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Es gibt Hinweise, dass Methadon sehr hilfreich bei der Bekämpfung von Hirntumoren sein könnte. bild: shutterstock

Methadon – weshalb es plötzlich einen riesigen Ansturm auf den Drogenersatz gibt

12.09.17, 13:55 12.09.17, 15:01

Eine Forscherin, die eine Entdeckung macht, trifft auf Schwerkranke, die nichts unversucht lassen wollen. Wie der Hype um ein angebliches Mittel gegen Krebs das Vertrauen in die Schulmedizin untergräbt.

Methadon ist bekannt als Drogenersatz, den Abhängige für den Weg aus der Sucht bekommen. Doch seit einiger Zeit macht die Substanz Karriere als angebliches Hilfsmittel in der Krebstherapie. Zu schön, um wahr zu sein?

Experten mehrerer Fachrichtungen haben in den vergangenen Monaten auf eine sehr dünne Studienlage hingewiesen, vor verfrühten Hoffnungen und Nebenwirkungen gewarnt. Sie rieten klar vom Einsatz des Schmerzmittels in der Tumortherapie ab. Doch bei vielen der oft höchst verzweifelten Patienten stossen die Warnungen auf taube Ohren. Sie wenden sich Ärzten zu, die Methadon verschreiben. Schwere Verläufe und ein Todesfall sind die Folge, wie kürzlich das «Ärzteblatt» berichtete.

Gestützt auf Tierstudien und Einzelfälle

Der Ansturm auf Methadon begann vor Monaten mit TV-Berichten im deutschen Fernsehen über die Chemikerin Claudia Friesen vom Institut für Rechtsmedizin der Uni Ulm. Sie hatte Methadon in Zellkulturen und Tierversuchen getestet und brachte es als möglichen Wirkverstärker für Chemotherapien ins Gespräch.

Methadon als Heilmittel für Krebs? Eine Reportage, ausgestrahlt auf ARD.

Ihre Versuche entsprechen einer sehr frühen, von der Öffentlichkeit meist unbemerkten Phase der Forschung, die keine Aussagekraft zur Wirksamkeit beim Menschen hat. Forscher weltweit suchen nach Wirkstoffen gegen Krebs – selbst das Zika-Virus ist dabei aktuell im Gespräch. Doch ob sich solche Ideen am Ende als Therapie bewähren, steht auf einem völlig anderen Blatt.

Friesens Forschung fand auch deshalb früh Aufmerksamkeit, weil es Patienten gibt, bei denen eine Besserung durch Methadon beobachtet worden sein soll. Selbst wenn dem so war: Solche Einzelfälle gelten in der Medizin keinesfalls als Beweis. Vielmehr sind grosse, systematisch angelegte Studien nötig, in denen die Wirksamkeit eines Medikaments im Vergleich zu einem Placebo getestet wird.

Ansturm trotz Mangel an Beweisen

Doch die klassischen Regeln der Wissenschaft spielen in der Debatte um Methadon nur noch am Rande eine Rolle. Friesen sagt, sie bekomme inzwischen 200 bis 1000 Anfragen von Ärzten und Patienten pro Tag, während eines Telefonats mit ihr klingeln permanent Telefone.

Bei Youtube finden sich hundertausendfach angeklickte Videos mit Titeln wie: «Diese Frau findet ein Mittel gegen Krebs – doch die Pharmaindustrie zerstört den Traum». Eine Behauptung ist, dass der vergleichsweise niedrige Preis von Methadon der weiteren Erforschung im Weg stehe. Involvierte Forscher werfen sich zudem gegenseitig Interessenskonflikte vor.

Die Folgen zeigen sich in Kliniken. Ärzte berichten von einem Methadon-Hype: Sie würden mit Anfragen zu Methadon überrannt und unter Druck gesetzt, das Mittel in der Tumortherapie einzusetzen. Jegliches Vertrauen scheint dahin. «Wir sehen mit Schrecken, was hier passiert», sagt der Palliativmediziner Sven Gottschling vom Universitätsklinikum Homburg/Saar der Nachrichtenagentur DPA.

Gefährliche Selbstdosierung

In seiner Klinik hätten schon mehrere schwierige Fälle mit Überdosen behandelt werden müssen. Ein Patient habe seinen Hausarzt zur Verschreibung überredet und Dosierungsempfehlungen auf eigene Faust aus dem Internet geholt. Laut einem kürzlichen Bericht der SRF-Sendung «Puls» haben auch Schweizer Ärzte vermehrt mit solchen Notfällen zu tun.

Gottschling hat zudem beobachtet, dass manche Patienten inzwischen Methadon an sich für ein Krebsmittel hielten und ihre bisherige Therapie aufgäben. Friesen legt Wert darauf, das Mittel als möglichen Wirkverstärker der Chemotherapie ins Gespräch gebracht zu haben.

Die Überdosen begründen Experten zum einen damit, dass die kursierenden Empfehlungen zur Dosierung relativ hoch seien. Hinzu kommt: Methadon werde von Mensch zu Mensch unterschiedlich schnell abgebaut, so Gottschling. Schmerzmediziner sprechen von einer problematischen Substanz, die nicht leichtfertig verschrieben werde. Mögliche Nebenwirkungen wie Verstopfung, Übelkeit und Angst würden bisher in der Debatte verharmlost.

