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Der 110 Meter lange Wasserfall im Bavonatal ist heute genauso imposant wie in den 30er-Jahren. Bild: sme

Wie Leni Riefenstahl zu Hitlers Reichsregisseurin wurde – und was ein Wasserfall im Tessin damit zu tun hat

1932 wird die Schauspielerin Leni Riefenstahl zum Regiestar und später zu Hitlers Bildmaschine. Und alles nur, weil sie im Bavonatal die perfekte Kulisse für ihre Visionen fand.

15.08.16, 10:07 15.08.16, 14:28

Das Tal ist eng, grün, schattig. Strom gibt es keinen. Menschen auch keine. Oder doch? Es wird nur im Sommer bewohnt, jetzt ist doch Sommer? Das Bavonatal ist ein kleines Nebental des hinteren Maggiatals. Es sieht aus, als sei hier seit 500 Jahren kein neues Haus mehr gebaut worden. Es sieht aus, als seien hier Märchen geschrieben worden. Oder Filme gedreht.

Plötzlich wird es weit, 110 Meter tief fällt Wasser von den Felsen. Davor: das uralte Dorf Foroglio. Zuvorderst in Foroglio: die Osteria La Froda mit ihren uralten Polenta-Rezepten. Und vor alledem: ein Parkplatz mit einem leeren Calanda-Bier-Stand.

Die Einheimischen sind scheu, aber sie bieten Dinge zum Verkauf: gestrickte Socken für 36 Franken, Honig, immer und überall gibt es Honig, Traumfänger, bunt bemalte Dekor-Echsen, die aussehen, als hätten sie die Höhlen-Hippies von Gomera schon einmal für 2 Franken verkauft. In Foroglio kosten sie 38. 

Foroglio gibt alles für die Touristen. Bild: sme

Hinter dem Dorf führt ein Weg über Wurzeln und Steinblöcke. Nach zehn Minuten steht man vor dem lauten, riesigen Wasser und blickt auf einen Steinzacken, an dem tatsächlich einmal ein Filmstar stand. Leni Riefenstahl. 1931.

Hier, in Foroglio, dreht die 29-Jährige die ersten Szenen ihrer ersten Regiearbeit. Vorher ist sie als Schauspielerin bekannt geworden. Als toughster Schneehase des deutschen Bergfilms. Sie hat die «Weisse Hölle am Piz Palü» bezwungen oder die «Stürme über dem Mont Blanc». Und dann kommt sie ins Bavonatal.

Alle Stunts selbst gemacht, dazu eine Ausrüstung, in der heute kein Berggänger mehr vor die Tür gehen würde: Leni Riefenstahl 1929 in «Die weisse Hölle vom Piz Palü». Bild: wikipedia

«Um zu unserem Dörfchen am Wasserfall zu gelangen, mussten wir zwei Stunden zu Fuss gehen. Einheimische aus dem Maggiatal schleppten unser Gepäck. In Foroglio waren wir von der Welt fast abgeschlossen. Ohne Post, Telefon und Zeitungen fühlten wir uns unbeschwert und konnten uns ganz auf die Arbeit konzentrieren.»

Nun ist die Osteria La Froda stolz darauf, bereits seit 1928 zu existieren. Und auch darauf, dass die Riefenstahl und ihre Crew gute Kunden gewesen sind: «Als die Truppe abgereist war, kehrte die Osteria zu ihrem ruhigen Leben zurück», heisst es auf der Homepage des Restaurants. Erst nach Abreise des Filmteams habe es für die normalen Wasserfall-Touristen wieder offen gestanden. Leider erinnert sich Riefenstahl in ihren «Memoiren» nicht an die Tessiner Wirte:

«Ich glaube, eine kleinere Filmkarawane für einen Spielfilm hat es noch nie gegeben, aber auch keine sparsamere. Schon die Hotelunterkunft belastete uns nicht – es gab kein Hotel. Und eine Gastwirtschaft auch nicht. Das ganze Dorf hatte neun erwachsene Bewohner, einige Kinder, zwei Kühe, ein Schaf, eine Ziege und etliche Katzen. Die meisten Häuser standen leer. Vor Jahren waren viele Bewohner nach Amerika ausgewandert.»

Der schier menschenleere, unbewirtete Ort erlaubt maximale Konzentration auf die Arbeit. Auf die ersten Aufnahmen eines Filmprojekts mit dem Titel: «Das blaue Licht». Regie, Hauptrolle, Drehbuch: Leni Riefenstahl. Co-Star: der Wasserfall.

