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ZUR MELDUNG DES SCHWEIZER SUCHTPANORAMAS 2016 STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG 8. FEBRUAR 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. -  Am Umherreichen eines Joints, aufgenomen am 28. April 2000. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Kiffer, passt auf: Ihr spielt mit eurem Gehirn!
Bild: KEYSTONE

Soziologe Sandro Cattacin will Cannabis legal abgeben: «Wer schon am Morgen kifft, hat ein Problem»

Der Soziologe Sandro Cattacin kämpft für ein Pilotprojekt zur legalen Abgabe von Cannabis. Auch schwer therapierbare Minderjährige sollen teilnehmen.

27.02.16, 07:50 27.02.16, 08:06

Lorenz Honegger



Herr Cattacin, beginnen wir mit einer persönlichen Frage: Haben Sie schon einmal gekifft?
Sandro Cattacin: Diese Frage wurde mir schon lange nicht mehr gestellt. Ja, ich habe auch schon gekifft, das letzte Mal vor etwa zwei Jahren bei einem Freund nach einem Nachtessen. Er hat mich gefragt, ob ich auch einen Zug möchte, und ich habe ganz mutig Ja gesagt. Das war das erste Mal seit langem. Die Wirkung war so stark, dass ich nach einem Zug wieder aufgehört habe.

Und in Ihrer Jugend?
Am Gymnasium in Zürich rauchten wir sogar in der Pause, um die Lehrer zu provozieren. Für uns war das im bürgerlichen Zürich Ende der Siebzigerjahre eine Form des Protests.Wie würden Sie jemandem die Wirkung von Cannabis beschreiben, der noch nie gekifft hat?Die Substanzen können mehr oder weniger stark und schnell wirken. Beim Grasrauchen gelangt der Wirkstoff THC über die Atemwege ins Blut und von dort ins Gehirn. Das erste Gefühl, das man empfindet, ist ein Gefühl des Wohlbefindens und der Ruhe. Die Wirkung hält einige Stunden an.

Zur Person

Sandro Cattacin ist Professor für Soziologie an der Universität Genf. Er gilt als Kopf hinter einem Pilot-Projekt zur legalen Cannabis-Abgabe, das 2013 in der Rhonestadt seinen Anfang nahm. Mittlerweile planen neben Genf auch Bern, Basel und Zürich die Einführung von Cannabis-Vereinen. Zwingende Voraussetzung dafür ist eine Ausnahmebewilligung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Nachdem sich der Bund zu Beginn noch skeptisch zeigte, signalisierte Gesundheitsminister Alain Berset der Legalisierungsbefürworterin und alt Bundesrätin Ruth Dreifuss Ende 2015 in einem informellen Gespräch seine Unterstützung. Ob das BAG tatsächlich grünes Licht gibt für das Projekt, ist aber noch offen. Entscheidend wird die juristische Beurteilung des Gesuchs sein.

Das klingt ja geradezu idyllisch.
Ja, aber man muss sagen, aus medizinischer Sicht löst THC wie alle anderen Drogen, auch Alkohol, über einen begrenzten Zeitraum Psychosen aus, die für das erwähnte Wohlgefühl verantwortlich sind. Nach dem Konsum ist man nicht mehr die gleiche Person. Es gibt junge Männer, die Frauen erst ansprechen können, wenn sie ein Glas Wein getrunken haben. Darum muss man den Konsumenten sagen: Passt auf: Ihr spielt mit eurem Gehirn! Konsumiert so wenig wie möglich oder überhaupt nicht. Es geht einem besser, wenn man sich ohne Drogen motivieren kann …

… und doch plädieren Sie dafür, Cannabis legal abzugeben. Warum das?
Die Initiative stammt nicht von mir selber. Eine überparteiliche Gruppe von Genfer Politikern, die sich mit der Sicherheit in der Stadt befasste, engagierte mich Jahr 2013 als Berater. Die Gruppe identifizierte den Drogenhandel als grösstes Sicherheitsproblem. Die Mitglieder einigten sich darauf, dass es einen Versuch wert wäre, Cannabis in einem regulierten Rahmen legal abzugeben.

