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Wie weiter mit der Blockchain? In 1, 5 und 10 Jahren? Drei Experten geben Auskunft

13.05.18, 10:33 13.05.18, 11:26

bild: shutterstock

Wir stehen am Anfang von etwas ganz Grossem – sind Blockchainfans überzeugt. In Sachen Disruption stehe die Blockchain dem Internet in nichts nach, frohlocken Tech-Revoluzzer. Und doch besitzen die meisten Menschen noch immer keine Kryptos – und damit bezahlt haben noch weniger.

Wie wird sich das ändern? Und wann? Wir haben drei Experten angeschrieben und wollten wissen, wie sich die Blockchain in einem, fünf und zehn Jahren entwickelt. Das sind ihre fundierten Antworten:

Pascal Witzig

Pascal Witzig ist Doktorand am Institut für Soziologie der Universität Neuenburg und beschäftigt sich im Rahmen seiner Dissertation mit Kryptowährungen, neuen Formen des Crowdfundings und den sich dadurch abzeichnenden wirtschaftlichen und regulatorischen Veränderungen. bild: Pascal witzig

Manche kritische Zeitgenossen sehen hinter Krypto-Währungen und der Blockchain-Technologie nicht viel mehr als einen Hype, der bisher kaum konkrete Anwendungsmöglichkeiten hervorgebracht hat. Und tatsächlich kamen gemäss Schätzungen bloss 0.5% der Weltbevölkerung schon einmal in Kontakt mit der Blockchain-Technologie und Bitcoin («das Schweizer Bankkonto für die Hosentasche») bleibt einer der wenigen ausgereiften Anwendungsfälle, die eine weitere Verbreitung gefunden haben. Aber kommt uns das nicht von irgendwo her bekannt vor? Genau: das Internet war im Jahre 1994, was die Blockchain-Technologie heute im Jahr 2018 ist – ein Sammelbecken für Nerds, Visionäre, Early Adopter und Betrüger. Das Internet benutzten damals nur gerade einmal 0,25% der Weltbevölkerung und Email war die einzige mehr oder weniger nutzbare Anwendung. Zwar hatten damals einige Visionäre schon rudimentäre Ideen von e-Commerce, aber niemand hätte zu seiner Zeit wohl gedacht, dass uns das Internet dereinst einmal Angebote wie Facebook, Netflix oder Amazon bescheren würde. Ähnlich schwierig sind daher Vorhersagen, die die Zukunft der Blockchain-Technologie betreffen. Nichtsdestotrotz lassen sich einige Trends erkennen, in welche Richtung es gehen mag.

Die Blockchain in einem Jahr

Mehr und mehr Länder werden ihren Standpunkt gegenüber Kryptowährungen generell und gegenüber ICOs im Speziellen klären. Die daraus entstehende Rechtssicherheit dürfte das gesamte Blockchain-Ökosystem stärken. Andererseits dürften viele Blockchain-Startups ohne tragfähiges Geschäftsmodell eingehen. Schätzungen zufolge sind 50% aller im Jahr 2017 durchgeführten ICOs bereits schon gescheitert. Viele Menschen werden gegenüber der Blockchain-Technologie kritisch eingestellt bleiben und können ihr Potential noch nicht erkennen, aber im Business-Bereich wird das Interesse weiterhin steigen. Firmen werden überprüfen, ob und wo sie Blockchain-Anwendungen gewinnbringend in ihr Geschäftsmodell integrieren können.

Die Blockchain in fünf Jahren

Der Grossteil der Staaten wird bis zu diesem Zeitpunkt eine Krypto/ICO-Regulierung ausgearbeitet haben. Dies wird unweigerlich zu einem Standort-Wettbewerb zwischen den Ländern und regulatorischer Arbitrage führen. Jüngst hat die chinesische Krypto-Handelsplattform Binance angekündigt, dass sie ihren Hauptsitz nach Malta verlegen wolle, da die dortige Regulation krypto-freundlicher sei. Start-ups mit einem innovativen Geschäftsmodell dürften mehr und mehr von traditionellen Unternehmen geschluckt werden. In technischer Hinsicht werden Skalierungsprobleme und Kinderkrankheiten gelöst sowie die Sicherheit der Anwendungen erhöht, um technisch nicht versierte Benutzer vor böswilligen Hackern zu schützen. Der einfache Mann auf der Strasse beginnt nun langsam Blockchain-Anwendungen zu vertrauen.

