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Die wohl älteste Spinne der Welt ist gestorben – und es war keine Altersschwäche

30.04.18, 10:44 30.04.18, 10:58


Die wohl älteste Spinne der Welt ist tot. Die weibliche Falltürspinne, die bei einer Langzeitstudie in Australien beobachtet wurde, starb im hohen Alter von 43 Jahren, wie die Forscher am Montag mitteilten.

Damit überlebte sie die bisherige Rekordhalterin, eine 28 Jahre alte Tarantel aus Mexiko, um 15 Jahre. Die Falltürspinne, die von den Forschern Nummer 16 genannt wurde, starb allerdings nicht an Altersschwäche – sondern an einem Wespenstich.

Die älteste Spinne der Welt ist tot. Die weibliche Falltürspinne, die bei einer Langzeitstudie in Australien beobachtet wurde, starb im hohen Alter von 43 Jahren, wie die Forscher am Montag mitteilten.

Voilà: eine weibliche Falltürspinne. Bild: curtin.edu.au

Normalerweise werden Falltürspinnen, die zu den Vogelspinnen gehören, fünf bis 20 Jahre alt. Wie die Forscher in der Fachzeitschrift «Pacific Conservation Biology Journal» schrieben, wurden bei der Beobachtung von Nummer 16 wichtige Informationen über das Verhalten der Spinnen gesammelt, die überall in Australien vorkommen – auch in Gärten.

«Nach unserem Wissen ist sie die älteste jemals erfasste Spinne», erklärte die Biologin Leanda Mason von der Curtin Universität in Perth in Westaustralien. «Ihr bedeutsames Leben hat uns ermöglicht, das Verhalten der Falltürspinne und ihre Populationsdynamik weiter zu erforschen.»

Das Forschungsprojekt zu Falltürspinnen war 1974 gestartet worden. Nummer 16 wurde über all die Jahre in der freien Wildbahn beobachtet. Weibliche Falltürspinnen verbringen praktisch ihr ganzes Leben in und an einer Wohnröhre im Boden. Die Forscher markierten die Stelle und suchten sie regelmässig auf.

Durch die Langzeitbeobachtung fanden sie heraus, dass die lange Lebensdauer der Falltürspinnen mit ihren biologischen Merkmalen zusammenhängt, etwa ihrer ortsgebundenen Lebensweise und ihrem langsamen Stoffwechsel. (sda/afp)

Riesenspinne frisst Kuh

Video: watson

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • ch2mesro 30.04.2018 20:02
    Highlight 2/2 ....und es gab bis anfang der 80er jahre kein gegenmittel! Also hütet euch vor atrax robustus. Spinnen wachsen ihr ganzes leben also dürfte die nette dame eine stattliche grōsse gehabt haben....
    13 0 Melden
  • ch2mesro 30.04.2018 19:59
    Highlight 1/2 um ganz genau zu sein dürfte es sich bei der netten spinne um ein weibliches exemplar der atrax robustus, besser als sydney trichternetzspinne oder sydneyspider genhadelt haben. die weibchen sind stationär in ihren wohnhöhlen sesshaft wärend die männchen im frühjahr auf der suche nach weibchen in der gegend rumschleichen und sich gerne im schuhwerk verstecken. in dieser zeit sind die männchen sehr aggressiv (aus gründen) fun facts; der biss kann für menschen tödlich sein (was nicht verwunderlich ist, da alle tiere in australien dich töten wollen) ihere fangzähne sind 1cm lang.....,
    13 0 Melden
  • Kastigator 30.04.2018 14:51
    Highlight Übrigens gehören die Falltürspinnen nicht zu den Vogelspinnen, sondern Vogelspinnen wurden zu den Falltürspinnen gezählt (jetzt "Vogelspinnenartige"). Das erkennt man leicht an den Cheliceren, die von oben nach unten schlagen und nicht von aussen nach innen wie bei den meisten Echten Spinnen.
    11 0 Melden
  • Kastigator 30.04.2018 14:46
    Highlight "Tarantel aus Mexiko" ist eine Fehlübersetzung. Auf Deutsch heisst die nämlich Vogelspinne - Taranteln sind Wolfsspinnen, die es z.B. auch in Italien gibt. Und das ist auch der Grund für den Namen: Die Spinnen kommen um Taranto (Tarent) besonders häufig vor.
    Wenn man schon über Biologie schreibt, hilft minimales biologisches Grundwissen. Und sonst kann man jederzeit nachschlagen. Einfach ahnungslos englische Artikel (falsch) zu übersetzen, kanns ja nicht sein.
    28 6 Melden
  • DerSimu 30.04.2018 11:20
    Highlight Wie will man denn genau sicher sein, dass es immer dieselbe Spinne war? die sind doch nicht gross genug um ihnen einen Chip zu verpassen.

    Ausserdem: IIIH SPINNE!
    19 70 Melden
    • Gringoooo 30.04.2018 11:58
      Highlight Ich nehme mal an, die wurde in einem Terrarium o.ä. gehalten.
      1 69 Melden
    • River 30.04.2018 12:27
      Highlight Man macht ihnen ein farbiges Pünktli aufs Füdli. Mit Nagellack oder so.

      RIP Schpinnele
      93 3 Melden
    • Dong 30.04.2018 13:34
      Highlight Falltürspinnenweibchen bleiben einfach in ihrer Höhle, bis alle paar Tage/Wochen mal was essbares vorbeischaut. Die gehen nicht mal eben raus um kippen zu kaufen, das passt nicht so zu ihrer Psychologie.
      Den Trick mit dem Nagellack würde ich hingegen nicht empfehlen, da Spinnen sich ab und zu häuten.
      39 0 Melden
    • riqqo 30.04.2018 14:19
      Highlight «Die sind doch nicht gross genug um ihnen einen Chip zu verpassen.»

      Du kannst auch Bienen einen Transponder auf den Rücken kleben – dagegen ist diese Spinne easy. ;-)

      Doch ich denke, dass man die Wohnröhre markiert hatte und dadurch sehr sicher sein kann, dass es die gleiche war. ;-)
      20 0 Melden
    • DerSimu 30.04.2018 14:27
      Highlight Okay, kenne mich mit insekten und anderem gekrabbel nicht so aus. Aber klingt doch noch interessant. Die Schpinele sind trotzdem gruusig 😫
      9 3 Melden
    • Kastigator 30.04.2018 14:46
      Highlight Falltürspinnen sind ortstreu.
      10 0 Melden

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