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Grosse Nachfrage: Immer mehr Frauen hegen den Wunsch nach einer Brustvergrösserung. Bild: AP

Bachelorette, Miss Schweiz und Co. – die neue Offenheit nach der Brust-OP

Junge Promi-Frauen sprechen offen und unverkrampft über ihre Schönheitsoperation. Sie stehen stellvertretend für eine ganze Generation, sagt eine plastische Chirurgin.

06.04.18, 06:21 07.04.18, 06:06

Adela Smajic (25), Bachelorette

«Ja, meine Brüste sind operiert, die Lippen aufgespritzt und die Zähne gebleacht.»

Laura Müller (25), Kandidatin Miss Zentralschweiz

«Ich wollte schon lange grössere Brüste, mit dem Resultat bin ich sehr happy.»

Nadia Mascaro (23), Kandidatin Miss Zentralschweiz

«Mit meinen echten Brüsten fühlte ich mich nicht wohl, nun umso mehr.»

Jastina Doreen Riederer (19), Miss Schweiz

«Ja, ich habe meine Oberweite anpassen lassen.»

Die vier jungen prominenten Frauen stehen dazu: Ja, sie haben sich die Brust vergrössern lassen. Und ja, sie sind glücklich damit.

Gleich vier «OP-Geständnisse» innert wenigen Tagen war auffällig. Auffällig war aber auch, wie offen und unverkrampft drei der vier Frauen über ihre Brustvergrösserung sprachen (die Ausnahme: die Miss Schweiz).

Jastina Doreen Riederer, aktuelle Miss Schweiz. Bild: KEYSTONE

«Wenn jemand ein Problem damit hat, bin ich bereit, ehrlich und offen darüber zu sprechen», sagte beispielsweise Laura Müller zum Blick. Sie rechnet nicht damit, dass sich ihre Offenheit bei der Wahl zur Miss Zentralschweiz am 27. April als Nachteil herausstellen könnte. «Wir leben im Jahr 2018 – da sollte es in der Gesellschaft eigentlich akzeptiert sein.»

Vor wenigen Jahren wäre sie davon kaum so überzeugt gewesen. Als kurz vor der Miss-Schweiz-Wahl 2003 die Brustvergrösserung einer Kandidatin ans Licht kam, löste dies hitzige Diskussionen aus – obwohl eine Schönheitsoperation vor der Kandidatur gegen keinerlei Regeln verstösst. «Verlegen wir die zukünftigen Miss-Wahlen direkt in den TV-Operationssaal!», hiess es zum Beispiel in einer Fernsehkritik in der «Schweizer Illustrierten». Und eine Sonntagszeitung spekulierte nach der Wahl, dass die Kandidatin ohne Enthüllung der Brust-OP zur Miss Schweiz gewählt worden wäre.

Kein Wunder setzte danach wieder das grosse Schweigen ein. Kaum eine Kandidatin stand in den Jahren danach offen zu ihrer Schönheits-OP. Und auch andere junge Prominente hielten sich zurück, behielten den Eingriff für sich. Bis jetzt.

«Brustvergrösserungen sind bei jungen Frauen kein Tabu mehr.»

Cynthia Wolfensberger, Fachärztin für ästhetische und plastische Chirurgie

Cynthia Wolfensberger, Fachärztin für ästhetische und plastische Chirurgie, ist nicht überrascht, dass die jungen prominenten Frauen offen zu ihrem vergrösserten Busen stehen und nicht den Eingriff vor der Öffentlichkeit geheim halten. Es passt zu ihren Erfahrungen, die sie tagtäglich in ihrer Praxis macht.

So würden sich viele über 35-jährige Frauen schwer damit tun, offen über ihre Brustoperation zu sprechen. «Ihnen wurde noch von den Eltern eingetrichtert, dass man mit dem was man hat, zufrieden sein muss», sagt Wolfensberger.

Anders sehe die Situation bei den unter 30-Jährigen aus: «Die heutigen jungen Frauen sind mit der Botschaft aufgewachsen, dass man alles erreichen kann. Und dass es in Ordnung ist, sich und seinen Körper zu verbessern.» Somit sei es für die meisten auch kein Problem offen zum Eingriff zu stehen. «Brustvergrösserungen sind bei jungen Frauen kein Tabu-Thema mehr», hält die plastische Chirurgin fest. Diese hätten auch viel weniger Hemmungen davor, etwas an sich machen zu lassen, als die älteren Generationen.