Studie ab 2018 geplant

Unter anderem dem Problem der Dosierung will Wolfgang Wick von der Uniklinik Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum nachgehen. Der Neuroonkologe hat eine Studie beantragt, um die Auswirkungen von Methadon und bereits zugelassenen Medikamenten in Ergänzung zur Chemotherapie auf das Tumorwachstum bei Patienten mit neu diagnostizierten Hirntumoren zu erproben.

«Kurz gesagt wollen wir prüfen, ob man im Menschen die nötigen Wirkspiegel erreichen kann, ob das verträglich und dann auch effektiv gegen den Tumor ist», sagt Wick. Es handle sich um eine sehr frühe Phase, betont er. Mit einem Start sei frühestens Mitte 2018 zu rechnen.

Chemikerin Claudia Friesen vermittelt bei Anfragen an ein Netzwerk von Ärzten, die Methadon als Schmerzmittel einsetzten, wie sie erklärt. Zu den im «Ärzteblatt» beschriebenen problematischen Verläufen erklärt sie, dies zeige Wissenslücken bei Ärzten. Auch halte sie die Fälle teils für unzureichend dokumentiert, teils für Behandlungsfehler. Den Vorwurf, falsche Hoffnungen geweckt zu haben, weist sie zurück. Jede Therapie brauche Hoffnung. Von Versprechen auf Heilung habe sie sich stets distanziert.

Und die Patienten und ihre Angehörigen? Aussagen von Ärzten nach zu urteilen, haben sich Misstrauen und Verunsicherung breitgemacht. Mediziner Sven Gottschling sucht einen Mittelweg zwischen verhärteten Fronten. Sprechstunden zum Thema Methadon mit Beratungen zur Frage, ob es als Schmerzmittel und «letzter Anker» in Frage komme, seien geplant. Sein grosser Wunsch: «Man muss es differenzierter betrachten». (sda/dpa)

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85Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gulasch 13.09.2017 01:55
    Highlight Eine doppelt verblindete, randomisiert kontrollierte Studie mit einer Gruppe Chemotherapie + Methadon vs. Chemotherapie + Placebo braucht braucht viel Zeit und Geduld. Das Studiendesign muss gut überlegt sein, die Resultate regelmässig kontrolliert werden und ethisch "verhebe"! Dies ist leider auch sehr personenintensiv und somit teuer.
    Geld und Zeit die jetzige Patienten leider nicht haben, trotzdem ist es wichtig, dass für "zukünftige" Patienten diese Studie durchgeführt werden kann. Ich bin gespannt auf die Resultate!
    8 0 Melden
  • chraebu 12.09.2017 20:36
    Highlight Studie(n) via Crowdfunding finanzieren. Da wäre innert kürzester Zeit das Geld vorhanden bei dem aktuellen Medieninteresse.

    Gibts da echt noch kein Projekt?

    10 10 Melden
    • Randy Orton 13.09.2017 15:11
      Highlight Du hättest via Crowdfunding innert kürzerster Zeit mehrere hundert Millionen zusammen?
      1 0 Melden
    • chraebu 13.09.2017 21:07
      Highlight Mehrere hundert Millionen? Ich muss fie Medikamenta ja nicht erforschen.

      F&E ist der teurd Teil, nicht die Studie zur Wirksamkeit
      0 2 Melden
    • Randy Orton 14.09.2017 00:01
      Highlight Nein chraebu, die klinischen Studien sind verdammt teuer. Und auch Dosierung etc muss noch erforscht werden, falls sich eine Wirkung zeigen sollte. Bei einem komplett neu entwickelten Medikament sind es locker eine Milliarde CHF. Bei Methadon entfällt vieles, aber die klinischen Studien bezüglich Indikation bei Glioblastomen fehlen noch.
      1 1 Melden
  • Truudi 12.09.2017 19:02
    Highlight Der Beobachter bringt öfters Artikel dazu, wie abhängig Ärzte von der Pharma-Industrie sind. Es empfiehlt sich diese Artikel dazu zu lesen!
    26 10 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 12.09.2017 18:42
    Highlight Ganz pragmatisch: Irgendjemand muss Versuchskaninchen spielen. Und am besten ist es, wenn es Betroffene sind. Dann gibt es ganz klare Resultate: Wirkt oder wirkt nicht.

    Angeblich soll ja auch Antabus gegen HIV bzw. AIDS helfen.
    5 12 Melden
    • Eine_win_ig 12.09.2017 21:04
      Highlight Ich empfehle als Lektüre den Eid, welchen Ärzte ablegen....
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Genfer_Deklaration_des_Weltärztebundes
      5 4 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 12.09.2017 21:31
      Highlight Es sind nicht alle Eidgenossen...

      "Der Eid des Hippokrates wird in seiner klassischen Form heute nicht mehr von Ärzten geleistet und hat KEINE RECHTSWIRKUNG, hat aber gleichwohl immer noch Einfluss auf die Formulierung moderner Alternativen."

