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Welcher Herr bietet mehr?

Gott vs. Allah

13.05.14, 13:27 25.06.14, 15:29

Der junge Mann, den die Medien unter dem Pseudonym «Carlos» zum bekanntesten Jugendstraftäter der Schweiz machten, soll sich zum Islam bekehrt haben. Zuvor war Carlos bekennender Christ, als Muslim dient er nun Allah. 

Der Glaube an einen himmlischen Herrn, der uns und die Welt erschaffen hat, muss offenbar etwas Befriedigendes an sich haben. Ein Problem aber bleibt: Sowohl Allah – hier der Einfachheit halber als der Gott des Korans definiert – als auch der Gott der christlichen Bibel sind laut ihrer jeweiligen Gefolgschaft die einzige existierende Gottheit. Da man aber nun mal nicht zwei Herren gleichzeitig dienen kann, gilt es sich zu entscheiden. 

Wie unterscheiden sich Gott und Allah? Welcher Herr bietet dem Gläubigen mehr? Hier finden Sie eine nicht ganz ernst gemeinte Entscheidungshilfe: 

1.  Eintritt ... 

Diener Allahs wird man schnell und unkompliziert: Es genügt, die Schahada – das islamische Glaubensbekenntnis – mit Überzeugung auszusprechen: «Ich bezeuge, es gibt keinen Gott ausser Allah, Mohammed ist Sein Diener und Prophet.» 

Ohne Taufe kein Christ. Bild: Imgur

Um Christ zu werden, bedarf es dagegen einer Taufe. Die wurde in der Vergangenheit oft und gern auch zwangsweise vorgenommen, zum Beispiel an Juden oder Indios. 

Resultat: 1 Punkt für Allah

2.  ... und Austritt

Einmal Muslim, immer Muslim: Ein Austritt ist nicht vorgesehen. Auf Apostasie, also den Abfall vom Glauben, steht nach klassischem islamischen Recht der Tod. 

Rechtsgutachten der renommierten ägyptischen al-Azhar-Universität über einen zum Christentum konvertierten Muslim: «Da er den Islam verlassen hat, wird ihm Gelegenheit geboten, seine Reue zu zeigen. Wenn er nicht bereut, wird er getötet nach den Regeln des islamischen Rechts.»  Bild: Wikipedia/Orientalist

Als Christ ist der Austritt – zumindest heutzutage – einfach; es genügt eine simple Erklärung. Die Taufe wird dadurch aber nicht ungültig: Wer sich der Schar der rechtgläubigen Schäfchen erneut anschliessen will, muss sich nicht noch einmal taufen lassen.

Resultat: 1 Punkt für Gott

3.  Fussvolk ...

Allein glauben macht keinen Spass. So vieles, was als Irrsinn erschiene, wenn nur ein einziger Mensch es glaubte, wirkt viel überzeugender, wenn ein Kollektiv dahinter steht. Die Umma, die Gesamtheit der Diener Allahs, ist ein wahrhaft beeindruckendes Kollektiv: Schätzungsweise 1,57 Milliarden Anhänger bringt sie derzeit auf die Waage. Und sie wächst: Nach Schätzungen des renommierten Pew Research Centers wird die Zahl der Muslime 2030 etwa bei 2,2 Milliarden liegen. 

Allein die katholischen Schäfchen bringen es auf über eine Milliarde. Bild: EPA/OSSERVATORE ROMANO VIA ANSA

So gross die Umma ist, sie bleibt doch zurück hinter den Anhängern des christlichen Gottes. Rund 2,26 Milliarden sind es heute, und auch sie werden mehr: 2,6 Milliarden sollen es im Jahr 2025 sein. 

Resultat: 1 Punkt für Gott

4.  ... und Führungskräfte

Gläubige brauchen Führung. Da weder Allah noch Gott sich gern höchstpersönlich mit ihren Schäfchen abgeben, übernehmen spezielle Vermittler diese Rolle, meistens Männer. Bei den Anhängern Allahs gibt es jedoch keine professionelle Priesterschaft wie bei den Christen, und sie ist auch weniger hierarchisch organisiert. 