Sich die Brüste machen zu lassen, ist beliebt. Dies zeigt auch die Statistik der International Society of Aesthetic Plastic Surgery. Seit 2015 führt die Brustvergrösserung die Rangliste der weltweit beliebtesten Schönheitsoperationen an. 

Auch Arif Altinay, leitender Arzt der plastischen Chirurgie in der Pallas Klinik in Olten, spürt den Trend. In den letzten zehn Jahren habe die Zahl der Brustvergrösserungen um etwa 20 Prozent zugenommen, sagt er. «Dies liegt an der zunehmenden Akzeptanz für den Eingriff, aber auch am abnehmenden Preis.» Früher hätte die Operation zwischen 15'000 bis 20'000 Franken gekostet. Heute müssen die Patientinnen noch zwischen 5000 bis 10'000 Franken bezahlen.

Du liebst Statistiken und Schönheits-OPs? Dann bist du hier richtig

Nicht nur die Brustvergrösserung, auch ganz generell seien Schönheitsoperationen heutzutage kein Tabu mehr, sind sich die beiden Ärzte einig. Mit einer Ausnahme: Die Verschönerung der Geschlechtsteile, wie zum Beispiel die Operation der Schamlippen. «Viele erzählen davon nicht einmal ihrer besten Freundin», sagt Arif Altinay.

Wer nicht den Schönheitsidealen entspricht, wird gemobbt

Video: srf/SDA SRF

Frauen-Porträts aus aller Welt – weil Vielfalt wahre Schönheit ist

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65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schmirinskis 06.04.2018 23:54
    Highlight Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum man eine Brustvergrösserung machen lässt. Obwohl ich sehr kleine Brüst habe, würde mir das niemals in den Sinn kommen. Ich gehöre zur unter 30 Gruppe.
    ABER: Niemals - wirklich nie, nie, nie würde ich eine Frau desswegen verurteilen. Jeder soll sich in seiner Haut wohlfühlen und wenn die Frauen eine OP dazu benötigen - so what?
    17 1 Melden
  • Watson=Propagandahuren 06.04.2018 20:36
    Highlight Billigst-Ballone in Osteuropa montieren.
    Die Nachbehandlung von der Allgemeinheit bezahlen lassen.
    Sich über die dauernd steigenden KK-Kosten aufregen.
    29 12 Melden
  • droelfmalbumst 06.04.2018 18:02
    Highlight wenn man es für 3000€ in DE machen kann sind die Hemmung dann halt tief... kostet ja nix mehr...
    12 3 Melden
  • piccatamilanese 06.04.2018 12:43
    Highlight Dieser Schönheitswahn nimmt groteske Formen an - eine Freakshow par excellence. Und letztendlich heulen, dass sie nur auf das Äussere reduziert werden. Oh the irony...

