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US-Forscher will die Sonne verdunkeln – hier erklärt er, warum

Den Klimawandel mit feinen Partikeln in der Luft stoppen - kann das funktionieren? Im Interview erklärt Harvard-Forscher David Keith sein Ballon-Experiment - und warum die Erforschung von Geoengineering so wichtig ist.

18.10.17, 12:33

Christopher Schrader

Dunkel, so ganz ohne Sonne. Bild: KEYSTONE PLANETARIUM ZUERICH

Ein Artikel von

Soll die Menschheit gezielt ins Klima eingreifen, um die Erderwärmung zu bremsen? Darüber diskutierten Forscher aus vielen Ländern auf einer Konferenz in Berlin. Umweltgruppen und viele Wissenschaftler sind strikt dagegen, weil sie erhebliche Nebenwirkungen beim sogenannten Geoengineering fürchten. Denkbar wäre zum Beispiel, die Atomsphäre mit Schwefelpartikeln leicht zu verdunkeln, sodass die Sonne die Luft weniger stark aufheizt.

Völlig offen ist, wer mit welcher Legitimation die Entscheidungen für Geoengineering treffen soll. Manche Forscher aber möchten die Werkzeuge erkunden, die helfen könnten, wenn die Menschheit die ehrgeizigen Klimaschutzziele von Paris nicht erreicht.

Als prominentester Vertreter dieser Fraktion gilt der Physiker David Keith von der Harvard University. Er will mit Kollegen in einem Experiment untersuchen, was die Freisetzung von Aerosolen wie Schwefelsäure in der Atmosphäre bewirken könnte. Der technische Begriff dafür lautet Solar Radiation Management (SRM - die Regulierung der Sonnenstrahlung).

Die Forscher orientieren sich an den Gasen, die grosse Vulkane in die Atmosphäre spucken und die die Erde in der Vergangenheit teils empfindlich abgekühlt haben. Umweltschützer sehen mit einer solchen Freisetzung eine rote Linie überschritten, doch Keith gibt sich unbeirrt.

Warum forschen Sie an Solar Radiation Management (SRM), obwohl Sie dafür heftig kritisiert wurden?
Keith: Ich glaube, der Einsatz der Technik könnte einige Risiken deutlich reduzieren. Der Klimawandel lässt den Meeresspiegel ansteigen, er schadet Ökosystemen wie der Arktis, er begünstigt extreme Wetterereignisse, die vielen Menschen schaden. Mehr Wissen über mögliche Werkzeuge zu haben, die solche Risiken reduzieren, ist darum eine gute Sache. Erste Ergebnisse zeigen, dass wir für 99 Prozent der Welt die Veränderungen durch den Klimawandel abschwächen könnten.

Diese Zahlen beziehen sich allein auf Temperaturen. Wenn man auf die Niederschläge schaut, sieht das Bild anders aus.
Dann mindert die Technik vermutlich die Folgen des Klimawandels für die Hälfte und verschärft sie für ungefähr zehn Prozent - und das Bild ist insgesamt undeutlicher.

Sie rufen dazu auf, die Möglichkeiten und Folgen von SRM breiter zu erforschen. Gleichzeitig machen Sie sich deswegen Sorgen. Warum?
Also erst mal: Wir sollten die Forschung verbreitern und dabei so weit öffnen, dass sich auch die Menschen daran beteiligen können, die von den Folgen des Klimawandels am härtesten getroffen werden. Aber wir wissen: Die Ergebnisse werden missbraucht. Manche Leute werden übertreiben, wie effektiv die Technik sein kann, und dann argumentieren, dass wir nicht mehr so viel für die Reduzierung der Emissionen tun müssen. Richtig ist aber: Wir müssen die Emissionen bald auf null senken, ganz egal, ob wir SRM machen oder nicht. Geoengineering könnte nur das Risiko gefährlicher Folgen des Klimawandels reduzieren.