Seither ist Idee von Cannabis-Klubs in aller Munde. Was muss man sich darunter vorstellen?
Die überparteiliche Gruppe hat das Wort Klubs nie erwähnt. Wir sprachen immer von Vereinen, einem Mittelweg zwischen einer staatlichen und einer privatwirtschaftlichen Lösung. Die Idee besteht darin, dass die Vereine eine Lizenz erhalten, um Cannabis zu produzieren und abzugeben. Die Mitglieder zahlen einen monatlichen Beitrag, mit dem der Konsum finanziert wird. Nehmen wir an, ein Mitglied verbraucht fünf Gramm Cannabis pro Woche, dann zahlt es 200 Franken monatlich. Die maximal abgegebene Menge pro Person ist nach oben beschränkt, zum Beispiel auf 40 Gramm pro Monat.

Wie viele Joints wären das?
Etwa einer pro Tag, da befinden wir uns aber bereits an einer kritischen Grenze. Wer schon am Morgen Joints raucht, hat ein Problem. Das sollte auf keinen Fall gefördert werden.Noch dieses Jahr werden mehrere Schweizer Städte beim Bundesamt für Gesundheit eine Ausnahmebewilligung für ein Pilotprojekt mit Cannabis-Vereinen beantragen.

Wann wird es so weit sein?
Vermutlich im Spätherbst, sobald alle politischen und technischen Fragen geklärt sind.

Wann rechnen Sie mit einer Antwort vom Bundesamt für Gesundheit?
Relativ schnell, innerhalb von ein paar Wochen. Die zentrale Frage wird sein, ob wir es schaffen, unser Gesuch innerhalb des gesetzlichen Rahmens zu formulieren.

Wer wird an der Studie teilnehmen können?
Die Studie fokussiert auf die öffentliche Gesundheit. Die vielleicht wichtigste Gruppe sind deshalb jugendliche, schwer therapierbare Problemkonsumenten. Dort muss etwas geschehen. In Genf und Zürich schätzen wir die Anzahl solcher Jugendlicher auf 200. Ein 16-Jähriger, der abstürzt, wird vermutlich sein Leben lang ein Problem sein für die Gesellschaft. Abstürzen heisst, dass er keine Lehre oder Schule besucht, die Familie verlässt, keinen Job findet – und später ein Sozialfall werden könnte. 

Und da hilft es, wenn man den Jugendlichen den Zugang zu den Drogen erleichtert?
Ja, nur so kommen wir wieder an sie heran. Wir sagen ihnen: Du erhältst das Produkt, rauch ruhig weiter, aber nimm wieder Kontakt zu den Eltern auf, sprich mit dem Lehrmeister, deiner Schule. In einem zweiten Schritt wollen wir ihren Konsum stabilisieren und irgendwann so weit wie möglich reduzieren. Das ist ähnlich wie bei Heroinabhängigen. Wenn wir dieses Konzept landesweit einführen könnten, würde unsere Gesellschaft Geld sparen und den Problemkonsumenten würde es besser gehen.

Werden auch Erwachsene am Pilotprojekt teilnehmen?
Ja, wobei man sagen muss: Erwachsene Problemkonsumenten über 25 Jahre sind sehr selten. Bei den normalen Freizeitkonsumenten wollen wir vor allem der Frage nachgehen, ob die Mitglieder vernünftiger konsumieren, wenn sie in ein soziales Umfeld eingebettet sind. Die vierte und sehr wichtige Teilnehmergruppe sind Personen, die nicht abhängig sind, aber an gesundheitlichen Problemen leiden. Schon heute gibt es in der Schweiz drei Vereine, die kranken Menschen Cannabis abgeben. Sie operieren illegal, sind aber mehr oder weniger toleriert.

Wie gross wären die geplanten Vereine in den Städten?
Je nach Art der Teilnehmer denken wir an 50 bis 300 Mitglieder.

Ist es nicht sonderbar, wenn eine kleine Gruppe legal kiffen darf, während der grosse Rest weiterhin gebüsst und verzeigt wird?
Es gibt viele Probleme dieser Art, die wir angehen müssen. Hier wird vor allem die Kommunikationsstrategie entscheidend sein. Falls die Pilotprojekte starten, bin ich dafür, dass wir offensiv kommunizieren und jeden Monat an die Öffentlichkeit gelangen. Wir müssen betonen, dass es sich um ein Experiment handelt.