Der Stein links unten im Bild ... Bild: sme

... wurde von Leni Riefenstahl von der andern Seite gefilmt. bild: youtube/magicalmountainmuseum

«Jeder von uns konnte also ein Haus für sich mit Beschlag belegen. Eine Pritsche und eine Wasserschüssel war der ganze Luxus, den wir brauchten. Welch ein Gefühl, als es nun an die Arbeit ging und wir die ersten Spielszenen am Wasserfall besprachen! In grosser Ruhe, ohne Überstürzung, konnten wir schaffen. Niemand stand hinter uns, um uns zu drängen, keine Firma hatte einen Aufpasser gestellt. Wir waren unsere eigenen Herren. Oft drehten wir nur wenige Minuten am Tag, um am Wasserfall einen bestimmten Lichteffekt zu bekommen.»

Bild: Youtube/ magicalmountainmuseum

Die Geschichte: eine Art Pocahontas der Berge rennt in fahrlässig zerrupften Kleidern Felswände hoch und durch den Wasserfall. Sie ist die Hüterin einer Kristallgrotte. Wenn ein Einheimischer versucht, zu den Steinen zu gelangen, stürzt er zu Tode. Doch dann verliebt sich das wilde Kind, die Grotte wird plötzlich zugänglich und von raffgierigen Bauern geräumt.

Geschändete Grotte und unrein gewordene Frau sind symbolisch gesehen natürlich eins, deshalb bleibt der Frau nichts anderes übrig, als sich mit einem letzten Kristall vom Felsen zu stürzen.

Doch der Sturz in die Tiefe wird erst das Finale sein. So weit ist das Filmteam in jenen ersten Tagen in Foroglio noch lange nicht. Noch haben sie kein Geld. Bloss ihren gemeinschaftlichen Enthusiasmus.

Die Kristallgrotte ist das einzige Naturwunder in «Das blaue Licht», das im Studio gebaut wurde. Bild: Youtube/ magicalmountainmuseum

Was die Riefenstahl hier wohl tut? Sie kocht Polenta, logisch! Bild: Degeto

«An jedem Aufnahmetag entwickelten wir ein kurzes Filmstückchen zur Probe, um zu sehen, ob wir die Stimmung richtig getroffen hatten. Abends sassen wir in einem der halb zerfallenen Häuser am Kaminfeuer und besprachen die Szenen. Es war eine echte Gemeinschaftsarbeit. Vier Wochen hatten wir gutes Filmwetter, und so konnten wir fast täglich drehen. Dann schickten wir die ersten 3000 Meter Film zum Entwickeln nach Berlin und warteten gespannt.»

Alle Zitate aus: Leni Riefenstahl: «Memoiren», 1987.

Und dann: das Wunder. Berlin ist überwältigt. «Nie gesehene Bilder», kommt ein Telegramm zurück. Die Wasserfall-Szenen führen direkt zur Finanzierung des Films, jetzt ist alles möglich, mehr Technik, Studioaufnahmen, Drehtage in den Dolomiten. Natürlich ist «Das blaue Licht» mit seiner Mär von bedrohter Reinheit, bösen Eindringlingen und einem Ehrentod ein Blueprint für die nationalsozialistische Ideologie.

Das Gespür für Hitler gefällige Bilder und Geschichten scheint in Leni Riefenstahls cineastischer DNA zu liegen.

Die Filmpremiere am 24. März 1932 in Berlin wird «ein Triumph, den ich mir nie erträumt hatte». Aus Hollywood schicken Charlie Chaplin und Douglas Fairbanks Fanpost. Am soeben gegründeten Filmfestival von Venedig wird «Das blaue Licht» zum zweitbesten Film gekürt. Riefenstahl soll als nächstes in Grönland «S.O.S. Eisberg» drehen, die Produktionsfirma will ihr zwei Eisbären aus dem Hamburger Zoo mitgeben. Aber auch der Vatikan meldet sich, sie soll die katholische Kirche möglichst mystisch und erhaben darstellen.

Promofoto für «S.O.S. Eisberg» 1933.  Bild: wikipedia

Sie selbst will vor allem eins: Hitler kennenlernen. Denn als sie ihn zum ersten Mal reden sieht, ist ihr «als ob sich die Erdoberfläche vor mir ausbreitete – wie eine Halbkugel, die sich plötzlich in der Mitte spaltet und aus der ein ungeheurer Wasserstrahl herausgeschleudert wurde, so gewaltig, dass er den Himmel berührte und die Erde erschütterte.» 

«Ich darf keine Frau lieben, bis ich nicht mein Werk vollendet habe.»