Die Blockchain in zehn Jahren

Bezahlen mit Kryptowährungen wird in zehn Jahren zu einem festen Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden sein. Dank smart contracts werden viele Prozesse in Firmen und der urbanen Infrastruktur automatisiert werden. Maschinen werden untereinander kommunizieren und Bezahlungen auslösen. Bitcoin-Maximalisten wie Twitter-CEO Jack Dorsey sind der Meinung, dass es bis dann im Internet nur noch eine einzige Währung geben werde und dass dies der Bitcoin sei. Andere wiederum sind der Meinung, dass es für alle blockchain-basierten Dienstleistungen einen eigenen Coin geben wird. Wir dürfen gespannt sein, wer recht behalten wird. Bei aller Euphorie für die Blockchain-Technologie sollten wir aber auch für die Möglichkeit offen sein, dass die herkömmliche Blockchain von einer Technologie abgelöst wird, die heute noch gar nicht erfunden worden ist.

Daniel Gasteiger

Daniel Gasteiger ist Blockchain-Unternehmer, Gründer von Procivis und Initiator des Trust Square Blockchain Hub. bild: Daniel gasteiger

Im Zuge des momentanen Hypes wird manchmal vergessen, dass die Blockchain-Technologie noch immer am Anfang ihrer Entwicklung steht. Innerhalb des kommenden Jahres wird die Blockchain für viele Personen erstmals real erlebbar werden, wenn Anwendungen, die sich zurzeit noch im Pilotbetrieb befinden, ihren Weg in den Alltag finden. Ein Beispiel ist Blockchain-gesichertes E-Voting, das zuerst für weniger kritische Bereiche, wie etwa Studentenratswahlen an Hochschulen, eingesetzt werden kann. Dass solche Anwendungen auf der Blockchain laufen, davon merkt der Nutzer letztlich wenig, denn die Technologie arbeitet im Hintergrund. Im Bereich der Krypto-Währungen erwarte ich Fortschritte bei der Skalierbarkeit. Der Energieverbrauch wird durch die Einführung neuer Prüfverfahren sinken, und die Krypto-Währungen können einfacher als Bezahlmittel eingesetzt werden.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden wir verschiedene neue Unternehmen sehen, die sich mit ihren Blockchain-basierten Dienstleistungen als vertrauenswürdige Anbieter etablieren können. Dieses Ziel verfolgen wir im E-Government- Bereich auch mit unserer Firma Procivis. Die Blockchain-Technologie wird bis dann als Grundlagentechnologie den nötigen Reifegrad erreicht haben, und der anfängliche Hype wird sich gelegt haben.

So richtig spannend wird es längerfristig, wenn die Ansätze einer dezentralen Gesellschaft in verschiedenen Bereichen zu greifen beginnen. Ich denke da zum Beispiel an komplett selbstverwaltete, digitale Identitäten. Hier arbeiten wir momentan mit unserem Projekt «VALID» an einer Lösung. Im Finanzbereich wird die technologische Umstellung bis in zehn Jahren genügend weit fortgeschritten sein, dass dezentrale, auf privaten Blockchains basierende Lösungen ein Real Time Settlement, also das Ausführen von Aufträgen in Echtzeit, ermöglichen. Dies wird ganz neue Formen der Kooperation und neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Krypto-Währungen sind bis dann definitiv dem Wild-West-Stadium entwachsen und nahtlos in den Geschäftsalltag integriert.

Isabella Brom

Isabella Brom ist Industrie-Expertin Blockchain & DLT und Vorstandsmitglied der Bitcoin Association Schweiz. 

Im Vergleich zu punktuellen, disruptiven Innovationen ist Blockchain eine radikale Basisinnovation, die grundlegende Prozesse in unserer Wirtschaft und sozialen Interaktion verändern wird. Sie verspricht Dezentralisierung von jeglichen Geschäftsmodellen und Strukturen und damit resiliente und «Trust-less»-Systeme.

Um ihr Potential auszuschöpfen und in produktive Anwendungen umzusetzen, stehen der Blockchain–Technologie noch extensive Weiterentwicklung bevor, im Bereich Skalierung, Sicherheit, Funktionalität, Regularien, Gesetzgebung sowie Adoption. Sicher ist, dass die Blockchain technologische Hürden meistern wird.

