Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Heiss: Die Klimaerwärmung in einem Gif

10.05.16, 10:27 10.05.16, 10:49

Klimaveränderung geschieht graduell. Es handelt sich um ein Problem, das sich seit Jahrzehnten aufgebaut hat und – wenn überhaupt – nur in Jahrzehnten zu lösen sein wird. Da ist es mitunter ganz heilsam, wenn man die Veränderung im Zeitraffer sieht. 

Ed Hawkins von der Universität Reading hat genau dies gemacht. Der Klimawissenschaftler hat aus Daten der britischen Meteorologie-Behörde eine beeindruckende Animation erstellt: Die Klimaerwärmung der letzten 166 Jahre in einem Gif. 

(dhr)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
15
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 25.05.2016 14:53
    Highlight Wissenschaftliche Thesen, wie es sein könnte, wenn die Klimaerwärmung so verlaufen würde, und nicht anders gemäss dieser oder jener Rechenmessmethode, das bringt uns nicht weiter, denn geschweige den Abgasmengen eines PKW und LKW, und Heizungsart, werden den Kerosinverbrauch der Kampfjets und Passagierjets fast nie, und nicht aufmerksam genug, kaum Rechnung getragen. Bertrand Piccard, beweist die Nachhaltigkeit des umweltfreundlichen Energieverbrauchs, mit Solar Impuls.




    http://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/gegenwart/klima-verlauf.html?region=tabelle
    0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.05.2016 11:06
    Highlight Auch wenn ich hierfür mehr Blitze als Herzchen gewinne:
    Interessant ist der gewählte Anfang der Zeitskala: Solche Diagramme beginnen immer gegen Ende er "kleinen Eiszeit", also irgendwann im 19. Jahrhundert. Sobald man ein paar Jahrhunderte weiter in die Vergangenheit geht, gibt's plötzlich massive Temperaturrückgänge vom 16. bis zum 19. Jahrhundert und der Eindruck des Diagramms ist ein ganz anderer.
    Für einen Laien wie mich ist es dann recht überraschend, dass Änderungen der Temperatur nach unten natürlich sind, und wenn's nach oben zurückpendelt praktisch vollständig menschengemacht.
    3 1 Melden
    • max bruppbacher 12.05.2016 09:18
      Highlight Die temperatur rückgänge waren im 16.jhr lange nicht so dramatisch. Die kleine Eiszeit war ca 0.8grad kälter im maximum (und sie war auf den nordatlantik beschränkt), das mittelalterliche klimaoptimum war ca 0.5grad wärmer. Die änderungen liefen aber im verlauf von 200-300 jahren ab und nicht wie heute in 50. Mehr informationen mit quellen angaben im IPCC Bericht AR5 WG1 kapitel 5.3.5 freiverfügbar auf der IPCC website
      5 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 10.05.2016 18:45
    Highlight wieso ist die Temp. Skala nicht linear abgebildet, bzw. was für eine Skala wurde verwendet?
    5 1 Melden
    • kleiner_Schurke 10.05.2016 19:41
      Highlight Du hast recht die Skala kann nicht linear sein sonst bekommt man das hier (siehe Bild). Die Skala ist innen gestaucht und nach aussen auf gespreizt damit die Zunahme dramatischer aussieht als auf einer Linearen Skala.
      4 4 Melden
    • Chris van Berg 10.05.2016 22:52
      Highlight habe zwar keinen Masstab aufs Bild gehalten, aber für mich sieht es Linear aus.
      Die Skalierung unter Null dient lediglich der Darstellung negativer ausschläge.

      Eine Dramatisierung kann ich hier nicht erkennen (leider aber die sich zuspitzende Lage)
      7 0 Melden
    • ands 10.05.2016 23:47
      Highlight Die Skala von "kleiner_Schurke" stimmt ziemlich genau. Zumindest wenn man es mit dem ersten Bild der Animation vergleicht...
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.05.2016 23:57
      Highlight Hast recht, habe mich optisch täuschen lassen!
      1 0 Melden
    • Ares 11.05.2016 00:26
      Highlight Für gewöhnlich bezieht sich das angestrebte Ziel, die Erwärmung nicht auf über 1.5, beziehungsweise 2 Grad steigen zu lassen auf den Durchschnitt der Referenzperiode 1960-1990. Dies kann hier nicht der Fall sein, sonst wären die Linien weiter aussen (oder näher beisammen. Vermutlich wird hier als Referenz die Durchschnittstemperatur der ersten 20 oder 30 Jahre (1850-1880) angenommen.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.05.2016 15:38
    Highlight Dass es einen Klimawandel gibt, bestreitet auch (fast) niemand. Die spannende Frage ist doch, ob und wie stark der Mensch hier Einfluss nimmt. Macht mal ein GIF darüber...
    9 17 Melden
    • John Smith (2) 10.05.2016 16:46
      Highlight Diese Frage ist in der wissenschaftlichen Literatur schon längstens beantwortet. Lediglich ein paar gut bezahlte PR-Agenturen werden nicht müde, gezielt Zweifel zu schüren, leider sehr erfolgreich. *Darüber* sollte mal vertieft berichtet werden.
      32 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.05.2016 22:14
      Highlight Dann erzähl mal, ich hab jetzt gerade keine Zeit, die Wissenschaft durchzulesen. Zu wie viel % ist der Mensch Schuld an der globalen Erwärmung?
      3 7 Melden
    • max bruppbacher 11.05.2016 08:51
      Highlight mit 98% prozentiger sicherheit ist der menschliche anteil an der Klimaveränderung über 80% quelle IPCC AR5
      7 1 Melden
  • Scaros_2 10.05.2016 11:07
    Highlight Zeig das mal einem Republikaner, der wird dir die leviten lesen - garantiert. Vielleicht auch nicht, schliesslich sind die mit Trump ja noch beschäftigt
    8 5 Melden
  • Der Tom 10.05.2016 10:39
    Highlight Also sind diese gif an allem schuld!
    31 3 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

Artikel lesen