Hitler

Am 18. Mai 1932 schreibt sie ihm einen Brief. Fünf Tage später darf sie ihn an der Nordsee besuchen. Sie spazieren am Strand, er gesteht ihr, dass ihn noch nie etwas so sehr beeindruckt habe wie «Das blaue Licht». Die Riefenstahl unter dem Wasserfall, das war sein Augenorgasmus.

Dann sagt er: «Wenn wir einmal an die Macht kommen, dann müssen Sie meine Filme machen.» Sie ist 29, er 43. Er zieht sie an sich, schaut ihr «erregt» in die Augen, sie darüber «bestürzt». «Als er merkte, wie abwehrend ich war, liess er mich sofort los. Er wandte sich von mir ab, dann sah ich, wie er die Hände hob und beschwörend sagte: ‹Ich darf keine Frau lieben, bis ich nicht mein Werk vollendet habe.›» 1933 übernimmt er die Macht, und sie macht seine Filme. Wird die Reichsfilmregisseurin.

Im Dienste Hitlers: Leni Riefenstahl (mitte rechts) filmt den Reichsparteitag der NSDAP 1934 in Nürnberg. bild: wikipedia/bundesarchiv

Sie dreht die Propagandafilme «Der Sieg des Glaubens» und «Triumph des Willens» über die Reichsparteitage der NSDAP in Nürnberg, «Tag der Freiheit – Unsere Wehrmacht» und den Zweiteiler «Olympia». Als Filmerin ist sie ein Übertalent. Als Mensch ein Übernazi. Hitlers Bildmaschine.

Leni Riefenstahls Memoiren sind längst vergriffen. Zwar bestätigen Historiker die Korrektheit von allem, was sie über ihre Filme schreibt. Ihre Geschichte mit Hitler aber, dessen Geliebte sie höchst wahrscheinlich und dessen Seelenverwandte sie unbedingt gewesen ist, dimmt sie darin auf eine reine Bekanntschaft herunter. Es hat ihr nicht geholfen: Bis zu ihrem Tod mit 101 Jahren blieb sie Hitlers makelloseste Propagandistin.

Hitlers Lieblingsfilme – von «Swiss Miss» bis «Schneewittchen»

Ein Propaganda-Werk von Riefenstahl: Olympia 1936

YouTube/iconauta

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 13:13
    Highlight 2/2) finanzierten Rahmen. Der Aufwand wäre wohl auch nach heutigem Stand nur vergleichbar mit den ganz grossen Hollywood Blockbustern von Heute.

    Für die damalige Zeit wäre sowas in Hollywood nie finanzierbar gewesen. Ich glaube, Leni wäre ohne Nationalsozialismus nur Durchschnitt geblieben.

    Gewagte These. Was denkt ihr?
    9 10 Melden
    • Alnothur 15.08.2016 17:18
      Highlight Nun ja. Durchaus waren extrem teure Monumentalfilme damals auch in Hollywood realisierbar. Selbst bereits in der Stummfilmära gibt es Filme, bei deren Kosten man bis heute grosse Augen macht.
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 21:28
      Highlight gutes Argument. Was denkst du, wäre Riefenstahl auch ohne Nazis, z.b. i. Amerika so legendär geworden?
      5 3 Melden
    • ND_B 16.08.2016 14:10
      Highlight Ich denke Riefenstahl wäre auch in den USA erfolgreich gewesen. Schliesslich hat sie neue Kameratechniken erfunden und ging auch betreffen Schnitt der Filme neue Wege.

      Das Geld war ihr dabei sicherlich behilflich, für Triumph des Willens wurde laut imdb sogar der Nürnberger Stadtkern baulich angepasst. Sie war aber ein Ausnahmetalent und wäre auch in Hollywood gross rausgekommen.
      6 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 13:11
    Highlight Sehr spannender Artikel, welcher mein Wissen in filmhistorischer Hinsicht erweitert hat.

    Und sicherlich gehört Leni Riefenstahl zu den herausragenden Persönlichkeiten jener Zeit.

    Ich möchte aber gerne folgendes zur Diskussion stellen:
    Riefenstahl-Nationalsozialismus war eine Symbiose, von welcher beide seiten profitierten. Riefenstahl wäre bestimmt auch eine gute Regisseurin in Holly. geworden, aber niemals in dem Masse bekannt wie sie durch die Nazis wurde.

