Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Stephen Bannon – warum Trumps rechte Hand die USA zerschlagen will

24.02.17, 14:47 24.02.17, 21:50


White House Chief Strategist Steve Bannon listens at right as President Donald Trump speaks during a meeting on cyber security in the Roosevelt Room of the White House in Washington, Tuesday, Jan. 31, 2017. (AP Photo/Evan Vucci)

Wer ist hier der Boss? Präsident Donald Trump und sein Chef-Stratege Steve Bannon (rechts). Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Der «Spiegel» nennt ihn «Trumps Mastermind», für die «New York Times» ist er der «de facto Präsident», «Bloomberg» hält ihn für den «gefährlichsten Politiker Amerikas» und das «Time Magazine» für den «zweitmächtigsten Mann der Welt». Wer ist Stephen Bannon? Zieht der Chefstratege im Weissen Haus die Fäden und nicht der 45. Präsident der USA? Das fragen sich derzeit nicht nur die Medien und die Amerikaner, sondern die ganze Welt. 

«Time»-Titelbild im Februar 2017.

Schon als Jugendlicher «angriffslustig»

Bannon wuchs als eines von fünf Kindern einer Arbeiterfamilie in Norfolk, Virginia, auf. Die Eltern: Kennedy-Anhänger, also Demokraten, und gewerkschaftsnah. Ihren Sohn schickten die irischen Einwanderer auf eine streng katholische Schule, bevor er auf der Virginia Tech einen Bachelor in Städteplanung machte.

Wie war dieses politische Schwergewicht als Kind? 

Pat McSweeney ist zur gleichen Schule gegangen: Der Republikaner beschreibt ihn als «kämpferisch» und «angriffslustig»: «[Er war] untersetzt, aber was ihm beim Sport physisch fehlte, kompensierte er mit Energie und Entschiedenheit. Man musste ihn zurückhalten, in Konflikten wich er nie zurück.»

Nach seinem Bachelor ging Bannon 1976 zur Navy und diente sieben Jahre lang als Offizier auf dem Zerstörer USS Paul F. Forster. «Ich war nicht politisch, bis ich den Dienst antrat und sah, wie übel Jimmy Carter die Dinge vergeigt hat», eröffnet er einem «Bloomberg»-Reporter. «Ich wurde ein grosser Reagan-Bewunderer und bin es heute noch.»

In this image provided by the U.S. Navy shows aircraft carriers from left: USS Dwight D. Eisenhower, USS George H.W. Bush, USS Enterprise, USS Harry S. Truman, and USS Abraham Lincoln in port at Naval Station Norfolk, Va., the world’s largest naval station Thursday Dec. 20, 2012. (AP Photo/US Navy/ Specialist 2nd Class Ernest R. Scott)

Bannon wächst in Sichtweite des Navy-Stützpunkts von Norfolk, Virginia, auf und geht später selbst zur Marine. Bild: AP US Navy

Erst Banker, ...

Nach dem aktiven Dienst arbeitet Bannon als Assistent eines Marineoffiziers im Pentagon. In der Nacht büffelt er: 1983 schliesst Bannon an der Georgetown University in Washington einen Master-Studiengang in «National Security Studies» ab.

Anschliessend schreibt er sich an der Harvard University für einen «Master of Business Administration» ein, weil er an der Wall Street Geld machen will: Nach dem Abschluss fängt er 1985 als Banker bei «Goldman Sachs» an. Die US-Börse boomt: Windige Investoren übernehmen mit geliehenem Geld grosse Firmen. «Es war wie ein Feuersturm», umschreibt es Bannon.

Specialist Vincent Papandrea, left, trades  shares of Tyco International Inc. on the  the floor of the New York Stock Exchange, Tuesday July 16, 2002. . Goldman Sachs & Co. analyst Jack Kelly lowered his rating on Tyco Tuesday to

Händler an der New Yorker Börse im Jahr 2002. Bild: AP

Auch sein Arbeitgeber «Goldman Sachs» nimmt fremdes, mitunter faules Kaptal an, um beim grossen Glücksspiel mitzumischen. 1990 kündigt Bannon und gründet mit Kollegen die Investmentfirma «Bannon & Co.», die sich auf Medien spezialisiert. In dieser Branche beginnt er seine zweite Karriere.

... dann dank Medien selbst Millionär

Ab 1992 produziert er 18 Filme, mischt als Teilhaber bei Medien-Unternehmen wie «The Firm, Inc.» oder (von 2007 bis 2011) als CEO bei «Affinity Media» mit.

