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England meldet weltweit ersten Horror-Tripper

Schon länger warnen Mediziner davor, dass gegen Tripper bald kein Antibiotikum mehr hilft. Jetzt wurde bei einem Mann in England ein seit Langem gefürchteter, extrem resistenter Erreger diagnostiziert.

29.03.18, 19:46 30.03.18, 12:40

Irene Berres



Ein Artikel von

Ein Mann aus Grossbritannien hat sich mit einem Tripper-Erreger infiziert, gegen den – wenn überhaupt – wohl nur noch einziges Antibiotikum hilft. Es ist der weltweit erste Bericht über einen Erreger, der auf beide Medikamente der aktuellen Standardtherapie nicht mehr reagiert, schreibt die britische Regierung in einem aktuellen Report.

Gonokokken sind die Auslöser des Trippers

Gonokokken sind die Auslöser des Trippers. Bild: CDC/ Joe Millar

Der heterosexuelle Mann hatte Anfang 2018 Hilfe in einer Praxis für Geschlechtskrankheiten gesucht. Tripper, Mediziner sprechen von einer Gonorrhoe, macht sich bei Männern typischerweise durch einen Ausfluss und starke Schmerzen beim Wasserlassen bemerkbar. Die winzigen, nierenförmigen Bakterien werden beim Geschlechtsverkehr übertragen.

Der Mann habe eigentlich eine dauerhafte Sex-Partnerin in Grossbritannien, schreibt die britische Regierung. Einen Monat vor Beginn der Beschwerden hatte er jedoch zusätzlich Geschlechtsverkehr mit einer Frau in Südostasien. Wahrscheinlich hat er sich dabei mit dem Super-Erreger infiziert.

Unklar, ob ihm noch geholfen werden kann

Erkrankt ein Patient an Tripper, sollten Mediziner auch in Deutschland standardmässig zwei Antibiotika parallel verordnen:

Bei dem britischen Patienten schlagen gleich beide Mittel nicht mehr an. Sein Erreger sei nicht nur gegen Azithromycin hoch resistent, heisst es in dem britischen Bericht. Auch die Behandlung mit Ceftriaxon wirkte nicht. Trotz Therapie fanden die Mediziner Tripper-Erreger im Rachen des Patienten. Es sei der weltweit erste derartige Fall, der dokumentiert wurde, schreiben die Behörden.

Ob dem Mann noch geholfen werden kann, ist bislang unklar. Schon heute gelten Azithromycin und Ceftriaxon als letzte wirksame Kombination gegen die Geschlechtskrankheit. Verlieren auch sie ihre Wirkung, wird die eigentlich gut behandelbare Infektion zu einer ernsten Gefahr.

Die Bakterien könnten dann auch andere Organe befallen, schlimmstenfalls das Herz oder Gehirn, und dadurch kann die Infektion sogar zum Tode führen.

Bei Labortests reagierte der Erreger des Patienten in Grossbritannien nur noch auf ein Antibiotikum. Die Ärzte haben ihn mittlerweile neben diesem noch mit einem weiteren Mittel behandelt. Ob die Medikamente die Erreger vollkommen aus seinem Körper verdrängen können, soll ein nächster Test Mitte April zeigen. Seine britische Partnerin steht ebenfalls unter Beobachtung. Zumindest der erste Test bei ihr war aber negativ.

Gefahr war lange bekannt

Die Gefahr eines nicht mehr therapierbaren Tripper-Erregers ist schon lange bekannt. Im vergangenen Jahr setzte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Tripper-Bakterien auf eine Liste mit den zehn Erregern, gegen die am dringendsten neue Antibiotika gebraucht werden. Vor allem aus wohlhabenden Ländern mit einer guten Überwachung seien Krankheitsfälle bekannt, bei denen fast alle verfügbaren Antibiotika versagten, schrieb die Organisation nach einer Untersuchung in 77 Ländern.

Dass Bakterien gegen Antibiotika resistent werden, ist ein natürlicher Prozess. Durch zufällige Veränderungen im Erbgut passiert es immer wieder, dass einzelne Bakterien Schutzmechanismen gegen die Medikamente entwickeln. Können sich die resistenten Keime verbreiten, werden sie zum Problem. Aus diesem Grund mussten Ärzte bei der Tripper-Therapie in der Vergangenheit immer wieder auf neue Antibiotika umschwenken.