    Ihre zwei bekanntesten Filme, wegen derer man ihren Namen auch heute noch kennt, waren nur realisierbar in einem vom Staat
    20 4 Melden
  • Angelo C. 15.08.2016 11:54
    Highlight Zum Einen: Leni Riefenstahl war eine begnadete Pionierin der Filmwissenschaft, unbestreitbar ein Genie, mit oder ohne Hitler - einfach durch ihre blossen Fähigkeiten!

    Zum Anderen: ich habe mich über die Bilder meines langjährigen Lieblingstals (wo ich immer wieder mal bin), das Val Bavona, sehr gefreut, wo ich auch die Wirtsleute der La Froda in Foroglio gut kenne, auch in all den Jahren öfters gegessen habe, zum Nachtisch die leckere "Torta di Pane" 😋!

    Erstaunt war ich lediglich, dass ich bis heute keine Ahnung hatte, dass "Das blaue Licht", den ich nie gesehen habe, dort gedreht wurde 😳!
    36 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 10:27
    Highlight Was für eine Frau. bemerkenswert Ebenso ihre Dokumentation: Triumpf des Willens. Leider für die Falschen (Nazis) produziert. Kameraführung, Projektionen, Perspektiven, Schattenspiele, etc. einfach nur genial. Marketing pur!
    27 4 Melden
    • Simone M. 15.08.2016 10:39
      Highlight Tja, so ist es. Sie hätte das alles erkennen und rechtzeitig nach Hollywood gehen müssen. Was für eine Karriere das gegeben hätte!
      30 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 10:44
      Highlight Leider war das anfänglich nicht zu erkennen. Überleg mal, was die Nazis mit dieser Macht hätten tun können, im positiven Sinne. Aber vielleicht auch haben sie uns, trotz der Gräueltaten (55 Mio. Tote), vor Stalin bewahrt. Who knows.
      7 34 Melden
    • Stachanowist 15.08.2016 11:02
      Highlight @J-P

      "Aber vielleicht auch haben sie uns, trotz der Gräueltaten (55 Mio. Tote), vor Stalin bewahrt."

      Geschichtsklitterung at its best. Die Auswertung der sowjetischen Archive, die seit den 1990er Jahren auf Hochtouren läuft, gibt keinerlei, wirklich keinerlei Hinweise auf eine Absicht Stalins, Westeuropa anzugreifen. Das ist ein Nazi-Propagandamärchen und Geschichtsrevisionismus.

      Und bevor Sie sich von meinem ironischen Avatar und Username in die Irre führen lassen: Ich bin kein Anhänger des Stalin-Regimes, sondern verurteile dieses als eines der schlimmsten Terrorregime der Weltgeschichte.
      46 3 Melden
    • Marco Rohr 15.08.2016 11:03
      Highlight Wie bitte?
      8 1 Melden
    • Rigel 15.08.2016 11:22
      Highlight Ach Simone, Hollywood war zu der damaligen Zeit ein NICHTS. Babelsberg war der Nabel der Filmwelt.

      Ihre Geschichtskenntnisse sind miserabel, aber Sie schreiben sehr System-orientiert. Dafür bekommen Sie Ihr Gehalt. Wie die Leute damals ebenfalls System-orientiert geschrieben oder gefilmt haben und später dafür bis heute!!!!! an den Pranger gestellt werden.

      Aber passen Sie auf, vielleicht heisst es einmal auch bei Ihnen, dass Sie für die falsche Seite geschrieben haben. Dann wird es bittere Tränen geben und Sie werden sagen: "Aber ich habe das doch alles nicht ahnen können".

      Gell???
      14 38 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 11:47
      Highlight Stachanowist: Der Kommunismus wie auch einige Religionen haben Missionierungen in ihren Statuten. Da braucht es keine Dokumente
      8 10 Melden
    • Stachanowist 15.08.2016 12:04
      Highlight @ J-P (Teil 1)

      Der kommunistische Internationalismus wurde unter Stalin ab 1928, also nach der Ausschaltung Trockijs in Zentralkomitee und Politbüro, ad acta gelegt. Mit den drei Fünfjahresplänen zwischen 1928 und 1941 verfolgte die Sowjetunion eine isolationistische, auf Autarkie abzielende Wirtschaftspolitik und allozierte die Wirtschaft in einer Weise, die das Land gegen einen feindlichen Angriff schützen sollte (Aufbau des Ural-Kuzneck-Kombinats, also Schwerindustrie im Landesinneren fern der Grenzen). Sieht das nach Angriffsplänen aus?
      14 3 Melden
    • Stachanowist 15.08.2016 12:06
      Highlight (Teil 2)

      Aussenpolitisch aggressiv war die Aufteilung Polens 1941 sowie die Bildung von Satellitenstaaten nach dem Zweiten Weltkrieg. Ersteres erfolgte jedoch tief in Osteuropa und von Absichten Stalins, weitere Territorien hinzu zu gewinnen, gibt es keinerlei Zeugnisse. Da können Sie kontrafaktisch argumentieren wie Sie wollen.

