Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Pizza

Zum Reinbeissen: Und Mozzarella darf nicht fehlen. Bild: Shutterstock

En Guete

Was macht die Pizza perfekt?

Einfach irgendeinen Käse auf die Pizza werfen? Geht gar nicht, sagen US-Forscher. Blasen muss er werfen, ein bisschen ölig sein – und schön goldig werden. Welche Sorte macht also den perfekten Belag?

24.08.14, 12:11 24.08.14, 12:22

Ein Artikel von

Es ist doch alles nur Käse. Sollte man zumindest meinen, wenn man ein Stück Pizza vor sich hat. Doch ganz so einfach ist es nicht. Der Verbraucher hat da seine ganz eigenen und konkreten Vorstellungen, wie das Topping auf Tomate und Hefeteig so daherzukommen hat. Und dafür braucht wiederum der Käse die entsprechenden chemischen Eigenschaften. 

Käse ist also nicht gleich Käse. Zu dieser Erkenntnis sind jetzt Forscher vom Institute of Food Technologies in Chicago gekommen und haben ihre Ergebnisse in einer Studie im Magazin «Journal of Food Science» veröffentlicht. 

Eher ungeeignet als Pizza-Käse: Cheddar. Bild: Shutterstock

Bläschen, Schimmer, Farbe

Nach aktuellem Forschungsstand sehe der richtige Belag so aus, schreiben die Forscher: Er muss eine goldene Farbe haben, dazwischen knusprig, braun gefleckt sein. Wichtig auch: Er muss Blasen bilden, in deren Tälern möge ein öliger Schimmer glänzen. 

Auf diese Eigenschaften untersuchten die Experten um Bryony James das unterschiedliche Verhalten verschiedener Käsesorten auf Pizza, darunter: Mozzarella, Cheddar, Edamer, Emmentaler, Provolone und Gruyère.

Das Ergebnis: Die Sorten Cheddar, Colby und Edamer scheiden aus, ihr Fett- und Wassergehalt verhindere Blasen. Gruyere, Provolone und Emmental schaffen durch ihre Elastizität eine gute Farbentwicklung. Kombiniert mit Mozzarella, der leicht Blasen wirft, aber eine allzu starke Bräunung verhindert, gelinge die perfekte Pizza, so die Wissenschaftler. (khü/nik)

Gruyère, zu deutsch als Greyerzer bekannt, eignet sich hervorragend – zusammen mit Mozzarella. Bild: shutterstock



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
5
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 26.08.2014 08:35
    Highlight Von der Bräunung des Käse und der Blasenbildung auf eine perfekte Pizza zu schliessen, ist wie wenn man von der Milch auf ein reichhaltiges Birchermüsli schliesst, oder vom Brot auf ein perfektes Fondue. Das ist dann eben eine Studie a la Americane.
    1 0 Melden
  • christianlaurin 24.08.2014 14:10
    Highlight Ich bin in NordAmerika (Anglosaxon) Welt aufgewachsen. Und ich hasse wie die Pest wenn sie immer sage, "The Best [Fill in blank]". Weil ich immer sage, fuer wenn? Was stimmen muss ist die Kombination. Es muss ein Balance geben.
    1 1 Melden
  • sewi 24.08.2014 13:43
    Highlight Gorgonzola ist geil.....
    1 1 Melden
  • Yelina 24.08.2014 12:58
    Highlight Mein Tipp: Für die perfekte Pizza kommts auf die Tomatensauce an! Nur solche verwenden, die man auch mit Pasta essen würde.
    4 0 Melden

Wenn wir zu den Sternen reisen, brauchen wir ein Raumschiff, das es jetzt noch nicht gibt

«Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen», sagte einst Helmut Schmidt. Wenn der ehemalige deutsche Bundeskanzler recht hat, müsste Angelo Vermeulen dringend zum Arzt.  Der Doktorand und sein Team an der Technischen Universität Delft in den Niederlanden beschäftigen sich nämlich mit einem visionären Thema: interstellare Reisen. 

Reisen über die Grenzen unseres eigenen Sonnensystems hinaus zu anderen Sternen sind nicht einfach ein etwas länger dauernder Mondflug. Die Distanzen im …

Artikel lesen