Finanziell läuft es: Nach dem einträglichen Banker-Job sahnt der Mann aus Virginia 1993 ganz gross ab, als «Bannon & Co.» mit dem Verkauf von «Castle Rock Entertainment» beauftragt wird. Die Studios sind für Filme wie «When Harry Met Sally», «Misery» und einige Serien verantwortlich.

Castle-Rock-Serie «Seinfeld». bild: warner bros

Bannon fädelt eine Übernahme durch den Time-Warner-Konzern ein, und weil dessen Besitzer Ted Turner knapp bei Kasse ist, stimmt der heutige Präsidenten-Berater zu, als Bezahlung Anteile an fünf Serien zu übernehmen. Eine dieser Serien ist «Seinfeld» – die Show läuft damals in der dritten Staffel und wird zum lukrativen Quoten-Hit. Spätestens nach dem Verkauf von «Bannon & Co.» 1998 ist der Firmengründer ein gemachter Mann.

2004 dreht Bannon unter dem Eindruck von 9/11 seinen ersten eigenen Streifen: «The Face of Evil» ist die Verfilmung eines Buchs von Peter Schweizer über Ronald Reagan. Bei der Premiere lernt er einen gewissen Andrew Breitbart kennen, der später sagen wird, Bannon sei die «Leni Riefenstahl der Tea-Party-Bewegung». Wer den unten stehenden Ausschnitt sieht, versteht den Vergleich.

Trailer von «The Face of Evil» – hier kannst du den ganzen Film ansehen. Video: YouTube/aaron smith

When Bannon Met Breitbart

Conservative activist Andrew Breitbart, who runs the websites BigGovernment.com and BigJournalism.com, gestures as he speaks during an interview at the Associated Press in New York, Tuesday, June 7, 2011, about Congressman Anthony Weiner, who Monday confessed to conducting

Andrew Breitbart 2011: Ein Jahr später erliegt der konservative Medienmacher einem Herzinfarkt. Bild: AP

Breitbart und Bannon haben viel gemeinsam. Beide leben in Los Angeles, arbeiten im Medien-Business, teilen die konservative Gesinnung und haben das Gefühl, die amerikanische Kultur gehe verloren. «Eines der Dinge, die ich an ihm bewundert habe: ‹Expertenmeinung› war für ihn das schlimmste Wort überhaupt», erinnert sich Bannon an den Mann, der grossen Einfluss auf ihn hatte.

2005 gründet Breitbart seine «Breitbart News», doch erst als er «Steve» Bannon an Bord holt, mausert sich die Agentur zum medialen Sprachrohr der neuen Rechten. «Unsere Vision, Andrews Vision, war stets, eine globale, populistische Mitte-Rechts-Website gegen das Establishment aufzubauen», verdeutlicht Bannon, der die Investoren für das Projekt ins Boot holte.

Während sich der Vater dreier Töchter über Karriere und Finanzen nicht beklagen kann, hat er privat weniger Erfolg. Zwei Ehen scheitern, eine dritte Scheidung folgt 2009. Seine zweite Frau wirft ihm zudem häusliche Gewalt vor, erscheint aber 1996 nicht zur Anhörung. Später wird sie als Grund angeben, ihr Ex habe sie bedroht. 

2008: Krise wegen Wirtschaft und Obama

Das Jahr 2008 ist für den früheren Navy-Offizier ein Fiasko. Zum einen wegen der Bankenkrise. «Was mich gegen das ganze Establishment aufgebracht hat, war, zu sehen, dass [George W.] Bush es genauso übel vergeigt hat wie Carter. Der amerikanische Steuerzahler musste für dümmliche Geschäfte aufkommen, um Typen auszulösen, die es nicht verdient hatten.»

Bannons Geschichtsverständnis: Krieg ist unausweichlich

Damals manifestiert sich sein Hass auf eine «herrschende Klasse»: «Die Globalisten haben die amerikanische Arbeiterklasse ausgeweidet und in Asien eine Mittelklasse geschaffen», erklärt Bannon. Und als wäre das nicht genug, gewinnen die Demokraten auch noch die Wahl: Barack Obamas Amtsantritt ist gleichzeitig die Geburtsstunde der Tea-Party-Bewegung.