      Ja, ja, der Sinn des Eides, Kranken nicht zu schaden, zeigt sich ja, wenn sie Medikamente geben bzw. OPs machen und billigend schädliche Nebenwirkungen/Verletzungen in Kauf genommen werden müssen. Wie auch immer, die Kranken sind selbst mündige Menschen und willigen ein. Nicht umsonst unterschreibt man immer öfter eine Einwilligung. Sonst geht nix.
      6 9 Melden
    • Alnothur 13.09.2017 11:31
      2 0 Melden
    • Eine_win_ig 13.09.2017 13:39
      Highlight Danke, Alnothur.
      Es geht ja auch um ethische und nicht um legale Fragwürdigkeit... Und die Ethikkomisskon, die über Ärtzelizenz entscheidet beruft sich sehr wohö auf solche Dokumente...
      2 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 13.09.2017 14:17
      Highlight @Alnothur, wenn, dann verlinkt bitte korrekt. Und fallst du den Link nur mal kurz gelesen hättest, so lange ist dessen Inhalt nicht, würdest du mich nicht belehren wollen.

      Denn, wenn schon, dann müsstest du https://de.wikipedia.org/wiki/Deklaration_von_Helsinki verlinken, da wir es hier mit Forschung (Studien) zu tun haben. Aber selbst dort ist es keine rechtlich verbindliche Deklaration, sondern lediglich eine ethische. Womit ein Arzt jederzeit anderer Auffassung sein kein.

      Alles klar?
      1 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 13.09.2017 14:21
      Highlight Genau, @Eine_win_ig. Darum darf sich jeder beliebige Dorfarzt den Titel Schönheitschirurg auf die Tafel schreiben und Pfuscharbeit betreiben. Es ist schön, wenn man so naiv ist. Da ist eine Welt wie die Schweiz ein sicherer Hafen, in dem einem rein gar nichts passieren kann. Stimmt's?
      1 2 Melden
    • Eine_win_ig 13.09.2017 16:08
      Highlight Klar Silent
      Und als das Unispital einem Herrn mit M.D. den "Dr." Vor den Namen stellte gabs ein riese huere Gschiss. Aber klar, es ist nichts reguliert....
      2 0 Melden
  • Wald Gänger 12.09.2017 18:18
    Highlight Himmel! An Alle, die hier die ganze Zeit von "wirtschaftlichen Interessen der Pharma" rumpiepsen: Was ist wohl wirtschaftlicher und bringt mehr Gewinn? Chemo ohne Methadon verkaufen oder Chemo mit Methadon?
    Lest doch mal die Artikel richtig durch.
    13 17 Melden
    • Trouble 12.09.2017 21:08
      Highlight Methadon ist spotbillig. Daran verdient man sich keine goldene Nase.
      11 9 Melden
    • Luzi Fair 12.09.2017 21:53
      Highlight Was bringt mehr Geld? Ein toter Patient oder ein "geheilter" Patient der wieder erkrankt?

      Das ganze Pharma-Bashing ist sowas von kurzsichtig.
      21 10 Melden
    • Wald Gänger 13.09.2017 10:32
      Highlight Trouble: Man verdient immer noch mehr Geld, wenn man ein billiges Produkt zusätzlich verkauft, als wenn man es nicht verkauft.
      Und wie Luzi sagt: Wenn man die Chemo mit Methadon (das man zusätzlich verkauft) wirkungsvoller macht und der Patient dadurch länger lebt, steigern sich die Chancen, zu einem späteren Zeitpunkt wieder die selben Produkte verkaufen zu können.
      Kann man vor lauter Pharma-Paranoia eigentlich wirklich völlig unfähig werden, logische Gedanken zu fassen?
      6 2 Melden
  • JackMac 12.09.2017 18:06
    Highlight Zwei Freunde von mir, der eine Arzt und der andere in der Forschung bei Roche, habwn mir bestätigt, dass es noch viele gute Lösungen geben würde, das Interesse der Pharma Lobby aber gering ist, sofern nicht irsinnig viel Geld zu verdienen ist.
    Deshalb macht auch niemand die Studie mit dem Methadon, da teuer und nicht einträglich.
    41 24 Melden
    • Randy Orton 12.09.2017 19:18
      Highlight Hast du den Artikel gelesen? Es laufen aktuell mehrere klinische Studien, doch das dauert halt.
      Was für "gute Lösungen" gäbe es denn?
      18 1 Melden
    • just sayin' 12.09.2017 20:26
      Highlight @randy: sabine kloske hat ihre daten 2014 der fachwelt vorgestellt.

      das sind dann 4 jahre bis überhaupt eine studie angegangen wird.

      wie lange hätten die pharmariesen gewartet, wenn richtig kohle mit etwas gemacht werden könnte?

      aber es geht ja nur um die heilung von krebs zu einem erschwinglichem preis
      9 10 Melden
    • Randy Orton 12.09.2017 21:02
      Highlight 4 Jahre bis zu klinischen Studien ist wahnsinnig schnell. Nirmalerweise verschlingen schon die Tests vor einer klinischen Studie 100te Millionen Franken (inkl. diverser Labortests und Dosistestungen an Tieren etc) und viele Jahre. So vergehen von der Entdeckung einer Substanz bzw der Wirkung bis zu ersten Therapieversuchen an Menschen locker zehn Jahre. Aber die pöhse pöhse Pharma...
      19 7 Melden
  • Braun Pascal 12.09.2017 17:55
    Highlight Methadon ist ne ziemlich gefährliche angelegenheit.
    9 17 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 12.09.2017 18:46
      Highlight Das ist Fentanyl auch. Und kommt trotzdem zum Einsatz. Solche Substanzen sind ja auch nicht umsonst nur mit einem Betäubungsmittelrezept (amtlich nummeriertes Rezeptformular) zu bekommen bzw. dürfen nur von Ärzten direkt am Patienten angewendet werden.
      11 1 Melden
    • Luzi Fair 12.09.2017 21:55
      Highlight Methadon tötet jedenfalls 100% aller Zellen ab. Muss nur richtig dosiert werden
      6 7 Melden
  • Dirk Leinher 12.09.2017 17:44
    Highlight Dass verzweifelte Krebserkrankte angesichts der enormen (Neben) Wirkungen der Chemotherapie nach Alternativen suchen ist nachvollziehbar. Dass man anstelle von Krebs dann drogenabhängig sein könnte, ist auch keine so tolle Aussicht.
    8 31 Melden
    • Money is everything 12.09.2017 18:20
      Highlight Lies genauer...Das ist nur eine Ergänzung zur Chemo
      15 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 12.09.2017 18:50
      Highlight Methadon flasht praktisch nicht. Diabeteskranke sind u.U. auch drogenabhängig, da sie sich Insulin spritzen müssen. Oder Menschen mit Fremdtransplantaten brauchen Immunsuppressoren. Und Blutdruckpatienten brauchen Blutdrucksenker.