Extravagant: Fussbekleidung des inzwischen emeritierten Papstes Benedikt XVI.  Bild: EPA

Deshalb kennen Muslime auch kein eigentliches Oberhaupt – bei den Christen gibt es dafür gleich mehrere, je nach Konfession. Mit der Prachtentfaltung des katholischen Oberhirten in Rom zum Beispiel kann weder Mufti noch Mullah mithalten. 

Resultat: 1 Punkt für Gott

5.  Himmel ... 

Gläubigen, die ein gottgefälliges Leben geführt haben, winkt nach dem Tod – spätestens aber nach dem Jüngsten Tag – das ewige Leben in paradiesischen Gefilden. Anhänger Allahs werden in einen Garten geleitet, in dem es erlesene Speisen gibt und Milch und Honig fliessen. Jungfrauen, sogenannte Huris, stehen den Seligen zur Verfügung; als Märtyrer Verstorbene erhalten nach verbreiteter Auffassung 72 Huris. 

Huris reiten im Paradies auf Kamelen. (Persisch, 15. Jahrhundert) Bild: Wikipedia

Freude herrscht auch im christlichen Himmelreich: Es gibt keine Nacht und kein Leiden mehr, Gott erleuchtet alles. Die Seligen, die sich an der Anschauung der Dreifaltigkeit erfreuen, sind alle gleich und nicht mehr Mann oder Frau. Diese vergeistigten Freuden verblassen vor der sinnenfrohen Körperlichkeit von Allahs Paradies, das indes – wie es scheint – eher für Männer gemacht ist.

Resultat: 1 Punkt für Allah

6.  ... und Hölle

Heulen und Zähneknirschen: Für jene, die das Falsche glauben oder sich sonst wie gravierend falsch verhalten haben, haben Gott und Allah eine Art Folterkammer eingerichtet: die Hölle, beziehungsweise die Dschahannam. An diesem Ort der Finsternis werden die Sünder, die am Tag des Gerichts verdammt wurden, in alle Ewigkeit aufs Schrecklichste gepeinigt. 

Der Prophet Mohammed (r.) besucht die Dschahannam. Bild: Wikipedia

Zwar ist bei den Christen umstritten, ob die Hölle überhaupt existiert. Wenn dies aber der Fall ist, so ist klar: In puncto Grausamkeit schenken sich christliche Hölle und Allahs Dschahannam, deren Bewohner übrigens laut dem Propheten Mohammed zum grossen Teil Frauen sind, nichts. 

Resultat: je 0,5 Punkte für Allah und Gott

7.  Essen...

Diener Allahs sind gehalten, bestimmte Speisen zu meiden: Schweinefleisch zum Beispiel ist haram, also verboten. Fleisch von erlaubten Tieren muss auf rituelle Weise geschlachtet worden sein. Während des Fastenmonats Ramadan sind von Sonnenaufgang bis -untergang alle Speisen verboten, daneben auch Sex und Rauchen. 

Gefällt Allah nicht: Schweinshaxe. Bild: AP

Christen kennen kaum Speiseverbote, aber eine 40-tägige Fastenzeit vor Ostern. Manche Katholiken essen zudem freitags kein Fleisch. Das christliche Fasten ist aber bei weitem nicht so streng wie das muslimische; Gott ist hier milder als Allah. 

Resultat: 1 Punkt für Gott

8.  ...und Trinken

Alkohol ist den Muslimen untersagt. Im Paradies dürfen sie zwar Wein trinken, aber es ist solcher, der nicht berauscht. 

Wein erlaubt Allah nur alkoholfrei. Und im Paradies. Bild: Tumblr

Bei den Christen ist Alkohol erlaubt. Er hat als Blut Christi sogar einen festen Platz im Gottesdienst. 

Resultat: 1 Punkt für Gott

9. Humor

Sowohl Gott wie Allah müssen Humor besitzen, sonst hätten sie zum Beispiel nicht ein Tier wie die Giraffe erschaffen. Ihre Anhänger dagegen zeichnen sich oft durch eine gewisse Humorlosigkeit aus – so verdammte schon der Kirchenlehrer Johannes Chrysostomos (347-407) das Lachen und pries das Seufzen. 