Zur Person

David Keith erforscht als Professor für Angewandte Physik an der Harvard University die Möglichkeiten von Geoengineering. Er hat die Firma Carbon Engineering gegründet, die Techniken zur CO2-Entnahme aus der Luft entwickelt. Seine Forschung aber gilt Verfahren, welche die einfallende Sonnenstrahlung abschwächen. Auf diese Trennung legt er viel Wert, um sich nicht dem Vorwurf eines Interessenkonflikts auszusetzen.

Im Augenblick bereiten Sie selbst ein SRM-Experiment innerhalb der kommenden zwei Jahre vor.
Genau, ein Experiment, keinen Test. «Test» erweckt den Eindruck, dass wir ein halbfertiges System haben, das wir erproben. Das stimmt aber nicht. Das ist eher ganz normale Atmosphärenforschung.

Wie soll das ablaufen?
Wir lassen einen Ballon in die Stratosphäre steigen, ungefähr 20 Kilometer hoch. In seiner Gondel ist das Experiment. Die Gondel hat zwei Propeller, erstens, um die ausgestossenen Substanzen in den Luftschichten zu vermischen, zweitens, um langsam zu manövrieren, so etwa im Fussgängertempo. Sie soll durch die Wirbelschleppe mit den Teilchen fliegen und alles vermessen. Wie die Aerosole miteinander und mit der Luft wechselwirken.

Was wollen Sie da freisetzen?
Wasserdampf, ein paar Kilogramm, dann bekommen wir eine Wolke Eiskristalle, das wird interessant zu untersuchen sein. Und dann Schwefelsäure, auch als Dampf, und Kalzite als kleine Partikel. Von beiden etwa einhundert Gramm. Die Experimente gehen schnell, sie dauern vielleicht eine Stunde.

Wie verteilen sich die Substanzen?
Vermutlich in einem Streifen von etwa hundert Metern Breite und einem Kilometer Länge. Aber später verteilen sie sich überall. Das passiert übrigens auch, wenn ich ausatme.

Wären das für diese Region ungewöhnliche Substanzen?
Nein, natürlich gibt es da oben jede Menge Wasserdampf. Und jedes Verkehrsflugzeug emittiert pro Minute mehr Sulfate, als wir es tun wollen.

Nehmen wir mal an, Sie haben Erfolg: Die Experimente zeigen, dass man so die Erde kühlen kann, Sie veröffentlichen wissenschaftliche Aufsätze darüber. Was soll dann eine Firma davon abhalten, eine ganze Flotte von Ballonen zu starten und das im grossen Massstab zu machen, um irgendwie Geld damit zu verdienen?
Ballone sind eigentlich nutzlos, und das gefällt mir an unserem Ansatz. Genauer gesagt, sie sind zu teuer und ineffektiv, um Aerosole zu verteilen.

Dann eben Flugzeuge.
Schon besser. Ich hoffe, dass es dann internationale Regeln gibt, die es Firmen verbieten, mit einer solchen Idee Geld zu verdienen. Ich wäre sehr für ein strenges Verbot. Darum arbeiten wir zum Beispiel mit Janos Pasztor von der C2G2-Initiative (Carnegie Climate Geoengineering Governance-Initiative) zusammen, um solche Regeln zu entwickeln.

Was ist schlimm daran, wenn Firmen Geld verdienen wollen?
Im Allgemeinen nichts. Firmen sind gut darin, die Preise von Produkten immer weiter zu senken. Aber sie übertreiben vermutlich den möglichen Nutzen und verstecken die eigenen Fehler. Darum werden, wenn wir das je machen, zwar auch Firmen beteiligt sein, aber es darf keine von ihnen den ganzen Prozess kontrollieren.

Eine frühe Erkenntnis über SRM war diese: Sollte man ein solches Programm irgendwann in der Zukunft plötzlich stoppen, dann würden die Temperaturen sehr schnell auf den Wert ansteigen, den sie ohne den Eingriff gehabt hätten. Das heisst, wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören.
Ja, es gibt das Risiko einer plötzlichen Aufheizung. Aber man kann das Programm ja schleichend beenden. Wenn man so ein Programm für 150 Jahre macht, langsam anfängt und langsam aufhört, dann verteilt man die Erwärmung sozusagen.