Gegen Obama, für die Tea Party: der Trailer von «Battle for America». Video: YouTube/Citizens United

Bannon wird der ideologische Kopf dieser neokonservativen Gruppe: Er feiert sie 2010 in seinem Film «Battle for America», schürt im selben Jahr mit seinem Streifen «Generation Zero» Angst vor Verarmung und warnt vor Verschuldung. «Im Gegensatz zu erfundenen Krisen, wie die globale Erwärmung oder die des Gesundheitssystems, ist das eine echte Krise», warnt er 2010 bei einer Tea-Party-Veranstaltung in New York.

«Wer steht hinter der Tea Party? Es sind die Leute, die unsere Kriege austragen, die ihre Steuern zahlen, unsere zivilen Organisationen am Leben erhalten, die unsere Städte aufgebaut haben und die unsere Quartiere zusammenhalten. Kurz gesagt: Die Leute, die hinter der Tea Party stehen, sind das schlagende Herz der anständigsten, grossartigsten Nation der Erde. Wer steht hinter der Tea Party? Das amerikanische Volk steht hinter der Tea Party.»

Bannon 2010 in New York. Quelle

epa01858087 Thousands of people join a march and demonstration to protest health care reform proposed by US President Barack Obama in Washington DC, USA, 12 September 2009. Organized by a conservative group called the Tea Party Patriots, the demonstration began at Freedom Plaza and ended at the US Capitol Hill.  The sign in the center of the picture depicts US President Barack Obama with a mustache famously worn by German dictator Adolf Hitler.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Tea-Party-Protest in Washington 2009. Bild: EPA

Schwere Kost: der Trailer von «Generation Zero» – den ganzen Film siehst du hier. Video: YouTube/Citizens United

Erster Anlauf auf Washington

Ein einziges Loblied auf Sarah Palin: Trailer von «The Undefeated». Video: YouTube/VictoryFilmGroup

Bannon setzt seine Hoffnungen auf Sarah Palin, über die er 2011 das Portrait «The Undefeated» dreht. Gleichzeitig baut er «Breitbart.com» zur Speerspitze seiner politischen Stossrichtung aus: 2011 kann sich die Website auf die Fahnen schreiben, den Demokraten Anthony Wiener zu Fall gebracht zu haben, den anstössige Twitter-Bilder den Job kosteten.

Als Andrew Breitbart 2012 mit nur 43 Jahren einem Herzinfarkt erliegt, übernimmt Bannon das Ruder bei der Agentur. Er setzt auf die immer gleichen Themen – verpackt in Geschichten mit Helden und Bösewichten: «Unsere gesamte Denkweise ist darauf ausgerichtet, nach solchen fortdauernden Erzählungen zu suchen», erläutert Breitbart-Mann Alex Marlow die Strategie. Und was sind die grossen Themen?

«Einwanderung, der ‹IS›, Rassenunruhen und das, was wir den ‹Kollaps traditioneller Werte› nennen. Aber Hillary Clinton steht ganz oben.»

Alex Marlow im Jahr 2015. quelle

epa02896065 Mike Stevens sits with his cutout of former Alaska Governor Sara Palin at a Restoring America event sponsored by the Tea Party of America in Indianola Iowa, USA, 03 September 2011. Reports state that Palin is in Iowa to meet voters, speak at rallies and continue her support for conservative issues. The 2012 Iowa Caucus will be the first major test of the upcoming presidential race.  EPA/TANNEN MAURY

Es war auch in Bannons Interesse, doch statt Palin trat Mitt Romney gegen Barack Obama an. Bild: EPA

Doch der Einsatz wird nicht belohnt: Tea-Party-Politikerin Sarah Palin wird von den Republikanern nicht dazu bestimmt, 2012 gegen Barack Obama anzutreten. Bannon erhöht die Schlagzahl: Er gründet mit Peter Schweizer das «Government Accountability Institute» (GAI), um mehr Einfluss auf Politik und Medien auszuüben (siehe Bildstrecke unten).

epa02757917 Former Republican Vice Presidential candidate Sarah Palin hops on a motorcycle in the parking lot of the Pentagon at the start of Rolling Thunder's annual

Sowas von volksnah: Palin (in schwarzer Lederjacke) 2011 beim jährlichen «Ride For Freedom» in Arlington, Virginia. Bild: EPA

Das GAI: Wie man mit rechter Meinung in linken Zeitungen landet

Im zweiten Anlauf ins Weisse Haus

Was Bannon antreibt, ist der Glaube, das Abendland retten zu müssen. Seine Argumente wiederholen sich: Einwanderung setzt er gleich mit «Invasion». Besonders schlimm findet er muslimische Immigranten. «Wir stehen am Anfang eines globalen Krieges gegen islamische Faschisten», predigt er, warnt aber gleichzeitig: «Glaubt dem Establishment nicht. Glaubt der politischen Klasse nicht.» 