Die Redaktionsräumlichkeiten von «Charlie Hebdo». Bild: EPA

Allahs Gefolgschaft neigt – besonders in letzter Zeit – ebenfalls zur cholerischen Humorlosigkeit. Einige dänische Karikaturisten haben jedenfalls nichts mehr zu lachen, seit ihre Mohammed-Karikaturen veröffentlicht wurden. Und als Quittung für die Mohammed-Karikaturen der französischen Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» gab es einen Brandanschlag. 

Resultat: 1 Punkt für Gott

10. Behausung

Gott braucht eigentlich kein Haus, und ebensowenig Allah. Trotzdem haben ihnen die Gläubigen gewaltige Gebäude errichtet. Allahs wichtigste Moschee, die al-Haram-Moschee, steht in Mekka und fasst auf einer Grundfläche von 356'800 m² bis zu 820'000 Menschen. 

Kein Zutritt für Kuffar (Ungläubige): al-Haram-Moschee in Mekka. Bild: Wikipedia/Muhammad Mahdi Karim

Der Petersdom in Rom ist zwar nur das Zentrum der katholischen Welt, doch sicher eines der grössten Kirchengebäude der Christenheit. Er bietet 20'000 Menschen auf einer überbauten Fläche von 15'160 m²  Platz. 

Resultat: 1 Punkt für Allah

11. Heilige Bücher

Beide heiligen Schriften kennen Textstellen voller Poesie – und solche von ausgesuchter Grausamkeit. Die Bibel ist eine Sammlung verschiedener Schriften, die in einem Zeitraum von rund tausend Jahren entstanden sind. Sie besteht aus dem Alten und dem Neuen Testament. Sie ist kein göttliches Diktat, sondern Menschenwerk, verkündet aber – von Gott inspiriert – die göttliche Offenbarung. 

114 der Länge nach geordnete Suren: der Koran. Bild: Shutterstock

Der Koran ist dagegen die wörtliche Offenbarung Allahs. Er besteht aus 114 Suren, die dem Propheten Mohammed über 22 Jahre hinweg durch den Engel Gabriel offenbart wurden. Da es sich um Allahs höchstpersönliche Worte handelt, darf der Text nicht im Geringsten verändert werden; auch legitime Übersetzungen sind daher unmöglich. Denn wer würde es wagen, Allah zu interpretieren? 

Resultat: 1 Punkt für Allah

12. Namen

Allah – das arabische Wort bedeutet eigentlich schlicht «Gott» – hat der Überlieferung zufolge 100 Namen. Da aber der hundertste unaussprechbar und den Menschen nicht bekannt ist, spricht man gemeinhin von den «99 Namen Allahs». Im Koran kommen allerdings weit mehr als hundert Bezeichnungen für Allah vor; darum existieren verschiedene Varianten der 99 Namen, die sich nur zum Teil decken.

Einer der Namen Allahs: ar-Rahman, der Erbarmer. Bild: PD

Der Gott der Bibel muss da mit deutlich weniger auskommen. Meistens wird er einfach «Gott» genannt, manchmal auch «Herr» oder «Allherrscher». Jesus nannte ihn «Vater» und ermunterte seine Jünger, ihm dies gleichzutun. «Jehova» und «Jahwe» sind Gottesnamen, die vom sogenannten Tetragramm (JHWH) im jüdischen Tanach abgeleitet sind (der hebräische Text notiert nur die Konsonanten). 

Resultat: 1 Punkt für Allah

13. Sex

«Seid fruchtbar und vermehret euch», steht im ersten Buch Mose. Gegen die Vermehrung ihrer Schäfchen haben weder Gott noch Allah etwas. Allerdings soll dies nur in geregelten Verhältnissen geschehen: Beide verbieten ausserehelichen Sex. Die Anhänger Gottes foutieren sich heute zwar zunehmend darum, doch in Gegenden, in denen Allah herrscht, kann ein Ehebruch üble Folgen haben. 

Maximal vier Ehefrauen: Polygamie im Islam. Bild: AP

Dafür erlaubt Allah seinen Anhängern die Vielweiberei: Bis zu vier Frauen darf ein Muslim ehelichen. Und es gibt, zumindest bei den Schiiten, die Ehe auf Zeit. Sie erlaubt es einem muslimischen Mann, eine Frau nur für eine bestimmte Dauer zu heiraten, von einer halben Stunde bis zu 99 Jahren. 