      Alles reine Substitution. Wenn man dafür noch 10 Jahre länger lebt, nehmen das viele gerne in kauf.
      15 3 Melden
    • Nihil 12.09.2017 23:07
      Highlight Lieber späteres Abdosieren in humanen Schritten als tot denk ich mal...
      8 1 Melden
    • Lukakus 13.09.2017 02:00
      Highlight @Silent Speaker
      Drogenabhängige mit Diabetikern, Amputierten, usw. gleichzusetzen finde ich einerseits urkomisch, andererseits auch extrem dumm, ja moll, vor allem extremstens dumm.
      2 14 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 13.09.2017 06:51
      Highlight Ich vergleiche KREBSKRANKE mit DIABETIKERN, FREMDTRANSPLANTATENTRÄGER (Lunge, Nieren, Milz, Leber etc., nicht Amputierten) und BLUTDRUCKPATIENTEN.

      Hast du heute morgen in den Spiegel geschaut, dann siehst du, wer dem letzten Wort in deinem Kommentar haargenau entspricht.
      6 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 13.09.2017 07:01
      Highlight @Lukakus

      6 1 Melden
  • Denk nach 12.09.2017 17:41
    Highlight "Sie würden mit Anfragen zu Methadon überrannt und unter Druck gesetzt, das Mittel in der Tumortherapie einzusetzen. Jegliches Vertrauen scheint dahin. «Wir sehen mit Schrecken, was hier passiert», sagt der Palliativmediziner Sven Gottschling"

    Unheilbar Kranken unnötiges Leid ersparen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen, darum geht es ja in der Palliativmedizin! Ich verstehe jeden, der diesen Grashalm in einer solchen Situation ergreift!

