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Menschenmenge in Tokio

Strassenszene in Tokio. Mittlerweile leben über 7,6 Milliarden Menschen auf der Erde.  Bild: Shutterstock

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

10.05.18, 15:29 11.05.18, 07:02


1965, als ich auf die Welt kam, war ich einer von rund 3,3 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Heute sind es bereits 7,6 Milliarden. Und bald werden es noch mehr sein: Die UNO rechnet für 2030 mit mindestens 8,4 Milliarden. 2100 werden es sogar zwischen 9,6 und 13,2 Milliarden sein, je nachdem, welches Szenario eintrifft.

Der derzeitige jährliche Zuwachs entspricht mit 83 Millionen ungefähr der gesamten Einwohnerschaft Deutschlands. Das Wachstum ist allerdings ungleich verteilt: Während Europa allmählich schrumpft, wächst Afrika stürmisch – von derzeit rund 1,3 Milliarden auf 4,5 Milliarden im Jahr 2100. Auch wenn sich das Wachstum verlangsamt, stellt sich doch die Frage: Wann sind wir zu viele für diese Erde?

Grafik: UNO-Prognosen Weltbevölkerung

Prognosen der UNO zum Wachstum der Weltbevölkerung.  Grafik: UNO

Furcht vor Überbevölkerung

Diese Frage hat die Menschheit schon früh umgetrieben, wie der Text «De Anima» von Tertullian (150-220) zeigt. Der Kirchenvater schrieb um 209 n.Chr.: 

«(...) überall sind Wohnungen, überall Bevölkerungen, überall Staaten, überall Leben. Wir sind der Erde eine Last, kaum reichen die Elemente für uns aus, die Bedürfnisse werden knapper und überall gibt's Klagen, da uns die Natur bereits nicht mehr erhalten will. Seuchen, Hunger, Kriege, Untergang von Städten sind schier für Heilmittel zu halten, für eine Art Beschneidung des überwuchernden menschlichen Geschlechtes.»

Damals lebten jedoch erst maximal 200 Millionen Menschen auf der Erde; weniger als heute allein in Pakistan. Tertullians Furcht vor Überbevölkerung erscheint vor diesem Hintergrund als arge Schwarzmalerei. 

Kirchenvater Tertullian

Seuchen, Hunger und Kriege als Heilmittel gegen das Bevölkerungswachstum: Kirchenvater Tertullian.  Bild: PD

Dieser Pessimismus feierte im ausgehenden 18. Jahrhundert Urständ, als Thomas Robert Malthus (1766-1834) seinen wegweisenden «Essay on the Principle of Population» («Das Bevölkerungsgesetz») publizierte. Anders als Tertullian argumentierte der britische Pastor und Ökonom wissenschaftlich: Die Produktion von Nahrungsmitteln könne nicht mit der Bevölkerungszunahme Schritt halten, schrieb Malthus, denn während die Bevölkerung exponentiell wachse, nehme die landwirtschaftliche Produktion nur linear zu. Dieses Missverhältnis nannte er «Bevölkerungsfalle». 

Malthus sah hier einen naturgesetzlichen Zyklus am Werk: Die wachsende Bevölkerung verelendet und wird durch Seuchen und Hungersnöte wieder dezimiert – worauf der Zyklus von neuem beginnt. Der Pastor, der deshalb auch gegen die Unterstützung der Armen war, ging allerdings so weit, Hunger und Krankheit als wenn nicht willkommenes, so doch notwendiges Korrektiv zu bezeichnen:  

«Statt den Armen Hygiene zu empfehlen, sollten wir gegenteilige Gewohnheiten ermutigen. In unseren Städten sollten wir die Strassen schmaler machen, mehr Leute in den Häusern zusammendrängen und die Rückkehr der Pest begrüssen.» 

1798, als sein Bestseller erschien, lebten freilich erst rund 800 Millionen Menschen auf der Erde. Nie hätte sich Malthus vorstellen können, dass dereinst über 7 Milliarden Menschen diesen Planeten bevölkern würden. 

Thomas Robert Malthus

Der britische Pastor Thomas Robert Malthus bekleidete den ersten Lehrstuhl für Ökonomie überhaupt.  Bild: PD

Der pessimistische, um nicht zu sagen misanthropische Ansatz des britischen Pastors betrachtet den Menschen letztlich als Problem – inwieweit sich dies seinem christlichen Hintergrund verdankt, wäre zu diskutieren. Seine Ideen dürften spätere ökologische Strömungen zumindest in Teilen beeinflusst haben. 

Bevölkerungsbombe und Grenzen des Wachstums

Starken Aufwind hatten neomalthusianische Vorstellungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert, als sich die ökologischen Kehrseiten des Wachstums deutlicher zeigten. 1968 veröffentlichte der Biologe Paul Ralph Ehrlich seine alarmistische Polemik «Die Bevölkerungsbombe», in der er feststellte, dass die Tragfähigkeit des Planeten bereits überschritten sei.

Paul R. Ehrlich, «The Population Bomb»

Ehrlichs Bestseller stand Ende der 60er Jahre in fast allen Bücherregalen.  Bild: Amazon

Ehrlich sagte ein Massensterben in den folgenden zwei Jahrzehnten voraus und orakelte unter anderem, Hunger und Klimaerwärmung würden die Bevölkerung der USA bis 1999 auf 22,5 Millionen schrumpfen lassen. Um das Wachstum der Bevölkerung in den Entwicklungsländern zu bremsen, befürwortete er eine repressive Geburtenkontrolle mittels Zwangssterilisationen. Als er dies schrieb, bevölkerten knapp 3,6 Milliarden Menschen die Erde – heute sind es mehr als doppelt so viele. 