      Die Satellitenstaaten sind eine historische Ungerechtigkeit, doch wurden sie erst gebildet, weil Hitler mit dem Unternehmen Barbarossa die UdSSR praktisch dazu zwang, bis Berlin zu marschieren. Genau wegen Hitler konnte Stalin seinen Machtbereich letztlich ausdehnen.
      12 3 Melden
    • Angelo C. 15.08.2016 12:08
      Highlight Rigel : ich bin ja nicht gerade dafür bekannt, für WATSON-JournalistInnen permanente Verteidigungsreden zu schreiben - dies obwohl ich mich hier gerne schier täglich tummle.

      Wenn ich für einmal aber eine der seltenen Ausnahmen mache, dann deshalb, weil es über denguten Bericht, und dem gewählten Stil Susanne Meiers, nichts wirklich essentielles zu lästern gibt.

      Sie hat die Ikone Leni Riefenstahl filmtechnisch gelobt, das "Blaue Licht" sinnvoll, und das Leben im Val Bavona korrekt dargestellt - und die Person Leni Riefenstahl im Rahmen des NS-Regimes an die richtige Stelle gerückt.

      So what?!
      38 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 12:20
      Highlight Danke Stachanowist. Sehr gut erklärt. Aber das ist wie Perle vor die Säue werfen. Es gibt Menschen die sind faktenresistent. Die kitten sich ihr Weltbild aus einem Potpurri von Meinungen, Hörensagen und freier Dichtung zusammen.
      13 1 Melden
    • Simone M. 15.08.2016 12:23
      Highlight @AngeloC. Susanne Meier freut sich sehr über das ritterliche Zu-Hilfe-Eilen. Simone auch ;-)
      28 0 Melden
    • Benot 15.08.2016 12:25
      Highlight @Riegel: Was genau meinen Sie mit "bittere Tränen"? Die Tränen auf der Nazi-Folterbank? Sie hingegen können hier ihren Durchfall ohne Konsequenzen frei äussern. Das ist nämlich der Unterschied zwischen unserer Gesellschaft und totalitären Regimes.
      Nazi-Revisionismus hat wohl Hochkonjunktur in der Schweiz. "Vielleicht waren die Nazis gar nicht so schlimm, wie uns die Siegerpropaganda weismachen will?"... gell.
      Und dass Hollywood damals "ein nichts war" ... so ein Quatsch.
      29 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 12:31
      Highlight @Angelo: word. Kann ich nur bestätigen.

      @Rigel: Vergleichen sie mal bitte die Industrieumsätze Babelsberg-Hollywood. Anzahl A-Film outputs. Dann erkennen sie ganz schnell wem hier mangelndes Geschichtswissen vorzuwerfen ist.

      Und ihr letzter Satz....Echt?

      nun hier meine polemische Replik.
      Passen Sie auf, dass ab soviel Ignoranz und Geschichtsverdrehung, Sie nicht in einer Zwangsjacke enden.

      22 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 12:47
      Highlight @Rigel
      Ja da stimme ich Ihnen zu, dass viele heutige Medien systemorientiert berichten. Und Hollywood ist ja zumindest aus heutiger Sicht nicht der Ort, wo 'echte' Kultur geschaffen wird. Eben auch Propagandamaschinerie für eine bestimmte Seite.
      4 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 12:53
      Highlight Nachtrag: Zu Vergleichen sind die Jahre 1929-1939. Obwohl der Vergleich ab 1934 hinkt. Dies aufgrund staatlich kontrollierter und zu 100% finanzierten Studio Babelsberg . Im Gegensatz zu Hollywood war Babelsberg zw. 1935-1939 defizitär und wurde wie die gesamte deutsche Wirtschaft auf Pump finanziert
      7 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 12:54
      Highlight @ Stachanovist
      Zum Thema 'praktisch dazu zwang' kann man auch argumentieren, dass Hitler von Churchill dazu gezwungen wurde den Krieg anzufangen. Churchill wollte Friedensangebote seitens Deutschland nicht akzeptieren. Und drängte mit verschiedenen Mitteln wie zB Boykott.
      5 10 Melden
    • Rigel 15.08.2016 13:15
      Highlight Antwort an Angelo. "Ach, wäre sie doch nach Hollywood gegangen", schreibt die teure Simone. Dafür habe ich Sie kritisiert, denn Hollywood lag möglicherweise von den Umsatzzahlen erheblich höher als Babelsberg, was bei 280 Mio. Einwohner auch nicht verwunderlich ist.