    Bis die Dame im Fernsehen aufgetreten ist, hat offenbar kein Schwein (Pharmaindustrie / Ärzte) reagiert und eine Studie gestartet. Wieso??
    31 7 Melden
    • Randy Orton 12.09.2017 19:23
      Highlight Es wurden erst Studien gestartet, als der mögliche Zusammenhang entdeckt wurde, dies war ja erst vor kurzem der Fall. Es ist jedoch ein weiter Weg von möglichen Zusammenhängen zwischen Zelltod von Krebszellen unter Anwendung von Methadon im Labor und einer Therapie mit Methadon. Konzentrationen und Wirksamkeit müssen jetzt erst in klinischen Studien herausgefunden werden, eventuell braucht es ja für einen Effekt so hohe Dosen Methadon, dass dies ein Mensch gar nicht überlebt oder die Nebenwirkungen zu massiv wären.
      17 2 Melden
    • Mietzekatze 13.09.2017 08:13
      Highlight @Randy Orton, eine kurze (wirklich ganz ganz kurze) Google suche hätte dir gezeigt, dass dies eben nicht stimmt! Frau Friesen hat 2007 mit der Behandlung Chemo + Methadon begonnen und seither mehr als 3000 Patienten behandelt! Es wurde also nicht seit kurzem erst entdeckt. Und die Dosis die Verabreicht wird, ist um vieles kleiner als bei Drogenpatienten.. Just sayin'...
      4 7 Melden
    • Gulasch 13.09.2017 09:12
      Highlight @ Mietzekatze: Ich finde zwar eine gute wissenschaftliche Publikationen zum Thema in der Grundlagenforschung. Aber ich finde keine Quellen für die Arbeit mit den 3000 Patienten.
      Könntest du mir die Quelle angeben?
      In 10 Jahren 3000 Patienten behandeln, das dünkt mit unglaublich!
      5 0 Melden
    • Mietzekatze 13.09.2017 11:28
      Highlight @Gulasch: Sie war bei SternTV zu Besuch. Übringens ein sehr sehenswerter Beitrag! Den findest du sicher noch. In diesem Beitrag hat sie dies gesagt. Aber eigentlich sind 3000 in 10 Jahren nicht sehr viel.. Wenn du schaust wie hoch die Krebserkrankungsrate ist...
      2 5 Melden
    • Randy Orton 13.09.2017 15:10
      Highlight @ Mietzekatze, Dr. Friesen ist Chemikerin, sie behandelt keine Patienten. Ihre Studie wurde 2014 publiziert und es sind darin keine Patienten behandelt worden. Kannst du mir eine Quelle angeben für deine 3000 Patienten-Studie?
      2 0 Melden
    • Gulasch 13.09.2017 18:55
      Highlight @ Mietzekatze @ Randy Orton: Danke Randy Orton, Frau Friesen ist Chemikerin und hat in Deutschland keine Approbation zur Behandlung von Patienten. SternTV als Quelle anzugeben finde ich heikel, auch wenn der Beitrag sehenswert war.
      Eine Suche auf scholar.google.com oder pubmed.gov ergibt nur Resultate zur Grundlagenforschung ohne Patientenbeteiligung. Die Aussage betreffend Wirkung kann somit als höchst umstritten betrachtet werden.
      Eine gute Quelle zu den 3000 Patienten würde mich sehr interessieren!
      2 0 Melden
  • mulle 12.09.2017 17:14
    Highlight ich kann die situation sehr gut nachvollziehen... wäre ich sterbenskrank und verzweifelt, ich selbst würde methadon testen! wichtig: als unterstützung. trotzdem muss der tumor operativ entfernt werden (sofern möglich) und die chemotherapie sollte nicht einfach so abgesetzt werden. da die nebenwirkungen der chemo sowieso schlimm sind, wird wohl das bisschen kopfweh oder verstopfung vom methadon kaum tragisch sein....
    wäre schön, wenn die forschung in dieser richtung vorwärts gehen würde!
    26 4 Melden
  • Money is everything 12.09.2017 17:12
    Highlight Die Leute, die auf irgend eine neunmalkluge Frau hören, die behauptet ein Allheilmittel für Krebs zu haben und dann an diesem Mittel starke Nebenwirkungen spüren, sind einfach naiv und selber Schuld. Medikamente brauchen akribische Studien und darum sind sie auch so teuer. #ProPharma
    26 49 Melden
    • JackMac 12.09.2017 18:04
      Highlight Methadon braucht keine Studie mehr.
      Ist bekannt als Schmerzmittel und günstig zu haben.
      16 15 Melden
    • AskLee 12.09.2017 18:45
      Highlight Schau dir doch das Video an. Ist ja oben im Artikel.
      4 1 Melden
    • Tomjumper 12.09.2017 19:12
      Highlight Die Frau ist weder neunmalklug, noch hat sie je behauptet ein Allheilmittel zu haben. Ich verstehe, dass sich die Pharmaindustrie wehrt und ihren Gewinn steigen und nicht sinken sehen will. Die Argumente gegen eine, in der Palliativmedizin, durch Methadon unterstützte Therapie sind aber einfach lächerlich und an den Haaren herbeigezogen.
      11 3 Melden
    • Randy Orton 12.09.2017 19:24
      Highlight @JackMac, es gibt aber keine Studien zur Wirksamkeit in Glioblastompatienten. Und bevor es diese nicht gibt, kann es keine sichere Therapie geben.
      11 0 Melden
  • AskLee 12.09.2017 16:43
    Highlight Frau Friesen hat doch jahrelang versucht die teuren Langzeitstudien durchzubringen und wurde dabei stets abgewiesen.
    Nun mit dem Druck von aussen (Volk) gibt man nach und zeigt sich versöhnlich. Heuchlerisch, aber trotzdem dringend nötig.
    Zum Thema Nebenwirkungen; was ist bitte schlimmer als den Tod in Aussicht zu haben ?!
    Mag zwar nach Verschwörung klingen, jedoch glaube ich wohl dass die Medizin von Pharma-Lobbyisten unterwandert wird.
    Bin gespannt auf die nächste Zeit...
    47 22 Melden
  • Señor Ding Dong 12.09.2017 16:32
    Highlight Solange die wichtigsten wissenschaftlichen Zweige fest in der Hand der Privatwirtschaft sind, wird der Fortschritt immer soweit gedrosselt werden, wie es wirtschaftlich Sinn macht.
    57 19 Melden
  • K3tsch 12.09.2017 15:54
    Highlight Die Studie beginnt 2018. Lachhaft. Als wäre der Stoff dieses Jahr erst entdeckt worden.

    Da ist es naheliegend, welche Interessen bis jetzt dazu führten, diesen Stoff nicht als Krebsheilungsmittel zu gebrauchen.

    Aber was weis ich schon. (Sicherlich dass ich dies auch probieren würde, wenn ich Krebs hätte)
    37 33 Melden
    • loplop717 12.09.2017 17:56
      Highlight Solche Studien kann man nicht einfach hush hush machen sie gehen ewig. Für ein neues Medikament kann es gut 10 Jahre gehen bis es für den Markt zugelassen wird. (dessahalb sind sie auch so teuer)
      17 12 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 12.09.2017 18:58
      Highlight loplop717: Diese Argumentation könnte man ernst nehmen, wenn es nur Industriestaaten gäbe. Tatsache ist, dass die Pharmaindustrie billig und grossflächig in Entwicklungsländern testet. Dort werden viele Studien für wenig Geld auf Kosten teils gesunder und teils schwerkranker Menschen gemacht. Keiner stellt dort Schadensersatzansprüche, weil die Gesetzeslage dies gar nicht ermöglicht. Geschweige denn die Bildung oder finanzielle Lage. Teuer sind die Medikamente deshalb, weil sich die Pharmaindustrie ein goldenes Näschen verdienen will. Das ist der einzige Grund. Im Kapitalismus verständlich.
      6 9 Melden
    • Heinz Nacht 13.09.2017 00:22
      Highlight Dafür hast du ja sicherlich gute Belege, Silent Speaker?!
      6 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 13.09.2017 06:47
      Highlight Auf die schnelle eine unseriöse Quelle!

      https://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/172844/index.html

      Extra für dich, Heinz Nacht. Hoffentlich wird's bei dir jetzt auch Tag.