Dabei zählt sich dieser Mann zu einer konservativen Elite: «Ihr seid die letzte Verteidigungslinie. Wenn Gruppen wie ihr nicht zusammenhalten, fällt das Land auseinander», sagt er 2011 bei einer Rede in Florida vor den Repräsentanten der Liberty Restoration Foundation. Und: «Wir haben eine heilige Pflicht, die besten Traditionen der Vergangenheit zu bewahren und der Zukunft zu übergeben.» 

Als die USA 2016 diskutieren, 10'000 syrische Flüchtlinge aufzunehmen, gibt Bannon auf Breitbart Contra: «Das sind keine Demokraten. Das sind keine Leute, die herkommen und seit Tausenden von Jahren ein Verständnis von Demokratie in der DNA haben.» Die Fronten sind klar – «in der lange Geschichte des Kampfes des jüdisch-christlich geprägten Westens gegen den Islam».

Bannons härteste Sprüche

Trump wirkt gegen Bannon fast schon liberal. Als der neue Präsident 2015 bei einer Breitbart-Diskussion sagt, man könne qualifizierte Einwanderer ja schon noch behalten, meint Bannon: «Ähm, ich bin da taffer. Wissen Sie, zwei Drittel oder drei Viertel der CEOs im Silicon Valley kommen aus Asien. Eine Nation ist mehr als die Wirtschaft: Wir sind eine Zivilgesellschaft.»

Doch wie bei Trump lohnt es sich auch bei Bannon, die Fakten zu prüfen: Tatsächlich haben nur 13.9 Prozent der Silicon-Valley-Bosse asiatische Wurzeln.

Trump im Weissen Haus – Ziel erreicht

Bannon gelingt das für viele Unglaubliche: Nicht zuletzt weil Hillary Clinton wegen ihrer Stiftung und der Email-Affäre unter Druck gerät, zieht Donald Trump ins Weisse Haus ein. Würde der Chefstratege am liebsten selbst im Chefsessel sitzen? Nein, Bannon ist genau da, wo er sein will.

Interpretive park ranger Caitlin Kostic, center, gives a tour near the high-water mark of the Confederacy at Gettysburg National Military Park to Republican presidential candidate Donald Trump, left, and campaign CEO Steve Bannon, Saturday, Oct. 22, 2016, in Gettysburg, Pa. (AP Photo/ Evan Vucci)

Auf Kurs: Trump und Bannon in Gettysburg, Pennsylvania. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Seine Strategie geht auf:

«Eine der Sachen, die Goldman [Sachs] dir beibringt: Sei nicht der Erste, der durch die Tür geht, weil derjenige alle Pfeile abkriegt. Goldman würde nie vorpreschen. Finde einen Geschäftspartner.»

Bannon im «Bloomberg»-Portrait.

Das Entsetzen liberaler Medien geniesst der Millionär, der nie Schlips trägt, um seine Volksnähe zu signalisieren. Star-Wars-Vergleiche kommentiert er so: «Dunkelheit ist gut. Dick Cheney. Darth Vader. Satan. Das ist Macht.» Und Bannon beginnt, seine Macht zu nutzen: Trumps Einwanderungsbeschränkungen für Muslime tragen ebenso seine Handschrift wie der neue harte Kurs gegen «Illegale» und der protektionistische Wirtschaftskurs.

«Wir sind hochgradig fremdfinanziert, und wir haben einen Wohlfahrtsstaat aufgebaut, der total untragbar ist», kritisierte Bannon 2011. Da verwundert es nicht, dass er als nächsten Schritt die «Dekonstruktion des administrativen Staates» ankündigt. Die Steuern und Staatsquote zu senken, sei aber kein Kinderspiel: «Wenn ihr denkt, sie werden uns das Land ohne Kampf zurückgeben, dann täuscht ihr euch schwer. Jeder Tag wird ein Kampf sein.»

