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Das Jahr 2016 brach etliche Klimarekorde

11.08.17, 11:44

Das Eis ist auf dem Rückzug. Bild: AP/AP

Laut der US-Klimabehörde war 2016 weltweit gesehen das dritte heisseste Jahr in Folge und damit das wärmste seit Messbeginn vor 137 Jahren. Zudem hatte es den höchsten Meeresspiegel und den schnellsten Zuwachs an Kohlendioxid (CO2).

Im weltweiten Durchschnitt lag die CO2-Konzentration bei 402.9 Teilchen pro Million Teilchen (ppm) - und damit erstmals im Schnitt eines Jahres über der Marke von 400.

Das Plus von 3.5 ppm im Vergleich zum Jahr 2015 sei ein Rekordwert seit Beginn dieser Aufzeichnungen vor 58 Jahren, berichtet die NOAA in ihrem am Donnerstag (Ortszeit) in Washington veröffentlichten, rund 300 Seiten langen Jahresbericht. Zudem war die CO2-Konzentration damit erneut so hoch wie seit 800'000 Jahren nicht, was aus Eisbohrkernen hervorgeht.

Dies und andere Faktoren sowie eine starke Ausprägung des Wetterphänomens El Niño, durch das sich der Pazifik erwärmt, hätten zu den Rekorden beigetragen. «Die Erd- und Wassertemperaturen, der Meeresspiegel und die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre haben dabei die erst im Jahr zuvor aufgestellten Rekorde gebrochen», fasst die NOAA zusammen.

Viele Dürren

Es habe viele Wetterextreme gegeben - insbesondere Dürren. Jeden Monat gab es laut NOAA auf mindestens zwölf Prozent der Landoberfläche schwere Dürren. Das sei ebenfalls ein Rekord. Besonders hart getroffen habe es den Nordosten von Brasilien, Westbolivien und Peru, aber auch Westkanada.

Die grössten Klimasünder

Die Oberflächentemperatur der Ozeane war die höchste je gemessene - sie lag 0.36 bis 0.41 Grad höher als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 und übertraf damit den Rekordwert von 2015.

Die jährliche maximale Ausdehnung des arktischen Meereises im März war die kleinste seit Beginn der Satellitenmessungen vor 37 Jahren. Das Jahresminimum, das gewöhnlich im September erreicht wird, war das zweitkleinste je gemessene. Nur 2007 erreichte die Fläche einen kleineren Wert.

Die Zahl von 93 benannten tropischen Wirbelstürmen lag laut NOAA über dem Mittelwert für die Jahre 1981 bis 2010 mit 82 dieser Stürme, sei aber kein Rekordwert.

In Europa war 2016 das drittwärmste Jahr seit Messbeginn und lag knapp hinter 2014 und 2015, so dass die drei Jahre zusammen die wärmsten drei jemals gemessenen waren.

In den jährlichen Klimaberichten der US-Behörde werden monatliche Wetterdaten zusammengefasst. An dem 27. Bericht arbeiteten 450 Wissenschaftler aus 60 Ländern mit. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 12:53
    Highlight Es gibt keine Klimaerwärmung.
    Alles nur Erfindungen der Lügenpresse.
    Eine Verschwörung, um die Bevölkerung abzuzocken und zu dezimieren.

    Oder nicht?

    ps:
    Vor der neurologischen Verarbeitung des oben stehenden Kommentars bitte Sarkasmus-Filter einschalten!
    10 1 Melden
    • rodolofo 12.08.2017 08:04
      Highlight Mir kam gerade ein ähnlicher Einfall:
      (Ironie On)
      Hier sehen wir an einem weiteren Beispiel, wie die von der Geheimen Muslimischen Weltregierung kontrollierte und gesteuerte Lügenpresse uns das entspannende Autofahren zu vermiesen- und uns ein schlechtes Gewissen einzureden versucht, wenn wir die Heizung im Winter voll aufdrehen, obwohl die Winter gar nicht mehr so richtig kalt sind!
      Lasst Euch nicht verunsichern und konsumiert weiter, was das Zeug hält!
      Denn die Gier und das "Geiz ist geil!"-Prinzip halten unsere Wirtschaft am laufen und steigern Umsätze und Gewinne!
      Umsatz + Gewinn = Glück!
      7 1 Melden
  • dääd 11.08.2017 12:14
    Highlight Dass diese Behörde unter Trump noch arbeiten und publizieren darf...
    11 2 Melden
    • Paddiesli 11.08.2017 12:52
      Highlight Weil:
      An dem 27. Bericht arbeiteten 450 Wissenschaftler aus 60 Ländern mit.
      4 1 Melden

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