Aber wir wären abhängig.
Gerade weil SRM so relativ billig ist, bleibt das Risiko einer plötzlichen Beendigung gering. Auch wer anfangs nicht dafür war, der hat doch bald ein grosses Interesse daran, dass das Programm fortgesetzt wird, wenn es einmal läuft. Allein schon, um das Risiko des Stoppens zu vermeiden, würden sogar ursprüngliche Gegner die Kapazität erwerben, mitzumachen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • W wie Wambo 19.10.2017 11:56
    Highlight Nobelpreisträger Paul Crutzen hatte 2006 schon einen ähnlichen Denkanstoss präsentiert. Mittels SO2-Partikel sollte das Albedo der Erde erhöht werden und somit eine Kühlung bewirkt werden. Um die Verdoppelung der CO2-Konz. zu kompensieren, müssten pro Jahr ca. 5.3Mio t Schwefel in die Stratosphäre gepumpt werden. Dies würde zu Hundertausenden weiteren frühzeitigen Todesfällen pro Jahr führen und zu verheerenden Umweltauswirkungen z.B. durch sauren Regen. Die Kühlung würde also mit Menschenleben und öffentlichen Geldern (Kompensation der Schäden) erkauft werden.
    1 0 Melden
  • Informant 18.10.2017 22:54
    Highlight Wärme ist gut. Warmzeiten waren Zeiten in denen die Menschheit prosperierte. Kaltzeiten waren verantwortlich für Ernteausfälle, Hunger, Tod und Krankheiten. Warmzeiten werden wissenschaftlich, frei von Propaganda, „KLIMAOPTIMUM“ genannt, weil Wärme eben, achtung jetzt kommts gleich…GUT ist. Am Äquator herrscht eine unfassbar grosse Artenvielfalt während am Nordpol ein trauriger Eisbär nach Nahrung sucht.
    Einer wie David Keith, der meint er müsse die Sonne abdunkeln, gehört suspendiert oder auf ein Camp in der Arktis verbannt wo er Eiskristalle untersuchen kann.
    Und nun blitzt, Gläubige.
    3 5 Melden
  • Hardy18 18.10.2017 19:02
    Highlight Ich dachte ich les nicht richtig. Zu faul um die Emissionen für die wir verantwortlich sind zu minimieren, haben die feinen Herren eine Idee 💡. Wir verdunkeln die Atmosphäre um mehr „Zeit“ zugewinnen. Anstatt den Herrschern der Welt ordentlich auf die Finger zu klopfen, damit endlich was passiert. Wie soll das ich das bitte schön meinem Kind erklärten?
    8 2 Melden
  • Don Manolo 18.10.2017 18:39
    Highlight Hmmm zuerst die Maschinen und dann hat der Mensch den Himmel verdunkelt...
    Ist das nicht das Intro von Matrix?
    9 0 Melden
  • Mutzli 18.10.2017 18:29
    Highlight Hm. Bin zwar ein Fan von Grundlagenforschung aber ganz und gar nicht begeistert von solchen grossen Reissbrettentwürfen welche nur die Symptome bekämpfen wollen.
    Muss mich da an die zig gut gemeinten Experimente in Biocontrol mit ausgesetzten Tierarten erinnern, mit deren Folgen wir immer noch zu kämpfen haben.

