Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Grösstes Schlachtschiff aller Zeiten: US-Milliardär findet das Wrack der «Musashi» 

Am 29. Oktober 1944 ging der Stolz der japanischen Flotte unter: Amerikanische Trägerflugzeuge versenkten die «Musashi», eines der beiden japanischen Schlachtschiffe der Yamato-Klasse, in der Schlacht im Golf von Leyte. Jetzt wurde ihr Wrack gefunden. 

06.03.15, 06:53 06.03.15, 09:48


Die «Musashi» war – zusammen mit ihrem Schwesterschiff «Yamato», dem Typschiff der Yamato-Klasse – das grösste je gebaute Schlachtschiff in der Geschichte der Seefahrt. Das im August 1942 in Dienst gestellte, schwer gepanzerte Superschlachtschiff war 263 Meter lang und fast 39 Meter breit. 

Am 29. Oktober 1944 wurde die «Musashi» auf dem Höhepunkt der Schlacht im Golf von Leyte von US-Flugzeugen bombardiert und versenkt. Auf dem Schiff starben 1023 Soldaten. 

Kennst du schon die watson-App?

Über 100'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wird von Apple als «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Rostiger Bug mit Kaiser-Wappen

Jetzt, mehr als 70 Jahre nach dem Untergang des stählernen Kolosses, hat der US-Milliardär Paul Allen nach eigenen Angaben das Wrack der «Musashi» gefunden. Der Mitbegründer des Softwarekonzerns Microsoft veröffentlichte am Dienstag auf dem Onlinedienst Twitter ein Foto des rostigen Bugs des Kriegsschiffs, welches das Chrysanthemen-Wappen des japanischen Kaiserreichs trägt. 

Demnach entdeckte Allens Luxusjacht und Forschungsschiff «M/Y Octopus» das Wrack am Montag in einem Kilometer Tiefe am Grund der Sibuyan-See, einer Meerenge im Zentrum der philippinischen Inseln. Laut Allens Website fand die ferngesteuerte Sonde Octo ROV die «Musashi». (dhr/sda/afp)

Grösste Seeschlacht des Zweiten Weltkriegs

Die See- und Luftschlacht im Golf von Leyte, die als grösste Seeschlacht des Zweiten Weltkriegs gilt, fand vom 23. bis 26. Oktober 1944 statt. Sie war der letzte Versuch der japanischen Flotte, den alliierten Vormarsch im Pazifik noch aufzuhalten. Die Japaner setzten fast alle ihnen verbliebenen Schiffe ein, um die Landungsoperation alliierter Truppen auf den Philippinen abzuwehren. 
Ohne Erfolg: Die US-Marine besiegte zusammen mit australischen Kriegsschiffen die Kaiserlich Japanische Marine, wobei auch das Schwesterschiff der «Musashi», die «Yamato», beschädigt wurde. Die «Yamato» wurde am 7. April 1945 südlich der japanischen Insel Kyūshū von amerikanischen Trägerflugzeugen versenkt. 

Expedition zum Wrack der «Musashi». Video: Youtube

Mehr zum Zweiten Weltkrieg: Bomben auf die Schweiz

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie sich die indische Banditenkönigin an den Männern rächte

Mit elf Jahren wird das Bauernmädchen Phoolan Devi von ihrem Ehemann vergewaltigt. Ihr Leben lang werden sich Männer an ihr vergehen, stets in Gruppen, Polizisten, Männer ihrer eigenen und höherer Kasten. Doch Phoolan überlebt alles. Die Wut über die Ungerechtigkeit und der Gedanke an Rache lassen sie nicht sterben. 

In welchem Jahr sie geboren ist, weiss Phoolan nicht. Sie weiss nur, dass es am Tag des Blumenfestes war, deshalb hat ihre Mutter sie Phoolan getauft, Blume. Sie hatte drei Schwestern und einen Bruder, von dem man hingegen ganz genau wusste, wann er zur Welt gekommen war. Er musste rechtzeitig zur Schule angemeldet werden. 

Die Mutter klagte oft über die vielen Mädchen, die ihr die Götter bescherten, wenn sie so vor einem Kuhfladen hockte und daraus einen Dungziegel formte. Es war besser …

Artikel lesen