Ein 10-jähriger Ausblick auf die Technologie ist sehr anspruchsvoll, wenn nicht unmöglich. Entwicklungen, welche aber mittelfristig erwartet werden können, sind folgende:

Venezuela setzt auf staatliche Kryptowährung

Video: srf/SDA SRF

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • .jpg 14.05.2018 10:36
    Highlight Um was geht es hier eigentlich? Um Blockchain oder um Kryptowährungen? Das sind nämlich zwei unterschiedliche Schuhe. Blockchain (Idee) = Ja. Ist gut.
    Unkontrollierbare Kryptowährung die von Privatorganisationen kontrolliert werden können = Nein. Und jetzt fragt sich sicher jeder wie ich dazu komme.
    Wer den grössten anteil an einer Kryptowährung hat, der hat die Kontrolle und Macht darüber. Das scheint mir leider nicht die bessere alternative zur klassischen Währung zu sein. Und das wird den meisten früher oder später so oder so einleuchten.
    Sorry liebe Kryptofreaks.
    2 5 Melden
  • cypcyphurra 13.05.2018 14:43
    Highlight Blockchain im Titel, dann gehts nur noch um krypto... nix verstanden. Aber ja, sicher empfehlenswert in eine der 400 "Blockchain experten" Firmen zu investieren. Kommt bestimmt gleichviel rum wie damals ums 2001... aber wer bin ich schon...
    22 4 Melden
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 16:49
      Highlight Man soll nie in etwas investieren, das man nicht versteht. Schon gar nicht in "Blockchain-Experten-Firmen", die dir ihre Technik und ihr Geschäftsmodell nicht verständlich erklären können, so dass es auch du verstehst.
      12 0 Melden
  • _kokolorix 13.05.2018 14:40
    Highlight Die 'Experten' tragen alle eine rosa Brille, da sie sich im direkten Umfeld dieser Technologie bewegen. Eine Technologie welche eine exponentielle Zunahme des Aufwands für die Überprüfung jeder einzelnen Transaktion nach sich zieht wird sich nie und nimmer im Massenmarkt durchsetzen können. Aber ohne die tiefe Überprüfung bis zur obersten Transaktion kann dezentral nichts sicher gewährleistet werden.
    Letztlich wird es also eine vertrauenswürdige Zwischenstelle brauchen, um die Effizienz und den Energieverbrauch in erträglichen Grenzen zu halten. Und damit hat es sich mit der Revolution
    18 16 Melden
    • Uli404 13.05.2018 16:12
      Highlight Ich denke du meinst das Mining.
      Der Aufwand hat nichts mit Transaktionen zu tun. Der Miningaufwand (Energieverbauch) steigt und fällt mit dem Preis des Bitcoin. Aus ökonomischen Gründen und nicht aus technischen.
      Mining dient der Konsensusfindung und der Netzwerksicherheit.
      5 3 Melden
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 17:46
      Highlight _kokolorix:

      "Eine Technologie, welche eine exponentielle Zunahme des Aufwands für die Überprüfung jeder einzelnen Transaktion nach sich zieht"

      Die Gültigkeitsprüfung einzelner Transaktionen ist einfach und braucht wenig Rechenleistung. Wenn man eine ganze Blockchain bis ins letzte Detail überprüfen will, steigt der Aufwand nicht exponentiell sondern linear (zur Anzahl Transaktionen).

      Uli404:

      "Der Miningaufwand steigt und fällt (...) aus ökonomischen Gründen und nicht aus technischen."

      Die Ursache ist technisch: Proof-of-Work und Difficulty-Anpassung an total im Netz vorhandene Hashpower.
      8 3 Melden
    • Uli404 13.05.2018 18:52
      Highlight Das Bitcoinnetzwerk schüttet alle 10 Min. 12,5 Bitcoin an die Miner aus. Beim aktuellen Kurs also ca. 100'000$. Steigt nun der Kurs wird das Minen zuerst attraktiver, mehr Hashpower wird hinzugefügt, dann geht aber die Difficulty hoch was dann der Attraktivität wieder entgegen wirkt.
      Das umgekehrte gilt wenn der Kurs sinkt. Sollte der Bitcoin auf 100$ fallen, würden viele Miner abgeschaltet werden, die Difficulty würde dann wieder sinken und damit der gesamt Energiebedarf.

      Die Rechenleistung zum Validieren der Transaktionen ist klein im Verhältnis zum Mining, und fällt hier kaum ins Gewicht.
      5 0 Melden
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 20:01
      Highlight Gut erklärt, Uli404 und theoretisch richtig. Aber die Wert-Difficulty-Korrelation ist zeitverschoben und erklärt nicht alles.

      Letzten Dezember stieg der Wert in Himmel. Die Difficulty nahm aber ab. Seither fiel der Kurs, die Difficulty nahm trotzdem zu.
      http://bitcoin.sipa.be/
      Erklärung?

      Wenn die Chinesen kurzum alle Miners abstellen würden, blieben nur noch 20% Hashrate. Bis die Difficulty angepasst wäre, wäre Bitcoin praktisch lahmgelegt.