Ein Mittel nach dem anderen verlor die Wirkung

1943 setzten Ärzte gegen die Bakterien zum ersten Mal Penicillin ein, das weltweit erste Antibiotikum. Bereits zwölf Jahre später, 1955, mussten sie die Dosis verzehnfachen. Mitte der Sechzigerjahre wurde Penicillin durch Tetracycline ersetzt, Antibiotika mit einem komplett anderen Wirkmechanismus. In den Achtziger- und Neunzigerjahren folgten neue Mittel gegen Tripper, die Fluorchinolone. 2004 empfahl die WHO schliesslich Cephalosporine, zu denen Ceftriaxon gehört.

Tripper ist nicht die einzige Infektion, bei der Ärzte Resistenzbildungen mit grosser Sorge betrachten. Ähnlich steht es auch um eine Reihe weiterer Krankheitserreger, dem Darmkeim E. coli etwa, der zu schweren Blasenentzündungen führen kann, oder dem Lungenentzündungsbakterium Pseudomonas aeruginosa.

Die Weltgesundheitsorganisation warnte bereits 2014 vor einem Post-Antibiotika-Zeitalter, in dem gewöhnliche Infektionen wieder tödlich enden. Um gegenzusteuern, müssten neue Antibiotika mit neuen Wirkmechanismen entwickelt werden. Daneben ist es auch wichtig, die Entwicklung von Resistenzen zu bremsen – und unter anderem durch einen begrenzten Einsatz von Antibiotika in der Tiermast und beim Menschen.

Beim Sex das Kondom weglassen – ohne das Wissen der Frau

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Frank Farmer 31.03.2018 10:54
    Highlight Ironischerweise hilft mehr Antibiotika gegen Resitenzen, weil viele die Antibiotika zu früh absetzen bzw. die vom Artz vorgeschriebene Behandlungsdauer nicht einhalten. Wird Antibiotika zu früh abgesetzt werden nicht alle Keime eliminiert und die „Überlebenden“ können sich zu Superkeimen entwickeln. Auch wenn man sich bereits wieder fit fühlt muss deshalb die Behandlung zwingend abgeschlossen/ durchgezogen werden!
    3 0 Melden
  • pascalsee 31.03.2018 08:51
    Highlight Das wundert mich nicht den in asien wo die meisten antibiotika hergestellt werden wird das abwasser der fabriken einfach ohne behandlung in die flüsse abgelassen. Dabei gibt es auch die bekannten bilder wo flüsse anfangen zuschäumen. Das mit den tieren bei uns ist schlimm aber was die asiaten machen ist viel schlimmer, nur interessiert es keinen!
    4 0 Melden
  • Mr.President 30.03.2018 20:55
    Highlight Das nennt sich natürliche Selektion. Darwinismus: der stärkere überlebt. Wäre gegen Aids oder andere Krankheiten keine Medikamenten da, hätte sich die Krankheit / die Betroffenen selbst dezimiert und das Übel / Krankheit wäre ausgerottet. Oder ?
    2 19 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 30.03.2018 11:01
    Highlight Penicillin war doch nicht das erste Antibiotikum.

    http://m.spiegel.de/wissenschaft/medizin/balds-leechbook-mittelalter-rezeptur-als-antibiotika-a-1026726.html

    Und davor gab es bestimmt auch schon welche.

    Der Terra X-Dreiteiler "Ein Tag in …" ist eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Zeitreise in den Alltag vergangener Epochen. Die zweite Folge führt ins mittelalterliche Frankfurt am Main.

    https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/ein-tag-im-mittelalter-102.html