    Hinzu kommt, dass diese Idee weder die Problematik eines auf endlichen Energiequellen aufgebauten Wirtschaftssystems löst, die Auswirkungen auf Biodiversität u.Ä. ungeklärt sind und vor allem gar nichts gegen die Co2 bedingte Übersäuerung der Weltmeere macht.
    5 1 Melden
  • Samy Kulturattentat D 18.10.2017 17:57
    Highlight Und parallel dazu den Snowpearcer bauen!
    3 0 Melden
  • Quacksalber 18.10.2017 17:42
    Highlight Der argumentiert ja wie ein Heroindealer, wenn du mal abhängig bist, wirst du sicher dabeibleiben.
    2 1 Melden
  • Menel 18.10.2017 16:50
    Highlight Ich finde die Idee mit den weissen Dächern echt praktikabler 😅
    6 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 18.10.2017 16:02
    Highlight Hat nicht Mr. Burns auch mal die Sonne verdunkelt??
    13 0 Melden
  • Verschwörer 18.10.2017 14:26
    Highlight Dies wird doch schon längst getan. Oder wie ist es zu erklären das an einigen Tagen bereits morgens um 5 Uhr erste streifen zu sehen sind die nachweislich nicht von Linienflügen stammen. Und diese Streifen sich bis zur Mittagszeit hin sogar ausdehnen und noch immer nicht verschwinden. Wobei zur gleichen Zeit bei den Linienflügen klar zu sehen ist, wie sich diese auflösen. Bei Wettervorhersagen wurde noch häufig erwähnt das wieder einmal sprühaktionen im gang sind. "Leider ist mir von meteoschweiz nichts solches bekannt". Doch mitlerweile hört man nichts mehr. Dafür sieht man es um so häufiger.
    11 76 Melden
    • α Virginis 18.10.2017 15:48
      Highlight Hallo Verschwörer. Du tust Deinem Nick alle Ehre. Selten habe ich so ein krauses Durcheinander von absolut abwegigen und unbewiesenen Verschwörungstheorien nebeneinander aufgereiht gesehen. Viel Spass in Deinem Bunker, den Du bestimmt schon angelegt oder ausgemacht hast.
      24 3 Melden
    • E. Edward Grey 18.10.2017 16:39
      Highlight Ein Chemtrail-Clown auf Watson, wie süss.
      35 3 Melden
    • kleiner_Schurke 18.10.2017 17:16
      Highlight Wieso kann das denn Morgens um 5 nachweislich nicht von Linienflügen sein? Wird um 5 Uhr früh etwa nicht geflogen? Und warum nur Linienflüge und keinen Charter oder Cargoflüge?
      7 2 Melden
    • Paul_Partisan 19.10.2017 08:56
      Highlight Der Verschwörer liegt falsch, denn das Chemtrail-Projekt wurde bereits 2015 eingestellt: http://www.der-postillon.com/2015/03/zu-teuer-und-ineffizient-regierung.html
      :D
      3 1 Melden
  • pedrinho 18.10.2017 14:24
    Highlight man sollte die finger davon lassen zu versuchen unbekannte nicht linear orientierte systeme beinflussen zu wollen.
    38 2 Melden
    • Halb Wissen 18.10.2017 15:13
      Highlight Es ist nur solange unbekannt, bis man es erforscht hat.
      Das heisst noch nicht, dass es auch eingesetzt werden muss.
      6 3 Melden
    • pedrinho 18.10.2017 16:45
      Highlight nun-ja .... irgendwann wird doch alles im chaos enden :)
      3 0 Melden
  • Linus Luchs 18.10.2017 14:11
    Highlight Der Harvard-Professor mag von mir aus diese Grundlagenforschung betreiben. Aber sehr viel wichtiger scheint mir, die versammelte Naturwissenschaft würde gegen Trumps Vorhaben, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen, lautstark auf die Barrikaden gehen und der Bevölkerung verständlich aufzeigen, weshalb dieser Plan purer Wahnsinn ist. Es mutet schon etwas absurd an, wenn Harvard an der Eindämmung der Sonnenstrahlung tüftelt, während die US-Regierung den Öl- und Kohleverbrauch ankurbelt.
    42 9 Melden
  • kleiner_Schurke 18.10.2017 14:10
    Highlight Und dann bricht ein grössere Vulkan aus und wir haben Eiszeit. Momol geile Idee!
    31 11 Melden
  • robben 18.10.2017 13:30
    Highlight er hofft, dass es regeln geben wird.

