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Jesus, wir wissen wo dein Haus wohnt

10.03.15, 16:02 10.03.15, 16:28

Ein britischer Archäologe hat möglicherweise das Haus gefunden, in dem Jesus von Nazareth geboren und aufgewachsen ist.

Es sei zwar unmöglich, es auf archäologischer Basis zu beweisen, schreibt Ken Dark im Magazin Biblical Archaelogy Review. «Andererseits gibt es auch keinen guten Grund, eine solche Identifikation auszuschliessen.»

Das Haus in der israelischen Stadt Nazareth, das aus Gestein und Mörtel besteht, wurde zuerst in den 1880er-Jahren von Nonnen entdeckt. Aber erst im Jahr 2006 datierte es eine Gruppe Archäologen um Ken Dark aufs erste Jahrhundert. Und sie fanden heraus, dass die Leute, die Jahrhunderte später dort lebten, glaubten, dass Jesus als Kind hier gewohnt hat. (rey)



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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joseph Dredd 11.03.2015 11:26
    Highlight Mit dem Geburtshaus Jesu ist es doch dasselbe wie mit dem angeblichen Fundort der Arche Noah, dem Grabtuch, in das Jesus nach seinem Tod eingewickelt worden sein soll, dem 'heiligen Gral' und ähnlichem - was sollen solche Artefakte der Menschheit bringen? Das sind alles nur Objekte, an die unrealistische Erwartungen geknüpft werden.
    2 0 Melden
  • Raphael Bühlmann 10.03.2015 18:30
    Highlight


    Für alle Trolle und die, die es interessiert. (auf Englisch)
    Wird diese leidige Diskussion je ein Ende haben?
    2 2 Melden
    • smoe 10.03.2015 22:44
      Highlight Bringt auch nichts, irgendwelchen Trollen und Verschwörungstheoretikern im Internet zuzuhören. Wenn dann Historikern, die sich jahrelang damit beschäftigt und peer-reviewte Arbeiten darüber geschrieben haben:



      Mir persönlich ist's völlig egal ob mal einer namens Jesus existiert hat. Aber halt für die, die es interessiert.
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    • Raphael Bühlmann 11.03.2015 01:28
      Highlight Was den ersten Teil deines Beitrags betrifft, sind wir wohl einer Meinung. Aber ich hoffe, du meinst nicht Bart Ehrman mit "Trolle oder Verschwörungstheoretiker".

      Zum Vortrag: Interessant, danke. Sachlicher und fundierter als "Zeitgeist", aber auch seine Theorie kann mich kein bisschen überzeugen und ist nicht (!) Mainstream. Viele Behauptungen ohne Belege. Sowohl er als auch seine Zuhörer haben einen atheistischen Hintergrund, Bias ist definitiv vorhanden. Auch bei uns: Als Nichtgläubiger suchst du "seriöse" Werke, die gegen die Historizität argumentieren, bei mir ist es das Gegenteil. ;)
      1 0 Melden
    • smoe 11.03.2015 10:51
      Highlight Mit Trollen oder Verschwörungstheoretiker meine ich grundsätzlich alle, die Informationen, die in ihr bestehendes Weltbild passen unhinterfragt weiterplappern – egal welches Weltbild das nun ist. In meinen Kommentar oben spiele ich aber direkt auf Atheisten an, die beispielsweise «Religulous» gesehen haben und nun glauben sie seien Historiker.

      Man könnte nun streiten, auf welcher Seite, Atheisten oder Christen, der Bias wohl grösser ist;) Aber hierbei spielt es eine geringe Rolle, weil Richard Carrier genau das kritisiert. Seiner Meinung nach entscheiden Historiker (generell, nicht nur in der Jesusfrage) zu häufig aus dem Bauchgefühl heraus, während andere wissenschaftliche Felder viel rigorosere Methoden und Mechanismen haben, die genau das zu verhindern versuchen. In 1000 Seiten Buch kommt das natürlich besser zur Geltung als in einem nur einstündigen Vortrag.

      Das ist auch der Grund, warum ich mich überhaupt mit seinen Werken beschäftigt habe. Wie gesagt, spielt es für mein Weltbild keine Rolle ob Jesus existiert hat und weil es mir selbst an entsprechendem Fachwissen und Interesse fehlt, gehe ich mir der von von ihnen angesprochenen derzeitigen Mainstream-Meinung der Experten einher. Das aus meiner Sicht interessante an Carriers Arbeit ist, dass er als einer der ersten Bayes-Theorem zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit von historischen Hypothesen anwendet. Das Gute daran ist, dass so zwangsläufig alles Transparent ist, was zum Resultat führt. Wenn sie etwas finden, dass er bewusst ausgelassen oder falsch interpretiert hat, können sie es in seine Formel einsetzten und ihn so leicht widerlegen.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Satz_von_Bayes

      Er sagt ja nicht, dass Jesus erwiesendermassen nie existiert hat, sondern das aufgrund der mangelhaften Beweislage Zweifel angebracht sind, und er will – neben Büchern verkaufen natürlich – eine akademische Debatte zur Historizität anregen.
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  • derBurch 10.03.2015 16:35
    Highlight Ein Märchenhaus also. Und daneben haben die Sieben Zwerge gehaust?
    18 14 Melden
  • saukaibli 10.03.2015 16:28
    Highlight Logisch ist es unmöglich das auf archäologischer Basis zu beweisen, es gibt ja nicht mal archäologische oder sonstige historische Beweise dass es Jesus überhaupt gab ;-)
    19 15 Melden

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