      Interessanter der umgekehrte Fall: Wer in der Lage ist, die Hashrate kurzfristig um 400% zu heben, der kann die Blockchain rückwirkend "manipulieren".
      4 0 Melden
    • _kokolorix 13.05.2018 22:26
      Highlight Das stimmt schlicht nicht. Der Überprüfungsaufwand steigt quadratisch, mit der Anzahl Transaktionen nimmt auch die Tiefe zu, da jede Transaktion von einer vorhergehenden abhängt.
      1 1 Melden
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 23:00
      Highlight _kokolorix: Das musst du mir genauer erklären. Woher soll da was quadratisches kommen?

      Die Validierung einer Transaktion kostet O(1), unabhängig der Anzahl bereits vorhandenen Transaktionen. Die Prüfung aller Transaktionen kostet O(N); ist linear zur Anzahl N vorhandener Transaktionen. Man muss nur prüfen, ob Guthaben vorhanden ist, und bei den Blocks Hash und Nonce stimmen. Vorwärts rechnen ist vermutlich einfacher als rückwärts.

      "the number of transactions in the blockchain [h]as no effect on the computational cost of validating another transaction."
      -Andrew Chow (http://bit.ly/2L1s16S).
      3 0 Melden
    • _kokolorix 14.05.2018 07:06
      Highlight Jede Transaktion basiert auf der Validität der Vorgängertransaktion in der Kette. Das Ganze sieht aus wie ein Baum, wo von jeder Transaktion beliebig viele Kindtransaktionen abzweigen. Um die Gültigkeit einer Transaktion zu beweisen, muss man sicherstellen, dass die Kette bis zur Wurzeltransaktion reicht. Somit hat die Prüfung einer Transaktion den Aufwand O(N) zur Anzahl Generationen der Kette. Zusammen mit der steigenden Anzahl Kinder, nochmals O(N) ergiebt sich für das gesamte Gebilde ein Aufwand von O(N²).
      Mit dem Mining stellt man die Rechenpower bereit, die dafür notwendig ist
      0 2 Melden
    • Ueli der Knecht 14.05.2018 12:30
      Highlight _kokolorix: Okay, hab verstanden, wie du das quadrierst. Allerdings unterliegst du einem Denkfehler.

      Das wird dadurch ersichtlich, dass ein Baum an einem Ende nur eine Wurzel hätte und am anderen Ende viele Blätter. In diesem Sinne müsstest du deinen Baum umdrehen. Die Wurzel wäre im Genesisblock und nicht bei der letzten Transaktion (einem Blatt). Sowieso wäre es kein Baum, sondern ein Graph; jeder Knoten ist eine Transaktion; N Knoten sind genau N (nicht N²) Transaktionen.

      Ergo steigt die Validierungs-Rechenzeit linear zur Anzahl Transaktionen.

      Es heisst auch Blockchain, nicht Blocktree.
      2 1 Melden
    • _kokolorix 14.05.2018 23:51
      Highlight Ich weiss ja nicht woher du deine Gewissheit nimmst. Aber in der Realität ist das ein Baum. Es gibt genau eine Wurzel, von dieser ausgehend erzeugt jeder geminte Coin einen neuen Teilbaum mit jeder Transaktion welche mit diesem Guthaben getätigt wird. Das kann genau ein Ast sein wenn du alles für ein Ding ausgiebst, oder, häufiger, kaufst du dir damit viele Dinge und darum gibt es viele Äste. Kann eine Transaktion nicht bis zu dieser Wurzel zurückverfolgt werden, das ist dann die Kette dieser Transaktion, ist die Transaktion ungültig. Dieser Baum wächst in die Tiefe und in die Breite.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 15.05.2018 01:25
      Highlight _kokolorix: Ich bleibe dabei, es ist kein Baum.

      Das ist ein Baum:
      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/07/Directed-tree.svg

      Hast du eine Idee, wieviele Transaktionen abgewickelt werden? Kannst du dir vorstellen, wie die Rechenzeit wachsen müsste, wenn sie tatsächlich quadratisch, resp. O(N²) wachsen würde?

      Kennst du die Legende vom Schach (nur 64 Felder) und den Reiskörnern?
      https://de.wikipedia.org/wiki/Sissa_ibn_Dahir

      Es ist schon daher illusorisch, was du verzapfst. Denk mal drüber nach! Und rechne!

      Gerichteter Graph (zB. Bitcoin-Transaktionen) mit Mehrfachkanten:
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 15.05.2018 01:44
      Highlight _kokolorix: Ich hab dir oben schon einen Link gepostet - http://bit.ly/2L1s16S - um auch deine Frage zu beantworten, woher ich Gewissheit nehme (abgesehen davon, dass ich es dir sachlich begründete).