White House Chief Strategist Stephen Bannon (L) attends a meeting between U.S. President Donald Trump and congressional leaders to discuss trade deals at the at the Roosevelt room of the White House in Washington U.S., February 2, 2017. REUTERS/Carlos Barria

Bannon bei einem Treffen Trumps mit Kongressmitgliedern Anfang Februar. Bild: CARLOS BARRIA/REUTERS

Finger am Abzug

Es ist diese martialische Haltung, die den Hardliner gefährlich macht. Zumal Bannon sich auf die entscheidenden Posten hat setzen lassen: Trump berief ihn in den Nationalen Sicherheitsrat und zog gleichzeitig zwei Vollprofis ab. Der Geheimdienst-Direktor und der formal höchste Militär, der «Chairman of the Joint Chiefs of Staff», sollen nur noch hinzukommen, wenn Themen besprochen werden, die deren Expertise verlangen.

«Wenn es irgendwo eine Explosion oder ein Feuer gibt, ist Steve wahrscheinlich mit Streichhölzern in der Nähe.»

Matthew Boyle, Politikchef bei «Breitbart» quelle: bloomberg

Ist das nicht bei allen Themen im Nationalen Sicherheitsrat so? Wer tritt auf die Bremse, wenn es Ärger mit Russland wegen der Ukraine gibt? Wer relativiert, wenn Meinungsverschiedenheiten mit China über Taiwan oder das Südchinesische Meer auftreten? Wer stoppt Islamisten – und zwar ohne Krieg zu führen oder die Religion per se zu verdammen?

Stephen Bannon sicherlich nicht. 

40 (momoll, vierzig!) Gründe, weshalb man trotz Trump die USA immer noch lieben kann

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Wir haben Schweizer Eishockey-Stars verunstaltet – erkennst du sie trotzdem?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Wenn Instagram-Posts ehrlich wären – in 7 Grafiken

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

In der Schweiz leben 2 Millionen Ausländer – aber aus diesen 3 Ländern ist kein einziger

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

Jetzt kommt das Gratis-Internet in den Zügen – es sei denn, du bist Swisscom-Kunde

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

48
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jay_Jay 02.03.2017 14:47
    Highlight Ich hätt eine Frage, der Titel lautet doch: Stephen Bannon – warum Trumps rechte Hand die USA zerschlagen will.
    Ich habe das WARUM entweder nicht verstanden oder ihr habt's nicht geliefert. Kann mir jmd das 'warum' erläutern?
    2 0 Melden
  • DocM 25.02.2017 09:34
    Highlight Brannon ist für mich Goebbels und Himmler in Personalunion.
    13 2 Melden
  • Grecko 24.02.2017 23:04
    Highlight «Demokratie in den Genen» sowas bescheuertes habe ich noch nie gehört! Wie soll das denn gehen dass jemand Demokratie in den Genen hat? Wahrscheunlich denkt er dass es durch die Rasse/Volksgruppe bestimmt ist, was natürlich überhaupt keinen Sinn macht...
    12 1 Melden
  • Lowend 24.02.2017 22:20
    Highlight Sehr bedenklich, wenn an der Spitze einer der grössten Demokratien der Welt total demokratie- und staatsfeindlichefeindliche Extremisten das sagen haben!