      Und dann noch was zum Lesen.

      https://www.swr.de/-/id=5364080/property=download/nid=660374/1vsf14s/swr2-wissen-20091020.pdf
      1 3 Melden
  • scientist 12.09.2017 14:49
    Highlight In keinem anderen Bereich der Wissenschaft kursiert soviel Halbwissen Mythen und Falschmeldungen wie in der Medizin. Jeder weiss es besser als der Arzt.
    93 8 Melden
    • Picker 12.09.2017 15:11
      Highlight Ich würde mal schätzen, dass es bei Verkehrswissenschaften noch viel schlimmer sein dürfte.

      Im Ernst, in der heutigen Zeit mit Internet etc. kannst Du Deine Aussage auf ziemlich alle Fachgebiete der Wissenschaft ausweiten.
      20 2 Melden
    • Dr.Bogyman 12.09.2017 15:47
      Highlight Ist aber nicht sehr überraschend wenn man die Lehren der Schulmedizin genauer betrachted. Es lässt sehr viel zu wünschen übrig, abgesehen von den überteuerten Medikamenten. Eigentlich eine Frechheit.

      So glauben gerne mal hilflose Menschen die sich von den Ärtzten im Stich gelassen fühlen irgend welchen Charlatanen die aus diesem Problem profitieren.

      Ehrlich gesagt ist das ziemlich krass...

      Ich danke Gott jeden Tag dass ich gesund bin.
      10 40 Melden
    • Mbatatart 12.09.2017 17:36
      Highlight Vielleicht sollten alle einfach auf Medizin und Medikamente verzichten und stattdessen zu gott beten. Was meinst du dazu?
      22 3 Melden
    • Dr.Bogyman 12.09.2017 20:18
      Highlight Was ich dazu meine??? Ich weis nicht, kannst ja mal versuchen. Wenn du dann noch lebst kannst mir ja eine Email schreiben.

      Wusste aber nicht dass die durchschnitt s Schweizer so sensibel auf Gott reagieren. Hat mir noch niemand so offen sagen können.

      Ausser etwas aus meiner hauptsächlichen Aussage stimmt nicht.
      4 3 Melden
    • Mbatatart 12.09.2017 22:46
      Highlight Tja, du dankst ja gott das du noch am leben bist, darauf reagieren die meisten. Was ist mit seen Leuten die dich zur Welt gebracht haben? Bzw Spital Mitarbeiter? Ärzte? Hebammen? Krankenschwester? Nö, gott werde ich stattdessen Danke sagen. Und die die Medikamente entwickelt die deine letzte Infektion verjagt hat? Nö, gott ist ja ssssooooo toll, vor allem nachdem er aber Millionen Menschen laut der Bibel ermordet hat. Ttzzzz...
      5 1 Melden
    • Lami23 12.09.2017 23:22
      Highlight Oh je, da wurde aber wirklich jemand auf einem empfindlichen Nerv erwischt...Ich bin Pflegefachfrau und mach die Erfahrung, dass die Menschen, die Gott danken, auch beim Behandlungsteam nicht mit Dank sparen...Easy bleiben...:-)
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    • Dr.Bogyman 12.09.2017 23:37
      Highlight Naja Gott hat uns ja ein Gehirn Hände und Augen gegeben damit wir Kranken und den Schwächeren helfen können. Oder eben auch nicht. Wir haben die Wahl.

      Ich bin nur dankbar dafür dass ich gesund bin. Solltesd du auch. Ich bei Gott, weil ich an ein Leben nach dem Tod glaube. Andere können einfach so dankbar sein. Eigentlich ist es Universel, darum jedem das seine. Aber ohne Dankbarkeit bist du am Arsch glaub mir.

      Die Menschen haben ermordet nicht Gott. Mit oder ohne Bibel. Ich weis nicht, ich habe diese Einstellung nicht die ihr habt.
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    • Mbatatart 13.09.2017 08:50
      Highlight Hmm, schon mal von Moses gehört? Oder vom Passover? Weißt du noch? Da wo der heilige Geist alle erst geborene Kinder von den Ägypten ermordeten. Schon mal davon gelesen? Da waren keine Menschen am Werk, sondern gott. Kinder und babies ermorden weil er/sie/es Streit mit dem ägyptischen König Streit hat. Tolle Sache meinst du nicht? Oh, was war damals mit Sodom und Gomorrha? ALLE wurden zerstört, alle. Nicht nur Erwachsene, sondern Kinder und babies auch. Ja genau, die Kinder und babies waren auch böse und haben das Tod verdient.
      1 0 Melden
    • Dr.Bogyman 13.09.2017 16:37
      Highlight Ich weiss nicht was an diesen Geschichten dran liegt. Ich kenne sie auch zu wenig. Aber wenn sie dir einen Grund geben nicht an Gott zu glauben, dann viel spass beim sündigen ;-) Bleib aber nicht bei den Nutten und Koks kleben :D
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  • URSS 12.09.2017 14:46
    Highlight Methadon wurde von den Chemikern der Nazinalsozialisten erfunden und ist heute ein Substitut von Heroin. Zudem ist es billig herzustellen.
    Es ist schon klar sollte Methadon Krebszellen zerstören wäre es ein billiges Mittel.
    Dies steht im Gegensatz der Multis die gerne ein teures Medikament verkaufen.
    Statt 1000fr für eine Tablette( überspitzt gesagt)kostet das Methadon heute ein paar Franken.
    Aber es stimmt, grosse Studien müssen den Beweis erbringen.
    Aber wer verzweifelt ist und daran glaubt, wird wenigstens nicht arm an Geld.
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  • Sam1984 12.09.2017 14:44
    Highlight Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen ...