    herr, wirf hirn (nicht aerosole) vom himmel.
    30 6 Melden
  • c-bra 18.10.2017 13:19
    Highlight nicht schon wieder, Mr. Burns! Wir wissen doch wo das hinführt.
    35 1 Melden
  • blaubar 18.10.2017 13:11
    Highlight So ein h****schwachsinn! Und was, wenn das menschengemachte CO2 nicht für die Erwärmung verantwortlich ist? Ist nämlich überhaupt nicht bewiesen und auch nicht wahrscheinlich, wenn man die Sache genau studiert. Auch Stocker selber vom IPCC konnte mir keine Beweise liefern.
    Was, wäre, wenn das Klima kühler würde? Uiuiuiui, Klimaerkaltung. Was, wenn es stabil bleiben würde? Uiuiuiui, Klimaverhärtung!
    Ich empfehle eine Angsttherapie.
    17 80 Melden
    • René Obi (1) 18.10.2017 14:13
      Highlight Jetzt hört mal mit dieser sagenhaft dummen Aussage auf!

      Wenn etwas erwiesen ist, dann dass die Erwärmung menschengemacht ist! Da sind sich alle seriösen Klima-Wissenschaftler einig. Alle!

      Die Frage ist, ob wir noch etwas dagegen machen können und sollen, und wenn ja, was.
      46 17 Melden
    • Jan. 18.10.2017 14:16
      Highlight hör auf solch gefährlichen bullsh*t zu verbreiten. gib mir eine renomierte wissenschaftliche referenz (z. B. klimaforscher der Eth) die deine aussage "menschgemacht ist nicht wahscheinlich, wenn man die Sache genau studiert" stützt! und solange du keine hast: hör auf unqualifizierte unwahrheiten zu verbreiten!
      44 12 Melden
    • René Obi 18.10.2017 14:51
      Highlight Für alle, die tatsächlich noch daran zweifeln: https://www.bloomberg.com/graphics/2015-whats-warming-the-world/
      12 5 Melden
    • α Virginis 18.10.2017 15:43
      Highlight Jaja, und die Erde ist ne Scheibe...
      16 5 Melden
    • blobb 18.10.2017 18:46
      Highlight Blaubar:
      In den Naturwissenschaften gibt es keine Beweise. Das geht nur in der Mathematik.
      2 1 Melden
    • blaubar 18.10.2017 21:53
      Highlight Dann bin ich mal auf die Argumente physikalischer Natur gespannt. Ich lasse mich gerne überzeugen!
      2 1 Melden
    • blaubar 19.10.2017 01:07
      Highlight @obi: dieses Erzeugnis ist leider deutlich zu wenig fundiert. Echte Kausalität geht anders und Klima kann man weissgott nicht in so kleinen Dimensionen (zeitlich und inhaltlich) messen, da spielen viel zu viele Faktoren rein. Überzeugt mich leider nicht. Glauben mag ich nicht, man muss mich schon mit Inhalt überzeugen. Und das ist kein Inhalt. Genausogut könnte man die Verbreitung von Schokolade grafisch als Ursache definieren.
      2 1 Melden
    • blaubar 19.10.2017 01:32
      Highlight @Jan. Es gibt sogar eine Unmenge an qualifizierten Klimaskeptikern (die den antropogenen Kl.w. anzweifeln). Labohm, Klaus, Calder, Giaever, Thüne usw. endlos die Liste.
      Das Klima ist zu komplex, um so mirnixdirnix berechnet zu werden. Die Modelle können niemals auch nur annähernd alle Einflüsse berücksichtigen. Wenn nichtmal das Wetter für einen Ort am übernächsten Tag genau vorhergesagt werden kann (jaja, Wetter nicht gleich Klima, ist gut...)...
      Trotzdem sollte der Mensch aber nachhaltig leben, finde ich. Klima hin oder her.
      2 1 Melden
    • Jan. 19.10.2017 07:25
      Highlight https://scholar.google.ch/scholar?hl=de&as_sdt=0%2C5&q=climate+change&btnG= have fun. übrigens: wenn wir alles bereits erschlossene erdöl verbrennen, läufts auf über 4 grad erwärmung hinaus. dann hast du hier ne wüste und weltweit kaum mehr gebiete, die landwirtschaftlich nutzbar sind. Insofern geb ich dir recht, was die angsttherapie betrifft, denn vor dieser zukunft sollte jeder angst haben...
      1 3 Melden
    • blaubar 19.10.2017 11:42
      Highlight @Jan. Diese Modelle kenn ich. Kurze Zusammenfassung: CO2 alleine ist ein Spurengas, dass nur sehr begrenzt Infrarotstrahlung absorbieren kann und auch nur in einem kleinen Spektrum. Das CO2 alleine ist nicht ausschlaggebend für eine relevante Temp.erhöhung. In der Nacht entflieht die Wärme in den Weltraum, da es sich eben nicht um eine Treibhausglasscheibe handelt.
      Die Theorie ist folgende: Die minime Temp..erhöhung soll eine Verdampfung des Meeres z.F. haben. Dampf ist das stärkste Treibh.gas!
      Das IPCC Modell lag bisher mit den Prognosen arg daneben. Es ist zu komplex! Trotzdem: nachhaltig!
      1 1 Melden
  • WayneTheBrain 18.10.2017 13:05
    Highlight Ach wie ich diese amerikanische Logik liebe...