      Aber von der Bedeutung und dem künstlerischen Niveau war Babelsberg Hollywood (noch) erheblich überlegen. Deshalb ging die Leni wohl nicht dahin. Das hätte Simone eigentlich wissen müssen.

      Auf die anderen Kommentare gehe ich nicht ein, weil die so unterirdisch schlecht sind, dass ich diesen Schreiberlingen nicht weh tun möchte.
      8 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 13:17
      Highlight @Mencken: also bitte. 1939 als der Krieg begann hatte Churchil kein politisches Executivamt inne. Er wurde erst am 10. Mai 1940 zum Premier. Da war der Krieg längst im Gange. Übrigens der Tag des Überfalls auf die Benelux Staaten und der Beginn des Frankreichfeldzuges
      12 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 13:20
      Highlight Und die Bolschewisierung von Osteuropa ist den Nazis geschuldet. Die uns vor dem Stalinismus bewahrt.

      Hahaha.....genau wie uns die schweizer Armee vor dem Einmarsch der Deutschen bewahrt hat und Amerika uns durch den Irak Krieg vor einem Nuklearen Angriff seitens Irak bewahrt hat
      12 2 Melden
    • Benot 15.08.2016 13:23
      Highlight Ui, ui, Mencken... Die Friedensangebote des friedliebenden Hitlers... Ha, ha, ha! Sie machen sich lächerlich, ob solcher geschichtlicher Oberflächlichkeit. Wussten Sie das? Ha, ha, ha ... der Mencken.
      11 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 13:27
      Highlight Und wenn der Bezug zum Russlandfeldzug 22.6.1941 gedacht war kann ich nur sagen:

      Cum hoc ergo propter hoc
      4 1 Melden
    • Benot 15.08.2016 13:36
      Highlight @Riegel:
      Nochmals: Was meinen Sie mit "bittere Tränen"? (Zitat Riegel: Aber passen Sie (Simone M. Watson-Team) auf, vielleicht heisst es einmal auch bei Ihnen, dass Sie für die falsche Seite geschrieben haben. Dann wird es bittere Tränen geben und Sie werden sagen: "Aber ich habe das doch alles nicht ahnen können".)
      Klären Sie uns doch bitte auf, wieso da Tränen fliessen würden und weshalb genau die so bitter wären?
      15 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 13:37
      Highlight @Rigel: 280Millionen? Wo haben sie den diese Zahlen her. Stand 1938: USa ca. 125M Deutsches Reich ca. 80M

      Zur ihrer Aussage: künstlerisch. Ist das jetzt ihre persönliche Einschätzung wie das mit der Einwohnerzahl oder können sie diesr durch Quellen fundieren?
      13 0 Melden
    • Stachanowist 15.08.2016 14:08
      Highlight @ Mencken

      Haarsträubend, diese Äusserungen hier.

      "dass Hitler von Churchill dazu gezwungen wurde den Krieg anzufangen"

      Diese Verdrehung ist so absurd und zynisch, dass es schwer ist, auf sie zu antworten. Churchill hätte mit einem Separatfrieden Europa den Nazis überlassen. Nach der Annexion Polens, dem Überfall auf Frankreich und schliesslich die Sowjetunion hätte es wohl das Ende Europas bedeutet, wenn UK die Deutschen an der Westfront in Ruhe gelassen hätten.

      9 1 Melden
    • Angelo C. 15.08.2016 14:23
      Highlight Rigel : Danke für die nachträgliche Erklärung....

      Ob du mit deiner Annahme im ersten Abschnitt richtig liegst, kann ich aus heutiger Sicht nicht sagen, da ich mich nicht damit auseinandergesetzt habe, es somit schlicht nicht weiss.

      Es war eher dein etwas aggressiver Tonfall gegenüber der Autorin, der mir schlecht eingefahren ist. Und wenn sie dieses Verhältnis Hollywood - Babelsberg heute evtl. ebenfalls nicht richtig zuordnen kann, ist das ein relativ unbedeutendes Detail. Dies zumindest gemessen an dem sonst sehr gut verfassten Bericht der sehr gefällig und recht ausgewogen daherkommt.