    67 3 Melden
  • Domsh 06.04.2018 12:16
    Highlight Ich denke, dass jeder (Frau und Mann) beim erwachsen werden eine Phase der Selbstfindung und einhergehend auch Selbstzweifel durchlebt. Manche früher, später, länger, kürzer, stärker, schwächer.
    Schade wenn daraus unnötige, risikoreiche Eingriffe entstehen. Muss aber jeder für sich selbst entscheiden, dies jedoch vorsätzlich ins Scheinwerferlicht rücken finde ich Quatsch und ein schlechtes Vorbild.
    29 3 Melden
  • pascalsee 06.04.2018 11:59
    Highlight Natürlich ist immer noch am schönsten
    36 4 Melden
  • Nominator 06.04.2018 10:55
    Highlight Alle Menschen sind fasziniert von grossen Brüsten, auch wenn es sie nicht antörnt oder sie sogar ängstigt. Das verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass diese Rundungen etwas vom ersten sind was man nach der Geburt zu Gesicht bekommt. Und zwar ziemlich eindrücklich. Und sie versprechen Nahrung und Überleben. Diese Naturinstinkte sinken ins Unterbewusstsein und beeinflussen die Partnerwahl ohne dass wir es merken. Auf der männlichen Seite mit dem sexuellen Anreiz, grosse Brüste - gute Mutter, und auf der weiblichen Seite als solche zur erscheinen mit einem positiven Effekt auf die Partnerwahl.
    14 24 Melden
    • Gummibär 06.04.2018 16:14
      Highlight Langsam, langsam ! "Alle Menschen..." ist nun wirklich etwas weit gegriffen. Nicht jedermann, jede Frau ist landwirtschaftlich veranlagt und auf grosse Euter fixiert.
      28 5 Melden
    • alessandro 06.04.2018 18:53
      Highlight "landwirtschaftlich veranlagt" :D
      21 0 Melden
    • Nominator 06.04.2018 20:15
      Highlight Ich wollte dass du auch dabei bist Gummibär. Dabei sollte eigentlich keine Fixation unterstellt werden. Es ging mir mehr darum, wie die Natur uns beeinflusst, damit wir nicht ausssterben. Den Menschen auf die Stufe von Nutztieren zu setzen und von Eutern zu reden ist respektlos. Das hat keinen Unterhaltungswert. «Alle Menschen» ist wirklich etwas übertrieben. Es sind nur diejenigen die gestillt werden. Die anderen werden mehr von Flaschen beeinflusst. Jetzt kannst du dich selber zuordnen. Ich bin mehr busenorientiert.
      3 16 Melden
    • Gummibär 06.04.2018 22:49
      Highlight @Nominator Ich glaube aestetisches Empfinden ändert ständig, ganz unabhängig von der Stillmethode. Ich fühle mich auch nicht von Ueberlebensinstinkt getrieben wenn ich den einen Menschen attraktiver finde als den anderen.
      Offensichtlich gehöre ich zu den Flaschenmenschen weil ich die Grösse des Busens oder die Breite der Hüften eher nebensächlich finde.
      2 1 Melden
    • Nominator 07.04.2018 07:18
      Highlight @Gummibär. Nein, die Urinstinkte fühlt man nicht. Gott sei Dank. Der Mensch hat schon immer gerne an Allem herumgeschraubt. Aber beim Körper war das früher halt nicht so einfach wie heute. Auch wenn man der Ästhetik unterstellt sie sei subjektiv, gibt auch dort so etwas wie Urinstinkte, z.B. den Goldenen Schnitt. Der lässt etwas in der Gestaltung harmonischer erscheinen ohne dass uns dies bewusst wird. All diese «versteckten» Wirkungen kann man ausnützen wenn man sie denn kennt. Das wäre auch in der Schönheitschirugie möglich, mit subtilen Veränderungen statt plumpen Auffälligkeiten.
      1 1 Melden
  • ThomasHiller 06.04.2018 10:47
    Highlight Wenn Frauen sich nur noch auf's sexuel-visuelle reduzieren, ist es dann wirklich sexistisch, wenn Männer sie danach beurteilen?

    Mal ganz ehrlich, ich habe noch keine Frau getroffen, bei der ich ich die Größe ihrer Brüste als besonders relevant für die Frage empfand, ob sie attraktiv/anziehend ist oder nicht. Das scheint ja mehr ein persönliches Frauenproblem zu sein.
    105 6 Melden
    • MacB 06.04.2018 17:03
      Highlight Dein Einleitungssatz trifft die Diskussion ziemlich genau, ebenfalls bei den ganzen Insta-Queens, die sich dann empören, wenn man sich nach ihnen umdreht.
      14 1 Melden
  • Alterssturheit 06.04.2018 10:31
    Highlight Was für ein schwaches Selbstwertgefühl müssen diese jungen Frauen haben. Denken, grössere Möpse machen glücklich und zufrieden...so was von schräg.
    77 11 Melden
  • Tisch 06.04.2018 10:21
    Highlight Erschreckend, wie es der Schönheitsindustrie gelungen ist, jungen Menschen ein weiteres Bedürfnis einzureden. Das ist einfach nur krank. Schönheits-ops sind und bleiben in 1. Linie Operationen mit den entsprechenden Risiken. Man soll den jungen Menschen besser beibringen, sich selbst mit allen Ecken und Kanten zu lieben. Das bringt echte Zufriedenheit, nicht aber künstliche Brüste oder aufgespritzte Lippen. Weil weitere ‚Fehler‘ an sich selbst findet man dann trotzdem weiterhin.
    73 5 Melden
    • R. Peter 07.04.2018 00:14
      Highlight der Schönheitsindustrie ist es gelungen, jungen Menschen ein weiteres Bedürfnis einzureden? Und das kriegt fas ausschliesslich zustimmung? Hauptsache das Individuum muss keine Verantwortung tragen, was? Das ist die bedenkliche Entwicklung.
      5 1 Melden
  • thelegend27 06.04.2018 10:00
    Highlight Jeder kann mit seinem Körper machen was sie/er will!
    26 23 Melden
    • Elmuti Villigaj 06.04.2018 10:37
      Highlight well jede stod dezue was er macht!!!! ;)
      101 0 Melden
    • Flötist 06.04.2018 10:55
      Highlight @thelegend27 Es sagt auch niemand etwas dagegen. Aber wer seinen Minderwertigkeitskomplex mit Brustvergrösserung kurieren will und das öffentlich zur Schau stellt, muss mit entsprechenden Reaktionen rechnen. Alles andere wäre schräg.
      48 5 Melden
    • Hoppla! 06.04.2018 23:32
      Highlight @ Flötist

