optimist 23.05.2016 11:02
    Highlight Highlight Na, ja.

    Löpfe's Polemik zeigt nicht nur in die übliche Richtung, sondern auch zwei evidente Schwachpunkte:

    1. Obwohl ich durchaus ab und an an bei RT reinlese, habe ich von Dugin noch nie gehört. Omnipräsent ist er dort nicht.

    2. Ebensowenig ist mir bekannt, dass sich Daniele Ganser in seinen Thesen auf Dugin stützen würde.
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  • Alienus 23.05.2016 10:50
    Highlight Highlight Nicht vergessen, dass RUS anders denkt als wir es wahrhaben möchten: es fühlt sich als von Gott geleitete und als legitimes 2. Byzanz und 3. Rom.

    Es ist im Selbstverständnis der letzte Hort der gottgefälligen christlichen Aufrechten.

    Dieser Alptraum erwacht zu neuem Schrecken. Durch die jahrhundertelange Mongolenherrschaft ist aber Russland für den West nicht als gleichwertiger Partner anzusehen, da durch Gewalt- und Machtgelüste untragbar.

    Es ist verständlich, warum RUS so begehrlich nach dem Bosporus / Dardanellen schielt und dem dortigen „Pascha Erdowahn“ solche Probleme bereitet.
    18 54 Melden
  • WinniePuuh 23.05.2016 10:32
    Highlight Highlight Interessanter Bericht, Danke! (bis auf den letzten Abschnitt).

    Gerne würde ich vom Autor sehen, dass er sich mit der gleichen Hingabe mal bzgl. Amerikanischer Geopolitik oder auch Chinesischer Geopolitik auseinander setzt.
    Die aktuellen Probleme (Middle East, Ukraine, Karabach, Süd-Chinesischen Meer,...) müsste man halt immer im Kontext der Interessen sehen.
    Ich denke, dass vermissen einige Leute heutzutage, ohne dass sie jetzt Putin-Verseher, oder Anti-NATOler sind.
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    • Toerpe Zwerg 23.05.2016 10:44
      Highlight Highlight Putin-Verseher, ein freudscher Typo! ;-)
      15 24 Melden
    • Fabio74 23.05.2016 11:48
      Highlight Highlight Der Kontext der Interessen gur und recht. Heisst aber nicht dass lan souveräne Staaten überfällt wir die Ukraine Daneben wäre Georgien (Abchasien), Moldawien (Transnistrien) und Tschetschenien zu erwähnen.
      8 24 Melden
    • walsi 23.05.2016 12:58
      Highlight Highlight @Fabio: Wie hiessen die Souveränen Staaten die von den USA in den letzten 40 Jahren überfallen wurden. Vietnam, Afghanistan und Irak, damit sind nur mal die wichtigsten aufgezählt die Liste ist nicht abschliessen.
      30 5 Melden
  • Toerpe Zwerg 23.05.2016 10:04
    Highlight Highlight Hochinteressant.

    Der Faschismus ist lebendig wie lange nicht mehr. Dass er in Europa mit Le Pen, Blocher, Haider, Berlusconi und neulich der AfD gemässigte Volksverfuhrer hervorgebracht hat, daran haben wir uns schon fast gewöhnt. Dass die Kremel Nomenklatura sich faschistischer Rhetorik und Methodik bedient, ist offensichtlich. Neu ist, dass mit Trump auch die USA nicht mehr gefeit dagegen scheinen.

    Das alles ist beängstigend.

    Bevor die Antiamerikanisten hier einfallen: Merci @ Löpfe. Das ist echter Journalismus.


    Gleich werden Antiamerikaner in die Kommentarspalte einfallen.
    66 95 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.05.2016 10:09
      Highlight Highlight doppelt hält besser ... ;-)
      16 44 Melden
  • ursusx 23.05.2016 10:04
    Highlight Highlight @Herr Löpfe

    Lob an das Team von Watson!
    Ein sehr informativer Artikel über Geschichte, welche die meisten jungen Menschen leider nicht mehr kennen.
    Ich würde es begrüssen, wenn ein genauso kritischer Artikel auch über den momentan sehr präsenten Imperialismus der USA veröffentlicht werden würde. Eine ausgeglichene Berichtserstattung finde ich sehr wichtig.
    Weiter so Watson bietet eine gute Plattform für Aufklärung in jeglicher Hinsicht.
    74 45 Melden
  • Luca Brasi 23.05.2016 09:53
    Highlight Highlight Ich kann diese Quatsch-Ideologie Dugins trotzdem nicht ernst nehmen. Wenn die Russen so einen Blödsinn glauben, dann brauchen die echt Nachhilfe in Geschichte. Man braucht ja nur die Karte zu betrachten. Australien als chinesische Einflusszone. Einfach nur lächerlich. Aber in Peking nimmt man sicher zur Kenntnis, dass die einstigen Genossen China als Feind taxieren. Wenn Russland unbedingt einen Feind im Osten haben will, dann sollen sie doch. :D
    51 12 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 23.05.2016 10:07
      Highlight Highlight Und lustig ist ja, dass gerade viele Russen (und andere ethnische Minderheiten wie die Burjaten) im östlichen Sibirien Beijing als stärkeren Bezugspunkt wahrnehmen als Moskau. Klar, durch die enorme Distanz zu Moskau bekommt die Wirtschaftspolitil Chinas für diese Leute zu einem wichtigen Bereich.
      22 3 Melden
    • Hoppla! 23.05.2016 10:11
      Highlight Highlight Grundsätzlich traue ich den Menschen alles zu. Wer z.B. Homosexuelle als Gefahr sieht, hat aus meiner Sicht nicht mehr alle Synapsen synchron. Logisch ist dies nämlich nicht zu erklären. Trotzdem gibt es sehr viele solcher Leute.
      37 21 Melden
    • Luca Brasi 23.05.2016 10:16
      Highlight Highlight Also in meinem Geschichtsunterricht wurde immer betont wieviele Opfer die Russen an ihrer Front gebracht haben und ihr Beitrag zum Sieg gegenüber Hitlerdeutschland wurde nie heruntergespielt. Also überhaupt nichts mit einseitiger Geschichtsauffassung. Aber wer irgendwie an eine gentische Einheit von Russen, Japanern, Mongolen als "eurasischen Kulturraum" glaubt, der hatte echt einen Fensterplatz in der Geschichte.
      47 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 23.05.2016 09:44
    Highlight Highlight Er (Löpfe) kanns nicht lassen, der missionarische Drang an Putin herum zu mäkeln, ihn für alles negative des riesigen Russland beschuldigend in die Pflicht nehmen zu wollen.