    Selbst wenn sich herausstellt, dass Methadon als Zusatzstoff Krebstherapien verbessert (und evtl. die Kosten senkt), wird die Pharmaindustrie schon einen Weg finden den Einsatz zu verhindern.

    Ein Päckli mit 100 Tabletten a 5mg Methadon gibt es in einer schweizer Apotheke für 15.90.-. Da verdient die Pharmaindustrie zu wenig. Man spezialisiert sich lieber auf Krebstherapien die 100'000-de Franken kosten oder neuerdings Gentherapien (die erste zugelassene Gentherapie (für eine andere Krankheit) kostet 1 Mio. Fr. für 20 Injektionen.
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    • der Denker 12.09.2017 15:07
      Highlight Wer lesen kann ist im Vorteil. Das Methadon soll als Wirkverstärker eingesetzt werden und nicht als eigenständiges Krebsmedikament. Also nix mit böse Pharmamultis wollen nur das Krebsmedikament verkaufen. Sie brauchen es so oder so.
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    • Sam1984 13.09.2017 07:35
      Highlight @der Denker: Welchen Teil des Wortes "Zusatzstoff" in meinem Kommentar haben Sie nicht verstanden ?

      Wenn Sie eine Zusatzstoff haben, welcher die Wirkung einer Therapie verstärkt, dann brauchen Sie evtl. weniger vom teuren Krebsmedikament, ergo wird die Pharmaindrustrie weniger verdienen.
      2 4 Melden
  • jackjack58 12.09.2017 14:44
    Highlight Diese Studie hätte schon längst begonnen werden sollen!
    45 14 Melden
    • scientist 12.09.2017 15:13
      Highlight Hier müsste meiner Meinung der Staat einspringen, kann nicht sein das jede Studie vom Geld der Pharmaindustrie abhängig ist.
      30 9 Melden
    • Dan Ka 12.09.2017 15:57
      Highlight Hat ja niemand Interesse daran. Die Pharmas machen keine Kohle, das BAG... ach, ich fang jetzt lieber gar nicht an.
      11 13 Melden
    • Heinz Nacht 13.09.2017 00:29
      Highlight Naja, wenns tatsächlich so sein sollte, wie Frau Dr. Friese sagt, dürfte das ja die Kostenspürbar senken. Und da gabs doch nen Player, der Interesse am Senken der Kosten des Gesundheitssystems hatte, wer war das nur?! Ach ja! Die Krankenkassen! Gut, die haben ja kein Geld um eine solche Studie zu finanzieren... Oder könnte es tatsächlich andere Gründe haben, dass diese Studie noch nicht läuft? Vielleicht, vielleicht, man weiss es nicht. Oder vielleicht wissen es auch nur die meisten Kommentatoren zu diesem Thema einfach nicht...
      2 1 Melden
  • Gulasch 12.09.2017 14:31
    Highlight Falls der Artikel auf den SRF-Puls-Beitrag vom letzten Montag zielt:
    Ich kann nicht verstehen warum Patienten porträtiert werden, die sagen, dass sie alles gegen den Krebs versuchen würden, zu Ärzten pilgern und sich Methadon gegen andere Meinung verordnen lassen, aber einen, meiner Meinung nach, wichtigen chirurgischen Eingriff ablehnen!
    39 4 Melden
  • Sensenmaa 12.09.2017 14:28
    Highlight Gut wer ein Tumor hat und hört: Ja sir haben nicht mehr lange... Dene is das egal ob es Beweise oder Studien gibt. Wär bei mir nicht anders! Dann könnten die noch lange erzählen. Versuch macht Klug.
    57 5 Melden
  • Gulasch 12.09.2017 14:26
    Highlight Was für ein schwieriges Thema. Selbst zweifle ich bis jetzt an der Wirkung von Methadon und blase ins gleiche Horn wie die zurückhaltenden Ärzte, aber der Drang nach einer gut wirkenden Therapie von betroffenen Patienten kann ich sehr gut verstehen!
    Was mich wundern würde, ob der "Methadon-Hype" nur im deutschen Sprachraum auftritt. Was ist mit England/USA und der Romandie/Frankreich?
    Es ist unbedingt wichtig, dass Arzt und Patient zusammen arbeiten, weder kategorisch ablehnen, noch heimlich einnehmen sind eine Lösung!
    Ich bin gespannt auf die künftigen Forschungsresultate!
    30 1 Melden
    • scientist 12.09.2017 15:05
      Highlight Es war eine deutsche Chemikerin die es im Fernsehen angesprochen hat, deshalb wohl zuerst in unserem Raum.
      8 0 Melden
  • Mietzekatze 12.09.2017 14:26
    Highlight Ein sehr tendenziöser Artikel, ich bin wirklich enttäuscht Watson! Frau Friesen studiert und therapiert seit 2007 mit Methadon in Verbindung mit Chemo. Bisher auch fast ausschliesslich mit Patienten bei denen die Schulmedizin am Ende ihres Wissens war. Und zwar mit mehr als 3000 Patienten! Vielen davon ging es danach besser bis gut. Was die Nebenwirkungen angeht.."Verstopfung, Übelkeit und Angst", schaut doch mal was eine Chemo so für Nebenwirkungen hat! Und Methadon kostet ein paar wenige Franken, deshalb will man keine grossangelegten Studien...
    74 22 Melden
    • Mietzekatze 12.09.2017 15:08
      Highlight Recherchiert doch nochmals richtig darüber, anstatt einfach einen Artikel (sda/dpa) zu übernehmen. Um richtige Studien zu machen, müsste man der Kontrollgruppe ein Placebo verabreichen. Moralisch absolut unvertretbar... Viele unabhängige Ärzte stehen absolut hinter dieser Therapie. Sie ist übrigens medizinisch sehr nachvollziehbar... Andere sind dagegen, wobei bei diesen meistens ein 'Sponsoring' durch Pharmakonzerne nachgewiesen wurde. Wer schon alles ausprobiert hat, hat nur noch die Möglichkeit den Tod hinzunehmen oder nach Alternativen zu suchen... Was würdest du wohl tun?
      15 9 Melden
    • scientist 12.09.2017 15:08
      Highlight Tumor ist nicht gleich Tumor. Es gibt kein Allheilmittel für Krebs und wird es nie geben. Es muss herausgefunden werden bei wem Methadon hilft und warum, vielleicht gibt's es ja auch Fälle wo es die Gegenteilige Wirkung hat.
      23 1 Melden
    • Tilman Fliegel 12.09.2017 15:15
      Highlight Methadon ersetzt ja die Chemotherapie nicht.
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    • kleiner_Schurke 12.09.2017 15:41
      Highlight Roger von Moos, Präsident der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung SAKK http://sakk.ch/de/ hat am 23.6.2017 angekündigt eine Studie im Rahmen der SAKK zu beginnen. Die SAKK besteht aus 30 Kliniken die Studien, unabhängig von der Pharma durchführen. Wie Herr Von Moos richtig bemerkte ist es seltsam unbeholfen welche Wegen Frau Friesen geht. Sie wäre bei einem solchen Projekt hoch willkommen, geht nun aber einen seltsamen Weg durch Boulevardpresse. Die Gründe dafür sind unbekannt.
      25 4 Melden
    • The Hat Guy 12.09.2017 15:58
      Highlight Wir sollten aufhören die Begriffe «Schulmedizin» und «Alternativmedizin» zu benutzen. Wenn die Wirksamkeit für eine Therapie bewiesen ist, so ist es Medizin, wenn nicht ist es Scharlatanerie.