Resultat: 1 Punkt für Gott

14. Einzigartigkeit

Alle drei abrahamitischen Religionen sind monotheistisch. Allah und der biblische Gott erheben beide Anspruch darauf, der eine wahre Gott zu sein. Dabei ist Allah deutlich konsequenter: Er ist radikal allein und einzig – «al-Ahad», der Einzige, ist nicht umsonst einer seiner 99 Namen. 

Mysterium und Dogma: Symbol der Dreifaltigkeit. Bild: PD

Der christliche Gott dagegen ist per Dogma dreifaltig: Er besteht aus drei Personen, die aber Ausformungen desselben Gottes sind und nicht etwa drei verschiedene Götter: Gott Vater, Gott Sohn (Jesus Christus) und der Heilige Geist. Bei manchen Katholiken spielt die Muttergottes Maria eine so wichtige Rolle, dass man beinahe versucht ist, von einer Vierfaltigkeit zu sprechen. Die Trinität ist ein Mysterium des christlichen Glaubens. 

Resultat: 1 Punkt für Allah

Endresultat

Gott: 7,5 Punkte
Allah: 6,5 Punkte

Das Ergebnis, das sei zugegeben, ist so knapp wie subjektiv. Die beiden Gottheiten sind ja auch nah miteinander verwandt, wenn sie auch nicht – wie oft behauptet wird – einfach derselbe Gott sind. Cousins sind sie aber sicher; sie sind beide Abkömmlinge des jüdischen Gottes, der als erster den monotheistischen Anspruch erhob: «Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.»

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • bini 06.07.2014 00:26
    Highlight Jetzt wettern sie hier alle gegen Muslime. Gegen diese wird seit Jahren gehetzt und eine Propaganda geführt. Die Juden dürfte man gar nicht auf die Schippe nehmen. Sonst landet man schnell vor einem Richter!
    2 4 Melden
  • Stratosurfer 05.07.2014 11:29
    Highlight Der Artikel scheint mir so sinnvoll wie Vergleich zwischen Schneewitchen und Rotkäpchen, mit anschliessender Punktevergabe.
    1 1 Melden
  • MediaEye 04.07.2014 07:24
    Highlight Interessanter Artikel, merkwürdige Punktevergabe
    Einbezug des Judentums als Vorläufer leider erst gegen Schluss.

    Aber; alle monotheistischen und missionierenden Religionen sind Irrläufer und Vorstellungen von vor 2000 JAHREN, wobei sich einzig die christliche Ansicht etwas weiter entwickeln durfte.

    Und; wo bleibt die grösste aller Weltreligionen, wenn man sie denn so nennen darf; der BUDDHISMUS? Nicht monotheistisch, nicht missionarisch,nicht kolonialistisch.

