Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Grenzgaenger fahren am Donnerstag, 11. Dezember 2014 auf der A2 bei Mendrisio in den Stosszeiten Richtung Grenze zu Italien. (KEYSTONE/Ti-Press/Francesca Agosta)..

Autobahnen bieten für manche Menschen eine ständige unangenehme Geräuschkulisse. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Lärmbelastung

Europa ist zu laut – schuld ist vor allem der Strassenverkehr

Stille Nacht? Die wünschen sich viele – doch in Europa ist Lärm ein ständiges Ärgernis. Laut einem Umweltagentur-Bericht sorgt der Geräuschpegel sogar für Tausende Todesfälle pro Jahr.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Lärm ist ein ernsthaftes Problem in Europa, das nicht nur Menschen in Grossstädten belastet, berichtet die Europäische Umweltagentur. Laut ihrem Report leiden mehr als acht Millionen Erwachsene in Europa unter Schlafstörungen, weil ihre Umgebung zu laut ist. Mehr als 20 Millionen fühlen sich vom ständigen Lärm beeinträchtigt.

Umfrage

Fühlen Sie sich vom Lärm Ihrer täglichen Umgebung gestört?

77 Votes zu: Fühlen Sie sich vom Lärm Ihrer täglichen Umgebung gestört?

  • 26%Ja, sehr
  • 29%Ja, ein bisschen
  • 43%Nein

Die Hauptquelle ist laut dem in Kopenhagen veröffentlichten Bericht «Lärm in Europa 2014» der Strassenverkehr. Eisenbahnen, Flughäfen und die Industrie seien weitere grosse Lärmquellen. Jeder vierte Europäer ist demnach zu viel schädlichem Verkehrslärm ausgesetzt. 

Zu viel Krach könne sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen haben, berichten die Forscher.

Die Umweltagentur fordert, dass Lärm bei Planung und Bau neuer Infrastruktur stärker berücksichtigt wird. (wbr/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Tom 28.12.2014 15:49
    Highlight Highlight Laute Räder sollten nicht mehr verkauft werden dürfen. Das würde schon mal sehr viel bringen ohne, dass jemand lasst mir meine Freiheit jammern müsste. Von mir aus auch gerne noch Tempo 30, 60, 100 und 0-30km/h muss in Wohngebieten mindestens 20 Sekunden dauern.

Spür mich, ich war mal dein Kind: Darum ist es wichtig, über Fehlgeburten zu sprechen

Wenn eine Frau ihr Kind vor der 12. Schwangerschaftswoche verliert, gilt das als Krankheit. Die Versicherung bezahlt nicht alles. Dass sich Frauen wegen einer Fehlgeburt schämen und schweigen, hat System, sagt unsere Autorin. Sie hat es selbst erlebt.

An einem Donnerstagvormittag sass ich im Warteraum des Basler Unispitals und blutete ohne Unterlass. Eine riesige Binde lag in meiner Unterhose und sog sich voll. Ich spürte das warme, dickflüssige Blut, das nicht schnell genug einsickerte. Es bildete sich ein nasser Schleimklumpen, der eine Auseinandersetzung forderte: Spür mich, ich bin deine Fehlgeburt.

Als ich schwanger wurde, war ich nicht überrascht. Ich kannte meinen Zyklus gut, mein Freund und ich verhüteten seit anderthalb Jahren mit …

Artikel lesen
Link to Article