Wie entscheiden Sie, wer mitmachen darf?
Es gibt die Idee einer Lotterie, ich weiss aber nicht, ob das bei der Ethikkommission durchkommt. Es muss ein klares und faires Verfahren sein. Man darf nicht vergessen: Es handelt sich um ein wissenschaftliches Projekt. Die Teilnehmer müssen zahlreiche, teilweise unangenehme Auflagen erfüllen. Sie müssen sich registrieren lassen, einen psychologischen Test durchlaufen, unterschreiben, dass sie innerhalb von zwei Tagen des Konsums nicht Auto fahren. Vielleicht werden wir am Ende sogar Schwierigkeiten haben, genügend Leute zu finden.

Sie müssen auch die Polizei in den betroffenen Städten für sich gewinnen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Polizei vor allem klare und durchsetzbare Regeln möchte. Das ist aktuell nicht der Fall: Das System mit den Ordnungsbussen wird von Kanton zu Kanton unterschiedlich gehandhabt. Die Chance, im Kanton Jura eine Busse zu bekommen, ist viel grösser als in der Stadt Bern. Wir müssen deshalb sehr präzise Antworten auf praktische Fragen haben. Zum Beispiel: Was passiert, wenn ein Studienteilnehmer auf der Strasse mit einem Joint erwischt wird? Die Antwort ist klar: Im öffentlichen Raum darf kein Gras geraucht werden, egal, woher der Stoff kommt. Der Betroffene bekommt eine Busse.

Was geschieht, wenn bei einem Teilnehmer Gras gefunden wird?
Er kann sich als Projekteilnehmer ausweisen. Es muss aber erkennbar sein, dass das Cannabis aus der Studie stammt. Man könnte es auch versiegeln. So weit sind wir aber noch nicht.Gesundheitsminister Alain Berset ist dem Projekt dem Vernehmen nach wohlgesinnt.Ja, ich denke, er ist auch der Meinung, dass in diesem Bereich etwas geschehen muss.

Wie beurteilen Sie die Positionen der politischen Parteien?
Das Bild ist komplex: In der SP zum Beispiel tendiert eine Mehrheit Richtung Regulierung, wobei die Westschweizer Sozialdemokraten gegenüber Cannabis skeptischer eingestellt sind als ihre Deutschschweizer Kollegen. 

Weshalb?
Das liegt am Einfluss von Frankreich, wo der Diskurs über Drogen sehr prohibitionistisch geführt wird. Aber nur eine Partei stellt sich gegen jegliche Form der regulierten Abgabe: die SVP. Und selbst dort gibt es Politiker, die ein bisschen selbstständig denken. Bei FDP und CVP stelle ich eine gewisse Skepsis fest, aber keinen Widerwillen. Grundsätzlich ist es überraschend, wie vernünftig die Leute zurzeit über das Thema nachdenken. Ich denke, wir haben ideale Bedingungen für einen Pilotversuch im nächsten Jahr. (aargauerzeitung.ch)