1972 erschien dann der einflussreiche erste Bericht des Club of Rome («Die Grenzen des Wachstums»), in dem die Autoren warnten, das exponentielle Wachstum werde die verfügbaren natürlichen Ressourcen aufbrauchen – und zwar zu guten Teilen bis zur Jahrtausendwende. Namentlich der Treibstoff der modernen Wirtschaft, das Erdöl, sollte demnach nur noch für 20 Jahre sprudeln; danach seien die Quellen erschöpft. 

epa06702898 An oil well is seen near Oroshaza, 197 kms southeast of Budapest, Hungary, 30 April 2018.  EPA/Zsolt Czegledi HUNGARY OUT

Der Club of Rome prognostizierte das Ende der Erdölvorräte noch vor der Jahrtausendwende. Bild: EPA/MTI

In seiner zweiten Studie, «Menschheit am Scheideweg» (1974), prognostizierte der Club of Rome eine Milliarde Hungertote in Südasien. Zudem machte die Organisation eine Metapher populär, die wenig menschenfreundlich klingt: 

Die Erde hat Krebs, und der Krebs ist der Mensch. 

Wie viele Erden brauchen wir?

Die Fehlprognosen der Vergangenheit sind freilich keine Garantie für die Zukunft. Zwar hat die Menschheit insgesamt bisher jede Ressourcenknappheit gemeistert – sei es durch neue Methoden, sei es durch neue Technik. Doch es gab immer wieder einzelne Gesellschaften, denen ihr verfehlter Umgang mit lebenswichtigen Ressourcen zum Verhängnis wurde. Der amerikanische Geograph Jared Diamond hat dies in seinem Werk «Kollaps» (2005) eindrücklich gezeigt. 

Heutige Warner weisen die Schuld überdies nicht mehr wie Ehrlich einseitig dem Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern zu. Der Fokus liegt mittlerweile auf dem Ressourcenverbrauch in den reichen Ländern: Stichwort «ökologischer Fussabdruck». Derzeit verbraucht ein Einwohner der USA so viel Ressourcen wie 13 Afghanen.

epa06224850 An Afghan boy leads his donkeys to work in the backdrop of a brick Kiln on the outskirts of Kabul, Afghanistan, 24 September 2017. Due to the lack of schooling and education facilities in Afghanistan and the need to earn an income for often large families, parents often send their children to the factory to work. According to reports some three to five million children, mostly girls, are still unable to attend schools.  EPA/HEDAYATULLAH AMID

Afghanischer Junge ausserhalb von Kabul. Ein Amerikaner braucht so viele Ressourcen wie 13 Afghanen (Stand 2012).  Bild: EPA/EPA

Die Umweltorganisation WWF weist in ihrem «Living Planet Report 2016» darauf hin, dass die Menschheit bereits vier planetare Sytemgrenzen überschritten habe. Schon 2012 brauchten die über 7 Milliarden Menschen die Ressourcen von 1,6 Erden auf. Bis 2030 werden es gemäss WWF bereits zwei Erden sein; 2050 sollen es sogar drei sein. 

Grafik: Verbrauch an Anzahl Erden pro Land, Global Footprint

Bild: Global Footprint Network

Das Bild ist allerdings nicht so düster, wie man meinen möchte. Die Weltbevölkerung wächst zwar nach wie vor, vor allem in Afrika, doch seit 1971 verlangsamt sich das Wachstum stetig. In Europa und besonders in Japan hat die Bevölkerung bereits zu schrumpfen begonnen. Und auch in Ländern wie Thailand, Algerien oder dem Iran liegen die Geburtenraten nicht mehr wesentlich höher als in Europa.

Zunahme der Weltbevölkerung und jährliche Wachstumsrate

Die Weltbevölkerung wächst immer noch, doch die Wachstumsrate (rote Kurve) geht seit 1971 stetig zurück. Grafik: Max Roser

Der sogenannte demographische Übergang – die Angleichung von Sterbe- und Geburtsrate auf niedrigem Niveau (siehe Box unten) – wird vermutlich auch jene Entwicklungsländer wie Niger oder Afghanistan erfassen, die derzeit noch nahezu ungebremst wachsen. Dies liegt nicht zuletzt an kulturellen Faktoren: Steigt das Bildungsniveau und verbessert sich die gesellschaftliche Stellung der Frau, sinkt die Geburtenrate. 

Demographischer Übergang

Der Begriff des demographischen Übergangs steht für die modellhafte Beschreibung des Übergangs von hohen zu niedrigen Geburts- und Sterberaten und der daraus resultierenden Veränderung des Bevölkerungswachstums. Zuerst wurde der demographische Übergang in den westlichen Industrieländern beobachtet; mittlerweile hat er auch Schwellenländer erfasst.
Das klassische Modell unterscheidet vier Phasen: In Phase I liegen Geburts- und Sterberate auf hohem Niveau nahe beieinander. Das Bevölkerungswachstum ist gering. In Phase II sinkt die Sterberate, während die Geburtsrate hoch bleibt. Durch den zunehmenden Geburtenüberschuss wächst die Bevölkerung stark. In Phase III sinkt auch die Geburtsrate, der Geburtenübeschuss nimmt ab. In Phase IV liegen Geburts- und Sterberate wieder nahe beieinander, aber auf niedrigem Niveau. Die Bevölkerung wächst kaum mehr.
Sinkt die Geburtsrate unter die Sterberate, kommt es ohne Zuwanderung zu Bevölkerungsrückgang.

Wie viel Menschen erträgt unser Planet also? Die Antwort lässt sich kaum in eine Zahl fassen. Im Jahr 1679 ging der niederländische Wissenschaftler und Erfinder Antoni van Leeuwenhoek davon aus, dass die Erde maximal 13,4 Milliarden Menschen tragen könne. Die Zahl liegt erstaunlich nahe bei der eingangs erwähnten aktuellen Maximal-Prognose der UNO von 13,2 Milliarden für das Jahr 2100. 

Anthonie van Leeuwenhoek (1632-1723)
*oil on canvas
*56 × 47,5 cm
*1650 - 1723

Der niederländische Naturforscher Antoni van Leeuwenhoek (1632-1723).  Bild: PD

Vermutlich könnten aber noch weitere Milliarden Menschen auf der Erde leben. Die Frage dürfte freilich nicht so sehr lauten, ob dies möglich ist – sondern eher, unter welchen Umständen. 

