Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Explosion wurde offenbar von der Lithiumbatterie ausgelöst.
Bild: KEYSTONE

E-Zigarette explodiert – junger Amerikaner schwer verletzt

In den USA hätte ein junger Raucher den Konsum einer E-Zigarette fast mit dem Leben bezahlt. Schuld war offenbar eine defekte Batterie.

29.10.15, 17:30


Ein Artikel von

Ein junger Mann im US-Bundesstaat Florida ist durch die Explosion seiner E-Zigarette schwer verletzt worden. Wie mehrere US-Medien berichten, rauchte der 21-jährige Evan S. zu Hause, als seine Schwester im Nebenraum einen Knall hörte.

«Ich fand meinen Bruder nicht mehr atmend, sein Hals und sein Gesicht brannten», sagte die Frau einem lokalen Sender. Der schwer verletzte Mann kam ins Krankenhaus und wurde in eine Dauernarkose versetzt.

«Die Ärzte sagen, er hat externe und interne Verbrennungen erlitten», so die Schwester. Offenbar hatte der Mann einen Teil der E-Zigarette verschluckt, das sagte ein Sprecher der Feuerwehr den «Naples Daily News».

«Zum Glück war ich da»

Die Schwester sagte: «Zum Glück war ich da. Es war die traumatischste Erfahrung meines Lebens.» Der Sprecher der Feuerwehr sagte, die ursprüngliche Explosion sei offenbar von der Lithiumbatterie ausgelöst worden.

In den USA gab es nach Medienberichten in der Vergangenheit mehrere ähnliche Vorfälle. Eine Frau aus Kalifornien erstritt demnach zwei Millionen Dollar Schmerzensgeld, weil sie nach einer Explosion schwere Verbrennungen erlitt.

Die Schwester von Evan S. sagte, sie hoffe, der Vorfall werde anderen Rauchern eine Mahnung sein. «Wir möchten, dass die Menschen das wissen. Hätte Evan es gewusst, hätte er womöglich nie zur E-Zigarette gegriffen.» (sms/spiegel online)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vogelfrei 29.10.2015 22:06
    Highlight Ein Raucher zieht an seiner Zigi, ein Dampfer an seiner Dampfe. Hätte es sich hier jedoch um einen jungen Raucher gehandelt, der sich beim Anzünden seiner Zigi mit einem Bunsenbrenner die Nase wegbrannte, wäre dies bestimmt keine Schlagzeile wert gewesen. Wie wäre es stattdessen mit einer Gegenüberstellung von Rauchertoten und Dampfertoten oder wieviele Millionen MwSt den Staaten fehlen wegen diesen Deserteuren, die lieber gesünder Dampfen als Rauchen? Ist das ein Halloweenbericht oder eingekauft bei Philip Morris?
    6 7 Melden
    • Against all odds 30.10.2015 16:33
      Highlight Nein, das ist einfach eine Information
      3 0 Melden
  • Angelo Hediger 29.10.2015 18:28
    Highlight Und jetzt verklagen sie den Konzern und werden Milliardäre.
    9 1 Melden
    • Mafi 29.10.2015 20:29
      Highlight Wohl Millionäre. Ist aber trotzdem komisch. Klar, Schmerzensgeld und Bezahlung der Behandlungen müssten selbstverständlich sein.

      Traurig ist, dass die Firmen kaum zur Rechenschaft gezogen werden, es kann schlicht nicht sein, dass von so einer Apparatur Menschen verletzt werden, indem sie sie ordnungsgemäss benutzen.

      Btw, hi Angleo :p
      2 0 Melden

Die 3 Pros + die 3 Contras, die du zu der Zukunft ohne Plastikröhrli wissen musst

Die EU will gegen den Plastikverschleiss vorgehen. Aber was soll das wirklich bringen?

Was bringen die Massnahmen der EU wirklich? Folgende Pro- und Contra-Argumente machen derweilen die Runde:

Da die Schweiz kein Mitglied der EU ist, werden die neuen Richtlinien – falls die denn angenommen werden – nicht direkt auf die Schweiz angewendet. Trotzdem wird man die allfälligen Gesetzesänderungen auch hier zu spüren bekommen, da die EU schliesslich einer der grössten Handelspartner der hiesigen Wirtschaft darstellt.

Artikel lesen