    Noch bedenklicher ist es, dass diese Demokratiefeinde von Menschen bei uns in der Schweiz beklatscht werden.
    30 2 Melden
    • Sophia 25.02.2017 18:34
      Highlight Die Demokratie lässt dies zu! Viele Abgeordnete im europäischen Parlament stecken jeden Monat 12 000 und mehr Euro in den Sack und wollen die EU abschaffen, ist auch so Paradoxon.
      Wir sollten uns wirklich überlegen, ob das nicht zu unterbinden wäre. Vielleicht können wir solche Abgeordnete zulassen, aber nicht bezahlen, es handelt sich ja schliesslich um "Idealisten"? Der Hitler hat ja auch die demokratischen Strukturen zur Machtergreifung missbraucht. Sollten wir daraus keine Lehren ziehen?
      8 1 Melden
  • Wehrli 24.02.2017 20:23
    Highlight Bannon, a.k.a. Baalrog.
    Jesus, es bleibt spannnend. Was ein peinlicher Penner, wie kommt Dieses Wirbellose Schleimgeschiss nach Washington???
    21 11 Melden
    • Pitsch K. Matter 24.02.2017 20:57
      Highlight Man kann auch sachlich argumentieren!
      20 7 Melden
  • Wehrli 24.02.2017 20:21
    Highlight Bannon, crystal meth würde ihm guttun. Ist wie Heisenberg ohne stil und Hirn.
    12 5 Melden
    • remim 24.02.2017 23:54
      Highlight Bannon auf Cristal Meth? Schei*** Gott bewahre! Der Typ hat meiner Meinung nach schon jetzt zuviel der falschen Drogen intus. Wenn dann fehlt ihm eher ein Albert Hofmann mit etwas LSD und einem Fahrrad um die Welt wieder etwas lebendiger und anders zu sehen...
      10 1 Melden
  • Butzdi 24.02.2017 20:03
    Highlight Nicht ausser Acht zu lassen ist auch der Fakt, dass Bannon weder gewählt noch abgesegnet werden musste um de facto Präsident zu werden. Das ist alles höchst fraglich. Wie lange schauen die republikanischen Schafe im Senat noch zu? Ihre Wähler heizen ihnen jedenfalls an Townhalls recht ein.
    34 2 Melden
  • Luchs 24.02.2017 19:47
    Highlight Guter Artikel, schlechte Frage? Ist diesem Mensch in seiner Kindheit ein Katholischer Priester in die Quere gekommen?
    Diesmal sicher nicht "Trumpson"
    15 3 Melden
  • Pitsch K. Matter 24.02.2017 18:43
    Highlight Ich traue der klassischen Elite viel weniger als diesen Protagonisten. Als wäre vorher alles gut gewesen und jetzt alles schlecht...
    20 72 Melden
    • Firefly 24.02.2017 19:38
      Highlight Und wie haben sie dein Vertrauen gewonnen?
      38 6 Melden
    • Pitsch K. Matter 24.02.2017 20:12
      Highlight Ich bin neutral, was die Medien schreiben ist mir egal. Ich weiss nur Obama war schlecht. Was jetzt kommt sehen wir. Ich bleibe vorerst neutral.
      9 48 Melden
    • Wehrli 24.02.2017 20:19
      Highlight Kunger, der Wutbürger. Lieber braune Alternative als selber Denken.
      Bannon hat den IQ von Globi und die Wut von Gölä.
      Einfach nur peinlich, ihr alle beide.
      30 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 24.02.2017 18:41
    Highlight Mich erinnert Bannon immer an Kubrick's Film "Wie Dr. Strangelove die Bombe lieben lernte" Mehr möchte ich im Hinblick auf die watson-Netiquette nicht sagen...
    29 3 Melden
  • The Origin Gra 24.02.2017 17:43
    Highlight Anders als Trump weiss Bannon sehr wohl was er tut. Der Mann ist sehr gefährlich
    77 6 Melden
  • TanookiStormtrooper 24.02.2017 17:05
    Highlight
    58 12 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 17:04
    Highlight In einem Interview, soll Bannon 2013 gesagt haben:

    "Ich bin ein Leninist. Lenin wollte die Staatsmacht zerstören. Das will ich auch. Ich will alles crashen lassen und das ganze heutige Establishment vernichten."

    http://feed.hypervocal.com/items/213606
    42 1 Melden
    • Spooky 24.02.2017 20:23
      Highlight ©Lorent Patron
      Keine Grund zur Panik. Das haben die Linken damals 1968 auch gesagt. Heute sind die meisten von ihnen reiche langweilige Birkenstocksandalen-Füdlibürger und die staatstragende Partei.
      12 19 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 20:45
      Highlight Ja gut. Aber Lenin war auch mal "staatstragende Partei" - und das kam glaub nicht so gut....
      14 0 Melden
  • Mikki 24.02.2017 16:22
    Highlight Der typ sieht aus wie der teufel in person
    35 19 Melden
    • Firefly 24.02.2017 19:41
      Highlight Oder sie der Alki von nebenan
      30 2 Melden
    • Butzdi 24.02.2017 20:04
      Highlight Meint aber trotzdem, die Weisse Rasse sei die Herrenrasse... abscheulich
      22 4 Melden
  • Der Zahnarzt 24.02.2017 16:20
    Highlight Bannon konnte nur an die Macht kommen, weil die bisherige Elite ihre Macht auf Lügen aufgebaut hat (siehe Arena mit Grübel und Noser). Diese Lügen sind:

    - Gerechtigkeit ist eine Utopie und unmöglich
    - Alle profitieren von Freihandel
    - Der Markt hat immer recht
    - Wenn ein CEO 20 Mio bekommt und 500 Leute entlässt, dann gibt es keine Alternativen dazu
    - Private können alle Probleme besser lösen als der Staat
    - Das Angebot wird immer von der Nachfrage bestimmt
    etc. etc.