    In dieser Folge Terra X wird das Thema ab 30:00 behangelt. Ausserden ist diese Sendung mehr als nur sehenswert.
    13 2 Melden
  • bcZcity 30.03.2018 02:42
    Highlight Daher, „im minimum, en gummi drum“! Wer denkt Kondome sind nur gegen Aids, der irrt! Dazu, beim Oralverkehr mit fremden Partnern, obacht!!
    66 3 Melden
    • Swisswolverine 30.03.2018 12:15
      Highlight Dass Kondome nicht zuverlässig vor Tripper und andere STI schützen weisst du aber schon oder? Kondome sind nur gegen HIV ein sicheres Schutzmittel. Und was meinst du mit „obacht beim Oralverkehr“? Tripper verläuft oft symptomlos und wird neben Oralverkehr auch beim Küssen, Lecken, Fingern oder sogar Streicheln (Schmierinfektion) übertragen. Eine Infektion ist dem Sexpartner nicht anzusehen.
      7 12 Melden
    • bcZcity 30.03.2018 18:59
      Highlight Ach Quatsch, Gummi ist bei fremden Partnern immer besser als kein Gummi, ganz einfach! 100% Schutz ist auch ganz simpel, einfach Finger weg und nichts berühren, aber wer will das schon?!
      17 3 Melden
  • Butschina 30.03.2018 02:34
    Highlight Es ist nicht nur der Fleischkonsum. Es gibt Rezeptfreie Halswehmittel die zwar nur wenig aber doch Antibiotika drin haben. Soweit ich weiss ist es zwar besser als vor zehn Jahren, aber manche Leute lutschen die Dinger wie TicTac. Meine Pathologielehrerin hat uns eingetrichtert darauf zu verzichten.
    58 1 Melden
    • Citation Needed 30.03.2018 09:52
      Highlight Es reicht völlig, wenn es Desinfektionsmittel und lokale Schmerzmittel drin hat. Ich schau da auch drauf und merke jedesmal: in der Apo müssen die manchmal erst nachgucken, welche nun wirklich ohne Antibiotika auskommen. Es gibt meines Wissens nur wenige Präparate (darf hier glaubich keine Namen nennen... :-/), ich nehme immer die gleichen, frage aber trotzdem, um das Thema wiedermal anzustupfen. Wundere mich oft, dass man das Personal auf der andern Seite der Theke diesbezüglich jeweils 'drauflupfen' muss.
      13 2 Melden
    • Butschina 30.03.2018 19:47
      Highlight So geht es nir auch oft, aber ich merke immerhineine kleine Verbesserung
      2 0 Melden
    • p4trick 31.03.2018 07:35
      Highlight Es gibt 2Arten von Ursachen für Halsschmerzen. Virus und Bakterien.
      Manuka Honig ist pflanzlich und wirkt gegen Bakterien genau so wie Antibiotika.
      Bei Viren einfach abwarten oder mit einem desinfizierenden Halsspray.
      0 0 Melden
  • derEchteElch 29.03.2018 22:45
    Highlight „Der Mann habe eine Partnerin. Einen Monat vor Beginn der Beschwerden hatte er Geschlechtsverkehr mit einer Frau in Südostasien“

    Sorry, mir fällt nur eins ein; selber schuld.
    51 39 Melden
    • mrmikech 30.03.2018 10:26
      Highlight Hätte er keine partnerin würde er es auch bekommen haben. Und hätte auch hier passieren können, dir sogar. Weil die resistente krankheitserreger das wort schuld nicht kennen.
      21 7 Melden
  • Hackphresse 29.03.2018 21:31
    Highlight Ich hoffe die Forschung an Mikrorobotern kommt schnell genug voran.
    21 10 Melden
    • The Origin Gra 30.03.2018 09:43
      Highlight Nanotech könnte uns helfen ja, birgt aber selbst wieder Risiken
      15 1 Melden
    • Citation Needed 30.03.2018 10:21
      Highlight Wie ist das gemeint? Können die eingesetzt werden, um bei bakteriellen Infektionen den Infektionsherd 'rauszuputzen'? Wär ja eine gute Sache, dann hätten wir bei dem Resistenzen-Wettrennen immerhin eine zweite Bahn offen.. Kenn mich da aber nicht aus, weiss Du mehr dazu, Hackphresse?

      (hehe, wollte immer schon mal wen 'Hackfresse' nennen, endlich darf ich! ;-))
      15 0 Melden
    • Hackphresse 30.03.2018 14:17
      Highlight @Gra
      Birgt Risiken zum Missbrauch, ja. Haben wir leider aber ja auch schon mit den Antibiotika in der Massentierhaltung. 😕😔

      @Citadation
      Für Details weiss ich zu wenig da müsste ich mich tiefer in die Materie einlesen. Aber das Prinzip geht etwa so: Programmierte Nanobots werden über eine Pille oder Direktinjektion in die Blutbahn geführt, wo diese dann die Bakterien oder (da bin ich mir jetzt nicht sicher) Viren unschädlich machen bzw. Zerstören durch gezielte freisetzung von Proteinen oder durch mechanische Zerstörung der Zellen.
      5 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flötist 29.03.2018 21:17
    Highlight "Der Mann habe eigentlich eine dauerhafte Sex-Partnerin in Grossbritannien, schreibt die britische Regierung. Einen Monat vor Beginn der Beschwerden hatte er jedoch zusätzlich Geschlechtsverkehr mit einer Frau in Südostasien."

    Frau: Wie wars in Asien?
    Mann: Nice. Und ich hatte zusätzlich mit einer anderen Frau Sex.