      Wenn Methadon als Krebsmedikament zugelassen werden soll, muss es die selben Studien durchlaufen, um die Wirksamkeit zu beweisen und die Zulassungsbedingungen erfüllen. Alles andere ist Off-Label-Use und für den verschreibenden Arzt äusserst riskant.
      30 1 Melden
    • kleiner_Schurke 12.09.2017 17:03
      Highlight Insbesondere das Wort Alternativmedizin solle nicht verwendet werde. Das diese Methoden nichts mit Medizin zu Tun haben und auch nichts Alternatives zu bieten vermögen.
      21 3 Melden
    • just sayin' 12.09.2017 17:06
      Highlight Danke Mietzekatze!

      Es ist haarsträubend in was für einem negativen Ton dieser Artikel gehalten ist. Blindlings Artikel der sda übernehmen ist eventuell nicht immer schlau.

      Ich selbst bin überzeugt, dass Methadon in Verbindung mit Chemo, die Heilungschancen bei Krebspatienten steigert.

      Der eigentliche Skandal ist aber, dass scheinbar nur die Pharmaindustrie genügend Kohle hat (und Druck macht), wenn es darum geht Studien zu machen und Zulassungen zu errhalten.

      DAS sollte uns zu denken geben.
      12 9 Melden
    • The Hat Guy 12.09.2017 18:09
      Highlight Sie sind überzeugt davon, just sayin'. Dann muss es ja wahr sein.
      7 5 Melden
    • Gulasch 13.09.2017 01:49
      Highlight @ Mietzekatze: In einer Studie auf ein Chemotherapeutikum zu verzichten und Methadon gegen Placebo zu vergleichen geht gar nicht. Der Forschung von Frau Friesen nach soll Methadon die Wirkung der Chemotherapie verstärken.
      Das korrekte Studiendesign wäre also eine doppelt verblindet und randomisiert kontrolliert mit zwei Gruppen: 1. Chemotherapeutikum + Methadon vs. 2. Chemotherapeutikum + Placebo
      3 0 Melden
    • Mietzekatze 13.09.2017 08:05
      Highlight Natürlich wird nicht auf die Chemo verzichtet, sondern zusätzlich mit Methadon gearbeitet! Was ich übrigens in meinem ersten Kommentar auch so präzisiert habe ;) Methadon ersetzt die Chemo NICHT sie ergänzt sie.. Methadon wirkt an Krebstumoren über Opioid-Rezeptoren und aktiviert (vereinfacht gesagt) den Zelltod, was die Krebszellen empfindlicher oder überhaupt wieder Empfänglich für die Chemo macht...
      2 1 Melden

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