So gross wäre eine Stadt für die gesamte Weltbevölkerung

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86
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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ZaZaa 13.05.2018 00:42
    Highlight Wohlstand führt zu schrumpfender Bevölkerung. Dann wäre die Lösung ja, den ärmeren Ländern mit hoher Wachstumsrate zu Wohlstand zu verhelfen. Denn ohne eine funktionierende Altersvorsorge möchte niemand auf seine Kinder verzichten. Das Problem ist leider, dass mit dem Wohlstand auch der Ressourcenverbrauch zunimmt. Spätestens sobald die Ressourcen verbraucht sind, wird sich das Problem von alleine lösen... Sinnvoll wäre es aber, am Ressourcenverbrauch zu arbeiten, so dass es nicht soweit kommen muss.
    2 2 Melden
  • DerSimu 11.05.2018 14:55
    Highlight Das Problem ist nicht die Anzahl Menschen, eigentlich hätten wir die Ressourcen und das nötige Know-How um noch viele mehr unterzubringen (z.B. Hoch- und Tiefbau). Das wahre Problem liegt im Egoismus der Menschheit.
    8 9 Melden
    • loquito 12.05.2018 14:25
      Highlight DANKE! Schon heute wird Essen für 10'000'000'000 produziert... nur wird in der 1. Welt Essen für 4'000'000'000 weggeworfen oder Tieren verfüttert, um dann Tiere zu essen... und so habe eine Milliarde Menschen Hunger obwohl es genug hat...
      4 5 Melden
  • Schneider Alex 11.05.2018 06:19
    Highlight Wollen wirklich alle Schweizer/-innen in Zukunft in verdichteten Siedlungen wohnen und einen teuren Ausbau der Infrastruktur bezahlen, nur weil die Zuwanderung so übermässig hoch ist? Ist Lebensqualität nicht höher zu gewichten als absolutes BIP-Wachstum?
    27 31 Melden
    • Platon 11.05.2018 09:09
      Highlight @Schneider
      Was ist denn das für ein pervertierter Klassenkampf. Es geht hier wie so oft nicht um Zuwanderung, es geht hier einfach um die Tatsache, dass es viele Menschen gibt. Können sie ihr Kommentare nicht wieder auf den Tagi beschränken? Ich geniesse hier eigentlich das Niveau auf Watson. Ich will nicht, dass ich hier Kommentarspalten wie im 20min oder im Tagi vorfinde.
      24 15 Melden
    • Schneider Alex 11.05.2018 15:11
      Highlight @Platon
      Jede Nation ist selbstverantwortlich für ihre Demografie. Auch die Schweiz muss ihre Verantwortung diesbezüglich wahrnehmen.
      14 8 Melden
    • Platon 11.05.2018 21:40
      Highlight @Schneider
      Ihre Worte ergeben so wenig Sinn, dass ich mich schon wieder selbst hasse, wenn ich solchen Trollen antworte. Egal!
      Wie sind Länder dafür verantwortlich, wie viele Menschen geboren werden? Wollen sie Geburten kontingentieren? Inwiefern sind alle Länder für sich verantwortlich, wenn es ganz offensichtlich die gesamte Welt betrifft? Haben Sie eigentlich schon begriffen, dass es im Artikel nicht um Zuwanderung geht? Was bringt es, wenn es der Schwez nur alleine gut geht, gehen wir nicht früher oder später alle zusammen unter? Und was wollen Sie überhaupt?! Warum?
      11 11 Melden
    • Schneider Alex 12.05.2018 06:07
      Highlight Jede Nation sollte im Interesse des Ökosystems Erde versuchen, seine Bevölkerungszahl zu stabilisieren oder gar zu reduzieren.
      11 5 Melden
    • loquito 12.05.2018 14:28
      Highlight @ Schneider... Ja wenn die CH die Einwohnerzahl reduziert, durch Grenzschliessung hat das natürlich einen Rieseneinfluss auf die weltweite Bevölkerung...
      4 3 Melden
    • Schneider Alex 13.05.2018 06:58
      Highlight Nein, sie ist aber dann ein ökologisches Vorbild für andere Länder. Der politische Druck auf Länder mit grossem Bevölkerungswachstum muss erhöht werden, zum Beispiel via Belohnung einer wirksamen freiwilligen Familienplanung. Im Übrigen ist der Ressourcenverbrauch eines Menschen in der Schweiz meist höher als in den Abwanderungsländern
      9 4 Melden
  • Radiochopf 10.05.2018 23:42
    Highlight Land hat es genug auf der Erde.... ich war schon in einigen Länder und da hat es in den meisten Ländern noch genug Platz, auch in der Schweiz.. das Problem sind die natürlichen Ressourcen und wie der Mensch damit umgeht, dass wird der entscheidene Faktor sein...
    27 3 Melden
  • Hexentanz 10.05.2018 21:16
    Highlight Ist dramatisch wie die armen Länder explodieren und wir hier stagnieren..

    Die Frage wie viele Menschen die Erde verträgt ist komplex.. Aber bestimmt verträgt UNO und Co. weniger zum unterstützen.

    Was folgt sind wieder Genozide und sonstige Grausamkeiten.
    12 13 Melden
  • Scrj1945 10.05.2018 20:46
    Highlight Achtung spoiler zum neuen avengers!!!!! Thanos hat das problem bereits gelöst
    16 6 Melden
  • shthfckup 10.05.2018 20:18
    Highlight 1. Nicht wir sind zu viele, sondern die, die zuviel wollen sind es. Zum teil besitzen einzelne menschen hekareweise land, ohne allgemeinen nutzen.

    2. Die infrastruktur muss viel effektiver werden, vieles wird verschwendet, egal ob rohstoffe land etc.

    3. Je wohlhabender die bevölkerung, desto weniger kinder werden geboren. Würden zb die afrikaner trotz armut nicht kinder auf die welt bringen, würden sie aussterben.

