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ZUM 25. JAHRESTAG DES FUNDS VON OETZI AM MONTAG, 19. SEPTEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG –  Auf seine alten Tage muss 'Oetzi' (Aufnahme vom 23. September 1991) noch einmal in die Berge. Ueber den Brenner-Pass soll der rund 5300 Jahre alte Gletschermann in den naechsten Tagen aus Innsbruck nach Bozen ins italienische Suedtirol umgesiedelt werden. Die Sicherheitsmassnahmen sind streng, der genaue Termin hoechst geheim. (KEYSTONE/EPA/APA/STR)

Ötzi, der «Mann im Eis»: Die Gletschermumie kurz nach ihrem Fund im September 1991.  Bild: EPA APA

Bergsteiger Messner: Österreicher wollten Ötzi klauen

14.09.16, 15:38 14.09.16, 15:56


Der Südtiroler Extrembergsteiger Reinhold Messner hält es für seinen Verdienst, dass die Eismumie Ötzi nach ihrem Fund vor 25 Jahren in Italien geblieben ist. Am 19. September 1991 hatte ein Nürnberger Ehepaar den Eismann entdeckt.

«Wenn ich nicht so schnell am Fundort gewesen wäre und die Stelle auf italienischem Gebiet verortet hätte, dann hätten die Österreicher Ötzi geklaut und für immer behalten.»

Reinhold Messner

epa04403727 (FILE) The file picture dated 03 November 2013 shows extreme mountaineer and adventurer Reinhold Messner posing during the event 'Grenzgang' ('Borderlines'), in which he speaks about his life at the limit, at the Capitol Theatre in Duesseldorf, Germany. Reinhold Messner was the first who climbed all 14 eight-thousanders. Messner turns 70 on 17 September 2014.  EPA/HORST OSSINGER

Extrembergsteiger Messner: Der Südtiroler bestieg als erster Mensch alle Achttausender.  Bild: EPA/DPA FILE

«Wenn ich nicht so schnell am Fundort gewesen wäre und die Stelle auf italienischem Gebiet verortet hätte, dann hätten die Österreicher Ötzi geklaut und für immer behalten», sagte Messner dem «Westfalen-Blatt» vor dem 25. Jahrestag des Ötzi-Fundes in den Alpen am 19. September.

Ein Paar aus Nürnberg hatte die Gletschermumie 1991 in den Ötztaler Alpen an der italienisch-österreichischen Grenze entdeckt. «In den Alpen orientieren sich die Grenzen an den Wasserscheiden. Aber man konnte direkt entlang der Wasserscheide keine Grenzsteine setzen», erklärte Messner. «Was den Einflussbereich des Wassers angeht, lag Ötzi in Österreich, aber laut Grenzverlauf in Südtirol.»

Ötzi: Fundstelle der Gletschermumie

Die Fundstelle von Ötzi in den Ötztaler Alpen. Bild: Wikimedia/Kogo

Rund um Ötzi gab es nach dem Fund allerlei bizarre Interpretationen. Manche sahen in ihm eine ägyptische Mumie, die Messner dort abgelegt haben soll.

Ihm sei unterstellt worden, die Mumie in die Alpen gebracht zu haben, «um aus meiner damaligen Südtirolumrundung eine Sensation zu machen», sagte Messner dazu. «Die Unterstellungen, die mir wegen Ötzi gemacht wurden, passen auf keine Kuhhaut.»

(dhr/sda/dpa)

Ötzi, die Gletschermumie

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Calvin WatsOff 14.09.2016 20:40
    Highlight Die Bösen, bösen Österreicher. Tsss
    1 1 Melden
  • Picker 14.09.2016 16:09
    Highlight Da der Reinhold ja auch schon Yetis gesichtet hat, ist mir völlig schleierhaft, wieso er auch nur noch 1mm glaubwürdig sein soll.
    9 16 Melden

Nochmal 20 Zitate von wichtigen Menschen, die du fürs Leben brauchst. Eventuell.

Schliesslich gibt es genug Möglichkeiten, einfach mal so ganz und gar salopp ein Zitat eines weisen Menschen fallen zu lassen. Möglichst ungefragt natürlich. Hier die Munition, die du dafür brauchst:

(rof)

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