      16 0 Melden
    • Stachanowist 15.08.2016 14:28
      Highlight Lustig, wie hier zwei Diskussionen gleichzeitig ablaufen:P
      18 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 14:35
      Highlight @ Benote
      Ich sage nichts von friedliebendem Hitler. Jedoch war dieser Bruder-Krieg unnötig. Liebe Watson-Redaktion bitte veröffentlicht doch die Datei die ich hochgeladen habe. Das würde die Missverständnisse klären. Danke.
      2 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 14:45
      Highlight @ Stachanowist
      Ist dir der Versailler-Vertrag ein Begriff? Nur weil du den Angriff auf Frankreich ansprichst.
      Polen wurde nicht 'annektiert', in Polen wurde vor dem Angriff der Deutschen deutsche zivile Flugzeuge beschossen die nach Ost-Preussen unterwegs waren, deutschstämmige Bewohner wurden vergewaltigt und ermordet.
      Es ist nicht alles so einfach wie du meinst.
      3 7 Melden
    • Fabio74 15.08.2016 15:35
      Highlight @Mencken: Jeder Krieg ist unnötig. Aber Hitler hat 36 das entmilitarisierte Rheinland besetzt, 38 Österreich annektiert, dann das tschechische Sudetenland erhalten. 39 die sogenannte "Rest-Tschechei" besetzt. Polen mittels unerfüllbarer Forderungen bedroht und im geheimen Abkommen mit Stalin aufgeteilt.
      Der fingierte Überfall auf den Sender Gleiwitz war dann die Vorlage für den Angriff.
      Was die Briten hier zu tun haben? Ausser dass die 36 nicht reagiert haben und mit dem Appeasement daneben lagen...
      6 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 15:54
      Highlight Stachanowist:Bogdan Musial: Kampfplatz Deutschland. Stalins Kriegspläne gegen den Westen. Propyläen Verlag, Berlin 2008. 592 S.,
      Stalins Griff nach Deutschland
      Die expansionistische bolschewistische Militärstrategie und Außenpolitik zwischen 1920 und 1941 ........Den Drang nach Westen und die daraus resultierenden militärischen Vorbereitungen im Kontext des gesamtpolitischen Geschehens im bolschewistischen Russland legt Musial sehr penibel und ausführlich dar. Der L. fragt sich aber, ob in der Ideologie der Weltrevolution das einzig bestimmende Leitmotiv dieses Expansionismus zu suchen ist.
      2 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 15:55
      Highlight Stachowitzsch bitte Bogdan Musial lesen und verstehen. Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen. Nobody is perfect!
      1 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 16:22
      Highlight @Mencken: Was willst du uns mit dem Versailler Vetrag sagen? Und du: schonmal von den Benelux Staaten gehört? Bombardement vom Rotterdam?Dies ging dem Frankreichfeldzug voraus. Ein schwerer Bruch damaligen Völkerrechtes.

      Zu Polenargument: Diese Behauptungen wurden v.a. durch den Historiker Söhnke Neitzel entkräftet durch Auswertung der heimlich aufgenommenen Aussagen deutscher Kriegsgefangener Offiziere und Generäle, welche am Polenfeldzug beteiligt waren.

      Ausserdem rechtfertigt es noch lange nicht den millionenfachen Mord an polnischer Intelligencia und den Juden
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 16:27
      Highlight @Fabio: Ich denke nicht zwingend das jeder Krieg unnötig ist. Der Krieg der Soviets oder Amerikaner gegen die Deutschen war durchaus notwendig, gerechtfertigt. Ich möchte nicht in einem Nachriegseuropa gelebt haben, welches von den Nazis beherrscht würde und von Juden frei ist
      7 2 Melden
    • Stachanowist 15.08.2016 16:45
      Highlight @ J-P

      Merci für den Hinweis, habe Musial zu meinem Leidwesen bereits gelesen und halte das Buch für, sorry, unbrauchbar. Methodologisch geht er unsauber vor, seine Thesen sind unplausibel.

      Statt meine Kritik im Detail hier in einige wenige Zeichen reinzupressen, verweise ich auf diese Rezension, die es auf den Punkt bringt:

      http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-11444

      Bitte lesen Sie das. Auch wenn Sie für seriöse Geschichtsforschung unempfänglich zu sein scheinen, give it a try. Danke.
      6 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 16:53
      Highlight @ galaxy
      Der Vertrag von Versailles, dieses Video erklärt weshalb nicht alles so einfach ist ;-)

      1 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 17:01
      Highlight @ galaxy

      Brüder-Kriege sind unnötig. Und der Krieg zwischen England und Deutschland war so einer. Bereits ab 1941 hat die USA die Engländer mit Marine und anderem Kriegsmaterial unterstützt. Sowie finanzielle Leistungen zur Verfügung gestellt, abgesegnet durch den amerikanischen Senat. US-Amerikaner stammen aus Europa u.a. Irland, Grossbritannien usw.
      Sogar der Befehlshaber der Normandie-Landung, General Patton sagte über den Krieg gegen die Deutschen:
      'Ich habe große Achtung für die deutschen Soldaten. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in Europa lebende Volk.'