    4. Alles basiert auf wachstum und metamorphose. Es wird sich von alleine regulieren. Vielleicht ist eine bestimmte anzahl menschen von nöten, um etwas bestimmtes zu erreichen.
    15 24 Melden
    • zeromaster80 11.05.2018 06:37
      Highlight 1. Immer weiter verteilen ist keine Lösung sondern befeuert das Problem.
      2. Tropfen auf den heißen Stein
      3. Nein, sie würden nicht aussterben...
      4. Es wird sich regulieren, das ist richtig. Wenn man nicht gegensteuert vermutlich mit einem Knall und kein Plan wie sie das sehen, aber beim Knall sind mir die anderen Egal, da will ich mich mit meinen liebsten auf der Siegerseite sehen.
      16 9 Melden
    • shthfckup 11.05.2018 09:44
      Highlight Aha 1 mensch besitzt 1 haus mit 300 zimmer, erklär mir da die logik. 1 mensch besitzt grosse landfläche um kunst auf zu stellen, ohne nutzen für die allgemeinheit!

      Tropfen auf den heissen stein? Ist dir eigentch bewusst, wie verschwenderisch der mensch mit den ressourcen umgeht?
      Die infrastruktur schon mal genauer hinterfragt? Eine modernisierung ist nötig, sie muss einfacher werden und effizienter.

      Wie ich sagte, alles ohne ausnahme basiert auf wachstum und metamorphose. Selbst das universum, der mensch bildet da keine ausnahme.

      1 8 Melden
    • shthfckup 11.05.2018 09:53
      Highlight Wenn wir so weiter machen wie bisher, ja dann sind wir zuviele. Aber diese zeiten neigen sich einem ende, so oder so. Diese welt ist gross genug für uns alle, aber wir müssen lernen in symbiose zu leben, jetzt wird der planet gnadenlos ausgesaugt.

      Für die zukunft braucht es visionäre, keine angst hasen! Dazu möchte ich mal eine doku hier posten. Schau es dir an, wen du willst. Es geht um das thema überbevölkerung, eine andere sichtweise.

      3 3 Melden
    • shthfckup 11.05.2018 12:39
      Highlight Bei punkt 4 muss ich sagen, genau diese menschen haben kein platz hier.

      Ich ich ich! Sollen die anderen schauen, hauptsache ich bin auf der gewinnerseite. Sollen die ANDEREN sich regulieren hauptsache ICH darf weiter machen wie bisher ohne mich weiter entwickeln zu müssen. Das nennt man egoismus, egoismus der die welt zerstören wird. Solche gibt es eben zu viele. Nur an sich denken ohne nutzen und beitrag zu leisten für eine bessere welt. Aber hauptache auf die anderen zeigen.

      6 6 Melden
    • zeromaster80 11.05.2018 15:42
      Highlight Stfu selber. Genau, Deinesgleichen zeigt doch mit dem Finger, Deinesgleichen fördert die Überbevölkerung und glaubt mit immer mehr verteilen würde es besser, dabei geht es dann einfach allen schlechter. Wir nutzen zu viele Ressourcen? Das behaupten Statistiken, welche den Masstab bei >7Mrd Menschen ansetzen... Diese Denke führt irgendwann dazu, dass sogar die Lebensweise eines Naturvolkes mehr als eine Erde verschlingt, so ab 10, 12, 20 Mrd? Und dann ist der Knall so laut, dass fast so viele Milliarden Menschen elend verrecken nur weil Du Romantiker mit dem Finger zeigst.
      7 4 Melden
    • shthfckup 11.05.2018 16:50
      Highlight Meines gleichen? Ich beschränke mich nicht durch irgendeinen glaubenssatz! Du realisierst einfach diese abartige verschwendung nicht! Nur schon beim thema nahrungsmittel gibt es noch viel potential. Es wird tonnenweise einfach entsorgt. Gemüse das einige makel hat, entsorgt! Wir alle müssen unsere denkweise ändern, oder es wird knallen und du wirst gegen mich um ein stück brot kämpfen müssen. Die zeiten wo man verschwenden konnte wie man wollte sind bald entgültig vorbei und das ist gut so. Möge der mensch sein horizont erweitern und sich in der gesellschaft nützlich machen oder untergehen.
      5 2 Melden
    • loquito 12.05.2018 14:33
      Highlight @ Zeromaster... dann geht es allen schlechter? Rechne mal: 1% der Erdbevölkerung besitzt etwa 50% der Rohstoffe und Geld... also wenn es allen besser geht, muss es nur den 1% etwas weniger gut gehen... und die können es vertragen...
      2 3 Melden
  • Katzenseekatze 10.05.2018 19:39
    Highlight Soviele Menschen. Heute lese ich wieder einmal dass Lebensmittel weggeworfen werden ...
    6 13 Melden
  • Avalanche89 10.05.2018 19:33
    Highlight Ich glaube das reguliert sich alles „von allein“. Sobald die Lebensmittel nicht mehr ausreichen wird irgendetwas drastisches passieren. Sei es ein grosses Verhungern, eine brutale Krankheit oder aber Krieg. Das hört sich alles sehr brutal an, doch irgendwie glaube ich dass bei weiter anhaltendem Wachstum etwas davon eintritt.