      Schau auch hier:
      https://en.bitcoin.it/wiki/Protocol_rules#.22tx.22_messages

      oder hier:
      https://en.bitcoin.it/wiki/Transaction

      und da:
      https://en.bitcoin.it/wiki/Protocol_documentation#Transaction_Verification

      Da kommen keine Rekursionen vor ("each input must have a signature that unlocks the funds from the prior transaction." <--schon validiert!).

      Vor lauter Wald siehst du nur Bäume, eeh?
      0 0 Melden
    • _kokolorix 15.05.2018 06:53
      Highlight Tja, dort wird genau das beschrieben was ich oben erklärt habe. Ausgehend vom 'genesis block', die Wurzel, wird ein tree aufgebaut mit allen Transaktionen. Allerlei Optimierungen mildern das quadratische Wachstum, ohne es allerdings gänzlich zum Verschwinden zu bringen.
      Was meinst du was das Mining ist? Es ist das bezahlte zur Verfügung stellen von Rechenzeit für die Überprufung von Transaktionen. Selbst wenn der Algorithmus nahe bei O(N) liegt, wird es für einen flächendeckenden Einsatz nicht reichen.
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 15.05.2018 08:27
      Highlight _kokolorix, merke:

      Ein gerichteter Graph mit Mehrfachkanten ist kein Baum!

      Das UTXO (Unspent Transaction Output) kann man in einem Merkletree speichern, weil sich dann effizient (mit O(log(n)) Rechenzeit) suchen lässt.

      Lies doch mal den Beitrag von Stackexchange:
      "the number of transactions in the blockchain [h]as no effect on the computational cost of validating another transaction."
      -Andrew Chow (http://bit.ly/2L1s16S).

      Es geht dort genau um die Frage:
      "How does the computational cost of verifying transactions scale with the number of total transactions?"

      Resultat: O(1) = konstant!
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 15.05.2018 08:37
      Highlight _kokolorix: Die Sache mit dem Mining hat dir oben schon Uli404 erklärt.

      Die Validierung der Transaktionen ist nur ein marginaler Teil des Mining-Rechenpowers.

      Nochmals: Die Validierung von Transaktionen ist einfach und braucht wenig Rechenzeit (O(1)!). Daher können auch Clients Transaktionen problemlos validieren, ohne dass sie minen.

      Beim Mining müssen rechenintensive Rätsel gelöst werden (a.k.a. Proof-of-Work). Das heisst, man muss Brute-Force alle Möglichkeiten ausprobieren, bis man zufällig eine Lösung findet. Je nach im Netz total verfügbarer Hashpower, wird das Puzzle schwieriger.
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 15.05.2018 08:46
      Highlight _kokolorix: Ich stimme dir aber insofern zu, dass Bitcoin nicht effizient mit Ressourcen umgeht, und zuwenig skalierbar ist für einen "flächendeckenden Einsatz".

      Das hat nur wenig bis gar nichts mit der Validierung von Transaktionen zu tun, welche mit nur wenig Rechenzeit problemlos ist. Die Ineffizient wird durch das Proof-Of-Work verursacht, welches exorbitant viel Rechenzeit braucht, und daher auch zu einer Konzentration bei ein paar wenigen führt (und damit zu zusätzlichen Risiken).

      Diesbezüglich erklärte bereits Uli404, warum die Ineffizienz mit zunehmendem Bitcoin-Wert steigt.
      0 0 Melden
    • Uli404 15.05.2018 10:23
      Highlight Das die Validierung immer aufwendiger wird, damit hat _kokolorix schon recht. Auch weil die Blockchain grösser wird.
      Eine Baumstruktur ist es aber meiner Meinung nach nicht. Es gibt eine Liste von Adressen mit Inputs und Outputs. Wenn bei einer Adresse die Inputs grösser sind als der Output hat die Adresse Guthaben das Transferiert werden kann.

      Transaktionen valideren können alle Fullnodes, nicht nur die Miner. Die Miner machen das natürlich auch bevor sie einen neuen Block minen. Sonst laufen sie Gefahr das er ungültig ist, und das Netzwerk ihn nicht anerkannt, dann gibts keine 12.5BTC.
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 15.05.2018 13:39
      Highlight Uli404: Ich bestreite auch nicht, dass die Validierung aufwändiger wird. Ich behaupte nur, dass die Rechenzeit (zur Überprüfung ALLER Transaktionen) nicht quadratisch (O(n²)) sondern linear (O(n)) mit der Anzahl Transaktionen wächst. Selbstverständlich muss man bei mehr Transaktionen auch mehr überprüfen.