    Ich sage nicht Bannon oder Trump sind gut, sie sind widerlich. Aber sie sind nicht grundlos an der Macht.
    72 8 Melden
    • FrancoL 24.02.2017 18:34
      Highlight Sie sind nicht grundlos an der Macht aber sie haben keine Gründe um an der Macht zu sein.

      Sie haben keinen Ausweis um an der Macht zu sein, weil sie mit Ausnahme des Freihandels (und dies auch nur bedingt) bei Deinen obigen Punkten genau so wenn nicht noch extremer denken, vorgehen und urteilen würden.
      Beim Freihandel wären sie auch schnell einmal wieder dafür wenn die USA davon profitieren würde.
      Zahnarzt dass ist nun mal die Ideologie von Rechts bis ganz rechts (und teilweise bis weit in die Mitte) und der Raubtierkapitalismus wird von 60-70% nur noch in Nuancen unterschiedlich gelebt.
      29 3 Melden
    • Firefly 24.02.2017 19:45
      Highlight Gerechtigkeit ist subjektiv ja, dafür gibt Recht und Gesetz und für dies es hat sich die sogenannte Elite immer eingesetzt. Die jetztigen Herren Machthaber setzen aber auf das Recht des Stärkeren, wie dies mit deinem Gerechtigkeisempfinden zusammen geht, das würde ich gerne mal wissen?
      12 3 Melden
  • Scaros_2 24.02.2017 16:07
    Highlight Ich kann Bannon seine Grundzüge absolut verstehen. Wer 2x erleben muss wie eine Wirtschaft irgendwie bachab geht weil die Regierung wahrlich einem totalversagen obliegt der hat einen groll gegen das "Establishment" - Nur - Er geht meiner Meinung nach einfach zu weit wenn er die "Kultur" etc. eines Landes retten will das - und sind wir ehrlich - zu 99.9% aus Einwanderer besteht in ihrem Ursprungt.

    Irgendwo hat sich der Typ zwischen Ideologie und Heldenkampf verloren und verfolgt Ziele die heute einfach sureal wirken. Und er hat recht mit seiner Strategie nicht selbst Präsident zu sein!
    12 24 Melden
    • The Origin Gra 24.02.2017 22:55
      Highlight Nur war er als Goldmann-Sachs Bankster und abschliessend als Unternehmer selbst Teil des Establishment's und hat Kräftig Verdient.
      Wie Trump Scheinheillig und Selbstgefällig wenn man ein paar Milliönchen hat
      11 0 Melden
  • zombie woof 24.02.2017 16:02
    Highlight In Trumps Horror Kabinett zähle ich Bannon zum gefährlichsten Mitglied. Der Mann weiss was er will und wird alles daran setzen, seine Ideen durchzubringen. Zeit aufzuwachen Amerika, bevor es zu spät ist!
    43 5 Melden
  • N. Y. P. D. 24.02.2017 15:55
    Highlight Dieser Bannon ist noch viel gefährlicher als ich dachte. Ein Wirrkopf, der es bis ins weisse Haus geschafft hat.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass die Nachrichtendienste der USA aus Gründen der nationalen Sicherheit nicht alles dem Präsidenten und seinem Kumpel mitteilen.
    125 18 Melden
    • Makatitom 24.02.2017 16:32
      Highlight Brauchen sie auch nicht, Trump erhält ja seine "Wahrheiten" von Fox und Breitbart, nicht von den Intelligence Briefings
      47 2 Melden
  • Ravel 24.02.2017 15:20
    Highlight Für mich ist Bannons Werdegang ein auf fürchterliche Art typischer: Ein kluger Kopf, der echte Probleme sieht und etwas ändern will. Diese Typen bilden sich, holen sich Erfahrung - und dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo irgendetwas mächtig aus dem Ruder läuft und sie vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen. Dann werden sie borderline-wahnsinnige Hardliner.

    Übrigens würde ich auch Köppel in Bannons Kategorie stecken. Ein offensichtlich kluger Mann, der plötzlich in einen neo-liberalen Irrsin abdriftet, der einen nur noch fragen lässt, wie dieser Mensch soweit kommen konnte.
    177 19 Melden
    • Bot 24.02.2017 16:15
      Highlight Ich denke eher, dass er die einzelnen Bäume des Waldes nicht sehen will.

      Solche Typen kümmern sich nicht um Einzelschicksale (siehe LGBT Handhabung) sondern nur um das Endergebins.

      Ähnlich haben auch viele Amerikanische Generäle funktioniert, wie z.B. Douglas MacArthur.