      Doch, wenn ich die Kommentare hier anschaue hat ganz allgemein sehr wohl (fast) jeder etwas dazu zu sagen bzw zu motzen.

      Willkommem in der Bünzlischweiz indem das Leben anderer interessanter ist als das eigene.
      3 5 Melden
  • Olmabrotwurst 06.04.2018 09:43
    Highlight Wer guckt schon solchen Trash?
    43 0 Melden
  • Uf em Berg 06.04.2018 09:28
    Highlight Ich gehöre definitiv zu den verstaubten Ü40ern. Ich bin immernoch der Meinung, dass die Botschaft falsch ist, dass man Imperfektionen verstecken oder gar operieren soll. Zumindest nicht in so jungen Jahren. Vielleicht liegt es auch daran, dass meine Generation, sich noch nicht sofort unsers Messer legte, aber meine Erfahrung zeigt, dass auch wenn ich aus meiner Sicht körperliches Optimierungspotenzial habe, dies mir im Leben un der Liebe nie im Weg gestanden ist. Akzeptiert euch, wie ihr seid. Zufriedene Menschen haben eine Ausstrahlung, die fast alles wettmacht!
    79 5 Melden
  • The truth is out there 06.04.2018 09:25
    Highlight Die haben doch alle Minderwertigkeitskomplexe. Anstatt unters Messer sollten die eher zum Psychologen.
    82 12 Melden
    • supremewash 06.04.2018 10:18
      Highlight Wenn ein Mensch diese Komplexe aber wegen eines bestimmten Körpermerkmals hat, kann es effektiver und effizienter sein, dieses direkt zu korrigieren. Dass heute beide Wege akzeptiert und nicht mehr tabuisiert werden, finde ich richtig.
      21 32 Melden
    • Flötist 06.04.2018 11:00
      Highlight @supremewash Der Komplex tritt nicht wegen des Körpermerkmals auf. Der Komplex tritt wegen dem was man glaubt, das Körpermerkmal tut, auf. Aber in der Regel das tut es das gar nicht.

      Wenn zwei Frauen einen Brustumfang von 88cm haben, kann die eine damit absolut zufrieden sein und die andere tottraurig nicht. Aber beide haben das gleiche Körpermerkmal. Ist das Körpermerkmal das Problem? Nein.
      22 4 Melden
    • HLeon 06.04.2018 12:14
      Highlight @ Flötist: Bedingte Zustimmung. Ein auffälliges, nicht dem gesellschaftlichen Verständnis von Schönheit entsprechendes Körpermerkmal kann in sozialen Kontexten sehr wohl hinderlich sein. Hätte ich eine weniger markante Nase, wäre die Anzahl interessierter Partner grösser.
      4 2 Melden
    • supremewash 06.04.2018 13:11
      Highlight @Flötist
      Den ersten Absatz verstehe ich leider nicht.

      Zum Fallbeispiel: Da widerspreche ich. Objektiv identische Merkmale, klar. Subjektiv macht eine der Frauen den Umfang aber als Problem aus. Wieso sollte das Merkmal zur Verbesserung des Empfindens dann nicht korrigiert werden dürfen?
      1 3 Melden
    • Flötist 06.04.2018 15:15
      Highlight @HLeon Wieso bedingte Zustimmung? Ich habe klar gesagt, dass das Merkmal in der Regel nicht für das vermeintliche Problem verantwortlich ist. Es ist klar, dass es berechtigte Situationen gibt.
      1 0 Melden
    • Flötist 06.04.2018 15:18
      Highlight
      @supremewash Ja, das sage ich ja, das wird subjektiv anders gewertet. Damit ist aber das Körpermerkmal überhaupt nicht zwingend das ursächliche Problem.