      Aber jede neue Transaktion benötigt immer gleich viel (O(1)) Rechenzeit. Die Überprüfung einer neuen Transaktion wird nicht aufwändiger mit der Anzahl bereits vorhandener und validierten Transaktionen. Natürlich muss man auch da etwas mehr prüfen, wenn die Transaktion mehrere Inputs hat.
      0 0 Melden
  • marcog 13.05.2018 13:17
    Highlight Für viele Anwendungen möchte man eine Währung mit konstantem Wert. Also muss der Verkäufer den Entsprechenden Wert hinterlegen, damit dieser gesichert ist. So wie früher das Gold der Nationalbank. Dafür muss man dieser Institution aber trauen. Wenn man dieser schon traut, kann sie aber auch zentral alle Transaktionen speichern, die dezentrale, von der Allgemeinheit kontrollierte, Lösung wird also nicht mehr gebraucht. Dann tut es aber auch eine einfache Datenbank und braucht keine Blockchain. Und diese Institution wird sich sicher mit der Finma rumschlagen müssen.
    9 8 Melden
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 13:58
      Highlight Stimmt, marcog, solange Vertrauen von einer Institution ausgeht, braucht es keine Blockchain.

      Eine (zentrale) Institution beinhaltet aber immer auch ein enormes Risiko. Single Point of Failure.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Single_Point_of_Failure

      Dieses Risiko kann man mit byzantinischer Fehlertoleranz beseitigen.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Byzantinischer_Fehler

      Aktuell zB. ärgern sich Banken über die US-Macht bei der Abwicklung weltweiter Finanz-Transaktionen. Die Banken könnten das SWIFT-System (SPoF) mit Blockchain ersetzen.

      Statt einer Institution vertraut man dann einer Mehrheit.
      15 2 Melden
    • Firefly 13.05.2018 15:18
      Highlight Vertrauen 7st gut, Kontrolle ist besser.
      4 1 Melden
    • Uli404 13.05.2018 16:49
      Highlight Der Mehrheit vertrauen ist aber kein gutes System. Vorallem wenn es heisst der Mehrheit von Geld vertrauen.
      Das wäre so wie es heute läuft. Die mit dem meisten Geld sagen wie es läuft, der Rest vertraut (leider meist blind).
      6 2 Melden
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 17:11
      Highlight Stimmt Uli404, aber es gilt ja gerade bei Blockchains (resp. bei DLTs) zu vermeiden, dass sich das Vertrauen auf ein paar wenige konzentrieren kann, und die paar wenigen dann zB. die Regeln auf Kosten aller anderen zu ihren Gunsten ändern könnten. Wenn das möglich ist, ist die Blockchain korrumpiert und verliert das Vertrauen.

      Mit Mehrheit meine ich nicht die Mehrheit des Geldes sondern die Mehrheit der Teilnehmer. Die Mehrheit der Teilnehmer verdient nur dann Vertrauen, wenn alle gleichberechtigt teilnehmen können.

      Daher auch das Blockchain-Motto:

      Bank the unbanked - unbank the banked.
      5 3 Melden
  • Der Tom 13.05.2018 13:06
    Highlight Ich verstehe das so: DIE blockchain gibt es nicht. Es gibt eine Technologie die man so bezeichnet. Bitcoin nutzt sie. Ethereum ist eine Blockchain die wiederum von anderen Tokens (Tron, Omisego, data streamr, shipchain usw...) genutzt wird. Es gibt aber auch noch cardano oder iota und die sind nochmal was anderes. Also es wird meiner Meinung zu viel in den selben Topf geworfen.
    19 0 Melden
    • oneTanglyBoi #teamIOTA 13.05.2018 13:24
      Highlight Korrekt. :)
      15 0 Melden
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 13:45
      Highlight IOTA ist keine Blockchain im eigentlichen Sinne.

      Wir sollten vom Begriff "Blockchain" wegkommen, weil Blockchains irgendwie zu immer längerem, altlastigem Ballast verkommen werden. Das ist überhaupt nicht effizient, wird mit der Zeit immer unbeweglicher, und wird daher keine Zukunft haben. Wer will schon lange Ketten hinter sich herschleppen?

      Treffender wäre der Oberbegriff Distributed Ledger Techniken (DLT). Das würde dann zB. auch alternative DLTs abdecken, wie zB. DAG/Tangle (zB. IOTA), Hashgraph, Radix usw.