    P.S. Trotzdem hoffe ich dass das nicht eintreten wird!
    52 6 Melden
    • Husar 11.05.2018 14:59
      Highlight Nein, ein langsamer, über Jahrhunderte sich anbahnender Ressourcenmangel führt nicht zu Krieg. Es wird ganz einfach allmählich der Geburtenüberschuss abnehmen und sich in ein Geburtendefizit wandeln.
      Weil die Fertilität wegen schleichender Mangelernährung abnehmen wird und die Kindersterblichkeit zunehmen. Aus demselben Grund werden die Menschen an Widerstandskraft gegenüber Krankheiten verlieren und die Lebenserwartung wird unmerklich, jedoch stetig sinken. Der technologische Fortschritt könnte das Verhindern. Angesichts der vielen fanatischen Ökofreaks, sehe ich da aber schwarz.
      4 3 Melden
  • Deleted93 10.05.2018 19:27
    Highlight Wenn wir nicht fähig sind unsere Anzahl unter kontrolle uu halten sind wir nicht besser als Hefe jene sich vermehrt bis alle Ressourcen verbraucht sind und dann kollektiv stirbt. Mehr Menschen = weniger Tiere mehr CO2 , mehr Verbrauch, weniger Lebensqualität. Für was allso mehr?
    27 6 Melden
    • Husar 11.05.2018 14:50
      Highlight Dann liberalisiere vollständig das Waffenrecht und schaffe das Recht auf körperliche Unversehrtheit ab. Dann regelt sich das von selbst.
      4 6 Melden
  • w'ever 10.05.2018 18:19
    Highlight ein-kind-politik! jetzt!
    32 52 Melden
    • Roman h 10.05.2018 22:39
      Highlight Und wo?
      Hier also in Europa wo die Bevölkerung schrumpf, würde es ja wenig Sinn machen.
      Also dort wo die Bevölkerung am stärksten wächst.
      Das wäre laut Bericht Afrika.
      Denn Afrikaner eine ein-kind-politik aufzwingen könnte schwer werden.
      Daher müsste man es ganz simpel lösen.
      Keine Hilfe mehr.
      Also kein Geld oder sonst was, Grenzen schliessen und keine Rettung im Mittelmeer.
      Wären sie und diejenigen die bei ihnen auf das herz gedrückt haben damit zufrieden?
      36 7 Melden
    • Auscho 10.05.2018 23:34
      Highlight In armen Ländern gibt es keine AHV/IV oder andere sozialstaatlichen Strukturen. Kinder sind die einzige Möglichkeit, sich für das Alter oder eine Arbeitsunfähigkeit abzusichern. Wäre bei uns nicht anders.

      Wenn Grenzen geschlossen werden, dann aber bitte beidseitig. Keine günstigen/erbeuteten Rohstoffe mehr und unser Abfall/Elektroschrott landet dann in einer Deponie im Dorf von „roman h“.
      16 2 Melden
    • Baba 11.05.2018 09:02
      Highlight @Roman h, Ihre Replik ist an Ignoranz kaum zu überbieten! Wird armen Ländern nicht mehr geholfen, kommen automatisch noch mehr Kinder auf die Welt. Kinder sind Altersvorsorge und da die Sterblichkeit hoch ist, müssen viele davon gemacht werden.

      "Steigt das Bildungsniveau und verbessert sich die Stellung der Frau, sinkt die Geburtenrate" (sinngemäss aus dem Artikel zitiert). Hilft es also, die Menschen dort ihrem Schicksal zu überlassen? Nein, Investition in Bildung, speziell für Mädchen ist angesagt! Bei eigenen Perspektiven kommen sie irgendwann auch nicht mehr übers Mittelmeer...
      11 2 Melden
    • Markus Grob 11.05.2018 11:32
      Highlight Genau. Wichtig ist hier Hilfe zur Selbsthilfe.
      Geld an Diktatoren ist nämlich genauso wirkungsvoll wie Ablasshandel zu betreiben.
      4 1 Melden
    • Roman h 11.05.2018 12:11
      Highlight Mir ist durchaus klar das man die Grenzen nicht schliessen kann/darf.
      Aber momentan ist es leichter jemanden aus der Familie nach Europa zu bringen, als im eigenen Land etwas aufzubauen.
      Hilfe zur Selbsthilfe klingt zwar schön aber wie soll das gehen?
      Es werden jedes Jahr Milliarden gespendet und bringt es irgendwas?
      Auch kann man jetzt die Diktatoren verurteilen aber unter ihnen ging es der Bevölkerung besser in Nordafrika, man sah es bei Gaddafi.
      Viele dieser Länder sind nicht bereit die Frau als Mensch zu sehen und zureden bringt da nichts.
      8 2 Melden
    • w'ever 11.05.2018 13:37
      Highlight mir erschliesst sich nicht genau, was hier migration und grenzen mit überbevölkerung zu tun hat. oder kann mir das jemand erklären.
      fakt ist, dass wir zuviele menschen mit immer weniger ressourcen auf diesem planeten sind. und mehr energie und nahrung wird es irgendwann nicht mehr geben, also kann es nur heissen, die bevölkerung zu stabilisieren oder drosseln.
      8 2 Melden
    • Husar 11.05.2018 14:48
      Highlight Die Ein-Kind-Politik ist für Weicheier. Es braucht Lizenzen zum Leben. Pro Quadratkilometer wird eine Lizenz ausgestellt, basta!
      Wer keine Lizenz hat, wird im Biogaskraftwerk zwangsverwertet.
      3 3 Melden
  • Silent_Revolution 10.05.2018 17:47
    Highlight Ob und wann die Erde als überbevölkert gilt, spielt gar keine grosse Rolle.

    Ein Wirtschaftssystem basierend auf stetigem Wachstum, was auch den Konsum und somit den Raubbau miteinschliesst kann auf Dauer einfach nicht funktionieren.

    Wenn alles so weitergeht wie bisher und das wird es, werden irgendwann Rohstoffe fehlen die zu weltweiten Auseinandersetzungen in enormem Ausmass führen werden. Der Mensch wird sich selbst regulieren, da gibt es keinen Weg drum herum.

    Bis dahin wird sich nichts ändern, da die Sterblichkeit des Menschen nachhaltige Entscheidungen verunmöglicht.
    123 8 Melden
    • kebabverkaufer 10.05.2018 19:33
      Highlight ich freu mich schon, fallout: new earth( keine virtual reality brille benötigt)
      12 2 Melden
    • loquito 12.05.2018 14:23
      Highlight Genau... aber dann SVP und FDP wählen und sich wundern, das der Kapitalismus noch ausbeuterischer wird....
      0 1 Melden
    • Silent_Revolution 12.05.2018 14:44
      Highlight loquito

      Die Demokratie wird den Kapitalismus nie zu Fall bringen können.

      Es wird sich auch bei der SP, CVP und sämtlichen Kleinparteien nie eine Mehrheit finden, die freiwillig ihren Wohlstand aufgeben und etwas neues, riskantes versuchen um nachhaltig etwas zu ändern.