      Wenn eine Frau subjektiv empfindet, dass sie einen Job nur mit praller Oberweite bekommt, dann macht das den Schritt überhaupt nicht logisch. Legitim ist ihr Vorgehen natürlich dennoch, jeder kann machen was er will, aber es geht hier um einen gesellschaftlichen Trend, der psychische Probleme verharmlost und anderen Menschen falsche Signale sendet.

      Es ist psychisch nicht gesund innere Komplexe mit äusseren Handlungen zu unterdrücken.
      2 0 Melden
  • Turi 06.04.2018 09:24
    Highlight Die selbstbestimmte Frau entscheidet selbst, was sie mit ihrem Körper machen will.

    Die Feministinnen sagen, Frauen, die sowas machen, sind entweder dumm oder Opfer der Gesellschaft.
    16 34 Melden
  • ErklärBart 06.04.2018 09:13
    Highlight Naja - wenn eine irgendwie minus A (ich weiss diese Körbchengrösse gibts nicht) hat, versteh ich eine Brust OP. Oder wenn eine Frau nach 1-2 Kindern (die sie gestillt hat) sich die Brüste mit Eigenfett straffen lässt - ok. Aber mit 19 Luftballons montieren? Nope.
    73 11 Melden
    • who cares? 06.04.2018 19:47
      Highlight Also wenns dir gefällt ists okay, sonst nicht? Finde ich auch nicht die richtige Einstellung dazu. Und ich glaube keine der zitierten Frauen oben scherrt sich um deine Meinung.
      4 2 Melden
    • ErklärBart 06.04.2018 20:37
      Highlight Muss sich auch keine darum scherren. Ist trotzdem meine Meinung. Die muss nicht jedem passen - not my problem ✌
      5 3 Melden
  • .:|GüggoldKukuk|:. 06.04.2018 09:10
    Highlight Busenvergrösserung sind das Äquivalent zur Schwanzvergrösserungen. Also nichts anderes als eine Minderwertigkeitskomplex der von der komplett falschen Seite her kompensiert wird.

    Wer mit seinem Busen oder Schwanz oder dem Körper im Einklag ist, verspürt, egal wie gross oder klein, nie den Drang nach "ich muss einem Bild xy entsprechen" und mich operieren lassen damit ich mir selber gefalle. Selbstakzeptanz ist Nachhaltiger als jede OP.
    46 11 Melden
  • DanielaK 06.04.2018 09:01
    Highlight Ich finde es absolut normal, dass jemand dazu steht wenn sie oder er was hat machen lassen. Schliesslich wurde der Entscheid ja (hoffentlich) gut durchdacht und hat Gründe. Was ich eher störend finde, wenn man so einen Eingriff als "normal" oder "alltäglich" bezeichnet. Das heisst für mich, unzufrieden mit seinem Körper zu sein und daran rum zu basteln sei so normal wie Zähne putzen. Das finde ich nicht gut. Ich bin auch nicht mit jedem cm meines Körpers zufrieden, möchte mich aber deswegen nicht gleich unters Messer legen. Und ja, für einen Mann schon grad gar nicht!
    40 1 Melden
  • Entenmann 06.04.2018 08:59
    Highlight «Brustvergrösserungen sind bei jungen Frauen kein Tabu mehr.»