      IOTA ist aber keine echte DLT, weil es einen zentralen Koordinator braucht.
      16 2 Melden
    • Evan 13.05.2018 16:57
      Highlight @Ueli Ich denke, IOTA braucht nur einen zentralen Koordinator, so lange das Netzwerk noch zu klein ist.
      7 0 Melden
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 17:19
      Highlight Das behaupten auch die IOTA-Macher, Evan. Allerdings gibts auch andere Stimmen, zB. da:

      "Why DAGs Don't Scale Without Centralization:
      (...)
      DAGs are capable of scaling beyond current blockchains. But just as blockchains will hit a limit on how much they can scale, so too will DAGs. The network will begin to struggle under its own weight without some form of centralized authority, or a revolutionary (and as yet completely unknown) new sharding technique which doesn’t compromise security, decentralization or performance."
      https://www.radixdlt.com/post/dags-dont-scale-without-centralization
      5 0 Melden
  • swiss_stone 13.05.2018 11:43
    Highlight Was sind die 400 "BLOCKCHAIN FIRMEN" in der Schweiz? Gibt es dazu eine Quelle?
    25 2 Melden
  • Loeffel 13.05.2018 11:25
    Highlight Ich bin ebenfalls aus der „Branche“ und für mich kam dieser Artikel eher hölzern, mechanisch und plakativ daher. Patrick Toggweiler macht in seinen eigenen Artikel jeweils einen Top-Job. Hier haben es die 3 „Experten“ aber verpasst, auf verständliche Weise die wohl grösste technische Revolution der letzten 30 Jahre einem breiten und interessierten Publikum zu erklären.
    87 3 Melden
    • Freebee 13.05.2018 13:25
      Highlight Ich fans den Artikel nicht so schlecht, insbes. Mr. Witzig machete einen guten job.
      3 3 Melden
    • Astrogator 13.05.2018 14:30
      Highlight Grösste technische Revolution der letzten 30 Jahre?
      Wohl eher das Internet...
      8 12 Melden
    • Astrogator 13.05.2018 15:46
      Highlight Verstehe die Blitzer nicht ganz. Wie soll Blockchain ohne Internet funktionieren?
      Blockchain hat grosses Potential, wird aber kaum die Gesellschaft derart verändern wie das Internet.
      6 4 Melden
    • Evan 13.05.2018 17:25
      Highlight @Astrogator, selbst die Gesellschaft so wie wir sie heute kennen funktioniert ohne Internet nicht mehr.
      2 0 Melden
    • nick11 13.05.2018 19:58
      Highlight Falls es wirklich so kommt und Fiat werden komplett durch Cryptocoins abgelöst (glaub ich selbst noch nicht so dran), dann wäre ich nicht so sicher mit deiner Aussage, dass das Internet die Gesellschaft mehr verändert hat.
      Wobei Kryptowährungen natürlich auch zum Internet dazu gehören.
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 14.05.2018 01:44
      Highlight Astrogator:
      "Verstehe die Blitzer nicht ganz. Wie soll Blockchain ohne Internet funktionieren?"

      Blockchain, resp. DLT wird auch disruptiv für das Internet sein. Denn das Internet ist kaputt. Etwas Neues muss her. DLTs könnten das regeln.

      Evan:
      Die heutige Gesellschaft funktioniert wegen dem Internet nicht mehr!

      • Reclaim the money!
      • Reclaim the net!
      • Reclaim privacy!
      • Reclaim democracy!
      • Reclaim justice!

      Das Internet und Bitcoin sind nur Papierkorbversionen. Beides wird nicht überleben, aber sind Proofs of Concept für was die Zukunft bringen wird.

      The future is bright. ;)
      2 1 Melden
    • Astrogator 14.05.2018 07:59
      Highlight Das Internet ist kaputt, was neues muss her?

      Du willst also ein neues weltweites Netzwerk für Blockchains hochziehen? Wohl kaum...

      Zudem vieles was Blockchains Versprechen, können Sie eben bei genauerem Hinsehen nicht erfüllen, respektive bieten keinen wirklichen Mehrwert.
      Ich sehe Blockchain als neue, zusätzliche Möglichkeit.
      1 3 Melden
    • Ueli der Knecht 14.05.2018 11:54
      Highlight "Du willst also ein neues weltweites Netzwerk für Blockchains hochziehen? Wohl kaum..."

      Doch, so ungefähr, Astrogator. Wir brauchen ein neues Kommunikationsnetz, weil das Internet Design- und Konzeptfehler aufweist, die sich nicht wegpatchen lassen.