    Wenn schon Religion, dann erscheint mir doch dieser weg als der beste, ausser man ist konfessionslos und wissenschaftlich ausgerichtet also Atheist oder altruistisch.
    1 0 Melden
  • sewi 16.05.2014 12:40
    Highlight Nicht Gott erschuf den Menschen sondern der Mensch erschafft sich seinen Gott.
    10 6 Melden
  • Zeit_Genosse 14.05.2014 16:04
    Highlight Spannender wäre das Übereinstimmende zu erwähnen, als das Unterscheidende zu scoren. Doch die Gegenüberstellung hat durchaus seinen Reiz, um die Denk- und Argumentationskraft zu trainieren. Schön, dass Sie sich daran gewagt haben.
    5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.05.2014 23:55
    Highlight Religionen abschaffen und wieder selber denken wäre doch auch was. Aber damit sind viele Leute wohl überfordert. Auch anderswo gibts Leute die irgendeiner Führungsperson nachrennen müssen. Davon profitieren Blocher und Konsorten ja auch...(irgendwelche historischen Personen lasse ich da mal aussen vor).
    11 10 Melden
    • Raphael Bühlmann 14.05.2014 10:35
      Highlight Stell dir vor, ich habe vor allem durch "selber denken" zu meinem Glauben und meiner Religion gefunden. ;)
      Ausserdem danke für dein freiheitliches Denken (bei watson wichtig: der Sarkasmushinweis).
      6 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.05.2014 22:50
      Highlight Das ist schön für dich. Mag ich dir ja gönnen.
      2 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.05.2014 20:06
    Highlight 1 Punkt minus für Allah? Da zürnt der islamische Rat und hat sich Watson als ungläubige Zeitung ins Visier genommen? Man darf diese Religion weder bezweifeln, noch kritisieren, noch mit dem Feind (Christen) vergleichen! Kommt schon fast an eine Karikatur von Allah heran! Eigentlich schon sehr komisch find ich das: alle beten einen Gott an, unter welchem Namen auch immer! Trotzdem bekämpft die eine Religion die Andere! Frieden wird es wohl aus der Sicht der extremeren von beiden nie geben können? Keine Religion ist dazu gedacht, zu töten und zu peinigen! Ich glaube es gibt eine höhere Intelligenz irgendwo im Universum, dessen Grösse wir kaum je ergründen werden! Weder ein Glauben, noch die Wissenschaft konnten bis jetzt Erklärungen liefern, wie alles entstanden ist, was wir Leben und Erde nennen. Es sind bloss Annahmen und Theorien, die wir für uns als Leitfaden durch das Leben ergreifen. Der Himmel und die Hölle sind in unserem Geist präsent! Auch in unseren Fantasien! Schon zu Lebzeiten erfahren wir beide Seiten. Schnell kann aus einem Himmel eine Hölle werden! Umgekehrt natürlich auch. Was nach dem Tod mit unserem Geist passiert, ist nicht gesichert! Die menschliche Hülle vermodert, doch was geschieht mit der Seele? Keiner der gestorben ist, ist wieder zurück gekommen und hat uns geschildert, wie es nach dem Leben weitergeht! Wir sterben alle! Keine der grossen Bücher kann man ernst nehmen, oder danach sein Leben richten. Das Leben muss man selbst in die Hand nehmen, da hilft keine Gottheit! Man kann wählen, lebt man teuflisch böse, oder himmlisch lieb! Beide Welten sind vorhanden!
    7 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.05.2014 08:32
      Highlight Noch ulkiger als die meisten dogmatischen Weltanschaungen finde ich dass in so vielen Personen ein Trieb drinsteckt, ungefragt ihr Glaubensbekenntnis zu missionieren ;-)
      9 4 Melden
    • Raphael Bühlmann 14.05.2014 10:39
      Highlight Ein "Rasta", der die Bibel verschmäht und nicht an Gott glaubt?
      Jah bless di I anyway :)
      5 1 Melden
  • papparazzi 13.05.2014 18:59
    Highlight Eines habt ihr vergessen liebe Journalisten... und zwar die zentralste Aussage von Jesus Christus aus Nazareth, dem Sohn Gottes: " Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich". Zwar anerkennt der Koran Jesus (Isa) als einzigen Propheten der direkt von Gott ausgegangen ist und sagt selber, dass ein rechter Muslime die "Intschil" (vier Evangelien über Jesus) lesen soll... die Muslime lehnen aber die Göttlichkeit und Sohnschaft Jesu Christi ab, obwohl sie klar anerkennen, dass er wieder kommen wird. ut (dp)
    10 6 Melden
  • Raphael Bühlmann 13.05.2014 18:19
    Highlight Kann schon sein, dass JHWH als Erster vorschrieb, man solle keine Götter neben ihm haben. Die älteste monotheistische Religion ist allerdings der iranische Zoroastrismus.
    6 1 Melden
    • Daniel Huber 13.05.2014 22:46
      Highlight Danke für den Hinweis! Gut möglich, dass der Zoroastrismus älter als das Judentum ist. In ihren Anfängen waren diese beiden Kulte allerdings noch nicht streng monotheistisch. Es gibt überdies Theorien, dass der Monotheismus aus Ägypten stammt (Pharao Echnaton, der Aton vorübergehend zum einzigen Gott machte) und dort das Judentum beeinflusste.
      15 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.05.2014 18:12
    Highlight
    "Jungfrauen, sogenannte Huris, stehen den Seligen zur Verfügung;"