    Problem: Terroranschläge mit Waffen -> Lösung: Wir bewaffnen alle Bürger.

    Problem: Verschuldung -> Lösung: Wir verschulden uns noch mehr, um die Schulden zurückzuzahlen.

    Problem: Klimawandel -> Lösung: Wir greifen noch mehr ins Klima ein.

    Wir sicher genau so toll funktionieren wie in den oben genannten Beispielen!
    45 5 Melden
  • Z&Z 18.10.2017 13:01
    Highlight Da spiele ich jetzt mal den konservativen Ewiggestrigen und sage, macht das bitte nicht. Also dann im grossen Stil mein ich. Die kleinen Experimente gönne ich ihnen. Ich glaube kaum, dass die Wissenschaftler in der Lage sind, die ganzen Auswirkungen eines solchen Tuns vorgängig schon zu klären. Sonneneinstrahlung wird vermindert. Wie reagiert die Pflanzenwelt auf eine veränderte Strahlung? Wie reagiert der Mensch darauf? Über die Jahre? Zu viele Punkte, die nicht einfach so vorher geklärt werden können. Zu Vieles, dass da schiefgehen kann. Und wenn SOWAS schief geht, dann geht alles hopps.
    20 5 Melden
  • Asmodeus 18.10.2017 12:48
    Highlight Geoengineering hin oder her.

    Aber was bedeuten Schwefelpartikel in der Luft für den Rest der Umwelt? Für Pflanzen, Tiere, Menschen?
    26 2 Melden
    • α Virginis 18.10.2017 15:44
      Highlight ...gute Frage, hat sich mir eben auch gestellt.
      3 0 Melden
    • E. Edward Grey 18.10.2017 16:44
      1 0 Melden
    • Saraina 18.10.2017 19:38
      Highlight Ernährung wird normalerweise nicht inhaliert.
      4 1 Melden
    • W wie Wambo 19.10.2017 11:43
      Highlight SO2-Emissionen wurden im letzten Jahrhundert durch gezielte Regulationen und Abkommen massiv vermindert, angetrieben durch gesundheitspolitische und ökologische Erwägungen. Die Oxidationsprodukte führen zu saurem Regen, der alles andere als vorteilhaft ist.
      3 0 Melden
  • AL:BM 18.10.2017 12:38
    Highlight ...
    24 1 Melden

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