    Je verbreiteter solche Operationen, desto grösser der Anpassungsdruck. Demnächst dürfte "keine Brustvergrösserung" zum Tabu werden...
    38 2 Melden
  • jen23 06.04.2018 08:56
    Highlight Ich weiss, man sollte sich nicht von solchen Entwicklungen beeinflussen lassen. Trotzdem vermittelt das Frauen mit kleinen Brüsten, dass ihr Körper nicht dem Schönheitsideal entspricht. Die message ist immer und immer wieder: "kleine Brüste müssen korrigiert/vergrössert" werden.
    Die Möglichkeit und die soziale Akzeptanz Makel verändern zu können, fördert nicht gerade Selbstvertrauen und Zufriedenheit mit dem eigenen Körper...
    42 1 Melden
  • Bruno S. 88 06.04.2018 08:43
    Highlight Was erwartet die Gesellschaft nun?! Kim Kardashian und ihre kleine Schwester Kylie Jenner sind die lebenden Beweise dafür dass sie aufgrund ihrer Schönheits-OP's völlig talentlos berühmt wurden! Die Medien pushen diese Frauen und wundern sich dann wenn kleine Mädchen sie als Vorbild sehen?!
    Und es ist kein reines Frauen Problem. Es würden sich auch mehr Männer Muskeln operieren lassen, wenn es anständig aussehen würde. Wir Menschen sind oberflächlich, jeder von uns! Ob bewusst oder auch unbewusst. Gut aussehende Menschen sind erfolgreicher im leben, das ist leider die traurige Wahrheit...
    28 4 Melden
  • Bluetooth 06.04.2018 08:33
    Highlight Bei Schönheitswettbewerben finde ich es nicht gut. Schlussendlich erkauft man sich einen Vorteil und es entsteht bei Konkurrentinen den Druck mitziehen zu müssen, um mitzuhalten. Das ist wie Doping.
    Aber ja dieser Trend hat sicher auch etwas mit diesem Transgender-Hype zu tun. Wenn man aus politischer Korrektheit ganze gschlechtsangleichende OPs ausblendet und zulässt, muss man sich nocht wundern, wenn eine Brust-Vergrösserung im Vergleich dann wie Schminke erscheint.
    30 31 Melden
  • CasRas 06.04.2018 08:20
    Highlight Frage an die Journalisten hier: Sind gewisse Kliniken Sponsoren dieser Personen und nutzen nun diese "Influenzer"?
    73 1 Melden
    • Lindaa 06.04.2018 10:43
      Highlight Ja, das sind sie. Siehe die Walk-In-Klinik „Beauty 2 go“ (der Name sagt ja schon aus, dass du mal schnell und easy einen Eingriff machen lassen kannst, als würdest du ein Brötchen holen gehen).
      Die werben auf ihrer Instagramseite meistens mit solchen Influencern und diese sind oft nicht älter als 20 Jahre alt. Soll mir einer sagen, dass das normal und akzeptabel sein soll...
      35 1 Melden
  • Lindaa 06.04.2018 08:11
    Highlight Es ist heftig, wie drastisch Schönheitsops in den letzten Jahren zugenommen haben. Vorallem bei Frauen.
    Eine 19-jährige, die sich - wahrscheinlich grundlos - einer solchen OP unterzieht, wäre vor 10-15 Jahren eine Schande gewesen. Aber heute ist man so desensibilisiert durch Medien. Man sieht fast nur noch bestimmte Brüste, Popos & Lippen, da scheinen mal naturgegebene & eher flache Körperteile als unschön, unweiblich und abnormal zu gelten. Klar will man dann als Frau zu den Schönen dazugehören, wird einem ja so eingetrichtert.
    Und Geschlechtsops? Sorry, aber das ist einfach nur krank...
    71 20 Melden
    • Pond 06.04.2018 09:33
      Highlight Ich habe eher das Gefühl, dass bereits eine gewisse Übersättigung stattfindet. Schau nicht auf die Teenager, welche Kardashian als Vorbild haben, sondern auf die Erwachsenen. Ich habe das Gefühl, dass dort wieder mehr auf Natürlichkeit geschaut wird.
      19 0 Melden
    • carmse 06.04.2018 09:42
      Highlight Erläuter doch mal bitte, wieso genau Geschlechtsoperationen krank sind?

      Ich glaube nicht, dass sich jemand diesen Strapazen (physisch wie psychisch) unterzieht, der nicht wirklich das Gefühl hat, im falschen Körper geboren zu sein.
      13 15 Melden
    • Lindaa 06.04.2018 10:33
      Highlight Ich habe nichts gegen OPs. Jedem das Seine. Finde es nur eine krasse Entwicklung.
      @carmse: Ich meine solch „unnötigen“ Operationen wie zB eine Verkleinerung der Schamlippen (rein aus ästhetischen und nicht gesundheitlichen Gründen). Welche Frau würde denn von sich aus sagen, sie hätte grusige Schamlippen, bevor ihr das jmd. gesagt hätte oder bevor sie iwelche Pornos gesehen hätte?
      Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, dass eine Frau eines Tages plötzlich aufwacht und aus dem Nichts denkt, sie brauche eine Geschlechts“verschönerung“. Ist wie oben gesagt einfach der Einfluss von Medien.
      31 0 Melden
    • carmse 06.04.2018 11:00
      Highlight Achso, Du sprichst von Genitaloperationen ;)

      Naja, auch da ist es jedem selbst überlassen, oder? Ich kann mich an so was gar nicht stören.