      Der ganze Wohlstand der Schweiz ist aufgebaut auf der Industrialisierung/Globalisierung. Sprich Rohstoffriesen, Bankengeschäfte, Nahrungsmittelriesen / Ausbeutung und Raubbau eben.

      Eine Änderung bedeutet vom Wohlstand in die Armut. Wer ist denn dazu schon bereit? Bestimmt keine Mehrheit auch nur einer der Grossparteien.
      2 0 Melden
  • p4trick 10.05.2018 17:35
    Highlight Die Frage ist doch irgendwie sinnlos weil sowieso niemand was dagegen machen kann ausser er findet alle Infinity Steine...
    Die Frage wäre doch was die Lebenden Menschen leben müssten, damit das Leben auf der Erde nie zur Gefahr wird.
    19 4 Melden
  • Luca Brasi 10.05.2018 17:21
    Highlight Easy, bald fliegen wir zum Mars und besiedeln den. Alles chillig. 😎

    23 8 Melden
  • rodolofo 10.05.2018 17:02
    Highlight Die Frage ist falsch gestellt.
    Menschen, die ihre Fähigkeiten, zu denken und zu fühlen auch benutzen wollen, können wir hier auf diesem Planeten immer gebrauchen!
    Was wir eindeutig nicht mehr brauchen können, sind Militär-Köpfe, Beton-Köpfe, unersättliche Konsumsüchtige und ideologisch verblendete Fanatiker!
    Oder anders gesagt: Qualität statt Quantität!
    Oder nochmals anders gesagt: Wenn die Qualität stimmt, dann ist Quantität erwünscht...
    44 61 Melden
    • kleiner_Schurke 10.05.2018 17:33
      Highlight Ich schlage vor wir sagen wir würden 3 Archen (riesige Raumschiffe) bauen. In der ersten dürften die Privilegierten mitfliegen. Natürlich würden die Militär-Köpfe, Beton-Köpfe, unersättliche Konsumsüchtige und ideologisch verblendete Fanatiker! sofort als erste reisen wollen. Und das ist gut s0.

      Sind die dann aber erst einmal alle weg. Dann bauen wir keine weiteren Archen. Auf dieses Weise können wir uns des unnützen Drittels der Menschheit auf humane Art entledigen. Deal?
      46 5 Melden
    • FrancoL 10.05.2018 18:12
      Highlight Wir sind uns aber schon einig, dass wir die Menschen nicht auch deren Qualitäten auslesen können, sonst lässt das 3. Reich grüssen.

      Wir können beeinflussen aber nicht auslesen.
      23 4 Melden
    • rodolofo 10.05.2018 19:20
      Highlight @ kleiner Schurke
      Ja, Deal! Das ist eine gute Idee.
      So machen wir's!
      4 7 Melden
    • kleiner_Schurke 10.05.2018 19:45
      Highlight @Du gut und Franco L. Lest mal "Per Anhalter durch die Galaxis".
      2 1 Melden
    • El diablo 10.05.2018 21:18
      Highlight @rodolfo Gut, du kannst gleich zuerst ins Raumschiff, dann hätten wir einen weniger, der Menschen, , die nicht so denken wie er aussortieren will. Die Nazis haben das einst auch versucht.
      5 6 Melden
    • FrancoL 10.05.2018 22:42
      Highlight @kleiner Schurke; Ändert nichts an meiner Aussage auch wenn es anders beleuchtet wird.
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 10.05.2018 22:53
      Highlight Auch du Lies mal "Per Anhalter durch die Galaxis", entspann dich und geniess den Witz.
      5 0 Melden
    • rodolofo 11.05.2018 09:34
      Highlight Meine Art der Auslese wird eh nie passieren, da linke Qualität statt Quantität-Phantasien in unserer auf Billig-Ramsch abfahrenden Gesellschaft keine Chance haben!
      Das ist also als Satire zu deuten und nicht wirklich ernst zu nehmen.
      Es immer auch darauf an, WER etwas sagt!
      Wenn ich als Permakulturist gewisse Menschen mit Schnecken, oder mit Heuschrecken vergleiche, dann ist es absolut NICHT DAS GLEICHE, wie wenn ein Nazi solche Vergleiche anstellt, weil ich als Öko nämlich Schnecken und Heuschrecken respektiere und ihre Funktion in der Ökologie begreife!
      Trotzdem muss ich sie bekämpfen.
      3 3 Melden
  • Ollowain 10.05.2018 17:01
    Highlight Ich hätte einen Lösungsvorschlag. Studie der Universität Oxford: Vegane Ernährung könnte Klima und Menschenleben retten:

    https://www.google.ch/amp/s/utopia.de/studie-vegane-ernaehrung-klimaschutz-15078/amp/

    "[...] zeigt die Studie der Universität Oxford eindrucksvoll: Ernährung ist keine reine Privatsache. Denn wie wir uns ernähren hat nicht nur Auswirkungen auf unsere eigene Gesundheit, sondern auch auf unsere Planeten. Und auch für alle, die nicht zum Vegetarier oder Veganer werden wollen, macht es definitiv Sinn, möglichst wenig Fleisch zu essen – für die Gesundheit und fürs Klima."
    39 108 Melden
    • Silent_Revolution 10.05.2018 17:31
      Highlight Die Tierhaltung ist nur deshalb Klimakiller Nr 1, weil sich fast jeder Mensch, unabhängig des Wohlstandes täglich Fleisch leisten kann.
      Als einzelnes Indiviidum kannst du viel mehr tun, indem auf Reisen verzichtet wird.
      Zum Vergleich:
      Ein Fleischkonsument verursacht mit seinem Konsum knapp eine Tonne CO2 im Jahr, währenddem ein Hin und Rückflug Zürich - New York in zwei vollgefüllten Linienflügen knapp 3 Tonnen Co2 pro Person verursacht. Dabei setzen sich auch noch diverse Toxine in Luft, Gewässern und Böden ab.