    .....hab da so meine bedenken, ist im leben schon problematisch diese zu finden und bei der weiteren ausbreitung des frauenrechts wird dem sicher eher frueher als spaeter ein riegel geschoben.
    16 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.05.2014 16:21
    Highlight Vielleicht sollte man fairerweise sagen, dass das Christentum nur ein Fork vom Judentum ist, dass hier leider nicht berücksichtigt wurde. Könnte man das Judentum nicht auch in den Vergleich beiziehen?
    9 3 Melden
    • Daniel Huber 13.05.2014 17:04
      Highlight Sie haben Recht, das Christentum hat als jüdische Sekte begonnen. Ich habe vor allem aus zwei Gründen darauf verzichtet, das Judentum in den Vergleich miteinzubeziehen: Es missioniert im Gegensatz zu den beiden anderen Religionen nicht (mehr), und es liegt zahlenmässig weit hinter Christentum und Islam zurück.
      18 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.05.2014 08:28
      Highlight Nachvollziehbar.
      4 0 Melden
  • droelfmalbumst 13.05.2014 15:04
    Highlight Weder Gott noch Allah. Einzig die Natur ist die einzige Herrscherin über uns alle! :)
    23 7 Melden
    • Zeit_Genosse 14.05.2014 16:01
      Highlight Und wer ist die Natur und was ist das Universum? Dass man für diese grossen und umfassenden Begriffe auch synonym Gott heranzieht, könnte doch helfen zu verstehen. Gott als Unbekannte in eine Weltformel einzusetzen scheint mir auch nicht so verkehrt.
      4 2 Melden
    • droelfmalbumst 14.05.2014 16:33
      Highlight Nun da haben Sie recht. Nur bezieht man sich mit dem Begriff Gott eher zur Religion und es ist definitiv nicht die Religion die überhaupt irgendetwas geschaffen hat. Weder Mann, noch Frau noch Wasser, Berge, Vulkane, Tiere, Pflanzen und was auch immer.

      Religion ist wohl eher eine der besten Erfindungen des Menschen um an Macht zu kommen. Wir sind ja nicht um sonst die schädlichste Tierrasse auf Erden :)
      6 2 Melden
    • Zeit_Genosse 14.05.2014 18:19
      Highlight Ja, Gott ist leider eng mit der Religon verknüpft und damit behaftet etwas sein zu müssen was niemand definieren und beweisen kann. Und ja, Religionen sind von Menschen erschaffene Systeme, die des einen Leid und des anderen Freud zu sein scheinen und damit Streitpotenzial haben. Und ja, der Mensch ist ein Wesen mit einem ausgesprochenen Talent seine eigene Spezies und den Planeten (trotz Glauben und Religionen) dreckig zu behandeln. Weiter reicht die Macht des Menschen zum Glück nicht und es gibt ein ganzes Universum das rein vom Menschen unendlich weit ist und uns zur Bedeutungslosigkeit in Zeit und Raum macht.
      3 1 Melden
    • alex DL 15.05.2014 12:13
      Highlight @Zeitgenosse: Gott als Unbekannte in die Weltformel einzusetzen erscheint stimmig. Warum diesem "x" aber fantisch gehuldigt wird und ganze Kriege gegen Menschen geführt werden, die an dessen Stelle ein "y" gesetzt haben, erschliesst sich mir dennoch nicht. Auch spannend an dem Vergleich ist die Tatsache, dass das Ziel der Religionen nicht das Lösen der Gleichung sondern des Bewahren der Unbekannten ist. P.s: 42
      2 0 Melden
  • Squalli 13.05.2014 14:52
    Highlight Sehr gewagter, watson-typischer Artikel - genial zu lesen & schön dargestellt. Als Sohn einer deutscher Mutter und türkischem Vater, die beide hier aufgewachsen sind, mich mit eingeschlossen, fällt es mir schwer, mich einer dieser Seiten "anzuschliessen" und lebe darum konfessionslos. Schlussendlich ist es jedem freigestellt wie er leben möchte und ob er eine Gottheit anbetet oder nicht. Mensch ist Mensch - leben und leben lassen. Toller Artikel. :)
    42 3 Melden

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