    "eine dauerhafte"... "zusätzlich"... haha, was versuchte die Autorin hier zu erreichen? Schreib doch einfach, dass er vor dem Auftreten der Symptome fremd ging in Asien.

    112 23 Melden
    • Citation Needed 30.03.2018 10:08
      Highlight Die Frage ist nicht, was die Autorin hier erreichen will, sondern warum diese Info seitens der Britischen Regierung herausgegeben wurde.

      Ein Grund für die Erwähnung könnte sein, dass man zeigen will, dass er in GB wahrscheinlich nicht wie ein Irrer rum*****; die Infektion also eher nicht schon vor Abreise hatte. Für die Briten relevante Info dass die "Quelle" nicht in eigenen Land war.
      Und auch ein Hinweis drauf, warum er seine Partnerin angesteckt haben könnte. So trifft sie nicht der Vorwurf 'selber schuld, warum ohne Gummi?'. Er hätte sie warnen müssen, sehr verantwortungslos.
      25 0 Melden
  • öpfeli 29.03.2018 20:52
    Highlight Aber hauptsache noch weiterhin fröhlich Antiobikafleisch futtern und die Tierhaltung nicht ändern wollen 🤷
    Auch Ärzt sollen sich mal zurückhalten damit.
    Es ist schon lange bekannt, dass immer weniger nützt. Aber nein, nicht mitdenken. Die Forscher alleine sollens regeln.
    293 30 Melden
    • öpfeli 30.03.2018 04:53
      Highlight Danke, wiedermal etwas gelernt 👍
      11 1 Melden
    • batschki 30.03.2018 06:08
      Highlight Die Forschung regelt's nicht.
      Aktuell sind die Antibiotikapreise so tief gedrückt, dass sich es die Pharmaindustrie Weiter-Entwicklungen in diesem Gebiet marktwirtschaftlich nicht leisten kann.
      Ausserdem haben wir schon bei den seit Jahren bekannten Antibiotika bereits seit 3-4 Jahren immer wieder Engpässe, Lieferunterbrüche in der Schweiz. Man sprach zwar von einem Pflichtlager bei der Armee, hab' aber nichts mehr davon gehört.
      13 0 Melden
    • batschki 30.03.2018 06:18
      Highlight Apropos Evolution: so lange weltweit mit Mikroorganismen herumgeschleudert wird, rotiert diese Entwicklung schnell & schneller. Resistenzen können vererbt und durch Phagen verbreitet werden, man macht sich dieses Wissen auch in der Krebsforschung zunutze. Warum, Schurke, sollen das Ämter verstehen sollen? deren Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Vorschriften eingehalten werden.
      11 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baba 29.03.2018 20:37
    Highlight Hoffentlich hat er seit seiner Rückkehr nicht auch noch seine Partnerin in GB angesteckt! Was für ein ausgemachter Trottel, auf seiner Tour in SE Asien ungeschützten Verkehr zu haben...

    Solche hochresistenten Keime werden uns, bzw unsere Mediziner in Zukunft wohl noch ziemlich in Atem halten.
    304 14 Melden
    • kim2 29.03.2018 22:11
      Highlight Da es sich bei Tripper um eine Kontaktinfektion handelt, kann der Erreger (wenn auch mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit) trotz Kondom übertragen werden. Es heisst deshalb "safer sex" und nicht "safe sex".
      26 1 Melden
    • SpoonerStreet 29.03.2018 23:59
      Highlight Aus diesem Artikel geht nichts über die Beziehungen von dem Mann und den beiden Frauen hervor. Gleich über ihn zu urteilen finde ich nicht sehr objektiv und auch nicht fair.
      24 17 Melden
    • Emanzipator 31.03.2018 06:40
      Highlight ...und kommt dazu, dass kaum an neuen Antibiotika geforscht wird, weil zu wenig Gewinnbringend... 😒
      1 0 Melden
  • Phiilofofi 29.03.2018 20:01
    Highlight Okay ehm.. klingt jetzt blöd, aber ich habe bei dem Titel "Horror-Tripper" irgendwie einen ganz anderen Artikel erwartet..

    never mind...
    166 20 Melden
    • Knuddel 29.03.2018 22:37
      Highlight Ich auch... 😎😂
      9 1 Melden
    • Citation Needed 30.03.2018 09:40
      Highlight you are not alone...
      6 0 Melden
    • iss mal ein snickers... 31.03.2018 03:27
      Highlight Also wenn der Patient im Rückblick auf seine SO–Asienreise blickt dann war es wircklich ein Horror–Trip......🤫
      0 0 Melden

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