    Schade für den einerseits sicher arbeitsintensiven und andererseits ach so langatmig-langweiligen Artikel, dessen Inhalt mutmasslich die Wenigsten hier interessieren, geschweige denn vom Hocker reissen werden.

    Zur eigentlichen Thematik dieser mehrheitlich unwesentlichen Nebenkriegsschauplätze würde ich angesichts der realpolitischen Bedeutungslosigkeit einmal Schawinskis Lieblingsspruch bemühen : "Who cares!" 😊
    78 75 Melden
    • DerGrund 23.05.2016 10:25
      Highlight Highlight Angelo C. hat eben lieber Sensationsjournalismus statt analytische und informative Artikel zu den Hintergründen aktueller Entwicklungen.
      Ich finde den Artikel hochinteressant und wichtig. Er vermag auch zu erklären weshalb Russland die AFD und FN finanziell unterstützt und hinter dem russisch dominierten Schleusernetzwerk steht, mit welchem Russland die Entwicklung Europas in Richtung rechts/ pro Russland lenken will.
      Nicht falsch verstehen, Amerika ist mir kein bisschen sympathischer.
      33 37 Melden
    • äti 23.05.2016 11:14
      Highlight Highlight @angelo: warum stellen Sie nicht ein Template für Artikel zur Verfügung? Mit allen aus Ihrer Sicht nötigen Kriterien.
      12 18 Melden
  • Stachanowist 23.05.2016 09:42
    Highlight Highlight Putins Kopf auf Stalins Körper zu photoshoppen ist auf so vielen Ebenen falsch, Herr Löpfe. Der damit implizierte Vergleich hinkt massiv. Aber das wissen Sie als gebildeter Mensch, der über die Jahre 1928-53 in der UdSSR informiert ist, sicher. Falls nein: bitte mal "Stalinismus" googeln.
    85 39 Melden
    • Anna Rothenfluh 23.05.2016 09:48
      Highlight Highlight Das war nicht Herr Löpfe, sondern ich. Es geht hier auch überhaupt nicht um einen direkten Vergleich von Stalin und Putin, sondern mehr um diese Vermengung von mythischer Vergangenheit, Personenkult und der Idee einer wie auch immer gearteten Auferstehung der Sowjetunion.
      70 87 Melden
    • Stachanowist 23.05.2016 10:11
      Highlight Highlight @ Rothenfluh

      Verstehe ich nicht, sorry. Den Kopf des einen auf den Körper des anderen zu photoshoppen stellt keinen direkten Vergleich zwischen diesen her?

      Hier ein kurzes Argumentarium, warum dieses suggestive Foto Quatsch ist.

      1. Auf dem Foto bewundern die Völker der Sowjetunion Stalin (Putin). Multiethnizität wird hier propagandistisch betont. Putin vermeidet solche Darstellungen.

      2. Stalin hat den russischen Nationalismus bis 1941 unterdrückt, nicht gefördert. Bis dann wurden andere Ethnien aktiv gefördert. Literaturtipp: Terry Martin, Affirmative Action Empire.
      77 11 Melden
    • Stachanowist 23.05.2016 10:17
      Highlight Highlight 3. Putin hat Stalins UdSSR nie erlebt. Womit er ganz offensichtlich am ehesten liebäugelt, ist Brežnevs UdSSR. Aber Putins Kopf auf Brežnevs greisen Körper zu kopieren wäre wohl einfach zu sachlich gewesen für Watson.

      4. Stalin hielt nicht viel von der "mythischen" Vergangenheit. Als radikaler Bolschewik wollte er sie tilgen, wie er dies in der Kollektivierung der Landwirtschaft, der Zerschlagung der Kirche, der Hinrichtung der zaristischen Kader tragischerweise tat.

      5. Putin-Stalin-Vergleiche unsachlich zu finden heisst nicht, einen der beiden zu mögen.
      61 7 Melden
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