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Menschen fühlen sich von Flugzeuglärm stärker belästigt als von anderem Verkehrslärm.
Bild: shutterstock

Studie zeigt: Lärm schadet weniger als bisher befürchtet

Wie wirkt der Lärm von Flugzeugen, Strassen- und Schienenverkehr auf die Gesundheit? Eine grosse, in Deutschland durchgeführte Studie kommt zum Ergebnis: Er schadet – aber nicht so stark, wie vorher angenommen wurde.

01.11.15, 18:13 02.11.15, 09:18


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Nach Angaben der Forscher ist es die bisher umfassendste Studie dazu, wie sich Lärm auf die Gesundheit und die Lebensqualität auswirkt: Fast fünf Jahre lang wurden Tausende Menschen in Frankfurt, der Rhein-Main-Region sowie in Köln/Bonn, Berlin und Stuttgart untersucht und befragt, um herauszufinden, wie Lärm Körper und Psyche beeinflusst. Zusätzlich wurden Krankenkassendaten von rund einer Million Menschen ausgewertet und Lärmbelastungen für Hunderttausende Gebäude ermittelt.

Jetzt wurden die Ergebnisse der Norah-Studie («Noise-Related Annoyance, Cognition and Health») in Frankfurt vorgestellt. Beteiligt waren unter anderem Wissenschaftler der Universitäten Bochum und Giessen sowie vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum. Auftraggeber war die Gemeinnützige Umwelt- und Nachbarschaftshaus GmbH.

Die Forscher untersuchten die Auswirkungen des Lärms von Flug-, Strassen- und Schienenverkehr auf Lebensqualität, Schlaf und Blutdruck sowie auf die kognitive Leistungsfähigkeit von Kindern. Zusätzlich ermittelten sie, ob bestimmte Krankheiten bei starker Lärmbelastung häufiger auftraten.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Wer hat's bezahlt?

Getragen wurden die Kosten zum grössten Teil vom Land Hessen sowie der Umwelt- und Nachbarschaftshaus GmbH, einer Tochtergesellschaft des Landes Hessen. Weitere Geldgeber waren Fraport, Luftverkehrsgesellschaften und Kommunen.

Ein besonderes Augenmerk legten die Forscher auf Fluglärm. Hier zeigte sich:

(wbr)

Schweizer Umwelt: Sauberes Wasser, dreckige Luft und zuviel Lärm

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    Alle Leser-Kommentare
  • Oberon 01.11.2015 22:42
    Highlight Es ist Zeit neue Wege zu gehen.
    1 1 Melden

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