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    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 17:05
      Highlight @Mencken: jaja schon gut. Passt zur Qualität ihres argumentativen Vorgehens. Schulkinderniveau. Aber von Revisionisten bin ich mir auch nichts anderes gewohnt.

      Ausserdem haben sie so gar nichts zum Überfall auf die Beneluxstaaten erwiedert.

      Und zu Bogdan Musial: Wurde ebenso durch Söhnke Neitzel entkräftet. Der soll lieber wieder in Ausstelungen rumlungern und zwei drei Fotos kritisieren. Für echte methodische Geschtsforschung taugt er sowieso nicht.

      Ich klink mich hier aus der Diskussion. Mit Erwachsenen auf Kindergartenniveau sich zu unterhalten ist reine Zeitverschwendung
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    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 17:44
      Highlight @Mencken: Sorry ihr Kommentar von 17:01 wurde erst jetzt freigeschaltet. Hatte nur das Kindergartenvideo gesehen. Darauf bezog sich mein letzter Kommentar
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    • Benot 15.08.2016 18:41
      Highlight Mencken: Erläutern Sie uns doch bitte mal, was sie beim Deutschland-England Krieg mit "Bruder-Krieg" meinen.
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    • Fabio74 15.08.2016 21:08
      Highlight @galaxy: Mein Kommentar auf unnötigen Krieg bezog sich natürlich nicht auf den Verteidigungskrieg der Allierten gegen Hitler
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    • Fabio74 15.08.2016 21:12
      Highlight @Mencken: Die Polen-Story der Nazis ist entlarvt als Lüge, auch wenn die Polen ab 1918 keine Heiligen waren und viel Dreck am Stecken hatten.
      Hitlers Überfall war lange geplant und es brauchte den Auslöser dazu
      Dass der Vertrag von Versailles unvernünftig war ist heute klar, war aber Reaktion auf 1870/71 zum einen und auf die Idee eines Hauptkriegsschuldigen. Österreich-Ungarn ist dran zerbrochen.
      UK war Schutmacht Polens und daher mussten sie in den Krieg eintreten, Europa den Nazis überlassen, das wollten die Briten nicht, weil Hitler hätte auch die Briten ..
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    • Fabio74 15.08.2016 21:13
      Highlight 2/2 von der Landkarte verschwinden lassen sollen
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    • Gelöschter Benutzer 15.08.2016 22:09
      Highlight Stachanowist. Danke für die Gedanken von GM. Meine Rede! Ob da noch von m reininterpretiert wurde und wieviel, wissen wir nicht. der rote faden ist aber da. Den deutschen Autoren glaube ich aber nicht unbedingt, denn sie sprechen auch vom heutigen Russland von Expansionsdrang (Krim) der keiner ist. Da wäre es logisch dass es damals doch Expansionspläne gab. Der eiserne Vorhang war doch sehr westlich angelegt. Wo wäre denn die Grenze verlaufen, wenn die Westmächte sich nicht beeilt hätten. http://ü
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    • Gelöschter Benutzer 17.08.2016 13:55
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Starphilosophin Judith Butler über Beyoncés Bauch, Gagas Geburt und Transmenschen bei GNTM

Für viele ist sie die wichtigste Denkerin der Welt. Und sie weiss alles über das Thema Geschlecht. «Stimmt gar nicht!», sagt sie bei ihrem Besuch in Zürich. Dafür erzählte sie uns einiges über Beyoncé, den Kapitalismus und den Mann, dessen Namen sie eigentlich nicht aussprechen will.

Wenn wir uns die USA anschauen ... Judith Butler: Aha.

Keine Angst, wir werden erst später über Trump reden.Ich ziehe es vor, seinen Namen nicht auszusprechen.

Wenn wir uns also die USA anschauen, haben wir das Gefühl, es handelt sich dabei um ein wahres Gender-Wonderland. Alles ist möglich. Aus dem ehemaligen Olympioniken Bruce Jenner wird Caitlyn Jenner. Der Ex-Soldat und Whistleblower Bradley Manning verlässt das Gefängnis nach sieben Jahren als Chelsea Manning. Hat die Gesellschaft da ein …

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