      Nichts ist für das Klima und die Natur schädlicher als die Globalisierung!
      57 7 Melden
    • Ollowain 10.05.2018 21:53
      Highlight Silent_Revolution: gerne würde ich deine Quellen erfahren. Gemäss der Agrarorganisation der UNO verursacht die Nutztierhaltung mehr Treibhausgase als der globale Verkehr - also alle Autos, LKWs, Schiffe und Flugzeuge zusammen. Hier ein paar Quellen:

      http://www.fao.org/docrep/010/a0701e/a0701e00.HTM

      http://www.worldwatch.org/files/pdf/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf

      http://www3.epa.gov/climatechange/ghgemissions/gwps.html

      http://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichts/fleisch-und-futtermittel.html
      7 9 Melden
    • Silent_Revolution 10.05.2018 22:53
      2 1 Melden
    • Booker 11.05.2018 07:39
      Highlight Also ab heute alle vegan ernähren damit wir bald 15 Milliarden sein können ? Und dann ?
      Alles hat ein Ende, denn auch das ist keine Lösung.
      13 1 Melden
    • Ollowain 11.05.2018 09:28
      Highlight Booker: Vielleicht solltest du den Bericht einfach mal lesen. Es geht geht doch nicht darum mehr Leute sein zu können. Beim Veganismus geht es um die Bekämpfung von Ressourcenknappheit, von Ungleichverteilung, von der Zerstörung der Ökosystemen, der Ausrottung von Tierarten, des unermesslichen Tierleids, von menschlichem Leid usw. Sobald du dich mit dem Thema beschäftigst, erkennst du, wie viel Einfluss unsere Ernährung auf genau diese verschiedenen Bereiche hat.
      2 5 Melden
    • Ollowain 11.05.2018 12:39
      Highlight Oder eine Gegenfrage, Booker: Alle so weitermachen damit wir, wenn wir 15 Milliarden sind, weitere Ressourcenkriege führen, eine zerstörte Erde haben und unsere Kinder uns verfluchen für unsere stupiden Taten? Und dann? Alles hat ein Ende? Vielleicht, aber die menschliche Dummheit bestimmt nicht.
      2 1 Melden
    • Silent_Revolution 11.05.2018 14:08
      Highlight Ollowain

      Naja, welchen Bericht. Wenn du 4 Seiten verlinkst, wovon einige halbe Bücher in Fremdsprachen darstellen, kannst du kaum erwarten dass sich hier jemand die Zeit dazu nimmt.

      Wie der Veganismus in der ersten Welt, die mit oder ohne Veganismus einen Verbrauch weit über dem verträglichen Mass für den Planeten pflegt die Lösung für die Ressourcenknappheit sein soll, ist mir schleierhaft.
      3 1 Melden
    • Silent_Revolution 11.05.2018 14:19
      Highlight Der Fleischkonsum per se ist nicht das Problem, vielmehr haben wir eine systembedingte Problematik.

      Die Läden müssen immer voll sein, tonnenweise Lebensmittel werden für den Profit vernichtet, Elektroprodukte werden nicht für langjährigen Erhalt entwickelt u.v.m.

      Wir können noch lange darüber diskutieren wie wir unseren Fussabdruck am besten verringern können, er wird immer noch um ein Vielfaches höher sein als jener eines Fleischkonsumenten in der dritten Welt.

      Ohne Wohlstandseinbruch ist keine Nachhaltigkeit möglich.
      4 1 Melden
    • Husar 11.05.2018 14:45
      Highlight Fazit: Glauben macht selig.
      0 1 Melden
  • kleiner_Schurke 10.05.2018 16:34
    Highlight Noch viele Daniel Huber, denn Europa ist zum Beispiel kaum bevölkert.

    Jedes Mal wenn ich nach China oder Indien reise bin ich über das Gedrängen am Flughafen in Zürich erstaunt. So viele Menschen wollen irgendwohin fliegen. Wenn ich dann wieder zurück komme, bin ich am selben Flughafen Zürcher erstaun über die Tatsache wie Menschenleer dieser doch ist. Ist gerade ein Feiertag? Nein, es hat schlicht massiv weniger Menschen hier.
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    • rodolofo 10.05.2018 18:32
      Highlight Ging mir auch so, als ich aus einem längeren Aufenthalt im Subtropischen Gewühl auf den Philippinen in die Schweiz zurückkehrte.
      Ich dachte: "Wo sind denn die Menschen?"
      Sie sitzen zu Hause, in gut beheizten 4-Zimmer-Wohnungen, der Kühlschrank und die Tiefkühltruhe laufen genauso, wie die Fernseher, Computer, Elektro-Öfen, Stereo-Anlagen, usw.
      Vielleicht sind sie aber auch -so wie ich- mit dem Flugzeug verreist, was ihren ökologischen Fussabdruck auf Riesen-Hasen-Grösse anwachsen lässt!
      Da hätten Hundert Ökologische Fussabdrucke von armen und ausgemergelten Filipinos darin Platz...
      19 10 Melden
    • wasylon 11.05.2018 12:36
      Highlight @rodolofo
      Was muss ich hier erfahren! Du fliegst an andere Ende der Welt? Wo Du letztes Behauptet hast, Du währst ein Umweltschützer und schaust auf die Resursen der Erde. Dein ökologischer Fussabdruck ist wohl so wie deine politische Gesinnung: Tief im Roten Bereich.