      Die Beschneidung bei Knaben ist ja z.T. sogar religiös verankert, z.T. auch medizinisch notwendig. Entsprechend find ich das jetzt nicht unbedingt "krank", wenn eine Frau sich die Schamlippen verkleinert. Einige Männer entfernen die Vorhaut auch nur der Hygiene wegen.

      Soll doch jeder, wie es ihm/ihr gefällt. Solche Eingriffe sind ja nicht ganz günstig und mit Risiken verbunden, da passiert dies wahrscheinlich nicht unüberlegt...
      3 13 Melden
    • who cares? 06.04.2018 19:53
      Highlight Die Schamlippen verkleinern hat nichts mit Hygiene zu tun und ist auch nicht medizinisch notwendig sonder rein ästhetisch. Genau solche Aussagen machen den Frauen mit Körpern, die nicht ganz der Norm entsprechen das Leben schwer.

      Beschneiden bei Männern und Schamlippen verkleinern bei Frauen ist nicht vergleichbar.
      7 2 Melden
    • Watson=Propagandahuren 06.04.2018 20:43
      Highlight @who care/carmse: Sexismus in Reinform. Aber bei diesem Thema ja üblich...


      Carmse, wenn Hygiene ein Problem sein soll und das abschneiden der Vorhaut eine Lösung dazu sein soll, wäre meine erste Frage ob du noch nie was vom Konzept "waschen" gehört hast...

      Ja, Vorhautvereengung ist ein mediznischer Sonderfall der dies Rechtfertigt. Diese tritt bei erwachsenen Männern bei EINEM von 100 auf!

      Das kranke Verstümmelungsritual ((gewisser Religionen)) hat mit diesem operativen Eingriff nichts zu tun. Solltest du selber Opfer davon sein verstehe ich natürlich den Versuch einer Rationalisierung....
      3 3 Melden
    • Watson=Propagandahuren 06.04.2018 20:45
      Highlight Übrigens: Wenn volljährige Frauen sich ihre Schamlippen verkleinern lassen, dann ist das einzig und allein ihre persönliche Entscheidung. Und wenn sie sich so entscheiden weil die fiese böse Gesellschaft "das will" dann haben sie immer noch selber entschieden.
      Ein kleiner Junge kann sich nicht entscheiden .
      2 3 Melden
    • who cares? 06.04.2018 21:12
      Highlight Ich kann in meinem Kommentar kein Sexismus erkennen. Bitte kläre mich auf.

      Ich nehme darin auch keine Stellung zu Zwangsbeschneidungen. Meiner Meinung nach sind sie falsch und sollten verboten sein. Dass es einen Effekt auf die Hygiene haben kann ist bekannt. Dass Beschneidungen aus ästhetischen Gründen vorgenommen werden, habe ich noch nie gehört, es ist religiös/kulturell. Das Schamlippen verkleinern jedoch kommt ganz klar aus der Pornoszene wo es ästhetisch begründet ist.

      Deshalb ist beides nicht vergleichbar.
      3 2 Melden
  • Nominator 06.04.2018 07:52
    Highlight Die Wirkung auffälliger sekundärer Geschlechtsmerkmale der Frauen auf die Männer ist nicht zu unterschätzen. Und weil man fast nicht wegschauen kann wird dementsprechend gelästert. Was mich allerdings erstaunt sind die vielen negativen Kommentare der Männer. Es gab schon immer Saisons für bestimmte Attribute des weiblichen Körpers, wie Mini und Booty. Dass man jetzt auch noch die Lippen aufspritzt und die Rippen entfernt ist eine persönliche Spielerei die man auch im künstlerischen Bereich ansiedeln könnte. Picassos Frauen waren auch nicht die Schönsten, kamen aber den heutigen Idealen nahe.
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  • carmse 06.04.2018 07:47
    Highlight Leben und leben lassen.

