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Gut gelaunt und stressfrei durch den Tag – dank des richtigen Trainings. Bild: shutterstock

Schluss mit der Faulheit

Vier gute Gründe, noch heute mit dem Sport anzufangen – oder nicht wieder aufzugeben

27.01.15, 10:19 30.03.15, 11:34

katrin witte / gesundleben

Ein Artikel von

Sehen wir einmal der Wahrheit ins Gesicht. Es ist Ende Januar, das Wetter ist oft trübe und man hat eher Lust, nach der Arbeit zur Entspannung aufs Sofa zu fallen, als noch eine Sporteinheit einzulegen. Aber Moment mal… war das nicht gerade euer guter Vorsatz für 2015, nicht mehr nach Ausreden zu suchen, um keinen Sport zu treiben?

Die Wissenschaft hat einmal mehr die perfekte Antwort auf das heikle Thema. Falls ihr noch immer mit eurem inneren Schweinehund kämpft, schaut doch einmal, welche Vorteile es neben den Gewichts-Benefits noch gibt.

Hier sind vier gute Gründe, noch heute mit dem Sport anzufangen oder nicht wieder aufzugeben!

gesundleben.ch

Sie wollen es noch gesünder? Dann schauen Sie auf der Webseite von gesundleben.ch vorbei. Dort finden Sie weitere informative Beiträge aus den Bereichen Lifestyle, Sport, Gesundheit und Freude am Leben. 

1. Sport macht gute Laune – und hilft sogar bei Depressionen

Das ist wirklich das Argument Nummer 1, um im Winter Sport zu treiben! Es macht einfach gute Laune, und dieser Effekt stellt sich neben den vielen anderen positiven Effekten ganz automatisch ein, egal was ihr macht. Bei echten Depressionen hilft in einigen Fällen der Sport genauso gut wie die Gabe von Medikamenten, fand eine Forschungsreihe mit über 165 Patienten im Alter zwischen 50 und 77 Jahren heraus.

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2. Sport wirkt Stress entgegen

Auch wenn der stressige Alltag und die ganze Hektik um einen herum meist die erste Ausrede ist, gerade heute keinen Sport machen zu können, ist es ein hervorragendes Rezept gegen Stress. Die wissenschaftlich belegte Wahrheit ist, dass Sport besser Stress bekämpft als andere «übliche» Taktiken, wie Schokolade essen oder chillen.

Denn beim Sport baut der Körper in einem rasenden Tempo Cortisol ab. Cortisol ist das Stresshormon, das zwar auch durch Inhaltsstoffe der Schokolade abgebaut oder besser gesagt gedämpft wird, aber einfach besser, schneller und zuverlässiger durch körperliche Verausgabung.

3. Sport verhilft der Kreativität zu neuen Schüben

Aktuell ist das mein Lieblingsargument für Sport: Sport hilft bekanntermassen, den Kopf frei zubekommen. Dass Sport aber noch viel mehr bewirkt, nämlich der Kreativität einen ordentlichen Boost versetzt, haben Forscher schon vor zehn Jahren mit einem interessanten Experiment belegt.

Demnach ist vor allem Laufen oder Walken und selbst das langsame Spazierengehen ein Wundermittel gegen kreative Blockaden. Für mich war das neu. Zwar kannte ich den Tatendrang nach dem Sport und den besagten freien Kopf, den man bekommt. Doch dass sich eine direkte Steigerung der Kreativität nach dem Laufen messen lässt, war mir nicht bewusst.

Und für die Ladies:

4. Sport hilft gegen PMS-Symptome

Eine Studie zeigte die positiven Effekte auf unsere Hormone (das gilt auch für Männer) bei einem regelmässigen Cardio-Training und bei Gymnastik. Nach acht Wochen regelmässigem (und ja, das Zauberwort ist REGELMÄSSIG) Sport waren bei Frauen die Symptome des prämenstruellen Syndroms deutlich schwächer. Wer diese monatlichen Attacken leid ist und ein wenig mehr Herr über seine Gefühle in dieser Zeit werden will, sollte sich also noch heute einen Fitnessplan ins Schlafzimmer hängen.

Und noch viel mehr...

Dazu gibt es noch eine ganze Reihe weiterer guter Gründe: Sport fördert das Selbstbewusstsein und regt das Gehirn an. Sportliche Menschen sind auch «im Kopf» beweglicher und schneller. Es gibt sogar Untersuchungen, die die Auswirkungen auf Altersprozesse dokumentieren – denn ja, man fühlt sich jünger und sieht auch meist so aus. Es steigert die Zeugungsfähigkeit und Fruchtbarkeit und hat dazu einen positiven Einfluss auf den Sextrieb. Braucht ihr noch mehr Argumente, um jetzt loszulegen?



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • so en shit 27.01.2015 13:34
    Highlight Dann gehe ich doch glatt mal ins Gym ;)
    3 0 Melden

«Wer sich nicht konzentrieren kann, wird in 20 Jahren arm sein»

Sebastian Berger hat an der Universität Bern eine Studie über den Zusammenhang zwischen Selbstkontrolle und Smartphone-Gebrauch verfasst. Sein Fazit: Je geringer die Selbstkontrolle, desto schneller der Griff zum Handy. Im Interview verrät er, warum die Konzentration im Zeitalter der Aufmerksamkeitsökonomie die entscheidende Kompetenz ist.

Herr Berger, haben Sie auf Ihrem Smartphone Push-Meldungen installiert?Sebastian Berger: Nein, keine, ich checke auch meine Mails nur zweimal täglich: am Morgen und am Abend.

Ich habe vorhin versucht, Sie telefonisch zu erreichen, das hat nicht geklappt. Dann habe ich ein Mail geschrieben. Sie haben es offenbar gelesen.Gut, ja, ich war vorhin mit meinem Sohn spazieren und habe da kurz in meinen Posteingang geschaut.

Würden Sie von sich selber sagen, dass Sie eine grosse Selbstkontrolle …

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