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37
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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eisenhorn 01.03.2016 11:00
    Highlight Die meisten Leute sollten anhand meiner sonstigen Kommentare wissen das ich alles andere als konservativ und rechts bin... trotzdem muss ich leider aus persönlicher Erfahrung sagen das Kiffen noch keinem meiner Kollegen irgendwie wirklich geholfen hat. Die meisten haben durch Cannabis eine gewisse "Gleichgültigkeit" erreicht, ohne irgend eines ihrer Probleme zu lösen. Und diese Probleme hatten nie was mit der Beschaffung von Cannabis zu tun. Mehrere die ich kenne leiden jetzt unter Psychosen. Ich finde es schade das es für jede Kritik an Cannabis hier Blitze regnet... anyway lasst es Regnen...
    3 1 Melden
  • AnCam 28.02.2016 12:35
    Highlight Ich arbeite mit Suchtkranken Menschen zusammen. Wir sprechen oft über eine Legalisierung von Cannabis. Bisher haben noch alle Klienten die Hände verworfen und gesagt, dass das nicht geschehen sollte. Die Begründung ist ganz einfach: Verbotenes Stelle für junge Menschen doch immerhin noch eine gewisse Hürde dar. Für alle war Cannabis die Einstiegsdroge, war...nein, der Jüngste konsumierte von Anfang an Sugar, Weed ist nur zum dämpfen notwendig... ob wir wohl mal darüber diskutieren Sugar zu legalisieren...?!
    4 17 Melden
    • cassio77 28.02.2016 14:06
      Highlight interessant. ich hörte von suchtkranken, dass sie nur durch die illegalität des cannabis überhaupt erst zum shit gelangt seien. ich arbeite nicht mit suchtkranken zusammen, sprach aber im rahmen einer semesterarbeit im zusammenhang mit der legalisierung von drogen mit vielen experten, aber auch mit suchtkranken. das fazit war, dass die illegalität von cannabis/hasch den weg in die harten drogen verstärkt hätte. zudem waren sich alle suchtexperten damals einig, dass einstiegsdroge nummer 1 der alkohol sei. also ebenfalls prohibition?
      18 1 Melden
    • AnCam 28.02.2016 15:15
      Highlight Ja, wieso nicht auch den Alkohol verbieten. Alle psychoaktivierenden Substanzen können letztendlich süchtig machen und eine Persönlichkeit krank und nachhaltig verändern. Übrigens für mich sind die wirklichen Experten in einer Sache immer die Betroffenen, in diesem Fall die Suchtkranken, selber.
      6 7 Melden
  • 8004 Zürich 27.02.2016 13:55
    Highlight Sehr geehrter Herr Cattacin
    So sehr ich solche Unterfangen begrüsse, so stossend finde ich den Umstand, dass dabei meistens Menschen federführend sind, die mit der Materie unzureichend vertraut sind. Anhand Ihrer Antworten lässt sich Ihr Engagement etwa damit vergleichen, dass ich mir vornehmen würde, die internationale Schifffahrtsindustrie zu reformieren (ich war auch schon am Meer).
    40g=ca. 30 Joints, das ist ein Witz! Durchschn. kommt ca. 0.3g in eine Tüte; ein Fetter kann auch ein Halbes drin haben. Wenn ich extrem sparsam bin, komme ich mit 60g/Mt. durch (ca. 10 kleinere Joints/Tag)...
    17 6 Melden
    • 8004 Zürich 27.02.2016 14:27
      Highlight ...Ebenso ist Ihre Einschätzung, dass Problemkonsumenten über 25 sehr selten sind, einfach nicht wahr. Die Ü30-Kiffer, die einfach nicht davon loskommen (Ganztages-, aber auch alltäglicher Feierabendkonsum), sind bei der ZH-Suchtberatung ein weitverbreitetes Phänomen. Es ist ja gerade der regelmässig-gelegentliche Konsum (sagen wir ca. wöchendlich), der sich mit dem Alter auswächst. Richtige Gelegenheitskonsumenten (wenige Male/Jahr) halten sich die Stange. Auch der tägliche Konsum wächst sich natürlich bei vielen aus, aber wenn man einen Ü30er kiffen sieht, ist die Chance dass er ein...
      5 7 Melden
    • 8004 Zürich 27.02.2016 14:37
      Highlight ...„Problemkonsument“ ist, schon gross. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es mit zunehmendem Alter total zwar weniger Problemkonsumenten gibt, deren Prozentsatz im Verhältnis zu den anderen Kiffern dann aber steigt. Und wer mit 30 seit seiner Jugend hart kifft, hört meist nicht mehr damit auf. Der Alltag (Arbeitsstelle, wenn da; Freizeitgestaltung, Beschaffung) ist bei vielen auf den alltäglichen Konsum ausgerichtet. Viele sind in Psychotherapie (meist nicht wegen der Sucht selbst, aber auch).
      Es ist schon ein Unterschied, ob man sich im Gymi/Sek. irgendwie perspektivlos oder...
      4 6 Melden
    • 8004 Zürich 27.02.2016 14:50
      Highlight …überfordert fühlt oder dies als Erwachsener tut, wenn man voll im Leben stehen sollte. Viele jugendliche Problemkonsumenten machen eine Phase durch, dies kann man bei den wenigsten erwachsenen Problemkonsumenten noch sagen. Daher sind das auch verschiedene (auch verschieden starke) Arten von Problemkonsumenten.

      Was Sie tun, kann eine Chance sein. Aber dazu müssen sie ein Experte punkto Kiffen und Kiffer werden, und zwar nicht nur, um nicht (sorry: sooo) unglaubwürdig zu sein, sondern um wirklich etwas bewirken zu können. Sie müssen eintauchen in diese Sub- und/oder Parallelkultur...
      6 5 Melden
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  • FuriousPete 27.02.2016 12:21
    Highlight Man merke sich: Wer mit seiner Partei einig ist, "denkt nicht selbstständig". So kann man seine Gegner auch diskret diskriminieren.
    3 8 Melden
  • w'ever 27.02.2016 11:35
    Highlight ich bin zwar kein konsument, aber ich kann wirklich nicht verstehen, dass das zeug nicht legal abgegeben wird. wer es rauchen will, tut es sowieso.
    also los. legaliesieren, und wie den tabak auch, besteuern.
    40 5 Melden
  • sebjseb 27.02.2016 10:38
    Highlight 40 Gramm für einen Monat entspricht einem Joint am Tag? Also 1,3g pro Joint? Was baut den der für Dinger?
    47 4 Melden
    • Chlinae_Tigaer 27.02.2016 11:27
      Highlight Keine solche Dinge.