    Wenn sich diese Damen jetzt wohler fühlen, ist das doch toll für sie. Früher hätte ich dies noch verspottet, mittlerweile hab ich eingesehen, dass niemand das Recht hat, jemanden für seinen Lebensstil oder Sinn für Ästhetik zu verurteilen.

    Das Leben ist viel lebenswerter, wenn man sich auf sich selbst konzentriert und an sich selbst arbeitet, anstatt über andere herzuziehen.

    Diskussionen: ja.
    Beleidigungen: nein.
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    • Helona 06.04.2018 09:21
      Highlight Einverstanden. Wenn uns jedoch solche Plastikmenschen als „Miss Schweiz“ und damit unterschwellig als Vorbilder für junge Mädchen daherkommen, hört es bei mir auf. Sie sollen sich operieren lassen und BF den aufgespritzten Mund halten.
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    • carmse 06.04.2018 09:54
      Highlight Wer interessiert sich heutzutage noch für eine Miss Schweiz? ;)

      Dieser Titel hat schon lange nicht mehr denselben Stellenwert wie noch vor 10 Jahren.

      Die Kids von heute haben da eher eine Kylie Jenner als Vorbild. Also Natürlichkeit pur!

      Nein, quatsch. Vorbilder sind doch immer völlig abhängig von den individuellen Interessen.

      Ausserdem gab es früher schon mit Pamela Anderson, Cher, etc. Stars, die offensichtlich "gemacht" waren.

      Ich persönlich finde es besser, wenn offen darüber gesprochen wird und eine Sensibilisierung stattfindet. Entscheiden muss im Endeffekt jeder für sich allein.
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  • lily.mcbean 06.04.2018 07:38
    Highlight In 20,30 Jahren wird das als anerkennte Krankheit gelten. Oder Sucht.
    Wenn man in so jungen Jahren so wenig Selbstwertgefühl hat das man denkt man müsse etwas an sich machen lassen damit man sich selber lieben und akzeptieren kann macht mich das immer ein bisschen traurig.
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    • Pond 06.04.2018 09:35
      Highlight mmmh ich denke eher, dass es in dem Alter fast normal ist, dass man nicht mit seinem Körper zufrieden ist. Das ist doch das typische Alter.
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  • Zeit_Genosse 06.04.2018 07:21
    Highlight Offen darüber reden ist ok, hat zwar etwas von Selbstdarstellung im Zeitalter der Selbstoptimierung und das Mitteilungsbedürfnis über Allergien, Ernärungsmethoden und Diäten nimmt groteske Formen an. Bei Misswahlen sehe ich das jedoch als unerlaubtes „Doping“. Man kann ja bei diesen Wahlen noch eine Kategorie „optimized“ machen, wo alles erlaubt ist.
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    • Domsh 06.04.2018 12:08
      Highlight Gruppe B... 😂
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    • B. Scheuert 06.04.2018 14:19
      Highlight Oder noch besser, gar keine solchen Wahlen mehr machen. ;)
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  • Kafi>Tee 06.04.2018 07:06
    Highlight Ich denke, dass früher vergrösserte Brüste den Anstrich hatten, dies nur zum Gefallen des Mannes gemacht zu haben. Altes Rollenbild und so.. Dass es das Selbstvertrauen der Frau erhöhen kann, oder sie sich so einfach besser gefällt, auf diese Idee ist niemand gekommen. Ich persönlich bin kein Fan von vergrösserten Brüsten, verurteile aber keine Frau dafür.
    Gut, dass Frauen heute das leben und machen können, was sie wollen. (Zumindest hier..)
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    • Ruffy 06.04.2018 08:03
      Highlight Heisst soviel wie, dass Selbstvertrauen dieser Frauen hängt davon ab wie toll Männer ihre Brüste finden. Ok, dass ist natürlich etwas anderes als früher.

      Ich mag grosse Brüste keine Frage und mich störts auch nicht wenn Frauen sich diese vergrössern und noch darüber reden. Aber für mich ist das die News Schlagzeile nicht wert.
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    • Master_Bruce 06.04.2018 09:07
      Highlight Wieso erhöht es das Selbstvertrauen einer Frau, wenn sie die Brüste operiert?
      Ich dachte, die Frauen möchten genau NICHT auf ihre Brüste reduziert werden?
      Was wollen sie nun?
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  • Ni Hao 06.04.2018 07:04
    Highlight Aber einen auf sexistisch machen wenn kilchsberger nach dem brustumfang frägt....
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