      Die dem Internet innewohnenden Probleme sind gravierend:

      • private und staatliche Massenüberwachung;
      • Verlust der Privatsphäre und der
      • Meinungs- und Pressefreiheit, und
      • gesellschaftliche Implikationen;

      DLTs können beitragen, das neue Netz zu bauen (zB. dezentrale DNS, Finanzierung, Sicherstellung der Anonymität, Partizipation für alle)
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    • Astrogator 14.05.2018 13:29
      Highlight @Ueli der Knecht: Ambitioniert.
      Aber ich denke vieles von dem was du dir erhoffst wird schlussendlich an staatlicher Regulation scheitern.
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    • Ueli der Knecht 14.05.2018 21:48
      Highlight Du hast natürlich recht, Astrogator, dass Blockchains, resp. DLTs zur Zeit noch nicht erfüllen, was sie versprechen. Wenn sie das aber (hoffentlich bald) einmal tun werden, dann werden sie auch resistent sein gegen staatliche Regulationsversuche. Denn Zensur- und Manipulations-Resistenz sind doch die erklärten Entwicklungsziele von DLTs.
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  • Evan 13.05.2018 11:00
    Highlight «Wir stehen am Anfang von etwas ganz Grossem – sind Blockchainfans überzeugt. In Sachen Disruption stehe die Blockchain dem Internet in nichts nach, frohlocken Tech-Revoluzzer. Und doch besitzen die meisten Menschen noch immer keine Kryptos – und damit bezahlt haben noch weniger.»

    Das disruptive an der Blockchain ist auch nicht die Blockchain als Bezahlsystem für den Durchschnittsmenschen, sondern die Effizienzsteigerung bei gewissen Prozessen.
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    • Francisco Jent (1) 13.05.2018 11:57
      Highlight Genau. Leider werden gleich im ersten Satz die Blockchain-Technologie mit den darauf basierenden, aber viel weniger relevanten Kryptoassets (ich mag sie nicht Währungen nennen) in einen Topf geworfen. Der weit verbreiteten Verwechselung wird so erneut Vorschub geleistet. Schade im Rahmen eines Expertenartikels.
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    • Uli404 13.05.2018 12:11
      Highlight Blockchain ist Effizient? Eine dezentrale Blockchain ist nichts anderes ale eine ReadOnly/AppendOnly Datenbank. Das ist aber die ineffizienteste Art wie man Daten speichen kann.

      Das ganze hat nur einen einzigen Vorteil. Es kann nicht zensuriert werden. Weder durch eine Firma, noch durch eine Regierung und auch nicht durch Hacker. Das ist das, was Bitcoin einen Wert gibt.

      Falls diese Eigenschaft nicht zwingend notwendig ist, brauchts auch keine Blockchain.

      Dann nimm doch gleich einpaar Datenbanken, die dann verschiedenen Orten gehostet und syncronisiert werden.
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    • Evan 13.05.2018 13:34
      Highlight @Uli404, gewisse Abläufe können mithilfe der Blockchain effizienter gestaltet werden, in der Tat. Und wie du selber sagst, eine herkömmliche Datenbank bietet nicht die Vorteile einer Blockchain.
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    • Ueli der Knecht 13.05.2018 14:07
      Highlight Evan: Hast du irgendwelche Beispiele von Abläufen, die mit Blockchains (oder DLTs) effizienter gestaltet werden können?

      Ich meine, solange man einer oder einer handvoll Institution/en vertrauen kann, wird ein zentrales Handling immer effizienter sein als ein verteiltes und dezentralisiertes.

      In diesem Sinne bezweifle ich deine Aussage, "gewisse Abläufe können mithilfe der Blockchain effizienter gestaltet werden". Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, und frage darum nach konkreten Beispielen (Use-Cases).
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    • cypcyphurra 13.05.2018 14:34
      Highlight danke
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    • Astrogator 13.05.2018 16:03
      Highlight @Ueli der Knecht: Sehe ich auch so.
      Das andere Problem wird die Akzeptanz in der breiten Masse sein, Stichwort Wallet und Handling desselben, insbesondere die sichere Aufbewahrung. Wenn am Schluss trotzdem ein USB-Stick in einem Bankfach liegt ist die Abwicklung von Transaktionen über eine vertrauenswürdige Institution dann doch der bequemere Weg.
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    • Evan 13.05.2018 16:45
      Highlight @Ueli wie genau das in Zukunft geschehen wird, wird sich noch zeigen müssen. Deine Skepsis ist natürlich gerechtfertig. Es lohnt ich auf jeden Fall sich darüber zu informieren, was gerade so zum Thema blockchain läuft. Letztens habe ich einen Artikel gelesen, in dem es in einem Interview darum ging, dass eine Firma dank Blockchain 30% Effizienz eingespart haben, leider finde ich den Artikel gerade nicht mehr. Das was Astrogator sagt scheint mir wieder zu sehr auf die Blockchain als Zahlungsmittel fokussiert.
      3 0 Melden
    • Jerome Elia Hug 15.05.2018 10:03
      Highlight https://cryptovalley.directory/
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