      Das liegt daran das ein echter Kiffer sein Kraut nicht mit Tabak mischt, sondern pur geniesst.
      8 39 Melden
    • Lito 27.02.2016 11:46
      Highlight @Chlinae_Tigaer
      Auch hier wieder: Ich weiss nicht mit wie vielen kiffer du bekannt bist (keinem einzigen vermute ich, aber korrigier mich ruhig wenn ich falsch liege) aber alle kiffer die ich kenne mischen etwa 1/3 / 1/2 (bei jedem anders) tabak hinzu, da man so das gras weniger schnell verbraucht und die wirkung bei dieser menge vollkommen aussreicht für einen selber und vielleicht noch für ein zwei freunde. Nochmals: du klingst wie ein laie der hier allen gross etwas von kiffern erzählen will. Hör auf anderen über dinge zu erzählen über die du nichts weisst
      37 5 Melden
    • Commi 27.02.2016 12:20
      Highlight @Chlinae_Tigaer, @PaveLow ich persönlich tendiere mittlerweile sogar dazu mehr Tabak reinzumischen einfach weil mir das Gefühl dann besser gefällt.

      Ausserdem gebe ich PaveLow auch etwas recht du hörst dich echt an wie ein Laie, kann ich zwar nicht beurteilen ob du es auch wirklich bist aber du hörst dich so an.
      21 5 Melden
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  • SVARTGARD 27.02.2016 09:45
    Highlight Kiffen bis der Arzt kommt😂😂😂
    7 3 Melden
  • Chlinae_Tigaer 27.02.2016 08:29
    Highlight Einem echten Ganjajünger... und damit meine ich einen Menschen der das Gras sozusagen im Blut hat... werden 40 Gramm im Monat NIE genügen.

    Da solche auch mit Ganja kochen (in erster Linie wird Butter hergestellt, der dann zur Weiterverarbeitung gebraucht wird), weil sie um die Möglichkeit wissen, so alles aus der Pflanze rauszuholen.
    6 44 Melden
    • Sandromedar 27.02.2016 09:57
      Highlight @ganja tigaer bei Konsum solcher Mengen ist man schon zu 100% abhängig das nur schon aus dem Grund, dass das high weniger intensiv ist weil der Körper Resistenz aufbaut und der einzige Grund dann so viel zu verheizen ist die psychische Abhängigkeit. also lieber unregelmäßig viel konsumieren als durchgehend angehight sein... in einem "vernünftigen" Rahmen langen 40g schon😉

      breaking news aus den zürcher kantis: es hat sich nicht viel verändert im ganjaland

      Tipp für Sandro: vor dem Essen einrauchen erhöht den zufriedenheitsfaktor nacher erheblich

      Fazit: LEGALIZE
      23 8 Melden
    • Lito 27.02.2016 11:39
      Highlight Definiere "echten ganjajünger". Die wenigsten kiffer mit denen ich bekannt bin kochen mit gras, auch die die viel kiffen, den meisten reichen joints. Ausserdem würde das kaum eine grössere menge gras benötigen, man braucht z.b wenn man spacebrownies bäckt 1g
      8 4 Melden
    • Chlinae_Tigaer 27.02.2016 11:39
      Highlight @ Sand Zitat;... bei Konsum solcher Mengen ist man schon zu 100% abhängig das nur schon aus dem Grund, dass das high weniger intensiv ist ...

      Falsch.

      Die mehrheitlich Erfahrung ist, das Ganja je länger, desto besser einfährt. (Und genau hier liegt die wahre Gefahr des Krautes).

      Pur genossen, vorausgesetzt.

      Im übrigen hörte ich vor über zehn Jahren auf, und zwar über die Nacht. Seither hab ich nichts mehr angerührt und auch keine Lust mehr drauf.

      Eine reine Kopfsache.
      5 16 Melden
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