      Der hätte zig Atombomben auf China/Nordkorea abgeworfen, weil es schneller und weniger Verlustreich für die eigene Seite gewesen wäre.
      20 1 Melden
    • FrancoL 24.02.2017 16:47
      Highlight Bei Köppel kommt noch eine gefähliche Komponente dazu: Er war als Student links und versucht nun auch diesen Makel mit aller Kraft zu beseitigen, dies bestimmt seine Auftritte gegenüber jedem der nach seiner Meinung auch nur ein Hauch links von der SVP stehen könnte und das sind doch immerhin satte 70% der Bürger. Menschen wie Köppel und Bannon habe geistig das Zentrum verschoben und leben in einer Parallelwelt, diese Verschiebung zusammen mit der Parallelwelt macht solche Individuen brandgefährlich.
      40 5 Melden
    • Sophia 24.02.2017 17:26
      Highlight Ravel, ich wollte einen Kommentar schreiben, muss aber gestehen, besser als du hätte ich es nicht hinbekommen.
      22 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waedliman 24.02.2017 14:53
    Highlight Ach - und was ist an dieser Meldung jetzt überraschend? Das war im Vorfeld doch schon klar. Wer nun sagt, das habe er nicht gewusst, hat sich schlicht und ergreifend nicht richtig informiert.
    51 19 Melden
    • Sophia 24.02.2017 17:25
      Highlight Waedliman@ Ich beneide dich! Du bist im Bilde! Aber ich arme Hausfrau hatte lange nicht alles gewusst und konnte mich hier informieren. In welchen Vorfeld hast du dich denn befunden, als dir alles schon vorher klar war? Und wie lange vorher? Zwei Minuten, zwei Tage, zwei Wochen? Ehrlich gesagt, ich mag solche Klugscheisser, die alles bereits schon vorher wussten, überhaupt nicht, die haben nämlich noch nie etwas abgewendet oder aufgehalten, was sie ja eigentlich ihrer Schonallesgewusst-Mentalität nach eigentlich hätten tun müssen.
      29 10 Melden
    • Waedliman 25.02.2017 11:47
      Highlight @Sophia: Was heisst Klugscheisser? Es ist doch wohl angeraten, dass man sich informiert, bevor man wählt. Wenn Sie das als Hausfrau nicht tun, welche Kriterien haben Sie? Die Farbe der Krawatte von Kandidaten? Wer nur Blick oder 20 Minuten liest, wird nicht klüger, das ist klar. Wer meint, dass die Sprache der NZZ zu kompliziert ist, kann sich ja nach anderen Medien umschauen. Bildung schadet nicht. Es haben Psychologen, Soziologen und Politexperten vor Trump gewarnt. Aber man wollte sie nicht hören. Und was ist jetzt überheblich?
      5 2 Melden
    • Sophia 25.02.2017 18:11
      Highlight Willste das wirklich wissen, Waedli? Na, denn halt: Ein Klugscheisser ist einer, der immer alles schon wusste, bevor es die anderen wussten, und dann auch noch davon überzeugt ist, seinen Vorsprung anderen mitteilen zu müssen.
      Siehste, ich als einfache Thurgauerin konnte nicht wählen, nicht einmal einen blonden amerikanischen Esel mit roter Krawatte, vielleicht lag es daran, dass ich nicht so gut Im Bilde war und den Watson-Artikel zur Bildung brauchte. Gut, hattest du das alles schon vorher gewusst! Gratulation.
      Danke Vrenelis Gärtli, du hast es durchschaut!
      1 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Trump stahl diesem Basketballer die Karriere – in der Schweiz will er sie sich zurückholen

Basketballprofi Joel Wright startete gerade so richtig durch. Dann machte ihm Donald Trump einen Strich durch die Rechnung. In der Schweiz sucht er den Neuanfang – und setzt seine gesamte Zukunft auf eine Karte.

Gleich fünf Mal hintereinander versenkt Joel Wright den Basketball von der Dreipunktelinie. Hier steht ein Ausnahmekönner, das wird in diesem Training schnell klar. Das Werfen ist aber eigentlich gar nicht das, was Wright am liebsten tut. Am meisten fasziniert ihn das Fliegen, das Dunken. Den Ball mit einem satten Sprung in den Korb zu donnern. «Ich liebe dieses Geräusch, ich liebe dieses Gefühl», schwärmt er. Er, der wegen seiner Sprungkraft «Air Jamaica» genannt wird.

Seine Flugfähigkeiten …

Artikel lesen