      Übrigens hier noch ein Link um deine Wissenlücke zu schliessen.

      https://www.umwelt-im-unterricht.de/-in-der-ddr/
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    • rodolofo 11.05.2018 13:23
      Highlight @ wasylon
      Wie schon gesagt: Ich bin natürlich auch kein Heiliger...
      Flugzeuge sind ja auch nicht grundsätzlich schlecht, denn sie bringen Menschen zusammen, die sonst unmöglich zusammenkommen könnten.
      Aber Kompliment für das aufmerksame Suchen und Finden!
      2 2 Melden
    • wasylon 11.05.2018 13:43
      Highlight @rodolfo ja aber anderen möchtest Du es doch verbieten? ja möchte gern Umweltschützer aber selber um die Welt fliegen, sich als Hummanist ausgeben und die Regiemes von Gaddafi und der DDR huldigen. Ist das jetzt die klassische Linke Doppelmoral?
      4 2 Melden
    • rodolofo 11.05.2018 13:52
      Highlight @ wasylon
      Ich möchte das doch niemandem verbieten!
      Ich hätte nur gerne einen massvolleren Einsatz von solchen Luxus-Sachen, im Sinne von NACHHALTIGKEIT!
      Der Ballermann-Massentourismus müsste ja nicht unbedingt auch noch Südsee-Paradiese heimsuchen und plattwalzen, nachdem ihn Mallorca und Rimini schon zu bekannt sind und darum nicht mehr so richtig "anturnen"...
      Aber wenn jemand unseren wunderschönen Blauen Planeten mal aus der Flugzeugperspektive betrachtet (aus dem Bullauge schauen!), dann wird ein solcher Übersee-Flug hoffentlich sein Bewusstsein schärfen für den "Grossen Ball" Erde!
      2 2 Melden
    • SeboZh 12.05.2018 14:37
      Highlight Wenn man dann die flüsse zb in diesen gegenden anschaut, finde ich das nicht erstrebenswert...
      0 0 Melden
  • Weasel 10.05.2018 16:01
    Highlight Thanos hat sicher eine Lösung dafür...
    93 8 Melden
  • Nicht Klaus Zaugg 10.05.2018 15:51
    Highlight Artikel nicht gelesen, aber die Antwort auf die Titelfrage: Weniger als wir jetzt sind.
    24 69 Melden
    • Flötist 10.05.2018 17:42
      Highlight Falsch.
      8 11 Melden
    • Victarion 10.05.2018 18:13
      Highlight Ich respektiere ihre meinung. Jedoch frage ich mich wieso sie nicht bei sich selber anfangen?
      11 7 Melden
    • FrancoL 10.05.2018 18:15
      Highlight Wenn Du schon keine Zeit mit dem Artikel lesen verbraucht hast, dann könntest Du ja wenigstens ein Argument anbringen oder fehlt Dir auch dazu die Zeit?
      15 3 Melden
    • RASL 10.05.2018 18:27
      Highlight Titel lesen und kommentieren, ist irgendwie armselig.
      20 5 Melden
    • Deleted93 10.05.2018 19:24
      Highlight @victarion ziemlich blöder Vorschlag , er kann ja nichts dafür für seine Existenz, er kann höchstens schauen keinen Nachwuchs zu kriegen, dann fängt er damit an.
      13 3 Melden
  • Husar 10.05.2018 15:44
    Highlight Es wird nie eine Überbevölkerung geben.
    Ganz einfach, weil nie mehr Menschen leben können, als der Planet ernähren kann. Das hängt natürlich auch von der Technologie ab. Wenn die Landflächen alle restlos zu Acker- und Stadtflächen worden sind, dann wird man die Ozeane besiedeln.
    Grosse Teile der Landflächen sind Urwald und Ursteppen, oder begrünbare Wüsten. Da hat es mindestens Platz für nochmal soviele Menschen, wie es schon gibt. Die Ozeane bieten zusätzlich Fläche für eine weitere Vedreifachung. Die Erdbevölkerung kann also auf 45 Milliarden oder mehr Menschen anwachsen.
    17 67 Melden
    • Ollowain 10.05.2018 17:21
      Highlight Husar: Hast du schon mal das Wort Ökosystem gehört und was es heisst diese zu zerstören? Wahrscheinlich nicht... Dein Kommentar spricht Bände.
      23 6 Melden
    • Flötist 10.05.2018 17:44
      Highlight Tatsächlich kann der Mensch sich extrem flexibel an seine Umstände anpassen. Vielmehr als sich der Ottonormalverbraucher bewusst ist.
      11 4 Melden
    • kebabverkaufer 10.05.2018 18:49
      Highlight wieso so viele blitze? gibt bereits projekte für städte im oder über dem meer... denke auch dass es auf so etwas hinauslaufen wird. die populationszahl könnte sogar noch höher werden. man könnte ebenfalls im meer lebensmittelproduktionen starten.
      11 9 Melden
    • El diablo 10.05.2018 21:35
      Highlight @kebabverkaufer Hier ist noch ein Entwurf, wie das ganze aussehen könnte.
      4 2 Melden
    • Waldorf 11.05.2018 08:29
      Highlight Husar hat insofern recht, als dass im Universum per se nichts unnatürliches geschehen kann. Ich tendiere auch dazu zu glauben, dass der Planet uns in die Schranken weisen wird. Für mich persönlich ist dies jedoch trotzdem kein Grund, mich nicht möglichst umweltfreundlich zu verhalten.
      7 0 Melden
    • Flötist 11.05.2018 09:45
      Highlight Die Population wird sowieso nach 2100 wieder abnehmen. Denn eines wissen wir: Je gebildeter und reicher eine Population, desto weniger Kinder zeugen sie. Und in der Bildung, wie Reichtum hat sich bereits in den letzten 30 Jahren extrem viel getan. Die Armut in der Welt wurde 30-40% reduziert in Drittweltländern und das ist massiv.
      2 1 Melden
    • Husar 11.05.2018 15:16
      Highlight Ich deute die vielen Blitze so, dass man sich eine Weltbevölkerung von 45 Mia. nicht vorstellen kann oder will. Jedenfalls hat hier keiner ein Argument gegen meine Abschätzung vorgebracht.
      Vielleicht habe ich mich verrechnet. Darum ein anderer Ansatz:
      Indien hat eine Bevölkerungsdichte von 407 Einwohner je Quadratkilometer (EU: 116). Die Erde hat 150 Mio qKm Landfläche.
      Das heisst, auf der Erde haben mindestens 60 Mia. Menschen Platz.
      Bangladesh hat 1250 Einw./qKm. Danach gerechnet, hätten 188 Mia. Menschen Platz auf der Erde.
      Habe das Potential offenbar weit unterschätzt.
      3 0 Melden

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